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Schwarz und Grün

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 14. April 2013

Schwarz und Grün, die Mode ab Oktober 2013 ?

Ja, Ja, der Peter Altmaier ist schon ein politischer Fuchs wenn er versucht, nun zumindest in einem Interview seinen politischen Kontrahenten Jürgen Trittin mit ins Boot zu ziehen. Es ist schon so, je mehr Ruderer an Bord, je schneller wird das Boot.

Nur, so richtig an Geschwindigkeit aufnehmen würde so ein Boot wenn es gelingen würde die BürgerInnen mit an die Riemen zu bekommen, was aber nur möglich scheint wenn mit den Energiekonzernen endlich einmal in aller Öffentlichkeit Tacheles geredet würde. Genau davor aber scheint auch ein Peter Altmaier aus Parteiräson noch zurückzuschrecken. Würde doch ein solcher Schritt den Lobbyismus innerhalb der CDU entscheidend in die Schranken weisen.

So ist es für den Bürger unverständlich dass die eine Seite nur Gewinne einfährt, während die Andere dafür die Kosten trägt. Atom-Energie wurde den Bürgern einmal mit dem Argument plausibel gemacht, nur so die Energiekosten auf Dauer finanzierbar zu halten.

Die Atom-Energie war auch bislang immer zahlbar, da ein Großteil der Kosten aus der Gemengelage der allgemeinen Steuerkasse verdeckt finanziert wurde. Hier möchten wir nur an Hand eines Beispiel an die Entsorgung erinnern, wo es Aufgrund einer Neuorientierung „Weg von Gorleben“ sofort zu einem Aufschrei aus der Energie-Mafia kam, sich an den Kosten nicht beteiligen zu wollen.

Also zur Sache „Schätzchen“ möchten wir mit der Schauspielerin Uschi Glas sagen. Sollte eine Bevölkerung die Riemen ergreifen, könnte sich der Peter im Heck in der Sonne aalen.

„Auch manch Grüner wäre froh,
wenn ich Umweltminister bliebe“

taz: Herr Altmaier, wer ist eigentlich Ihr Lieblings-Grüner?

Peter Altmaier: Soll ich die jetzt alle aufzählen?

Nein, einer reicht.

Ich will ja niemanden eifersüchtig machen. Aber wenn’s nur einer sein soll, dann nehme ich Jürgen Trittin. Aber er ist natürlich nicht der Einzige. In der Pizza-Connection habe ich vor vielen Jahren mit dafür gesorgt, dass Berührungsverbote zwischen Union und Grünen durchbrochen wurden.

Was schätzen Sie an Trittin?

Er hat als mein Vorgänger im Amt des Bundesumweltministers große Erfahrung und weiß, wovon er spricht. Darum arbeite ich gern mit ihm zusammen. Er spielt noch immer gern den Vorzeige-Linken, aber im entscheidenden Moment kann er auch über seinen Schatten springen – wie jetzt bei der Endlager-Einigung.

Die ist ja noch recht frisch. Am Dienstag haben sich Regierung und Opposition, Bund und Länder über einen Neubeginn der Endlagersuche geeinigt. Was ist das richtige Adjektiv für diesen Kompromiss?

Die Einigung kann man schon als historischen Durchbruch bezeichnen. Nach dem Atomausstieg 2011 beendet sie endgültig einen 30-jährigen Konflikt mit weitreichenden Folgen für die künftige „politische Geografie“. Bisher ist die Endlagerfrage ohne ausreichende Beteiligung der Öffentlichkeit und im parteipolitischen Konflikt behandelt worden. Das ist jetzt vorbei.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia / Allgemeinfrei

Author Foto aufgenommen von Benutzer Benutzer:Axel Hindemith, originally uploaded at de.wikipedia

7 Kommentare zu “Schwarz und Grün”

  1. HenningM sagt:

    Dieses Interview ist doch wohl eine gestellte Realsatire, was? Dass dieses fette Babyface aus der Partei der Hetzer gegen Atomausstieg, gegen gesellschafdtliche Modernisierung, gegen alles, was sozial und solidarisch ist, sich nun damit brüstet, „In der Pizza-Connection habe ich vor vielen Jahren mit dafür gesorgt, dass Berührungsverbote zwischen Union und Grünen durchbrochen wurden“, ist eine dummfrechdreiste Lüge sondersgleichen!
    (Natürlich ist das Winken mit dem Zaunpfahl Richtung Schwarz-Grün nur so lange statthaft, bis die CDU-Mittelstandvereinigung etc. sich dazu bequemt, den Zeigefinger zu heben, „na, na, na“ zu murmeln und Babyface husch, husch wieder in die Ecke der Irrelevanz geschoben wird – dort, wo er hingehört, der Pausenclown.

  2. Alter Sachse sagt:

    Wie wäre es denn einmal mit einem Foto von dir ?

  3. exlinker sagt:

    ne bitte keine Fotos
    und Peter Altmaier ist auch nicht hässlicher als andere in Berlin
    die ganz schönen Typen enttäuschen ja auch nur und
    blenden mehr als zu strahlen

    aber ! die CDU wird stärkste kraft – die SPD könnte ne große Koalition bilden – wenn sie nur wollte.
    also peer adé und Gabriel wird Vizekanzler. das wird so kommen
    ODER die Genossen der SPD winken ab und dann wird CDU/B90 Die Grünen kommen.
    Das gabs noch nie.

    Eine Ampel oder Rot-Rot-Grün sind reine Theorie
    Mit DEN Linken will keiner und andere gibt es ja nicht

    also ich will keine Große Koalition mehr. Schwarz grün is das kleinste übel und
    wer weiß wie die Welt aussieht wenn Peter altmaier seine Mehrheiten kriegt

    mfg

  4. Günter Obermeier sagt:

    Da hatte Gregor Gysi in seiner Beurteilung schon recht. Den LINKEN fehlt es an Kultur.Da braucht man sich nur die Video-Aufzeichnungen aus den Landes- oder Bundesversammlungen, oder an vielen Ständen auf der Straße ansehen. Viele speckige und ungepflegte Typen denen Wasser ziemlich unbekannt scheint. In ihren Hass auf die politischen Mitbewerber zeigen viele immer wieder ihre mangelnde Erziehung und Bildung. Na hoffentlich sind sie bald weg vom Fenster.

  5. exlinker sagt:

    wer will schon mit zivilversagern, pleitiers und ungebildeten Hohlbirnen zusammen arbeiten
    und dann die Klamotten – da sieht man ja von weitem schon das Niveau
    klar gehen jeans und turnschuhe und T-Shirt
    aber dann bitte SAUBER und nicht schon 10 Jahre alt
    oder no-name sklavenmarken wo das Blut der Kinderarbeiter noch dran klebt.
    und wenn die dann anfangen zu labbern und die Zähne schlecht und alles so runtergekommen
    sorry leute das is ja armut für alle

  6. emscherenosse sagt:

    Das wird noch spannend werden für den Peer …

    Das alternative Deutschland ruft vom rechten Rand mit Henkel an der Spitze, der endlich mit dieser „Offenbarung“: „Weg mit dem Euro“ die Hosen runtergelassen hat.

  7. Wendelin K. sagt:

    # 4
    … an der Saar eine abgehalfterte Tennisspielerin protegieren.

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