DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Tagesticker 30.06.2016

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 30. Juni 2016

Frankreich: Es wird keine Zustimmung zu TTIP geben

Der Brexit hat eine Diskussion über die EU-Politik ins Rollen gebracht. Neben der Personalfrage um Juncker und Tusk steht auch das Handelsabkommen mit den USA wieder auf der Agenda. Nach dem Nein zu Glyphosat tendiert Frankreich nun auch zu einem Nein bei TTIP, das machte der französische Premier Manuel Valls sehr deutlich. Das Abkommen gehe nicht in die richtige Richtung für die EU, so Valls. Weiterlesen …..

Quelle

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/06/29/frankreich-es-wird-keine-zustimmung-zu-ttip-geben/

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Jeder hat das Recht zu lesen, was er möchte…. 

Darum sollte niemand die Deutschen Wirtschafts Nachrichten lesen*

MIt diesem Video hat der von mir gerade erst entdeckte Kollege Rayk Anders einen Volltreffer gelandet. Das Video geht heute morgen viral, u.a. gepusht durch Bildblog und netzpolitik.org – verdienterweise.

Zwar sollte jedem halbwegs medienkompetenen Menschen mittlerweile aufgefallen sein, dass die DWN eine Publikation sind, die man bestensfalls aufsuchen sollte, um die komplette, leider oft wenig kompetente Gegenmeinung zum „Medienmainstream / den gleichgeschalteten Medien / den Systemmedien“ (sucht euch was aus) zu lesen. Und zumindest in meinem Sozialmedienfreundeskreis hab ich glaub ich alle dazu gebracht, keine Artikel mehr daraus in die Welt zu teilen.

Doch die Seite gibt es weiter und es scheint ihr nach wie vor gut zu gehen. Dabei gab es schon einiges an Berichten über die Redaktion, die Kollegen vom „Elektrischen Reporter“ (ZDF) durften sogar mal die Nase hinter die Kulissen stecken. (Update 11.11.2014: Die DNW gehen übrigens juristisch gegen netzpolitik.org vor, weil diese angeblich u.a. durch Einbinden des ZDF-Vidoes den Eindruck erwecken würden, DNW gehöre zum Kopp-Verlag. Interessante Interpretation.)

Quelle

http://danielbroeckerhoff.de/2014/10/10/darum-sollte-niemand-die-deutschen-wirtschafts-nachrichten-lesen/

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Wo bleibt der Aufschrei der Linken

Saarbrücken Krippenplatz wird deutlich teurer

Stadt erhöht Elternbeiträge in ihren Kindertageseinrichtungen zum 1. August
Fast 400 Euro sollen Eltern künftig für einen städtischen Ganztags-Krippenplatz pro Monat bezahlen. Da ist das Essen für die Kleinen noch gar nicht drin. Die Elternbeiträge müssen 25 Prozent der Personalkosten abdecken. Das letzte Wort hat aber der Stadtrat.

Schlechte Nachricht für die Eltern kleiner Kinder, die ihren Nachwuchs in eine städtische Krippe oder Kindergarten schicken. Die Gebühren sollen zum 1. August kräftig steigen.

http://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/saarbruecken/saarbruecken/saarbruecken/Saarbruecken-Eltern-Erzieher-Euro-Gebuehren-Zahlungen-Beitraege-und-Abgaben-Kindergaerten-Kindergaertner-Krippenplaetze-Landesgesetze-Personalkosten-Staedte;art446398,6185681

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Gibt es einen Exit vom Brexit?

Nicht nur in Europa, auch in Großbritannien hoffen viele, die Brexit-Entscheidung ließe sich noch mal umkehren. Fünf Szenarien, wie das gehen könnte

Seit dem Referendum ist Großbritannien in Aufruhr. Enttäuscht und wütend sind vor allem jene 48 Prozent der britischen Wähler, die eigentlich in der EU bleiben wollten. Doch selbst mancher Brexit-Befürworter scheint sein Votum jetzt zu bereuen. Gibt es noch Wege, den Austritt Großbritanniens aus der EU zu verhindern? Wir stellen fünf Möglichkeiten vor:

weiterlesen ………….

