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Streit um die LG der Saarl.

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 4. Juli 2018

Schlüssel-Posse beschäftigt Saar-Linke im Sommerloch

Von Daniel Kirch

Weil die Linksjugend den Schlüssel für die Geschäftsstelle nicht zurückgab, ließ die Partei das Türschloss tauschen. Nun droht ein juristischer Konflikt.

Besonders innig war das Verhältnis zwischen der Parteijugend der Saar-Linken und der Mehrheit im aktuellen Landesvorstand noch nie. Doch der jüngste Konflikt um einen Schlüssel für die Landesgeschäftsstelle und ein ausgetauschtes Türschloss dürfte einen neuen Tiefpunkt markieren. Der Parteinachwuchs bezeichnete die Lage auf Anfrage der SZ als „frustrierend und nervenaufreibend“.

Worum geht es? Der Linken-Landesvorstand hatte die Linksjugend im Juni aufgefordert, ihren Schlüssel für die Parteizentrale in der Saarbrücker Talstraße binnen drei Tagen abzugeben. Partei-Vize Andreas Neumann sagt, auch andere hätten ihren Schlüssel abgeben müssen. Um personenbezogene Daten von Mitgliedern und Material besser zu schützen, sei es notwendig, die Schlüssel ordentlich zu verwalten und sie nur noch wenigen autorisierten Personen zu überlassen.

„Fadenscheinig und vorgeschoben“ nennt das die Linksjugend und vermutet hinter der Schlüssel-Nummer eine Schikane ihrer innerparteilichen Gegner. „Neumann agiert seit Jahren gegen uns.“ Die Linksjugend habe in letzter Zeit innerparteilich an Bedeutung gewonnen, das passe wohl nicht jedem.

Quelle       :    Saarbrücker-Zeitung       >>>>>        weiterlesen

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Grafikquell   :   [1] Ein Schlüsselbund

34 Kommentare zu “Streit um die LG der Saarl.”

  1. Saarbrigger sagt:

    Zitat: „Fadenscheinig und vorgeschoben“ nennt das die Linksjugend und vermutet hinter der Schlüssel-Nummer eine Schikane ihrer innerparteilichen Gegner. „Neumann agiert seit Jahren gegen uns.“ Die Linksjugend habe in letzter Zeit innerparteilich an Bedeutung gewonnen, das passe wohl nicht jedem.

    Wer sich das Verhalten einiger Mitglieder der LInksjugend in Landesvorstandssitzungen vor Augen führt weiß, dass die Linksjugend dabei ist, an Bedeutung zu verlieren.

  2. Piratenköpfchen sagt:

    Ein „parteinaher“ Jugendverband hat m.E. kein Recht auf einen Schlüssel für die Landesgeschäftsstelle. Fakt ist, dass einige“führende Köpfe“ der Linksjugend in der saarländischen Linksfraktion angestellt sind. Sie könnten genauso gut in den Räumlichkeiten der Linksfraktion im Landtag des Saarlandes tagen!

  3. Obelix sagt:

    Zweifel hege ich hinsichtlich der Ausführung, dass Neumann seit Jahren gegen die Linksjugend agiert. Persönlich vertrete ich die Meinung, dass Rechte eingefordert werden können, wenn die Satzung diesbezüglich was hergibt. Die Bezeichnung „parteinah“ wird seinen Grund haben.

  4. Fragezeichen sagt:

    Wenn alle so wären, wie die Solid sein sollte, wäre alles gut.
    Ist aber nicht.
    Inhalte wurden verraten, wegen Jobs in der Landtagsfraktion. So wurde Solid zum zahnlosen Tiger und einer Truppe von Befehlsempfängern. Das ist sehr schade.
    Solid hat in der Vergangenheit bis heute alle KVs der Solid bekämpft- ich erinnere an SLS.
    Das was so richtig gut funktioniert ist das Gezanke mit dem LAVO. Wobei ich immer sage, zum Streiten gehören zwei.

  5. David der Kleine sagt:

    Arroganz-Vorwürfe gegen die saarländische Linksjugend bestehen nicht erst seit gestern oder vorgestern.

