DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Trink, trink, Brüderle trink

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 26. Januar 2013

Brüderle näherte sich einer  Journalistin in  sexistischer Art?

Rainer Brüderle.jpg

Ist es nicht eine, für „Spitzenpolitiker“ typische Debatte, welche in den letzten Tagen um den FDP Spitzenkandidaten Rainer Brüderle geführt wird? Bekanntlich wird ihm zum Vorwurf gemacht, sich der Journalistin des „Stern“ Laura Himmelreich, in sexistischer Art genähert zu haben. Und dieses, wie wir im Großteil einer empörten Presse lesen, bereits vor einem Jahr !

Auf den ausreichend beschrieben Vorfall möchten wir hier erst gar nicht näher eingehen. Dieser ist aufgrund der mannigfachen Beschreibungen mit Sicherheit jedermann/frau bis ins letzte Detail bekannt. Hier soll es mehr um die Betrachtungsweise eines solchen Vorfall gehen, auch um die Wertung in vielen Tageszeitungen.

Ein Jahr habe die Journalistin gewartet, um diesen Vorfall Öffentlich zu machen, so lautet der am meisten gebrauchte Vorwurf. Aber, was hätte sie denn anders machen sollen um die entsprechende Aufmerksamkeit zu bekommen ? Brüderle steht jetzt im Rampenlicht und nicht vor einem Jahr. Jetzt bekommt der Vorfall genau die Aufmerksamkeit welcher er verdient. Chapeau  Frau Himmelreich.

Auch die Politiker warten mit ihren Gesetz vorhaben welche dem Volk unbequem sind, auf  Augenblicke der Schwäche, wie die Urlaubszeit, oder eine Fußball WM zum Beispiel, um ihre Klientel vorzuführen. Für sich persönlich nehmen diese Volkstreter alle Vorteile in Anspruch.  Gleich Narren und dieses nicht nur zur Karnevalszeit.

Er ist wohl den meisten Männern schon einmal entschlüpft, ein flapsiger, meist unbedachter Ausspruch gegenüber dem anderen Geschlecht. Man lacht darüber, entschuldigt sich artig und dieses wird dann in neunundneunzig Prozent aller Vorkommnisse auch so akzeptiert und unter Freunden, wozu auch Frauen zählen, ist dieses ehe kein Thema, da das „ticken“ des Anderen bekannt ist.

Genau hier aber  beginnt das Problem im Verhalten unser Politiker welche immer und überall glauben das Recht für sich gepachtet zu haben, dabei kein Podest auslassend um ihre Dummheit zur Show zu stellen, da sie ja von der Bevölkerung erwählt wurden. Was ja so auch nicht stimmt, da ca. die Hälfte von ihnen, als Abnicker von den Parteien in ihren Ämtern gehalten werden. Eine Entschuldigung wie etwa: Ja, hier habe ich persönlich einen Fehler gemacht, wir haben die Wahlen verloren, wir haben Dieses oder Jenes falsch bedacht: „Liebe Wähler, liebes Volk, entschuldigt bitte. Wir werden das wieder ändern“ gibt es nicht. Gehört nicht zum Verhaltenskodex der politischen Kaste!

Dabei gibt es nichts menschlicheres als Fehler und das Eingeständnis welche gemacht zu haben. Das macht die Menschlichkeit letztendlich aus. So ziemlich alle Fehler sind reparabel, gerade die, in der Politik. Und darum, wie lesen wir es schon in alten klugen Büchern: „Wer sich selber erhöht, wird erniedrigt“.

Einen sehr guten Kommentar lesen wir heute Morgen in der TAZ welchen wir unseren Lesern nicht vorenthalten möchten:

Tanzkarte ? Nein danke

 Der jungen Journalistin, die Rainer Brüderles Distanzlosigkeit öffentlich machte, sei gedankt.

 Es ist eine gute Nachricht, dass Rainer Brüderle offenbar versucht hat, sich an eine Reporterin heranzumachen. Nicht die Information als solche, die ist eklig und wenig überraschend, sondern die Tatsache, dass der Vorfall eine Nachricht wurde – also öffentlich. Wunderbar, wie jetzt Leute aus der FDP versuchen, ihrem Parteifreund Brüderle beizuspringen: Ein „Tabubruch“ sei der Bericht des Stern und eine „Sauerei“. Mit einer der beiden Einschätzungen haben sie Recht, bei der anderen haben sie etwas verwechselt.

 Die Sauerei besteht nicht darin, dass eine Frau von Belästigungen erzählt, sondern darin, dass sie stattfinden. Und darin, dass es noch immer Leute gibt, die derlei Übergriffe verzeihlich finden oder normal oder egal. All das sind sie nicht. Nur alltäglich, aber das macht die Sache ja nicht besser, sondern schlimmer.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

—————————————————————————————————————————–

Grafiquelle      :    Mathias Schindler in der Wikipedia auf DeutschÜbertragen aus de.wikipedia nach Commons durch Magnus Manske mithilfe des CommonsHelper.

5 Kommentare zu “Trink, trink, Brüderle trink”

  1. Andrea S. sagt:

    Wenn es denn so gewesen sein sollte, wie geschrieben steht, dann hätte ich dem jenigen, der den klitzekleinen Versuch eines „Sexistischen“ Wasauchimmmer….eine auf die Lichter gegeben.
    Ein Problem ist dies aber immer, wenn Frau sich wehrt, dann ist oftmals ihre Karriere im Eimer. In Deutschland hat dies eine Diskussionswelle ausgelöst. Richtig so, denn Grapscher gibt es genug. Aber auch Frauen können einen Mann ruinieren.

  2. ex linker sagt:

    die liste der politiker die einen „fehler“ gemacht haben is lang
    ein bekannter LINKER aus dem Saarland soll ja im rotlicht schon
    gesehen worden sein und männer denken oft mit dem ….
    und egal was ein mann auch glaub geleistet zu haben…. eine
    frau is eben kein objekt und da tut mir herr brüderle auch nicht leid
    sein schweigen ist mehr als bezeichnend

  3. Sabine Neumann sagt:

    ein bekannter linker erkundigte sich nach den blauen pillchen. die sollen ja für vieles gut sein…

  4. pontius pilatus sagt:

    Tanzkarte? Aus welcher Zeit ist der denn?

  5. Helmut.Leih sagt:

    Es stellt sich doch auch die Frage, warum kommt das immer erst zur Wahl? Wir werden manipuliert!

    Aber mal was neues! es gibt eine neue Partei,das Programm ist faßt baugleich mit der WASG, ihr findet es unter Bündnis 21-RRP so und nun noch im net suchen, oder auf meine Homepage gehen http://www.betrogene-buerger.de MfG Helmut Leih

Kommentar schreiben

XHTML: Sie können diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>