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„Tricksinger“

Erstellt von Gast-Autor am Donnerstag 7. Juni 2012

Herr Riexinger, sind Sie eine Marionette Oskar Lafontaines?

Datei:Bernd Riexinger Die Linke Wahlparty 2013 (DerHexer) 03.jpg

Da bemühen Sie, wie viele Journalisten leider derzeit, ein Klischee. Ich bin zwar mit Lafontaine gut befreundet, aber so enge politische Berührungspunkte in unserer Vergangenheit, wie Sie unterstellen, hatten wir nicht. SPD-Mitglied war ich schließlich nie. Und ich bin ein eigenständiger Kopf und ganz gewiss keiner, der sich von anderen vorschieben lässt. Ich will in meinem neuen Amt integrieren, die Reaktionen in der Partei zeigen mir bereits jetzt, dass das auch angenommen wird.

Interessant, wie und was er aus dieser einfachen Frafikquelle   :ge, die mit NEIN oder JA beantwortet kann, so breitgefächert streut. Aber was soll er auch sonst wie sagen, der Herr Riexinger? Nachdem er unter anderem verschiedene Kreisverbände in BW „befriedet“ hatte, versucht er sich nun auf Bundesebene. Kaum wahrscheinlich, dass Riexinger die wirkliche Wahrheit erzählt. Wie soll er auch von den Hinterzimmern berichten, in denen seine Kandidatur ‚geboren‘ wurde?

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5 Kommentare zu “„Tricksinger“”

  1. ichbins sagt:

    Ganz genau…

  2. Diogenes sagt:

    Bernd Riexinger mag erklären, was er will. Tatsache ist doch, dass Lafontaines Kandidaten bestimmte Voraussetzzungen erfüllen müssen. Dazu gehören aus meiner Sicht:

    – nie jemals gegen O. Lafontaine gewirkt durch Denken, Reden, Handeln,
      Unterlassen
    – Loyalität bis Ergebenheit zu O.Lafonatine und seiner Truppe gewährleistend
    – gern abhängig von OL – aus Dankbarkeit oder aufgrund Erpressbarkeit
    – OL bekannt, möglichst aus früheren Tagen
    – möglichst ex-WASG-Mitglied („vertrauenswürdig“)
    – möglichst aus der Gewerkschaftsecke stammend („vertrauenswürdig“)
    – keiner fremden – oskar-kritischen – Strömung angehörend („gefährlich“)
    – möglichst nicht aus der ex-DDR stammend („suspekt“, evtl. noch alt-SED-Kader)
    – keinesfalls einem Landesverband Ost angehörend („suspekt“)
    – besser nur Mittelmaß; als Genie will OL weiterhin glänzen können
    jüngere Blondine (mit Ausnahmen)

    Ich denke, die wichtigsten Vorausetzungen gefunden zu haben, die einen Kanddaten für OL geeignet oder ungeignet machen.
    Frage: Welche dieser Vorausetzungen erfüllt Bernd Riexinger?
    Wenn er sich nicht als OLs Freund oder Parteigänger outet, so muss er von OL schon als „verlässlich“ und „loyal“ eingeschätzt werden. Außerdem hat es sicherlich wiederholte Kontakte zwischen den benachbarten Landesverbänden gegeben. Und hat nicht gerade erst der gemeinsame „Regionalparteitag“ in Vorbereitung auf Göttingen stattgefunden, wo man sich aufeinander eingeschworen hatte?

    Deshalb haben diese Erklärungen eines Bernd Riexingers für mich kein besonderes Gewicht. Zwar braucht auch er wenigstens anfangs eine wohlwollende Akzeptanz, doch sollten besonders alle OL-Kritiker aufmerksam hinschauen, wie sich die ersten 100 Tage seiner Amtszeit entwickeln.

  3. Gilbert Kallenborn sagt:

    Zuerst muß er die 100 Tage „überleben“.
    Wenn es gesicherte Kenntnisse gibt, und so hört Bartsch sich, daß West-Delegierte ohne Stimmrecht in Göttingen mitstimmten merke: es sind knappe 20 Stimmen Unterschied nur gewesen !- dann ist diese Wahl anfechtbar. Ich hoffe, das passiert dann auch. Nur -vor welcher Bundessachiedskommission? Der, mit der abgelaufenen Amtszeit und „keine Lust mehr..“ ?
    Wenn hier nachweisliche Karteileichen als Delegierte gewählt haben muß die Wahl wiederholt werden, sie ist ungültig.

  4. AntiSpeichellecker sagt:

    seit der Fusion 2007 wird der Delegiertenschlüssel im Westen mit „gefakten Mitgliederzahlen“ manipuliert; auch im Sarland.
    Das ist absolut nichts Neues. Diese Masche verhilft z.B. Gretel zu erhöhten Delegierten für den Landesparteitag.
    Hinweise diesbezüglich werden von Gretels Freunden belächelt.

  5. Gilbert Kallenborn sagt:

    Die Mitgliederzahlen der Linken Saar verwaltet der Landesgeschäftsführer Sigurd Gilcher.Der Lutze-Erbe. Der müsste auf konkrete Mitgliederanfrage auch die konkreten Zahlen nennen.
    Anhand dieser Zahlen ist dann überprüfbar, ob überhaupt der richtige Delegiertenschlüssel angewendet wurde. Also wird Gilcher sie nicht herrausrücken. Vertuschen ,vertrösten, verschleppen -wie immer.
    Genauso wie den schriftlichen Bericht der Saar-Finanzrevision.

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