DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 21. März 2016

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Dank an Volker Beck, der den Grünen Street Credibility beschert, und Sorge vor rechtem Anbiedermeier bis zur Bundestagswahl.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Ich finde, der Tod könnte jetzt langsam mal Schicht machen für dieses Jahr.

Und was wird besser in dieser?

Tod hört aufs Wort.

Die AfD hat 24 Prozent der Stimmen in Sachsen-Anhalt geholt. Ist jetzt Auswandern angesagt? Oder doch nur Frühaufstehen?

Die Reaktion des politischen Establishments auf die neue, fremde Masse an Rechtswählern könnte gewisse Ähnlichkeiten haben – mit der Reaktion der Rechtswähler auf die neue, fremde Masse von Zuwanderern. Wenn beide diesen Affekt überwänden, könnten wir wieder vernünftiger und über vernünftigere Themen reden.

Angst ist der schlechteste Ratgeber. Es hat ja doch auch kräftige Anteile von „Fußgeruch is coming home“, also bisher über Union, SPD und Linke verteilte „Law and Order“-Wähler, die nun ihr eigenes Freigehege gefunden haben. Das sind also gutteils Leute, die einfach die Tarnkappe bürgerlichen Wahlverhaltens abgelegt haben.

Die anderen sind reparierte Nichtwähler, und im Sinne einer funktionierenden parlamentarischen Demokratie muss man das leider dufte finden. Man kann sich auf einiges Unvermögen der AfD-Parlamentarier freuen, schon jetzt lebt ihr Spitzenpersonal ungefähr das Gegenteil von dem, was im Programm steht.

SPD und Linke waren selten so herzlich eingeladen, eine durchgehend alternative linke Politik zu formulieren. Und die Union steht vor der Aufgabe, den demokratischen rechten Rand präzise zu kartieren. Zu befürchten ist leider das Gegenteil: bis zur Bundestagswahl ein rechtes Anbiedermeier.

Lothar Späth und Guido Westerwelle sind tot. Was rufen Sie ihnen nach?

Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 11. August 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Ein neues Themenfeld für die Grünen und EU-Strategen, die zur Strafe mal ohne Abendessen zu Bett gehen sollten

 taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

 Friedrich Küppersbusch: Die Auswahl an Antworten zu dieser Frage ist diese Woche zu groß.

 Und was wird besser in dieser?

 Jedenfalls dazu und überhaupt: künftig weniger Ranking-Shows.

Bernie Ecclestone zahlte 100 Millionen Dollar an den bayerischen Staat, damit das Korruptionsverfahren gegen ihn eingestellt wird. Was sollte mit dem Geld passieren?

Damit müsste man schon irgendwo in Bayern einen possierlichen Zwergstaat hochziehen können, der sich wirtschaftlich auf Freispruchhandel konzentriert. Und so dem Rest des Landes erlaubt, auch weiterhin Supermarktkassiererinnen für Pfandgutscheine zu verfolgen. In einem Rechtssystem kann beides zugleich nicht sein.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 3. März 2014

Wie geht es uns , Herr Küppersbusch?

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Im Gegensatz zu „Jockel“ Gauck kann Wulff nun daran arbeiten ein anständiger Kerl zu werden. Düsseldorf ist die „Karnevalstiefburg“, und die Ultras machen Sudoku

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Sarrazin muss ganz viele Interviews geben darüber, dass seine Meinung unterdrückt wird.

Und was wird besser in dieser?

Das interessiert auch keinen mehr.

Die Affäre Wulff endete am Donnerstag vorerst mit dem Freispruch des ehemaligen Bundespräsidenten. Wenn Joachim Gauck nun stolpert, kommt dann Wulff zurück?

