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Stürmische Saar Zeiten

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 20. Mai 2013

Radau im Haus, gibt es in jeder besseren Familie

Familie. Friede , Freude, Eierkuchen, ein Traum welcher in jeder normalen Institution immer wieder durch Unruhen gestört wird. Dieses sehen wir sogar im Kindergarten bei den ganz Kleinen und es ist schön zu sehen wie diese ihre Streitereien auf einer ihnen eigenen Art schlichten und schon Minuten später wieder recht einvernehmlich miteinander spielen können. So als wäre nie zuvor etwas besonderes vorgefallen.

Ja das ist in gesunden funktionierenden Familien möglich und genau diese gelten normal als die Keimzellen aller Organisationen innerhalb einer funktionierenden Gesellschaft. In den Vereinen und Parteien ist die Zeit des Streits für gewöhnlich auch die Zeit des Schlichtens und der Erneuerungen. In solchen Momenten zeigt sich die Ruhe und Besonnenheit einer guten Führung. Dieses Schlichten konnten wir besonders innerhalb der CDU in der letzten Zeit des öfteren beobachten. Das zeigte Merkel ihre wahre Stärke und bewies ein besonderes Geschick im Umgang in ihrer Art der Vermittlung.

Auch in anderen Parteien, wie bei den Grünen, der FDP oder der CSU gelingt es für gewöhnlich schon nach relativ kurzer Zeit die Streithähne wieder an einen Tisch zu bringen. Und dieses alles unter der Beobachtung einer aufmerksamen Presse und nicht in verschwiegenen Hinterzimmern. Zeigt die Partei DIE LINKE hier schon ihre Außenseiterrolle? Macht sie schon hier und das fast ausschließlich, auf ihren großen Unterschied zu den anderen Parteien im negativen Sinn deutlich?

Wo bleiben SchlichterInnen wie Merkel, Roth, Gabriel oder auch Brüderle, mögen sie auch sonst hier politisch noch so umstritten sein, in der Linken? Hören wir doch gewöhnlich nach außen hin die allgemein üblichen Kinderworte „Friede, Freude, Eierkuchen“ als Beruhigung, um nach einigen Wochen festzustellen das alle Streitereien so weiterlaufen wie zuvor. Die Linke Spitze eine Führung des Verdrängens in einer Kindergarten Partei welche nicht bemerkt wie es im Innern brodelt?

Was für ein großen Theater haben wir in den letzten Wochen innerhalb der saarländischen Linken verfolgen dürfen? Ich nenne nur einige Namen hier wie: Claudia Kohde-Kilsch, Thomas Lutze und Yvonne Ploetz. Zimmer, Ensch-Engel oder Pollak? Wo bleiben hier die angeblichen „Führungspersönlichkeiten“ wie Linsler, Lafontaine oder Bierbaum? Sind diese Genanten alle auf Tauchstation gegangen und zeigen damit an, noch unfähiger zu sein als die namentlichen hier als StreiterInnen aufgezählten?

Oder machen sie hier, im Gegensatz zu allen anderen Parteien nur auf einen neuen Führungsstil aufmerksam? Wäre nicht aller größte Eile geboten sich jetzt von einen, bei den Wählern aufkommenden Verdacht der kriminellen Unterwanderung, energisch entgegenzutreten? Oder machen vielleicht finanzielle Verfilzungen eine Trennung unmöglich?

Der Eindruck welcher sich hier immer tiefer verfestigt ist der, dass es das einzige Ziel der Partei ist, einigen Auserwählten einen sicheren Job und ein gutes Einkommen zu verschaffen. Wo gibt es das sonst, das ein Geschäftsführer mehr durch die Erzeugung von immer neuen Skandalen als durch  politische Arbeit auffällig wird? Hier bekommt der Satz: „Jeder macht immer das, was er kann“ seine wahre Bedeutung.

Eine besondere Betonung erfährt die Skandaltruppe durch den immer wieder zu lesenden Spruch „Politikwechsel jetzt“. Soll dieser Wechsel mit Videos welche zurückgenommen werden müssen oder Screenshots mit einem besonderen Knalleffekt aus der politische Keimzelle Saarlouis eingeleitet werden? Von einen in Westdeutschland zu erwartenden Wahlerfolg um die drei Prozent? Eines von mehreren faulen Eiern im Landesverband Saarland? Auch in den kleinsten Zellen fängt der Fisch vom Kopf zu stinken an.

Wobei wir ja weder bei den besagten Screenshots >>>>> HIER <<<<< noch bei den Videoskandal, wie in der Bild >>>>> HIER <<<<< berichtet, von einmaligen Entgleisungen berichtet können. Nein diese beiden Vorfälle sind nur als letzter Höhepunkt auf diesen Linken Eisberg in der Westdeutschen Parteigeschichte zu sehen. Wo Helmut Kohl als ehemaliger Kanzler immer als wahrer Meister des Problemaussitzenden  bekannt wurde, wird dieser mittlerweile von den  Spitzen in der Linken weit überboten.

Wie als eine Selbstverständlichkeit zeigt sich auch die Linke Bundesspitze in solchen Fällen als völlig hilflos. Es wird dann aber mit Sicherheit die Zeit kommen wo schlechte Wahlergebnisse als Führungsschwäche ausgelegt werden. Das war bei den Vorgängern des jetzigen Vorstandes genau so. Kleine Männer warten auf so etwas um sich daran wieder nach oben zu ziehen.

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Grafikquelle    :   DL  –  Fotomontage    —   privat

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