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RENTENANGST

Umgang mit der Corona

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 1. April 2021

Die sieben größten postpandemischen Baustellen

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Aber alle ohne Maske damit die Dummheit sichtbar bleibt

Eine Kolumne von Sascha Lobo

Die vielen kleinen Coronakatastrophen versperren den Blick auf die großen: Das föderale System, die politische Kommunikation, die Leichtgläubigkeit der Bürger – vieles muss sich nach der Pandemie schnell ändern.

Noch stecken wir mitten im stockfinsteren pandemischen Tunnel, aber da ist ein fernes Licht zu erkennen, dort, wo der Horizont sein könnte. Gut, AstraZeneca bleibt seinem Hang zum Kommunikationsdesaster treu, wieder ist ein Unionsmann durch eine gewisse Verschmiertheit aufgefallen, und sowohl vor Ostern als auch vor Supermutanten wird gewarnt. Also ist da noch jede Menge Luft nach unten. Aber vielleicht ist es gerade deshalb, auch zur Verbesserung des Durchhaltevermögens, sinnvoll, zwei- bis dreihundert Schritte zurückzutreten und sich die jetzt schon absehbaren Erkenntnisse aus der Pandemie zu vergegenwärtigen.

Föderales System

Arbeit und Bildung

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Arbeit und Bildung lassen sich gut parallel betrachten, weil einerseits das Gelingen der Digitalisierung zwischen Büros und Fabriken eine Bildungsfrage ist. Und andererseits die Bildungslandschaft viel, viel näher an die tatsächlichen Erfordernisse der kommenden Arbeitswelt herangeshiftet werden muss. Einerseits kaputtgesparte Schulen, die dazu noch föderal aufgestellt sind, keine Digitalisierungsstrategie vorbereitet haben und durch diese Gemengelage mit didaktischen Konzepten von 1973 arbeiten, weshalb Homeschooling für so viele Eltern zu der heute spürbaren Zumutung geworden ist. Andererseits brauchte es eine Pandemie, um Homeoffice zu einer Art Standard in Deutschland werden zu lassen. Wir werden nicht wieder zurückfallen in eine alternativlose Büroselbstverständlichkeit oder in eine nicht digitale Bildungsära. Und das sogar trotz der Kultusministerkonferenz, die sich als Abschreckungsgremium der institutionalisierten Kleingeistigkeit bewiesen hat. Die konkrete Erkenntnis lautet: Arbeit und Bildung brauchen eine staatlich und privatwirtschaftlich massiv geförderte Dezentralisierungsoffensive, mit Hardware, Software, Arbeitsplatzkonzepten und sinnvollen Rahmenbedingungen.

Austerität

Austerität, in der praktischen Alltagsübersetzung bedeutet das, dass der Staat um wirklich jeden Preis spart, ist toxischer Sondermüll. Die Schuldenbremse und ihr Giftschaumkrönchen schwarze Null zerstören die Substanz von Ländern und Gesellschaften. Austerität als vermeintlich konservatives oder gar »vernünftiges« Konzept verhindert zukunftsgewandte Investitionen und wirft kommende Generationen so um Dekaden zurück.

Quelle        :         Spiegel         >>>>>         weiterlesen

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Grafikquellen      :

Oben     —       Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen in Berlin am 29. August 2020.

20 Kommentare zu “Umgang mit der Corona”

  1. Fantomas sagt:

    Die Akte Wieler: Verflechtungen und Enthüllungen

    Hat Lothar Wieler als Präsident des Robert Koch-Instituts einen folgenschweren Statistikbetrug begangen? Diese Dokumentation überführt Wieler anhand seiner eigenen Aussagen! „Die Akte Wieler“ zeigt einen Ausweg aus dem Lockdown auf: Werden Sie Teil einer großen Volksbewegung, die ihre Mitmenschen jetzt aufklärt!

    https://www.kla.tv/18351

    https://www.youtube.com/watch?v=HGZpv9iB-Qg
    Diese Regeln dürfen nicht hinterfragt werden!

