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Linke schrumpfen in Westfalen

Erstellt von DL-Redaktion am 29. Mai 2014

LINKE bleibt Stimme für soziale Gerechtigkeit im Kreis Warendorf

Dank an unsere Wählerinnen und Wähler

LINKE bleibt Stimme für soziale Gerechtigkeit im Kreis Warendorf

 „DIE LINKE bleibt in Fraktionsstärke die Stimme für soziale Gerechtigkeit im Kreistag. Wir danken unseren Wählerinnen und Wählern für das entgegengebrachte Vertrauen und betrachten es als Auftrag die Arbeit der Fraktion weiter fortzusetzen,“ kommentiert Reiner Jenkel, Sprecher der LINKEN im Kreis Warendorf.

Bei der Wahl zum Kreistag Warendorf am 25. Mai 2014 konnte DIE LINKE mit 2,95 Prozent ihr Ergebnis von 2009 nahezu halten und 2 Mandate erringen. Für DIE LINKE ziehen in den Kreistag Karl Stephan Schulte und Sandra Riveiro-Vega.

„Ahlen bleibt zwar unsere Hochburg, doch auch in Beckum und Ennigerloh konnten wir Ergebnisse deutlich über dem Durchschnitt erzielen. Außerdem kann man feststellen, dass DIE LINKE in der Fläche angekommen ist,“ so Jenkel weiter. Lagen 2009 die Ergebnisse der einzelnen Wahlkreise noch in einem Spektrum von 8,9 Prozent bis 1,5 Prozent, so sind liegen die Extremwerte in diesem Jahr bei 1,8 und 6,2 Prozent. „Der Abstand verringert sich. Das zeigt, dass wir auch neue Wählerschichten hinzu gewinnen konnten.“

Quelle: Die Linke WAF

So lesen wir auf der Webseite des KV DIE LINKE WAF. Wobei die nackten Zahlen allerdings im Dunkel bleiben.

Stadt Ahlen / Stadtrat

2014   –  4, 8  %    /  bei einer Wahlbeteiligung von 48, 2 %  total   916 Stimmen
2009   –  5, 0  %    /                                              55, 0  % total 1094 Stimmen

Kreis WAF  / Kreistag

2014   –  2, 95 %   /                                                 55, 39 % total 3614 Stimmen
2009   –  2, 99 %   /                                                 58, 40 % total 3823 Stimmen

Eine niedrige Wahlbeteiligung spricht an und für sich für einen Gewinn von Splittergruppen. Hier sehen wir genau das Gegenteil und wenn bei Prozentzahlen von 2,95 %  für Ahlen und 4,8 % im Kreis von einem Ankommen in der Gesellschaft geschrieben wird, stellt sich die Frage was die Ostländer zu solch einer  Wertung sagen. Im Westen kommt DIE LINKE nicht an, da der Bürger die Partei lange als Chaostruppe erkannt hat.

Vom Tag der Gründung an humpelt die Partei mit zwei Ortsverbänden durch einen Kreis mit rund 220 000 Wahlberechtigten und bewegt sich langsam aber stetig im Rückwärtsgang, da abnehmende Stimmzahlen.  Als zweiter Ortsverband tritt Ennigerloh erst gar nicht zu den Ratswahlen an, sondern überlässt der GAL, einer im Kreis nur in diesen Ort noch vorkommenden Sekte, den  Vortritt.

Nur wenig bessere Zahlen weißt der KV Gütersloh auf welcher auf Kreisebene auch nur mit zwei Ortsverbände vor sich hin dümpelt. So reichte es dann im Kreis auch zu nicht mehr als  3, 52 % der Wählerstimmen zu erringen. Für den Stadtrat der Stadt Gütersloh gaben 4, 75 % der Wähler ihre Stimmen ab und in Rheda/Wiedenbrück reichte es noch 3,66 %.

Nun verliert Gütersloh auch noch einen der gewonnen geglaubten Ratssitze an den Mitbewerber der UWG wie es die Heimatzeitung die Glocke berichtet:

Die Linke verliert Ratssitz an die UWG

 Die Stadtverwaltung hat das Ergebnis der Gütersloher Ratswahl korrigiert. Eine Folge ist, dass die Fraktion Die Linke einen Sitz an die UWG abgeben muss. Damit könnten sich auch Mehrheitsverhältnisse im Rat verschieben.

