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RENTENANGST

Spurwechsel in der Linken?

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 18. Mai 2013

Wissenschaftler spricht von „Schönfärberei“
Euro-Studie bringt Linke in Schwierigkeiten

Haben wir nicht noch in den letzten Tagen von einem führungslosen Schiff geschrieben welches hilflos als Spielball den Wellen auf hoher See ausgesetzt ist und durch die stetige Strömung getrieben über kurz oder lang im Osten des Landes auf Grund läuft? Die werden den Schrott vor ihrer Haustür dann entsorgen müssen.

Lesen wir doch wundersame Geschichten zu Zeiten wo sich eine neue Partei unter den Namen AfD auf den Weg macht, den Euro wieder abzuschaffen. Die Gründung dieser Partei scheint die Ängste sowohl in der SPD als auch der Linken zu wecken und lässt die Beiden unaufhaltsam aufeinander zu treiben. Wobei der Start schon von unterschiedlichen Positionen aus erfolgt. Die SPD sieht ihre Chancen auf die Übernahme der Macht gefährdet während die Linke verzweifelt um ihr Überleben strampelt.

Wobei das Kreuzen vor dem Wind mit einem modernen Schiff kaum Schwierigkeiten bereitet. Nur wenn das genauso morsch ist wie die Gebeine der aus den Gräbern immer wieder zitierten Halbwahrheiten aus längst vergangenen Zeiten wird es kritisch. So sollte einmal daran erinnert werden, dass auch Personen wie Lafontaine und Flassbeck sich einmal für die Einführung des Euro stark machten. Das war aber noch zu SPD Zeiten.

Mit Parteiwechsel wurden auch verschiedene Paradigmen an die Garderoben des alten Hauses zurückgelassen. Dabei war die Bevölkerung bereits zum damaliger Zeitpunkt mit überwiegender Mehrheit gegen die Einführung des Euro und der Volksmund spricht bis zum heutigen Tag nicht vom Euro sondern nennt diese dem Volk aufgezwungene Zwangswährung einen Teuro. Zurecht im übrigen, denn die Währung diente einzig dem Vorteil des weltweiten Kapitalmarkt, während der Bürger bis heute dafür den Zahlmeister macht. Das aufziehende Dilemma welches damals schon in der Bevölkerung verspürt wurde, wird heute erst voll sichtbar.

So bewegen sich die „Spitzenpolitiker“ der heutigen Oppositionsparteien wie in einem Hamsterrad. Sie finden kaum noch fundierte Erklärungen und wechseln ihre Ansichten mit der Wäsche welche sie am Körper tragen. Glaubt denn irgendjemand noch einer Sahra Wagenknecht welche jede Woche versucht eine andere Meinungssau durch die Dörfer zu treiben.

So wird denn bis auf den heutigen Tag hin durch die Regierung versucht, die Bürger mit gefälschten Statistiken, verbreitet von obskuren aus Steuergeldern bezahlten Instituten, vom Gegenteil zu überzeugen. Chancenlos, genau wie bei der Einführung des neuen vom Volksmund genannten „Merkelsprit“  den E 10. Auch dieser wird wieder über eine Verknappung der Lebensmittel von der Bevölkerung finanziert.

So bestätigt sich wieder einmal mehr, dass innerhalb der Bürgerschaft weit mehr Intelligenz ist, als es die sie angeblich vertretenden Parteien wahrhaben wollen. Die „Idioten“ sitzen auf den Mandats Plätzen und nicht in der Bevölkerung. Ein in der Wirtschaft erfolgreicher Mensch überzeugt durch sein Wissen und Können. Er braucht keine Lobbyisten und wird sich nicht dazu herablassen, kraft seiner Ellbogen sich einen Weg durch fanatisierte Parteien nach oben zu prügeln. Wenn es in diesen Land nicht mehr geht, wird er das Land wechseln und die Dumpfbacken im Regen stehen lassen. Das ist richtig so.

Wissenschaftler spricht von „Schönfärberei“
Euro-Studie bringt Linke in Schwierigkeiten

Die Linke findet beim Thema Euro keinen klaren Kurs. Soll es wieder nationale Währungen geben oder nicht? Eine Studie der parteinahen Rosa-Luxemburg-Stiftung bringt Euro-Austritte ins Spiel. Übervater Lafontaine ist dafür, der Parteivorsitzende dagegen.

Sahra Wagenknecht und Bernd Riexinger haben ein ernsthaftes Problem: Sie wollen ihre Partei als pro-europäisch darstellen, als international solidarisch, als die Kraft, die sich auch für den griechischen Putzmann und die spanische Arbeiterin einsetzt. Am leichtesten wäre diese Botschaft zu transportieren, wenn sich die Linke voll hinter den Euro stellte: Übernahme von Schulden durch die Europäische Union, gemeinsame Euro-Anleihen, Wachstumspolitik in Krisenstaaten.

Eine Studie der parteinahen Rosa-Luxemburg-Stiftung empfiehlt nun aber etwas anderes. Der Autor Heiner Flassbeck glaubt nicht daran, dass die Eurokrise so noch gelöst werden kann. Flassbeck war einmal Staatssekretär unter dem damaligen Finanzminister Oskar Lafontaine, später Chefsvolkswirt der Vereinten Nationen. Am liebsten wäre es ihm, wenn in Deutschland die Löhne steigen würden, damit sich Ungleichheiten im Euro-Raum ausgleichen. Das würde auch dem Programm der Linken entsprechen. Doch das „Zeitfenster“ für diesen Weg schätzt er auf nur noch „ein paar Monate“, sagt er bei der Vorstellung der Studie. Daher „müssen auch andere Optionen ins Auge gefasst werden“. Gemeint ist: Ein Ausstieg der Schuldenstaaten aus dem Euro.

„Regeln sind rückgängig zu machen“

Quelle: n-tv >>>>> weiterlesen

MZ: Linkspartei Bartsch warnt seine Partei:
Euro-Debatte nicht zum Wahlkampfthema machen

Halle (ots) – Der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion, Dietmar Bartsch, hat die Linke davor gewarnt, das Ende des Euro zum Thema bei der Bundestagswahl zu machen. „Wir sollten so eine Debatte nicht so kurz vor der Wahl führen“, sagte er der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung“ (Samstag-Ausgabe). „Was im Wahlprogramm dazu steht, reicht aus. Wir sollten uns um Brot- und Butter-Themen kümmern. Der Euro zählt nicht dazu.“ Bartsch hat aber keine Einwände dagegen, dass sich die der Linkspartei nahestehende Rosa-Luxemburg-Stiftung um das Thema kümmert. „Sie ist dafür der richtige Platz“, erklärte er. Die Stiftung hatte dazu am Vormittag im Beisein von Parteichef Bernd Riexinger eine Studie präsentiert.

Quelle: ots / Presseportal

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Fotoquelle: Wikipedia

Author Arne Hückelheim
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