  2. Hans Cornelius sagt:

    BioNTech: Wie mit Corona-Hilfen ein Milliarden-Konzern entstand
    3 Apr. 2021 21:45 Uhr
    Rund 375 Millionen Euro Staatsgelder flossen in die Mainzer Firma BioNTech. Nur nicht als Aktien-Paket der Bundesregierung, sondern als Hilfsgelder. Der Effekt für den Steuerzahler ist eher schlecht. Die Firma hat dagegen innerhalb von nur 24 Monaten ihren Wert mit rund zehn Milliarden Euro verhundertfacht.

    https://de.rt.com/inland/115230-biontech-wie-mit-corona-hilfe/?fbclid=IwAR1oqkUtmZ10tJ7jOAHhEKbb8ECjzG1BdxgggJ8nM81FbXcHmEmQf1-JMs0

  3. links herum sagt:

    2
    ein russischer Fernsehsender muss herhalten, um hier unserer Regierung ans Bein zu pissen.
    Sonst haben sie nichts seröseres gefunden ? Aber bei D-L wird ja alles gedruckt.

    Der Konzern BionTech ging an die Börse, als der Aufschwung absehbar wurde.
    Das Geld von unserer Regierung floss wesentlich früher,
    es gab damals noch keine AG, es war eine Art Geburtshilfe.

    Die Steuerzahlungen von BionTech übersteigen mittlerweile diese läppichen 375 Mio
    um ein vielfaches und das wird von Jahr zu Jahr mehr. Insofern war das eine
    renditeträchtige Zahlung.

  4. Fantomas sagt:

    Top-Virologe warnt: Corona wird durch Impfung zur biologischen Massenvernichtungswaffe

    In fast allen Ländern sind groß angelegte Impfkampagnen angelaufen. Nun warnt ein international renommierter Top-Virologe und Infektionsexperte: Durch Impfungen wird aus dem relativ harmlosen Coronavirus eine biologische Massenvernichtungswaffe mit massiver Zerstörungskraft!

    von Günther Strauß

    Der niederländische Top-Virologe Dr. Geert Vanden Bossche arbeitete für die internationale Impfallianz GAVI und die Bill & Melinda Gates Foundation. Er war Leiter des Impfstoffentwicklungsbüros am Deutschen Zentrum für Infektionsforschung und verfügt über internationales Renommee. Nun hat sich der Wissenschaftler mit einer Stellungnahme zur Corona-Impfung zu Wort gemeldet – und warnt eindringlich davor. Vanden Bossche stellt fest:

    „Keine Pandemie hat länger als zwei Jahre gedauert, nicht einmal die Spanische Grippe oder die Schweine-Grippe. Sobald die Herdenimmunität hergestellt ist, wird das Wiederaufleben des Virus von unserem Immunsystem kontrolliert, dank der Erinnerung an frühere Begegnungen mit dem Virus. Ein Impfstoff müsste daher die Herdenimmunität beschleunigen. Das ist jedoch genau das Gegenteil von dem, was wir derzeit sehen: Die Impfstoffe können die Ausbreitung von Viren durch Impfstoffempfänger, die den aufkommenden hochinfektiösen Stämmen ausgesetzt sind, nicht verhindern. Dies verhindert, dass sich eine Herdenimmunität entwickelt.“

    https://www.anonymousnews.ru/2021/04/06/corona-wird-durch-impfung-zur-biologischen-waffe/?utm_campaign=anonymousnews.ru&utm_medium=email&utm_source=Revue%20newsletter

  5. Fritz Jung sagt:

    Der Merkel-Lockdown wird noch lange kein Ende nehmen.
    Angeblich suchen Angela Merkel und ihr Gesundheitsminister Jens Spahn nach neuen Möglichkeiten, die autoritären Sperrungen, Schließungen, Verordnungen und Verbote auf bundesweiter Ebene zu verschärfen.
    Als Grund wird immer wieder auf die Inzidenzwerte verwiesen, obwohl immer mehr Experten und Richter darauf hinweisen, dass dies als alleiniges Kriterium für die Einschränkung der freiheitlichen Bürgerrechte nicht ausreiche.

    Und was macht die LINKE?

  6. Schichtwechsler sagt:

    Christian Drosten hält weitere Maßnahmen neben Corona-Notbremse für nötig. Er kritisiert zudem die Haltung, Schnelltests als Allheilmittel anzusehen – dafür seien sie nicht zuverlässig genug.
    Drosten schein entfallen zu sein: PCR Tests sind auch nicht zuverlässig!!!