 Am Mittwoch wurden die Fraktionen informiert. Nach Angaben von Dr. Markus Kremer, Leiter des Bereichs Personal und Organisation im Rathaus, hatte sich bei der Überprüfung der Wahlniederschriften herausgestellt, dass eine der insgesamt mehr als 300 Schnellmeldungen vom Wahlabend von der Niederschrift abgewichen sei. Jemand sei beim Eintragen der Zahlen offenbar „in der Zeile verrutscht“. Das könne in der Hektik schon mal vorkommen, deshalb würden alle Unterlagen überprüft.

Quelle: Die Glocke >>>>> weiterlesen

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So kommen Linke in die Räte

Erstellt von DL-Redaktion am 8. November 2013

Auf die linke Tour in den Stadtrat?

Die Stadt Essen und die Linke. Das kommt uns doch alles irgendwie bekannt vor und wird genauso auch in anderen Verbänden so praktiziert.  Die große Mobilmachung beginnt nun in NRW, in der Partei ist dieses die Zeit für die große Erneuerung. Die Suche nach Sympathisanten hat begonnen. Jeder der, wie auch immer einmal mit einem Parteimitglied in Kontakt kann wird, nun für eine kurzfristige Mitgliedschaft angegraben.

Gilt es doch die Listen für die anstehenden Kommunalwahlen aufzustellen. Da ist jeder willkommen welcher nicht bei drei auf einen Baum flüchten konnte. Das sind für die Inhaber der Mandate genau die passende Mitglieder. Leute welche für die Partei nur zu den Wahlen benötigt werden. Nach den Wahlen verschwinden sie still und heimlich und niemand kann sie mehr befragen. In Unseren Artikel „Linkes Erwachen im KV WAF“ berichteten wir schon am 2. 11. 2013 über diese Machenschaften.

Viel besser als die ewigen Rivalen aus den eigenen Reihen, von denen die Mandatsinhaber eventuell verdrängt werden könnten und welche nun mit allen Tricks an die Kandare gelegt werden müssen. Menschen die für die meisten völlig überraschend auf den Wahlveranstaltungen auftauchen, ihre Stimme abgeben um nach einer entsprechenden Belohnung in Form von freier Verköstigung, genau so verschwinden wie sie gekommen sind.

Wobei Essen mit den erwähnten 280 Mitglieder sicher nicht zu den schwächsten Kreisverbänden in NRW zählt. Da sind manche und das vor allen ländliche Kreise schon glücklich über mehr als 50 Mitglieder zählen zu können. So kommen dann zur Listenaufstellung vielleicht 15 Aktive zusammen und mit dem auftauchen von 10 Sympathisanten lassen sich Mehrheiten spielend  beeinflussen.

So ist auch festzustellen dass nach erfolgten Wahlen die Mitgliederzahlen wieder zurückgehen. Nicht auf einen Schlag, dass wäre zu auffällig. Die gekauften Stimmen verschwinden nach und nach aus den Listen. Und die Inhaber der Posten und Mandate sind endlich wieder unter sich, bis zu den nächsten Wahlen.

Auf die linke Tour in den Stadtrat?

Eine Partei mit stadtweit gerade mal 280 Mitgliedern kann jeden Neueintritt gut gebrauchen, möchte man meinen – und dürfte angesichts von knapp 30 Zuläufern regelrechte Luftsprünge veranstalten.

 Doch die Begeisterung bei der Linken über eben diesen Sachverhalt hält sich offenbar in Grenzen: Unverhohlen wird in diesen Tagen öffentlich der Verdacht geäußert, die jüngste Eintrittswelle seit September gehorche einzig und allein dem Zweck, für den 18. Januar kommenden Jahres genügend Stimmberechtigte zu organisieren, wenn eine Mitgliederversammlung Linken-intern die Reserveliste für den Rat festzurrt.

Quelle: WAZ >>>>> weiterlesen

Fotoquelle: Fotoquelle: DL/Redaktion

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