  6. Opa Fielmann sagt:

    Fristsetzung von drei Tagen ist nicht angemessen.

  7. Ein wahrer Linker sagt:

    Solid ist ja nur nahestehend zur Linkspartei.
    Wäre Solid die Linksjugend der Partei DIE LINKE müsste sich schämen!

  8. Haben oder Sein sagt:

    Die Partei Die Linke hat meines Wissens nach die Solid bundesweit schon als ihre Jugend anerkannt und umgekehrt ja auch. Parteinah bedeutet doch nur, dass man nicht Parteimitglied sein muss. Ein Procedere um junge Leute zu werben.

  9. Schichtwechsler sagt:

    Die Partei DIE LINKE braucht keinen parteinahen Jugendverband.

    Einem „nur“ parteinahen Jugendverband stehen keine finanz. Mittel aus dem Topf der Linkspartei zu.
    Mitgliedsbeitrag Linksjugend 1 €. Auf der anderer Seite wird scharf kritisiert, wenn ein Links-Mitglied 1,50 € zahlt.
    Zahlen Mitglieder mehr finanzieren sie automatisch einen „parteinahen“ Jugendverband mit?! Das bedarf einer Prüfung im KLH.

  10. Freischwimmer sagt:

    Bei dem Protest vergangenen Samstag in Ramstein ward solid Saar nicht gesehen. Wo waren die Hoffnungsträger von Lafo?
    Wurde auf dem letzten Bundeskongress im April 2018 ein Mitglied von solid Saar in den Bundesprecher*innenrat gewählt?

  11. Mary Lou sagt:

    #9

    § 1 Allgemeine Bestimmungen
    (1) Der Jugendverband führt den Namen Linksjugend [’solid].
    (2) Der selbstständige Jugendverband ist die Jugendorganisation der Partei DIE LINKE. Er ist rechtlich unabhängig von einer Partei im Sinne des Grundgesetzes.

    https://www.linksjugend-solid.de/wp-content/uploads/2018/05/2018_ljs-Satzung.pdf

  12. Mary Lou sagt:

    Verband
    Stellenausschreibung
    Mitarbeiter*in für Finanzen
    linksjugend [ˈsolid] sucht zum 1. September 2018 eine*n Mitarbeiter*in für Finanzen.

    Bewerbungsschluss ist der 15. Juli.

    Die vollständige Ausschreibung findest Du hier.

    Mitarbeiter*in für Mitgliederbetreuung und Verbandsentwicklung
    linksjugend [ˈsolid] sucht zum 1. September 2018 eine*n Mitarbeiter*in für die Mitgliederbetreuung und Verbandsentwicklung.

    Bewerbungsschluss ist der 15. Juli.

    Die vollständige Ausschreibung findest Du hier.

    https://www.linksjugend-solid.de/verband/stellenausschreibung/

  13. Anonymous sagt:

    Will der „Rotzlöffelverein“ gestandene Mitglieder für dumm verkaufen? Einige aus dem „Rotzlöffelverein“ haben nach meiner Kenntnis an der LaVo-Sitzung am 05. Juni teilgenommen!
    Eigentlich schade, dass der Schlüssel auf der Reise nach Leipzig nicht verloren ging. Die Ausrede von Dennis Michael McKenzie hätte welchen Wortlaut? :-)

    Dennis Michael McKenzie auf FB:
    Leider nicht richtig. Die Person, in deren Besitz sich der Schlüssel befand, war bereits auf dem Weg nach Leipzig, als sie das Schreiben erreichte – inklusive Schlüssel im Gepäck.

  14. Alternativer Linker sagt:

    Buschtrommeln defekt?

  15. Ein wahrer Linker sagt:

    # 12

    „Rotzlöffelverein“ finde ich treffend!

  16. Waldschrat sagt:

    #13 Ein Verein, den niemand braucht.

  17. Jürgen sagt:

    #13
    Den Schlüssel der LGstelle hatte der große Zampano mitgenommen auf ein Sommerfest (Satire) nach Berlin.

  18. Sonja sagt:

    Fadenscheinige Aussage von McKenzie!