    Als „ganz schlechte Entwicklung“ bezeichnete Drosten wählerisches Verhalten von über 60-Jährigen in Bundesländern, in denen man sich den Corona-Impfstoff aussuchen kann. Manche dieser älteren Menschen wollten nun nicht mit Astrazeneca geimpft werden und warteten lieber ab, bis sie das Präparat von Biontech/Pfizer bekommen könnten.

    „Da muss man wirklich sagen, dann nimmt man im Juni einem Jüngeren die Impfung weg. Und das ist wirklich nicht in Ordnung“, sagte der Virologe. „Ich finde es nicht gut, wenn Ältere jetzt an dieser Stelle wählerisch sind.“ Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt Astrazeneca mittlerweile für Menschen ab 60. Hintergrund sind seltene Fälle von Blutgerinnseln in Hirnvenen jüngerer Menschen.

    Freie Arztwahl, freie Medikamentenwahl. Es muss jedem Mensch überlassen sein, was er sich impfen lässt.

  7. Fritz Jung sagt:

    Beschluss: Biontech oder Moderna für Zweitimpfung nach Astrazeneca

    • Statt einer zweiten Astrazeneca-Dosis sollen Erstgeimpfte künftig auf ein anderes Präparat umsteigen.
    • Die Stiko rät hierbei zu den Impfstoffen von Biontech/Pfizer oder Moderna.
    • Nur in Einzelfällen soll weiterhin Astrazeneca verabreicht werden.

    Mit einer ersten Astrazeneca-Dosis geimpfte Menschen unter 60 Jahren sollen für die zweite Impfung auf ein anderes Präparat umsteigen. Darauf haben sich die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Dienstag einstimmig geeinigt. „Die Lösung, die jetzt gefunden wurde, bietet einen guten Schutz für die Menschen“, sagte der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Bayerns Ressortchef Klaus Holetschek, am Dienstagabend der Deutschen Presse-Agentur in München.

    Die Minister folgen damit einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) von Anfang April. Bei den Beratungen, an denen auch Stiko-Chef Thomas Mertens teilgenommen hatte, sei klar geworden, dass die Zweitimpfung durch einen mRNA-Imfpstoff, also das Präparat von Biontech/Pfizer oder Moderna, eine gute Basis sei, um die Menschen wirksam zu schützen, sagte Holetschek. „Gerade in der dritten Welle.“
    Nur in Einzelfällen weiterhin Astrazeneca
    Konkret empfiehlt der Beschluss für Personen unter 60 Jahren eine Zweitimpfung zwölf Wochen nach der Erstimpfung. „Bereits vereinbarte Termine zur Zweitimpfung können übergangsweise auch ab der neunten Woche nach der Erstimpfung stattfinden“, heißt es weiter. Nur in Einzelfällen und nach einer individuellen Risikoanalyse mit einem Arzt könne auch Astrazeneca bei der Zweitimpfung verwendet werden. In der vergangenen Woche hatten die Gesundheitsminister die Entscheidung über den Wechsel der Impfstoffe noch verschoben.

    Am Dienstag teilte der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson mit, dass er den Marktstart seines Impfstoffs in Europa verzögert, weil auch er Berichte über Sinusvenenthrombosen erhalten hat. (mss/dpa)

    https://www.gmx.net/magazine/news/coronavirus/beschlussbiontech-moderna-zweitimpfung-astrazeneca-35717052

  8. Perlhuhn sagt:

    Mit Asthmaspray gegen Covid-19

    Lauterbach begeistert von medizinischer Studie: „Meines Erachtens ein Game Changer!“
    In den deutschen Krankenhäusern wird die Situation auf den Intensivstationen immer kritischer. Jetzt liegt eine Studie vor, die zeigt, dass ein herkömmliches Asthmaspray die Schwere von Covid-19-Erkrankungen reduzieren kann. Karl Lauterbach ist begeistert.
    Asthmasprays mit dem Wirkstoff Budesonid sorgen bei Covid-19-Patienten für weniger schwere Krankheitsverläufe und eine schnellere Genesung. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Oxford, die jetzt veröffentlicht wurde.
    Den Initiatoren der Studie war bereits vor einem Jahr aufgefallen, dass unter Patienten, die wegen Covid-19 in Krankenhäusern behandelt werden mussten, nur sehr wenige mit chronischen Atemwegserkrankungen waren. Ihre Vermutung: Die bei solchen Patienten oft verabreichten Asthmasprays mit Glucocorticoiden könnten für einen milden Krankheitsverlauf sorgen.