Jockel „bestes Deutschland ever“ Gauck ruft die Deutschen zu den Waffen und weigert sich ausdrücklich, Wulffs Worte zu wiederholen, wonach auch der Islam zu Deutschland gehöre. Wie zur Hölle sollte der es hinkriegen, beim Verfassungsorgan Bild in Ungnade zu fallen? Schnäppchenpräsi Wulff passte darin gut zur „Volks“-Ramschtheke bei Springers; Gauck hingegen diffamiert Friedensliebe als „Glückssucht“ und repräsentiert 100 % Blattlinie. Also: Wulff kann ausdauernd und nachhaltig am Thema des multikulturellen Deutschland arbeiten, damit wird er nichts mehr außer ein anständiger Kerl. Das ist doch schon viel mehr als Gauck.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 6. Januar 2014

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Sagen wir nicht: Träume sind Schäume! Mit seinen Träumen beschäftigt sich auch Küppersbusch wenn er sich vorstellen kann das Uli Hoeneß die bulgarische Staatsbürgerschaft annehmen möge und über Schumacher kein Film gedreht werden muss, zumindest in nächster Zukunft nicht.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Absolut nichts, muss Sie enttäuschen. Sehr schöne Weihnachtsferien.

Und was wird besser in dieser?

Merkel legt mit Wollust wichtige Termine auf Mittwochmachmittag (Sigi Gabriel in der Kita).

Die CSU warnt vor betrügerischen Armutsflüchtlingen aus Bulgarien und Rumänien. Was könnte helfen?

Die bulgarische Staatsangehörigkeit für Uli Hoeneß. Das Thema ist eine Coverversion der Gehässigkeiten von AfD-Führer Lucke gegen Sinti und Roma im Wahlkampf – im bevorstehenden zur Europawahl auch. Die Unionsrechten sind nicht mehr die einzigen Kragenhooligans, und wer mag, kann der FDP nachtrauern. Ihre obdachlosen Wähler werden entscheiden, wie stark die AfD wird – und wie doof die CSU.

Der frühere Kanzleramtsminister Ronald Pofalla macht Karriere im Vorstand der Deutschen Bahn. Ist das okay?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 9. Dezember 2013

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Die SPD findet endlich ihre Antwort auf Angela Merkel, und gründet die SPD  AG welche demnächst sogenannte Sozi-Derivate auf den Markt bringt. 100 Euro Bonus wenn auch die nächsten drei Wahlen verloren gehen.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Klitschko macht alle Stunts selber. Das ist ein Fortschritt zu Schwarzenegger.

Und was wird besser in dieser?

Henri Maske führt die Opposition gegen Gauck.

Ein Genosse hat seine Stimme zum SPD-Mitgliederentscheid auf eBay angeboten. Das Höchstgebot lag bei 20,50 Euro, dann hat eBay die Auktion gelöscht. Was wäre Ihr Maximalgebot gewesen?

Klar, Gabriels Konzept zielt insgeheim auf Masseneintritte. Mittelfristig soll es die SPD.AG werden, und je nach attraktivem Mitgliederentscheid steigt der Aktienkurs. Umstritten die sogenannten Sozi-Derivate („100 Euro Bonus, wenn die SPD die nächsten drei Wahlen auch verliert“).

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Wie geht es uns,

Erstellt von DL-Redaktion am 2. Dezember 2013

…Herr Küppersbusch

Da konnten wir in der letzten Woche das neue Traumpaar Sigmar Gabriel und Marietta Slomka endlich einmal im Fernsehen erleben und eine seltsame Dünnhäutigkeit eines an sich sehr schlagkräftigen Politikers bewundern. Unser Respekt gebührt der Maus welche dem Elefanten ins wanken brachte. Wobei, der Doppelpass eine echte Merkel Aktion ist. Nichts Halbes und nichts Ganzes.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Friedrich Küppersbusch: Die Begrenztheit der deutschen Sprache.

Und was wird besser in dieser?

Neben Komparativ und Superlativ tritt künftig der Hannelore-Kraft-Fall: nie, nier, am niesten.

Sind die verfassungsrechtlichen Bedenken am SPD-Basisentscheid über den Koalitionsvertrag tatsächlich „Quatsch“ und „Blödsinn“, wie Sigmar Gabriel im Interview mit Marietta Slomka meinte?

