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Geht Blocks jetzt nach Münster?

Erstellt von DL-Redaktion am 23. Januar 2015

Sagel liebäugelt mit Oberbürgermeister-Kandidaten

Hallo Münster, könnt Ihr mich hören? Ich bin es, der Günter aus Bottrop. Braucht Ihr mich vielleicht, – als Friedensstifter. Bringe neben vielen persönlichen Erfahrungen auf diesem Gebiet auch meine Gehilfin mit. Die ist zwar mittlerweile auch etwas in die Jahre gekommen und hat entsprechend angesetzt, ist aber ebenfalls sehr erfahren und jederzeit in der Lage stark zersetzende Gespräche zu führen.

So oder ähnlich könnten die Angeboten lauten, welche sicher zur Zeit dem Linken Kreis-Verband in Münster unterbreitet werden. Denn da kennt der Flügelbrecher Blocks nichts, wo Streit innerhalb der Linken aufzieht ist er für gewöhnlich nicht sehr weit entfernt. Da reicht vielleicht schon die telefonische Anfrage einer Person aus, um schnellstens vor Ort präsent zu sein.

Es dreht sich ja auch immer etwas in der Linken, egal ob links oder rechts herum und sollte sich die Lage einmal für einige Tage beruhigt haben findet sich schnell jemand, welcher wieder ein wenig Öl in die Flammen schüttet um das Feuer in Gang zu halten. Darin zeigen sich im besonderen die bereits durch alle Parteien wandernden Funktionäre sehr erfahren. Gelernt will schließlich auch  gelernt sein.

Jetzt ist also wieder einmal das große Stühlerücken bei den Linken in Münster angesagt. Einst ein Hort des Friedens und der Ausgeglichenheit mit Joachim Hoffmann.  Nur, im Gegensatz zu Heute, zu der Zeit waren auch noch keine Pöstchen im Angebot. Da war noch Idealismus und nicht Geldverdienen angesagt. Da gaben sich die Kariere – Hüpfer noch bescheiden und warteten in einer Ruhestellung die weitere Entwicklung ab.

Das war noch kurz nach der Zeit zu denen sich Gerhard Schröder noch eine Pulle Bier in der SPD teilte. Das Basta des Kanzler wurde dann zur Gründerzeit. Es ist doch schon sehr Auffällig das die Linke heute noch mit den gleichen Programmpunkten wedelt, wie vor annähernd zehn Jahren. Die Ideen sind gegangen und wurden gegen die Verdiener eingetauscht.

Der Hauptgrund warum der Kreisverband in Münster wieder einmal nach einer neuen Führung sucht? Kaum Einer schlägt das Angebot aus, auf der Leiter wieder ein paar Stufen emporzusteigen in der Hoffnung, doch noch an das große Geld zu gelangen. Die unten Verbleibenden bringen die Ideen nicht und die oben Angekommenen haben es nicht mehr nötig da sie ihr Ziel erreicht haben. Einer dieser Abgehangenen ist unser Günter welcher verzweifelt nach einem Trittbrett sucht. Kaffee und die Aufgabe eines Hibi für Arbeitssuchende in Essen, werden seinen hohen Ansprüchen kaum entsprechen. So wäre er doch ein idealer Oberbürgermeisterkandidat für Münster!

Sagel liebäugelt mit Oberbürgermeister-Kandidaten

Wieder Stühlerücken bei den Linken in Münster – nur geräuschloser als noch in der vergangenen Ratsperiode.

Das Personalkarussell bei den Linken dreht sich wieder – allerdings anders als in der Vergangenheit diesmal eher geräuschlos. Aus der vierköpfigen Ratsfraktion scheidet Lilia Hort aus, die diese Entscheidung dem Oberbürgermeister bereits mitgeteilt hat, wie der Linke-Fraktionschef Rüdiger Sagel berichtet. Streit habe es aber nicht gegeben, versichert Sagel auf Nachfrage. Nachrücken wird Fraktionsgeschäftsführerin Ortrud Philipp, weil Benjamin Körner auf Platz fünf laut Sagel verzichtet hat. Im vergangenen Jahr hatte es zwischen dem Fraktionschef und dem damaligen Chef der Kreispartei offen Streit über die Frage der Zusammenarbeit mit SPD und Grünen gegeben.