    https://www.focus.de/gesundheit/asthma-spray-gegen-covid-karl-lauterbach-begeistert-von-studienergebnissen_id_13179939.html

  9. Erich Bossert sagt:

    Wir – Werden – Massiv – Verarscht!!!
    WO IST DIE PANDEMIE???

    https://www.facebook.com/kreisheinsberg/photos/a.1780786588842811/2862387767349349/

  10. Waldschrat sagt:

    J H – Netzfund

    Nochmal: Die geplante Änderung des Infektionsschutzgesetzes, die dank der Mehrheit von SPD und Union im Bundestag auch kommen wird, hat viele negative Seiten, die ich ansprechen könnte.

    Ich beschränke mich auf die wichtigsten:

    Es wird ein automatisch greifendes bundeseinheitliches System installiert, das bei Überschreiten gewisser Inzidenzzahlen automatische (Lockdown-)maßnahmen vorsieht.
    Per Bundesgesetz werden die Bundesländer in Corona-Sachen entmachtet, das ist ein schwerwiegender Angriff auf den Föderalismus – eine Grundsäule unserer Verfassung.
    Es wird nun nicht mehr möglich sein, vor Gerichten unterer Instanzen gegen unrechtmäßige Maßnahmen vorzugehen (Ausnahme: Bereits einfachgesetzlich rechtswidrige Bußgeldbescheide, bspw. nach konsequenter Aussageverweigerung bei nächtlicher Ausgangssperre -> Kein Bußgeld möglich).
    Einzig und allein das Bundesverfassungsgericht darf die Maßnahmen noch kippen – das ist hier entscheidend – bei Entscheidungszeiten von vielen Jahren, außer im Eilverfahren bei eindeutiger Grundrechtsverletzung, die unter 8 Verfassungsrichtern des BVerfG keiner Diskussion bedarf, was extrem selten vorkommt. Bereits das müsste dazu führen, dass jeder Demokrat diese Gesetzesänderung ablehnt, weil sie de facto weniger Demokratie bedeutet.

    Die Bundesregierung entzieht ihre Politik also teilweise der Überprüfung durch die Gerichte – ein bewusster undemokratischer Vorgang.

    Außerdem wird der Lockdown damit zementiert. Aktuell bewegen wir uns im Rahmen von ca. 1,5 Millionen Tests wöchentlich – darauf beruhen die aktuellen Inzidenzen.
    Wenn Schulen und Arbeitgeber nun fast jeden ein- oder mehrmals pro Woche testen, erleben wir zwangsläufig einen sprunghaften Anstieg der Falsch-Positiven und der tatsächlich Positiv-Getesteten. Das ist ein Fakt, keine Meinung. Alte Maßstäbe wären dann hinfällig, müssten angepasst werden, aber man verwendet sie weiter – das kann nur zu einem Dauerlockdown führen, der medizinisch mehr als fragwürdig und obendrein verfassungswidrig ist, weil eine neuerliche Evaluation (besagte Maßstäbe) ausbliebe und wichtige Indikatoren wie die Intensivbettenauslastung in den Landkreisen keine Rolle spielen, obwohl sie der Verfassung nach in der Rechtsgüterabwägung DIE tragende Rolle schlechthin spielen müssten.
    Manche Verfassungsrechtler sind sogar der Meinung, nach über einem Jahr Corona-Krise müsste prioritär bzw. gleichzeitig eine Neuschaffung von Plätzen für intensivmedizinische Betreuung durch die Regierungen der Länder oder die Bundesregierung erfolgen, bevor Lockdown-Maßnahmen für alle überhaupt noch verhältnismäßig sein können.