  19. Piratenköpfchen sagt:

    Provokateure im Auftrag ihrer Förderer aus dem Köllertal. Mehr gibt es zur Linksjugend solid Saar nicht zu sagen.

  20. Zitrone sagt:

    @19 sehe ich auch so!

  21. Feierabendteufel sagt:

    Das Unverständnis Verantwortlicher im LaVo wegen nicht fristgerechter Rückgabe ist mehr als verständlich. Die Mitnahme des Schlüssels nach Leipzig war fahrlässig.

  22. piepegal sagt:

    Es gibt nun mal Datenschutz und dazu gehört, dass die Daten von Mitgliedern zu schützen sind. Da versteht es sich von selbst, dass nicht jeder einen Schlüssel haben kann und nicht jeder nach Dienstschluss in eine Geschäftsstelle darf. Was haben die da auch zu suchen?
    Gibt es in ganz Saarbrücken keinen anderen Ort, wo man sich treffen kann?
    Und mit sowas werden die Medien gefüttert. Kasperletheater auf Kindergartenniveau.

  23. Gründungsmitglied sagt:

    zu # 16
    soll die Partei aussterben und verkreisen ?
    Jugend ist die Zukunft.
    Alle, wirklich alle Parteien haben eine Jugendorga.
    Warum sollte gerade die Linke hierauf verzichten ?
    Lasst doch der Jugend ihren Lauf……………….

  24. BadBoy sagt:

    #22
    Einfach mal die Fre**e halten. Wer deine Kommentare verfolgt, weiß in welche Schublade er dich finden kann …
    Ich plädiere für eigenen Jugendverband und keine linksradikale!

  25. Emil sagt:

    Das größte Problem der saarländischen Linksjugend: sie haben in ihren Reihen keine Sympathieträger*innen. Ihr Vorzeige-„Held“ spaltet ist eine Oskar-Marionette, was der Basis nicht verborgen bleibt.

  26. Ein wahrer Linker sagt:

    # 25

    Wer ist dieser Vorzeige „Held“?

    Das Landtagsmitglied, dass keinen Berufsabschluss hat und es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt?
    Auf solchen Nachwuchs sollte die Linkspartei tunlichst verzichten.

  27. Stacey sagt:

    Sie sollte auch tunlichst auf MdLs im LaVo verzichten.

  28. Emil sagt:

    Dank Schrammel hat es der „Vorzeige“-Held in den Landtag geschafft! Dafür hat man Volker Sch. „baden“ gehen lassen.

  29. Zitrone sagt:

    Die Alternative wäre auch eine Katastrophe

  30. Schichtwechsler sagt:

    #28
    Schramm und ihr Förderer können in ihrer „Sekte“ nur mit Marionetten. Neben einem Politprofi wie Volker Schneider hätte Schramm „alt“ ausgesehen.

  31. Alesi sagt:

    #29 – Die Alternative ist in Berlin gut aufgehoben.

  32. Waldschrat sagt:

    DIE ALTERNATIVE HAT IN DER VERGANGENHEIT VIEL ÖL INS FEUER GEGOSSEN. MACHT ALS KÖNNTE ER KEIN WÄSSERCHEN TRÜBEN DABEI IST ER EISKALT IM …..

  33. Opa Fielmann sagt:

    Politik ist ein Geschäft. Ohne Ellenbigen geht’s auf der Karriereleiter nicht nach oben 😏

  34. Bernd Thomas Klasen sagt:

    Zitat: „Fadenscheinig und vorgeschoben“ nennt das die Linksjugend und vermutet hinter der Schlüssel-Nummer eine Schikane ihrer innerparteilichen Gegner.“

    Fadenscheinig ist das, was die Linksjugend vorträgt.
    Persönlich betrachtet würde es mich auch sehr stören, wenn in der LGstelle jede/r ein- und ausgehen kann wie es ihr/ihm beliebt. Es zeugt zudem von schlechter Kinderstube – kostenlos zur Verfügung gestellte Räumlichkeiten – unaufgeräumt zu hinterlassen.
    Die Mitglieder des „Rotzlöffelvereins“ müssen noch viel lernen.

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