Quelle: Westline >>>>> weiterlesen

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Linker Führungswechsel in NRW?

Erstellt von DL-Redaktion am 12. Juni 2014

NRW-LINKE vor Führungswechsel

Gar soooo überraschend kommt diese Meldung über einen bevorstehenden Führungswechsel in der LINKEN NRW allerdings auch wieder nicht.  Ist doch auf absehbare Zeit mit Sicherheit keine Beruhigung innerhalb der Partei zu erwarten. Das genaue Gegenteil ist der Fall und es verstärkt sich der Eindruck das hier die zwei Kapitäne noch schnell das rettende Ufer erreichen möchten, bevor das Wasser über ihren Köpfen hinweg rauscht.

Nein ein zu geringer Rückhalt innerhalb der Partei wird nicht der entscheidende Grund für eine  weitere Kandidatur gewesen sein, vielleicht schon eher die gewisse Hoffnungslosigkeit an den verfahrenen Strukturen noch etwas zum Positiven verändern zu können. Wenn schon innerhalb eines Landesverband ein kleiner Zugewinn bei  geringer Wahlbeteiligung als Erfolg verkauft werden muss, zeigt das auch die schwere der Erblast aus, welche die letzten zwei Jahre geschultert werden musste.

Da ist es auch in dieser Partei nur allzu verständlich das gerade Personen, welche ihr persönliches Versagen als Führungsperson zu arbeiten, bereits unter Beweis stellten, wieder an die Spitze drängen. Ist doch gerade in der LINKEN der finanzielle Mitnahmeeffekt besonders auffällig.

Welch eine Überraschung das der eigentliche Master of Desaster zusammen mit seiner einstigen Dauerbegleiterin noch nicht in den Ring geklettert ist. Hat er doch bereits Erfahrungen darin gesammelt selbst aus einer schmalen Kasse noch entsprechende Profite für sich persönlich beziehen zu können. So wurde es zumindest von den Ruhebaronen seiner Zeit unwidersprochen berichtet.

Auch waren gerade die Beiden, Günter Blocks als Landesgeschäftsführer und Ingrid Remmers als seine Gouvernante die mit entscheidenden Personen für den heutigen desolaten Zustand der Partei, zumindest in NRW. Die Schneise der Verwüstung ist noch heute sichtbar und entsprechend vielfach belegt. Das System vergleichbar angelegt wie wir es heute wieder in geschrieben Dossiers in Berlin einmal mehr vor Augen geführt bekommen.

Diese wohl aus der Zeit des Stalinismus übernommenen ideologischen Reinigungsprozesse werden von Beginn an in dieser Partei systematisch durchgeführt. Durch Ausgrenzungen, Mobbing, Rufmorde, Verleumdungen und Manipulationen werden selbstbewusste, kritische Personen zum Austreten genötigt. Wenn das nicht reicht manipulieren willfährige Schiedskommissionen den Rest

Die beiden Landessprecher der LINKEN in NRW Gunhild Böth und Rüdiger Sagel kandidieren nicht noch einmal für ihren Posten. Für die Nachfolge stehen die beiden ehemaligen Landtagsabgeordneten Ralf Michalowsky und Özlem Demirel bereit.

Die beiden bisherigen Landessprecher der NRW-LINKEN haben heute bekannt gegeben, auf dem Landesparteitag in Siegen am zweitletzten Juni-Wochenende nicht erneut anzutreten. »Zwei Jahre als Landesvorsitzender sind genug«, sagte Rüdiger Sagel dem nd. Er bestritt jedoch, wegen fehlenden Rückhalts innerhalb der Partei nicht erneut zu kandidieren: »Das spielte keine Rolle. Wenn ich kandidieren will, dann kandiere ich.« Als er sich 2012 für den Platz an der Spitze des Landesverbandes beworben habe, hätte es auch »Signale aus den Strömungen« gegeben, denen zu Folge seine Kandidatur aussichtlos sei.

Quelle: Neues Deutschland >>>>> weiterlesen

Nein zu Michalowsky : Facebook

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Fotoquelle: Fotoquelle: DL/Redaktion

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