    Ein Bund aus kritischen Richtern und Staatsanwälten (KRiStA) schreibt hierzu:
    „Nicht minder problematisch sind die einzelnen Eckpunkte der „Notbremse“. So sollen beispielsweise private Zusammenkünfte auch im privaten Raum mit höchstens einer(!) weiteren Person zulässig sein (§ 28b Abs. 1 Nr. 1 IfSG). Auch soll eine grundsätzliche nächtliche Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr, die zuletzt von mehreren Gerichten für unwirksam erklärt wurde, bundeseinheitlich eingeführt werden (§ 28b Abs. 1 Nr. 2 IfSG).
    Dies ist eine Nichtachtung der Judikative.

    Auch die bisher schon ergriffenen Schließungen weiter Teile der Tourismus-, Freizeit- und Gastronomiebranche würden auf unbestimmte Zeit fortbestehen, wodurch sich eine bereits bestehende finanzielle Not weiter Teile der Wirtschaft verschärfen würde.

    In einer Art manipulierbarem Automatismus würde der Exekutive auf Bundesebene eine praktisch nur durch das Bundesverfassungsgericht überprüfbare Macht zur Einschränkung elementarer Grundrechte eingeräumt werden. Gleichzeitig würde durch unmittelbar geltendes Parlamentsgesetz, das keiner Umsetzung durch die Exekutive mehr bedarf, der instanzgerichtliche Rechtsschutz und damit der Grundsatz der Gewaltenteilung ausgeschaltet. All dies hat mit den über Jahrzehnte gewachsenen Institutionen unserer parlamentarischen Demokratie, dem Föderalismus und dem Gebot effektiven Rechtsschutzes nicht mehr viel gemein.“

    Jens Gnisa, Richter und Ex-Vorsitzender des Deutschen Richterbundes, ist „entsetzt“ über die Pläne der Bundes. Er ruft dazu auf, dem Gesetz nicht zuzustimmen:
    „Ab einer Inzidenz von 100 nächtliche Ausgangssperren zu verhängen, obwohl von Gerichten deren Wirksamkeit angezweifelt wurde, ist eine Nichtachtung der Justiz. Eltern ab einer Inzidenz von 100 zu verbieten, ihre Kinder zu treffen, entspricht für mich auch nicht dem Bild des Grundgesetzes.“ Die angestrebten Maßnahmen seien in dieser Umsetzung „nicht der Brücken-Lockdown von zwei oder drei Wochen, der diskutiert wird“, sagt Gnisa. Sondern „ein nicht mehr einzufangender Dauer-Lockdown. Niemand kann da mehr vor Ort im Einzelfall korrigierend eingreifen, kein Bürgermeister, kein Landrat, keine Landesregierung, nicht mal die Verwaltungsgerichte.“ Einzig das Bundesverfassungsgericht könnte Entscheidungen „kassieren“.
    Zudem trete der Lockdown „völlig unabhängig davon ein, ob überhaupt noch jemand stirbt, ob sich noch jemand auf den Intensivstationen befindet und wie viel schwere Verläufe es gibt“.

    Der Bundestag spiele nach der Verabschiedung des Gesetzes zudem „keine Rolle mehr. Es entscheiden nur noch Bundesregierung und Bundesrat. Also nur noch die Exekutive“. Das habe mit seinem Demokratieverständnis nichts mehr zu tun.

    Der Jurist und Linke-Politiker Gregor Gysi: „Ich halte es für einen schwerwiegenden Fehler, wenn der Bundestag im Infektionsschutzgesetz die Bundesregierung autorisiert, per Rechtsverordnungen ohne Kontrolle des Bundestages und unter Streichung von Rechten der Kommunen und Länder zu operieren. Wir müssen das Grundgesetz schützen.

