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„So arbeitet die Justiz“

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 21. August 2014

Mollaths Verteidiger über den Prozess

FEHLURTEILE Nach dem Mollath-Prozess: Verteidiger Gerhard Strate spricht über das schwierige Verhältnis zu seinem Mandanten, den Zynismus der Richter und über Anwälte mit Pokerface

INTERVIEW LISA SCHNELL, MARTIN REEH

taz: Herr Strate, wie viele Mollaths sitzen noch in den deutschen Psychiatrien?

Gerhard Strate: Wahrscheinlich einige. Das liegt an der heutigen Vormachtstellung der Psychiatrie in der Gesellschaft. Aber das kann ich nur vermuten, konkrete Fälle kann ich nicht nennen.

Sie haben in den letzten eineinhalb Jahren mehrere Hundert Briefe von Menschen bekommen, die sich ebenfalls für unschuldig verfolgt halten …

„Bei mir ist es noch zehnmal so schlimm“, hieß es da zum Teil. Das Problem ist: Wenn man Mollath verteidigt, kann man die anderen Fälle nicht gleichzeitig bearbeiten. Der Prozess hat mich bestimmt 1.400 Arbeitsstunden und 50.000 Euro gekostet. Wir haben die Briefe aber alle sorgfältig aufbewahrt, kein einziger wurde weggeworfen.

Wie unterscheiden Sie eingebildeten Psychiatrieopfer von echten?

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Urheber JG-NF (http://www.flickr.com/photos/68082922@N06/)

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15 Kommentare zu “„So arbeitet die Justiz“”

  1. Xaver Hemmerling sagt:

    Pokerface-Gesichter präsentiert die Linke am laufenden Band.

  2. Resi sagt:

    Arbeiten die Juristen in den Schiedskommissionen der PDL anders?
    Wenn sie unbequeme selbständig denkende Genossen/innen aus der Partei „befördern“, ist denen offensichtlich kein Preis zu hoch!

  3. O. Steinhauer sagt:

    ? Juristen hat die PDL in einem Ausschlussverfahren gegen ein saarländisches Mitglied verschlissen?

  4. Hanne Walker sagt:

    Was mich unheimlich wütend macht, dass solche … Juristen den absolut besten Juristen, die vernünftig arbeiten, den Ruf versauen.
    Der normale Menschenverstand kommt an seine Grenzen, wenn derartiger Dünnschiß in einer sich sozial- gerechten nennenden linken Partei, verzapft wird.
    Juristen innerhalb einer Partei müßte es strengstens untersagt werden, gegen Mitglieder vorzugehen.
    Ist dies der Fall ist eine Partei ein Staat im Staate und das geht weit über das Normalmaß einer Demokratie hinaus.

    Darüber sollte man einmal nachdenken und die geistigen Urheber der Mitgliederentsorgung in der Linken mit verantwortlich machen.

  5. Hannah66 sagt:

    # 3
    Unter der Regie Linsler /Prof. Dr. Bierbaum hat der Landesverband einige Mitglieder ausgeschlossen.
    Von wem sprichst Du?

  6. Junger Saarländer sagt:

    # 3

    Waren das nicht drei Juristen, oder eventuell sogar noch mehr? Die scheinen alle wenig Arbeit zu haben, ansonsten wäre gar keine Zeit für solche Spielchen vorhanden.

  7. Ex-Mitglied sagt:

    # Junger Saarländer
    Die „Kritiker“-Verfolgung begann im Juni 2009 als Norbert Krewer auf der Bildfläche erschien…

  8. Knopp sagt:

    @ 7 Ex-Mitglied

    Wer ist dieser Typ? Kann er sich solche Späßchen erlauben?

  9. MeineMeinung sagt:

    Zur Landesvorstandssitzung im Juni 2009 soll N.G. im Schlepptau der Grauen Eminenz erschienen sein.

    Höchstpersönlich zu dieser Landesvorstandssitzung erschien der Oberguru und hat den Parteiausschluss von drei Mitgliedern gefordert.

    Oskar’s Marionetten haben Interessierten das Protokoll dieser Sitzung verweigert.

  10. Findling sagt:

    Norbert Krewer.
    Wirtschaftsministerium des Saarlandes,. Saarbrücken. Der Referent ist seit 1990 als Jurist in der Saarländischen Landesverwaltung in …

    http://www.suchtfragen.de/fileadmin/content/suchtfragen/docs/Landesstellenbrief/2013/Maerz/SportwettenGluecksspiel2013.pdf

    Gleiche Person?

  11. Saarbrigger sagt:

    Glauben diese Dummköpfe wirklich sie könnten kritisch denkende Mitglieder mit Gerichtsverfahren einschüchtern?

  12. Pampinius sagt:

    @ 10 Findling

    Sieh mal einer an, daher weht der Wind. Seit wann ist der denn genau in der Linken? 2009 vor oder nach der „Pappschachtelwahl“

    🙂

    @ 11 Saarbrigger

    Geb Dir vollkommen Recht, auch ohne §1 des was auch immer…

  13. Regenbogenhexe sagt:

    gefunden:

    http://www.dielinke-saarbruecken.de/fileadmin/Fotos/KV_Saarbruecken/Protokoll_KMV_28.03.2010.pdf

  14. LDK sagt:

    Leider ist es eine typisch deutsche Eigenschaft, den Gehorsam schlechthin für eine Tugend zu halten.
    Wir brauchen die Zivilcourage, NEIN zu sagen“.
    Fritz Bauer, Jurist und Generalstaatsanwalt

  15. Herbert sagt:

    Das Dilemma in den Schiedskommissionen – trotz Juristen – ist bekannt.
    Auch wenn die Damen und Herren rauf und runterbeten, „wir sind unabhängig“, sie sind es nur auf dem Papier.

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