In Interviews brach früher gern der gelernte Sozialkundelehrer aus dem Hochsichereitssiggi aus. Dann wurden Fragen benotet und Interviewern Sitzenbleiben angedroht. Diesmal sah man förmlich Früchte des Coachings, erst die „Immer sind Sie gegen die Sozis“-Rempelei kam argumentfrei daher. Das Thema trug die sieben Minuten nicht wirklich, ebenso gut hätte man wechseln und der SPD die xte Coverversion grüner Basisdemokratie vorwerfen können. Und beim Stichwort „Verfassungsbedenken“ fragen können: Ist der SPD der verfassungsfremde „Hauptausschuss“ recht, den sie nun mitverursacht. Unterm Strich gleichwohl Win-win; alle reden über das neue Traumpaar. Aus Versehen eine Antwort auf das Genöle über „zu viele Talkshows“ – was fehlt und lohnt, ist ein konfliktbereites „one on one“.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 4. November 2013

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Es zeigt sich immer mehr dass Deutschland nur sehr zögerlich der Pubertät entwischst. NRW fängt nun mit dem bedingungslosen Grundeinkommen bei Eon und RWE an.

Herr Küppersbusch, was war schlecht letzte Woche?

Immer noch Prostitution in unserer Gesellschaft.

Was wird besser in dieser?

Bild streicht das Honorar von Alice Schwarzer.

Hans-Christian Ströbele hat Edward Snowden besucht – und ihn nach Deutschland eingeladen. Wird die Überwachung durch die NSA jetzt im Bundestag aufgeklärt?

Erst mal möchte ich hier für das Erbströbeltum als neue Verfassungsgrundlage plädieren. Das hat er wie ein rüstiger Nebenerwerbsbundespräsident gemacht, Hut ab! Snowdens Post ist eindeutig: Aussage gegen Asyl. Denn Putin hat Snowdens Aufenthalt an Schweigen gekoppelt. Der Unions-Vorschlag, ihn in Moskau anzuhören, ist fadenscheinig: Die Union hat oft Putins Willkürjustiz kritisiert. Nun wollen sie ihn dort anhören, wo er definitiv nichts sagen darf.

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 30. September 2013

 Wie geht es uns Herr, Küppersbusch?

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Es ist wohl an der Zeit die Fünfprozenthürde abzuschaffen und die CDU sollte es unterlassen ihre ausgerülpsten Moralblasen in Richtung SPD zu blasen.

taz: Herr Küppersbusch, was war schlecht in der vergangenen Woche?

Friedrich Küppersbusch: Immer noch keine Neuwahlen.

Was wird besser in dieser?

Eurobonds wäre ein Thema, dass die CDU der SPD nicht klauen kann, das zerrisse sie. Aber kann die SPD?

Erstmals will die SPD ihre Mitglieder über die Bildung einer Großen Koalition auf Bundesebene mitentscheiden lassen. Eine gute Idee?

Pragmatisch. Der Untergang der „Titanic“ wäre sicher reizvoller geworden mit vielen tausend „Ja zum Eisberg“-Zetteln an Bord.

Die Linken haben die FDP zur Hölle gewünscht, jetzt ist sie aus dem Bundestag raus. Ist die Welt ohne die Liberalen im Parlament tatsächlich besser dran?

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Die – Woche

Erstellt von DL-Redaktion am 9. September 2013

Wie geht es uns, Herr Küppersbusch?

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Die Grünen verdoppeln ihre Kernwähler, Julian Assange verliert sich im Wunderland, und die Republikaner taumeln als Tanzarmee

taz: Herr Küppersbusch, war etwas in bundestagswählerischer Hinsicht gut vorige Woche?

Friedrich Küppersbusch: Die Wahlen 2017 rücken unaufhaltsam näher.

Und womöglich etwas schlecht?

Auf den Wahlzetteln fehlt die Option „Thema verfehlt, 6“

Die Grünen sind in den Umfragen wieder bei 10 Prozent angekommen. Weshalb?

Weil sie ihre Kernwählerschaft verdoppelt haben: 10 Prozent würden Grün wählen – auch wenn das null Einfluss auf die Regierungsbildung hat. Das ist doch ein Kompliment, zur Unzeit, klar. Ein rot-rot-grünes Projekt ist von der SPD unzureichend vorbereitet. Ein schwarz-grünes wäre politische Herzensbrecherei und zudem auch nur die Bewerbung, von Merkel niederkoaliert zu werden. Die Grünen kandidieren derzeit nur noch für Überzeugungswähler, nicht für Machtbastler.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

[youtube iXlaXB60PeM]

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