Quelle

http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-06/grossbritannien-brexit-verhindern

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Partei macht etwas Grundsätzliches falsch

Studie zeigt, warum die Linken Riesen-Problem haben – und selbst schuld sind

Die Linken verstehen sich als Partei der sozial Schwachen, die arbeitslos sind oder in schlechtbezahlten Jobs arbeiten. Eine Leipziger Langzeitstudie hat nun gezeigt, dass die Partei ein grundsätzliches Problem hat: Sie spricht dieses Lager gar nicht übermäßig an. Diese Wähler gehen eher zur AfD. Die Linke hingegen müsste eine ganz andere Klientel bedienen.

Macht die Linkspartei Politik am eigenen Wähler vorbei? Das legt zumindest eine Analyse der parteinahen Rosa-Luxemburg-Stiftung nahe, über die die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet. Die Stiftung bezieht sich dabei auf Daten aus einer Langzeitstudie.

Quelle

http://www.focus.de/politik/videos/partei-macht-etwas-grundsaetzliches-falsch-studie-zeigt-warum-die-linken-riesen-problem-haben-und-selbst-schuld-sind_id_5680531.html

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Rechtspopulisten richten gerade Europa zugrunde.

Sie profitieren von der Trägheit der nach 1980 Geborenen.

Wir sind wütend. In einem Europa, in dem wir in kaum zwei Stunden von Berlin nach London fliegen, in dem die Menschen, die wir lieben, über den ganzen Kontinent verteilt leben, wo wir nächtelang mit Freunden aus Spanien, Frankreich, Polen oder Ungarn lachen und trinken und hinterher kaum mehr wissen, welche Sprache dabei gesprochen wurde – in diesem Europa fallen die einen zurück in die nationalstaatlichen Antworten des 20. Jahrhunderts, während die anderen abwarten und ohnehin nicht mehr glauben, dass ein Referendum mehr als ein Warnschuss ist. Warnschüsse aber flogen uns in letzter Zeit sehr viele um die Ohren. Wir sind aufgewachsen mit der Erinnerung an den Fall der Berliner Mauer, mit dem Versprechen, dass Grenzen zwischen den europäischen Staaten eine Sache der Vergangenheit sind. Um dieses Versprechen fühlen wir uns betrogen.

Am Tag nach dem Brexit sehen wir in den Social-Media-Kanälen dreierlei: einen grinsenden Nigel Farage, dessen politischer Narzissmus Großbritannien über Nacht geschrottet hat; einen betretenen David Cameron, der ein Referendum für ein hochspekulatives Machtspiel instrumentalisiert hat und gescheitert ist. Und ich sehe junge Briten, die fassungslos in Handykameras sprechen und die Älteren fragen: Warum habt ihr unsere Zukunft abgewählt?

Aber warum fragen sie, warum fragen wir erst jetzt?

Cameron trat noch am Tag der Brexit-Entscheidung zurück. Ebenso hätten Jean-Claude Juncker und Martin Schulz zurücktreten müssen. Sie sind mit der von ihnen maßgeblich gestalteten EU-Politik in drei relevanten Punkten gescheitert. Sie haben keine Idee mehr zur EU etablieren können, die über eine rein ökonomische hinausging, wobei diese Ökonomieerzählung oft mehr nach Schwarzer Pädagogik als nach Gemeinwohl klang. Sie haben aufgrund ihrer Kommunikationsmisere, aber auch aufgrund einer erschreckend stabilen Reformträgheit innerhalb der Institutionen den Glauben an die Legitimation der EU bei vielen Wählern schwinden lassen. Sie haben last but not least keine überzeugenden Antworten präsentiert auf die drängenden gesellschaftlichen Fragen, ob dies die griechische Schuldenkrise, die steigende Migration oder die zunehmend antidemokratischen Tendenzen, in einigen der Mitgliedsstaaten wie Polen oder Ungarn sogar mit Regierungsauftrag, waren.

Quelle

https://taz.de/Reaktionen-auf-den-Brexit/!5317257/

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