  11. Waldschrat sagt:

    Sat1 Chef Redakteur Richard Kremershof Kommentar zu Merkels Machtergreifung

    https://www.youtube.com/watch?v=tLG8sYocrfI

  12. Waldschrat sagt:

    Infektionsschutzgesetz: Drosten-Vorgänger stellt sich gegen Regierung

    Offener Brief an Bundestag

    Der Mann ist vom Fach: 27 Jahre lang war Detlev Krüger Chefvirologe an der Berliner Charité. In einem offenen Brief schreibt er nun einen Appell an die Bundesregierung: Er ist dagegen, Corona-Einschränkungen allein von Inzidenzwerten abhängig zu machen, wie dies die Regierung plant. Den Brief hat auch Klaus Stöhr unterzeichnet, der frühere Leiter des Globalen Influenza- und Pandemievorbereitungsprogrammes der Weltgesundheitsorganisation WHO in Genf. Die beiden renommierten Wissenschaftler haben deutliche Vorbehalte gegen Maßnahmen der deutschen Bundes- und Landesregierungen im Zuge der Corona-Krise. Unter anderem heißt es in ihrem Brief, dass die geplante Gesetzesänderung „massive Einschränkungen der Freiheitsrechte mit gravierenden Auswirkungen auf Wirtschaft, Kultur und die körperliche und seelische Gesundheit“ selbst dann zwingend vorschreibe, wenn es weniger Patienten in Krankenhäusern als bei Grippewellen gebe.

    Der Vorschlag der beiden erfahrenen Forscher: Statt auf die Inzidenz solle man sich an den täglichen Neuaufnahmen in den Intensivstationen orientieren. Dadurch würde das jeweilige Infektionsgeschehen und die Auslastung der Krankenhäuser viel sinnvoller erfasst werden. Die Bundesregierung hingegen will massive Freiheitsbeschränkungen ab einer Inzidenz von 100 per Gesetz festschreiben.

    Lesen Sie hier den offenen Brief von Krüger und Stöhr im Wortlaut:

    Offener Brief an den Deutschen Bundestag

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    weiterlesen: https://reitschuster.de/post/infektionsschutzgesetz-drosten-vorgaenger-stellt-sich-gegen-regierung/?fbclid=IwAR1xD3qa4x8HVyD8B05d5lGKZ7JikmGjRWWCVo58gdyegKeX0iB7I8PltE0

  13. Dieter Hussong sagt:

    Nach wochenlanger Angstmache: Briten-Mutante nun doch nicht tödlicher
    Neue Forschungsergebnisse

    https://reitschuster.de/post/nach-wochenlanger-angstmache-briten-mutante-nun-doch-nicht-toedlicher/?fbclid=IwAR3xOY_E2T34UE1JEFCxu5bC_UhkRdA_8yrDqZCejYpFulYOJGvRNpOtiCQ

  14. Dieter Hussong sagt:

    Ohne Worte

    https://scontent-otp1-1.xx.fbcdn.net/v/t1.6435-9/174282251_3931213540288423_480461530023234260_n.jpg?_nc_cat=107&ccb=1-3&_nc_sid=730e14&_nc_ohc=12KuzsP2k5oAX8gu-py&_nc_ht=scontent-otp1-1.xx&oh=a01f699f8cf45922aa27765ef742ce58&oe=609FE0AC

    Netzfund:

    Die nächste Irreführung in den Medien, um die Corona-Impfungen als „sicher“ darzustellen und Druck aufzubauen:
    Angeblich haben Experten der Universität Oxford herausgefunden, dass „nach einer durchgemachten COVID-19-Erkrankung“ das Risiko, eine Hirnvenenthrombose zu erleiden, acht- bis zehnmal höher sei, als bei der Impfung. Demnach erlitten 39 von einer Million COVID-19-Erkrankten eine Hirnvenenthrombose, aber „nur“ 4,1 von einer Million der mit Pfizer/Biontech Geimpften (blöderweise die meisten sogar jünger als 30 Jahre).
    Dröseln wir das mal auf: WEN haben die denn untersucht? In Kliniken behandelte positiv Getestete, also schwer Kranke, ob allein am Coronavirus, sei dahin gestellt. Was sie, jedenfalls zumindest die Medien, ausblenden:
    1. „COVID-19-Kranke“ sind NICHT gleich positiv Getestete. Von den GEFUNDENEN Positivfällen werden und wurden in D. weniger als fünf Prozent in Kliniken behandelt, wurden also klinisch relevant krank nach einem positiven Test. Das heißt umgekehrt: 95 Prozent der positiv Getesteten bekommen gar kein COVID-19. Und hierbei handelt es sich um GEFUNDENE Fälle.
    2. Dem RKI wird und wurde bei mehr als der Hälfte der Fälle kein Krankheitsbeginn gemeldet. Das heißt: Mehr als die Hälfte der GEFUNDENEN Positiven hat überhaupt keine spürbaren Symptome.
    3. Laut RKI hat bisher nur knapp ein Prozent der GEFUNDENEN Positivfälle eine Lungenentzündung entwickelt – in Zahlen: rund 29.000 Menschen – seit März 2020.
    4. Die Dunkelziffer ist hoch. Selbst das RKI schätzte sie auf Faktor vier bis sechs. Eine Antikörperstudie in Tirschenreuth kam schon nach der ersten Welle auf insgesamt Faktor fünf, in einigen Altersgruppen auf Faktor zehn und mehr. Stapeln wir tief und nehmen Faktor fünf weiterhin an: Dann haben etwa 0,2 Prozent der Positiven eine Lungenentzündung entwickelt – was bei einem respiratorischen (Atemwegs-)Erreger erst mal Voraussetzung ist für eine schwere Erkrankung inklusive Thrombosen etc. – der Erreger muss ja erst mal in die tiefen Atemwege, um überhaupt ins Blut gelangen zu können.
    5. Die geschätzte Dunkelziffer Faktor 5 einbezogen, waren weniger als ein Prozent der Positiven überhaupt klinisch krank – und da nicht alle eine Lungenentzündung hatten, stellt sich die Frage: Woran waren sie wirklich erkrankt?
    6. Und so wie es die Medienberichte nahelegen, verglichen die Forscher nun diese winzige Gruppe von weniger als einem Prozent der Corona-Positiven, die schwer bzw. klinisch relevant erkrankt waren, mit einer wahllos ausgewählten Gruppe von (zuvor meist gesunden) Personen, die ihre erste Pfizer/Biontech-Impfung erhielten. Das heißt: 99 Prozent der Corona-Positiven flossen offensichtlich überhaupt nicht ein in diesen Vergleich!
    Ihr Schluss bzw. der Schluss der Medien lautet also: Weil aus einer Gruppe positiv Getesteter, die schwer krank im Krankenhaus behandelt wurden, 39 von einer Million eine Hirnvenenthrombose erlitten, aber „nur“ 4,1 von einer Million insgesamt (erstmals) mit Pfizer/Biontech Geimpften, sei das Risiko, an einer solchen mit Corona zu sterben bzw. daran zu erkranken, acht bis zehn mal höher als nach einer Impfung – wie bitte!??! Um die Impfung aufzuschwatzen und als „sicher“ darzustellen, lässt man einfach mal 99 Prozent – wahrscheinlich mehr, unter den Teppich fallen?!
    Zumal es hier ganz klar darum geht, ALLEN diese Massenimpfung aufzuzwingen, also ALLEN Menschen, Gesunden, Milliarden von Menschen! Selbst wenn das Risiko einer Hirnvenenthrombose prozentual geringer wäre, was es offenbar nicht ist, aber wenn es das wäre, dann wäre das Ausmaß der Folgen immer noch weitaus gravierender, weil sich niemals eine vollständige Gesamtpopulation mit einem Erreger infiziert. Und dabei vergessen wir mal nicht, dass es noch ganz andere, sehr schwere Nebenwirkungen gab und gibt, die allein in Europa in Tausenden Fällen zum Tod und weiteren Tausenden Fällen zu bleibenden Schäden bereits geführt haben.
    Kurzum: Es ist so unglaublich, so dreist, so widerlich, wie sie uns manipulieren!

  15. Dieter Hussong sagt:

    Netzfund:

    Wichtige Rede der Linken-Parteichefin und Kanzlerkandidatin Sahra Wagenknecht … ups, von dieser Seite des politischen Spektrums kommt ja leider so gut wie gar kein Widerstand gegen den Marsch in den Totalitarismus. Sahra ist kaltgestellt, das Führungspersonal ein lebendiger Beleg für die Gültigkeit des Peter-Prinzips* …
    https://youtu.be/7zuvEiDO6po
    Im Gegenteil: Die meisten sich für Linke haltenden tragen in ihrer Naivität die Merkel-Politik mit, oder überbieten sich gar mit Forderungen nach NOCH MEHR Staatsmacht, nach NOCH HÄRTEREN Grundrechts-Beschneidungen!
    So ist das Konzept von ZERO COVID, wonach der heilige Inzidenzwert durch einen Megalockdown unter Null gedrückt werden soll [*Sarkasmus*], erkennbar geboren aus dem verzweifelten Versuch, sich irgendwie von der cDU-/sPD-„Linie“ zu unterscheiden.
    Es ist einfach nur noch erbärmlich: Die Opposition im Parlament besteht aus einzelnen FDP-Abgeordneten wie Kubicki und den Aussätzigen von rächts.
    O tempora …
    * „In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen. … Nach einer gewissen Zeit wird jede Position von einem Mitarbeiter besetzt, der unfähig ist, seine Aufgabe zu erfüllen.“
    Denn lauf Laurence J. Peters Theorie wird jedes Mitglied einer ausreichend komplexen Hierarchie so lange befördert, solange es auf seiner Position erfolgreich ist. Übersteigen die Anforderungen der neuen Position aber die Fähigkeiten, bleiben weitere Beförderungen aus. Umgekehrt bleiben Mitglieder, deren Fähigkeiten für eine höhere Position geeignet wären, schon in den unteren Stufen hängen, in denen sie weniger erfolgreich sind.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip
    Man schaue sich nur einmal die öffentlichen Auftritte der Blumenstraußwurf-Expertin Susanne Hennig-Wellsow an, z.B. das Interview von Thilo Jung und insbesondere bei Lanz.
    https://youtu.be/7gLFXvorDQE

  16. Waldschrat sagt:

    Hitlers „Ermächtigungsgesetz“ hieß eigentlich
    „Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich“.

    Merkels „Ermächtigungsgesetz“ heißt
    „Gesetz zum Schutz der Bevölkerung“

    Wohin das erste geführt hat, ist bekannt. Doch auch wohin das zweite in seiner ersten Fassung geführt hat, sollte bekannt sein.

  17. Fantomas sagt:

    DIE LINKE schießt sich ins AUS

    Linke: Kurzer härterer Lockdown sinnvoller
    Die Linke forderte einen harten Lockdown. „Ein konsequenter und solidarischer Lockdown mit dem Herunterfahren der meisten Bereiche über zwei, drei Wochen wäre deutlich sinnvoller, als sich in diesem halbherzigen und belastenden Dauer-Lockdown noch über Wochen und Monate weiterzuschleppen“, sagte Parteichefin Janine Wissler der „Augsburger Allgemeinen“ (Samstag). „Wenn man Notbremsen erst bei Inzidenzwerten von 100 und 200 zieht, ist man schon mittendrin im exponentiellen Wachstum.“ Die Intensivstationen liefen voll. „Da kann man nicht die Schulen aufmachen und in Modellregionen den Einzelhandel öffnen.“
    https://www.pnp.de/nachrichten/politik/Kritik-an-Bundes-Notbremse-Linke-will-haerteren-Lockdown-3965830.html

  18. Regenbogenhexe sagt:

    Ohne Worte

    https://scontent-frt3-1.xx.fbcdn.net/v/t1.6435-9/170472097_507845337266515_2987601033753279070_n.jpg?_nc_cat=102&ccb=1-3&_nc_sid=8bfeb9&_nc_ohc=HwneSA_Z4MUAX__X9du&_nc_ht=scontent-frt3-1.xx&oh=1ceb50bf8b417bdf913befedb9b1f68e&oe=60A1583A

  19. Fantomas sagt:

    Beim Impfen gegen Corona galt bisher: Die am stärksten Gefährdeten sind zuerst dran. 20 Prozent der Deutschen haben mittlerweile eine Dosis erhalten.
    Nun sollen 1400 deutschen Sportler, die für Olympia antreten, vorab geimpft werden.
    Betriebsärzte sollen künftig Mitarbeiter impfen dürfen.
    Das ist doch alles nicht mehr normal.

  20. Regenbogenhexe sagt:

    Ärzte fordern von Lauterbach: Trennung der Arzt-Rolle von politischer Betätigung
    Über 30 Ärzte aus Berlin und anderen Teilen Deutschlands werfen dem SPD–Politiker Karl Lauterbach das „Schüren irrationaler und extremer Angst“ vor.

    https://www.berliner-zeitung.de/news/aerzte-brief-an-lauterbach-trennung-der-arzt-rolle-von-politischer-betaetigung-li.153650?fbclid=IwAR2S-VgzUCqib18WOfhN-UCvq6YpRSM9nmSApRaEXTebCt7fnCf-p0vyYXw

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