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RENTENANGST

Drohnen nicht nur über Arizona

Erstellt von DL-Redaktion am 12. Oktober 2013

Während in Europa die Mitarbeiter von Frontex mit langen Stangen an den Ufern des Mittelmeeres stehen um die anlandenden Boote mit Flüchtlinge zurück in die See zu stoßen, berichtet der folgende Artikel über die Abwehr der Nordamerikaner das Einwandern aus den Süden des Erdteils zu verhindern. Auch dort scheint es aber nur eine Richtung zu geben: Der Zweck heiligt nahe zu alle Mittel.

Sehen wir uns die internationale Flüchtlingspolitik einmal ein wenig näher an, erblicken wir ein genaues Spiegelbild der Binnenland Politik. Nur die Afrikaner heißen hier Niedriglöhner, Arbeitslose, Kranke oder auch Alte und Rentner. Auch diese Menschen werden per Dekret von Oben mit niedrigen Löhnen oder Renten daran gehindert ein für sich angenehmeres Leben zu fristen.

Auch derer Arbeitskräfte wurden überwiegend benutzt um dieses Land zu dem zu machen was es heute ist. Das Land wurde nicht von den Politikern gemacht welche heute, wie sie selber sagen, Neuland betreten oder keine Alternativen anbieten können. Hätte eine Nachkriegsgeneration dieses Denken gebraucht, lebten wir heute noch auf den Trümmern des letzten Krieges.

Die Politik zwischen dem bösen Friedrich von der CSU und der CDU Frau „voll der Lügen“ sind also nahezu deckungsgleich. Es wird nur das National erprobte und gut funktionierende, International durchgereicht.

Mit den Faktor Neid unter den Menschen wird hier bewusst Politik gemacht und der Bürger merkt es noch nicht einmal missbraucht zu werden. Hier das Streuen von ein wenig Merkel Dreck und dort ein wenig Schmutz von Obama, dieses immer schön in die Augen des Betrachters und fertig ist der Mainstream. Aber, führt uns nicht gerade jetzt ein Limburger Bischof genau das vor, was in diesem Land zur Normalität geworden ist. Bei den Politikern schauen wir nur nicht so genau hin, das ist der einzige Unterschied! Diese haben nicht nur in der Presse Narrenfreiheit, sondern verordnen sie sich gleich selbst.

Da dieses politische Gesindel nicht in der Lage ist Alternativen anzubieten, sollten wir sie austauschen, vielleicht mit Afrikanern? Dann brauchten die Boote auch nicht leer zurückfahren, sondern die Schlepper erhielten auch für den Rückweg Geld. Fleißige arbeitswillige Menschen, gegen faule Alternativlose, dass wäre doch wirklich ein Weg ins Neuland. Dann erfüllten die langen Stangen an den Stränden endlich einen sinnvollen Zweck für die Bürger.

Drohnen über Arizona

Die Aufrüstung gegen Einwanderer verwandelt das Grenzland zwischen den USA und Mexiko in eine Kriegszone

von Todd Miller

Die Border Security Expo, die alljährliche Fachmesse der Sicherheits- und Überwachungsbranche, fand dieses Jahr in Phoenix, Arizona, statt. In der Mitte der riesigen Messehalle stand ein zehn Meter hoher brauner Turm, der als „explosionsresistent“ angepriesen wurde. Von seiner drei Meter breiten Beobachtungsplattform, gedacht für die Grenzpolizei, blickte ich auf das Gewirr der Firmenstände herunter: eine irre Vielfalt von Geräten zur Überwachung, Verfolgung, Ergreifung oder Tötung von Menschen, mit modernsten Kameras und Sensoren; dazu gepanzerte Jeeps, neueste Schusswaffen und Überwachungsballons.

Die Medien im Südwesten der USA hatte Besorgnis geäußert, die Obama-Regierung könnte im Zuge des im Kongress beantragten Ausgabenstopps die Gelder für den geplanten Ausbau der Grenzsicherungsanlagen kürzen. Aber in dieser Halle, wo zahlreiche Unternehmen der globalen Grenzsicherheitsindustrie dem Department of Homeland Security (DHS, Ministerium für Innere Sicherheit) und den Polizeibehörden des Bundes sowie der einzelnen Staaten ihre Produkte andienten, hatte man eher den Eindruck, die herumwuselnden Manager, Regierungsvertreter und Grenzschutzleute rechneten dank der in Washington diskutierten „Einwanderungsreform“ mit einem wahren Geldsegen. Wobei es eigentlich egal ist, welche Version dieses Gesetzes vom Kongress am Ende beschlossen wird.

Quelle: Le Monde Diplomatique >>>>> weiterlesen

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