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Tröten auch an der Saar?

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 6. Juli 2013

Beamte sollen tröten und nicht blasen

Na, das ist doch einmal eine Meldung wert, wenn wir lesen das im neuen Solinger Finanzamt kein Geld für Feuermelder mehr vorhanden ist. So wurden nun rund zwei Dutzend Mitarbeiter als Feuermelder geschult und mit roten Tröten ausgerüstet auf welchen sie bei Bedarf zu blasen haben. Wenn das mal gutgeht fragen wir uns, da doch gerade unter Beamten der Schlaf hinter dem Schreibtisch Bundesweit bekannt ist.

Überhaupt das niemand zuvor auf diese Idee gekommen ist? Diese Einrichtung passte doch auch zu den ARGEN damit sich die  dort festsitzenden Abhängigen gegenseitig so richtig den Marsch blasen können. Das würde doch auch der politisch für diesen Stall verantwortlichen Frau voll der Lügen gefallen. Alle 15 Minuten einmal kräftiges Stress verblasen.

Diese Meldung ist im übrigen keine Satire sondern wurde bereits gestern unter anderen über N-TV verbreitet. So würden wir unter anderen auch den Linken die Anschaffung dieser Blasinstrumente hier im Westen empfehlen. Wir könnten uns durchaus vorstellen dabei auch unter den weiblichen One-gliedern genügend Bläserinnen mit dem entsprechenden Talent zu finden.

Gerade das Saarland würde sich für diese Tröten regelrecht aufdrängen. Ließen sich doch hier, auf sehr engen Raum leicht Kosten für das Internet und Telefon einsparen und aus Berlin brauchte entschieden weniger Geld in das kleine Ländchen überwiesen werden. So ließen sich, wie wir es  von den Nebelhörnern auf hoher See kennen, auch verschiedene Töne zwecks Verbreitung von wichtigen Nachrichten vereinbaren lassen.

Einmal kurz – lang zum Beispiel für Wahlen. Ein Dauerton für entdeckte Wahlmanipulationen. Und dann je nach Häufigkeit der Wahlwiederholungen würde das dem kurzen folgende lange Zeichen, einfach entsprechend den Wahlversuchen wiederholt. Zweimal, fünfmal, wie beschrieben je nach Bedarf.

Als Vorbläser aus der Landtagsfraktion würden wir natürlich Professor Dr. Heinz Bierbaum vorschlagen, Ehre wem sie gebührt. Bewegt er sich ehe zur Zeit auf Freiersfüßen für eine bessere Positionierung in der Partei. Wobei, uns fiele zur Zeit weder ein Mandat noch ein Posten ein, für welchen er nicht entsprechend qualifiziert erschien. Aber das geht ja fast alle Linken so, wie die letzten Wahlergebnisse zeigen. Wichtigstes Kriterium wäre hier wohl auch die Höhe des entsprechenden Gehalt. Wobei, Brüssel, die Stadt hätte schon etwas für sich! Der europäische Hight-Spot für Lobbyisten. Dort wird mit Sicherheit noch mehr Geld gewaschen als in Berlin und eine freie Kugel im Atomium ließe sich vielleicht noch finden.

Aber zurück zu den Tröten. Der Feueralarm und das entsprechende Meldewesen haben natürlich Vorrang. So sollte schon bei Sitzungen des Landtages die Anwesenheitsliste der Linken MandatsträgerInnen verblasen werden. Zum Beispiel: Dreimal kurz, dreimal lang, Georgi heute abwesend, Besuch im Lerchenflur. Oder viermal kurz, viermal lang, Ensch – Engel, abwesend, Besuch aus China. Fünfmal kurz, fünfmal lang, Spaniol abwesend, muss heute zur Schlangendressur. Ja, und Oskar, natürlich zehnmal kurz, und eine lange Latte Striche, zehnmal, abwesend – ist mit Sahra unterwegs.

Für besondere Ereignisse, insbesondere wenn Warnungen verbreitet werden müssten, sollten es schon feste nicht verwechselbare Zeichen sein, welche dann aber auch entsprechend öfters verblasen  werden müssten, je nach Wertigkeit. Zum Beispiel: Großer Fettfleck mit Schleimspur im Eingangsbereich des Landtag. Pförtner sichtete Zimmer, wollte wohl seine Belohnung kassieren und fragte an, wann denn endlich ein Platz frei würde.

Natürlich werden wir in diesen Sinne weiter recherchieren. Sollten uns interessante Angebote für den Ankauf von Tröten, vielleicht direkt aus dem Werksverkauf ins Haus flattern, würden wir diese Angebote natürlich weiterreichen. Auch werden jederzeit Vorschläge zur Erweiterung der Blaszeichen dankend entgegengenommen.

Kein Geld für Feuermelder Solinger
Finanzbeamte sollen tröten, wenn es brennt

Solingen hat ein neues Finanzamt. Allerdings fehlt etwas: In dem Gebäude gibt es keinerlei Brandmelder. Um die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten, hat sich die Stadt ein ganz besonderes Warnsystem einfallen lassen.

Seit einigen Monaten ist das Solinger Finanzamt in einem schmucken Neubau untergebracht. Allerdings fehlt dem Gebäude ein wichtiges Detail, wie der „Express“ online berichtet. So soll in dem ganzen Gebäude kein einziger Feuermelder angebracht worden sein. Ebenso gebe es keine Lautsprecher, die für etwaige Durchsagen nötig wären.

Quelle: Focus >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia

Source Vuvuzela Day

Author Dundas Football Club

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Ein Kommentar zu “Tröten auch an der Saar?”

  1. pontius pilatus sagt:

    Also, ich habe noch eine Vuvuzela im Keller. Da sieht man mal, für was so ein Ding alles gut ist und wie vielfältig man sie – auch in der Politik – einsetzen kann. Im vergangenen Jahr gegen den Raffgeier-Bundespräsidenten und seine Betty, jetzt könnte ich sie Bierbaum vererben. Ach nee, die haben ja genug Kohle in der Fraktionskasse, um sich selbst eine anzuschaffen (etwa 2,99) ich behalte meiner lieber, vielleicht ist auf dem nächsten Landesparteitag Protest angesagt.

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