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Wie geht`s weiter mit der Linken?

Erstellt von DL-Redaktion am 20. November 2013

Wie geht‘s weiter mit den Linken ?

Diese Frage stellt der Journalist Oliver Hilt innerhalb seines Artikel im Magazin Forum. Gut geschrieben aber, wir empfehlen jeden, welcher versucht eine Bestandsaufnahme über die Partei die Linke zu schreiben, dort einmal selber Mitglied gewesen zu sein. Es fehlt das gewisse „Feeling“, das Gespür für die Situation. Vergleichen wir es einmal mit der Wirtschaftspolitik! Auch dort reicht es nicht aus, als regelmäßiger Kneipengänger darüber zu schreiben.

Ich möchte es hier auch vermeiden ins Detail zu gehen, da  alles schon sehr oft gesagt und beschrieben wurde und allzu viele Wiederholungen ermüdend auf die Leser einwirken könnten. Nur scheint manches von Vielen, so hat es den Anschein, nicht verstanden zu werden oder auch nicht verstanden werden zu wollen. Wir sollten vor allen damit aufhören gewisse Berufsgruppen auf Podeste zu erheben welche ihnen nicht zustehen. Zu diesen Berufsgruppen zähle ich auch die sich selbst so bezeichnenden Politiker. Den meisten anderen Gruppen wird der Griff in fremde Taschen schon durch die Gesetzgebung unmöglich gemacht.

Wie geht‘s weiter mit den Linken ?

Die Narben sind noch tief, nichts ist vergessen. Wenn sich die Saar-Linken am 23. November eine neue Parteiführung wählen, müssten sie ihren enttäuschten Wählern ein Zeichen der Geschlossenheit senden. Doch daran ist derzeit nicht zu denken, im Gegenteil. Die Krise der Linken geht weiter.

Wer sind wir und wenn ja, wie viele?“ – Wäre dieser Spruch nicht schon längst erfunden und etwas abgegriffen, hätte man ihn als Motto auf die Einladungskarte zum Parteitag der Saar-Linken am 23. November drucken können. Denn genau auf diese Fragen werden die Delegierten Antworten suchen – und finden müssen, will sich die Partei aus ihrem hausgemachten Dilemma wieder rausmanövrieren.

Die unrühmliche Eskalation bei der Wahl eines Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl in diesem Jahr hat Versäumnisse der Vergangenheit sichtbar gemacht. Wie eine Fortsetzung mutet es dann an, dass bis wenige Tage vor dem Parteitag unklar blieb, wer als Nachfolger des verstorbenen Gründungsparteichefs Rolf Linsler Verantwortung übernehmen soll und will. Sechs Jahre nach ihrer Gründung und vielen pubertären Wehen, die jede neue Partei durchstehen muss, steht die Saar-Linke jetzt vor ihrem verflixten siebten Jahr und Entscheidungen über ihre Zukunftsfähigkeit, und vor der Frage, ob künftig selbst veranlasste Negativschlagzeilen oder programmatisches Profil die öffentliche Wahrnehmung bestimmen.

Quelle:  Forum >>>>> weiterlesen

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