DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Schulden der Saar Parteien

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 27. Oktober 2012

Wer bezahlt die Schulden. Die Beitragszahler

Wie die Saarbrücker – Zeitung heute meldet haben sich zum Landeswahlkampf an der Saar alle Parteien in Schulden gestürzt. Sie begeben sich damit in die Fußabdrücke der  von vielen so hart kritisierten Griechen und die Frage welche sich hier wie immer stellt ist doch wer dafür zahlen muss?

Wir als Demokratisch-Links interessieren uns natürlich im besonderen für die Situation in der Partei DIE LINKE und berichteten bereits am 23. 10. 2012 in den Artikel „Finanzen der Linken Saar“ über die Situation. Obwohl die Mitglieder davon laufen, angeblich mussten zum Wahlkampf Helfer aus anderen Bundesländer kommen da von den angegebenen rund 2000 Mitglieder nicht genügend Leute bereit waren, im Wahlkampf für DIE LINKE Flagge zu zeigen.

Was heißt: Bei abnehmender Mitgliederzahl und den damit verbundenen Beitragsrückgängen werden, ohne Rücksprache mit der Basis, von einem selbstherrlich regierenden Vorstand, Kredite aufgenommen welche von jedem einzelnen Mitglied bezahlt werden müssen. Liebe Mitglieder lasst eure Provinzfürsten alleine sitzen und stellt eure Beitragszahlungen ein.

Dieser Kredit wurde aufgenommen zum Wohle, sprich Stellensicherung, der Mandatsträger und nicht zum Nutzen der Partei. Festzelte und Wahlpartys dienen immer nur einigen wenigen zur Selbstbeweihräucherung und nicht dem Allgemeinwohl. Verantwortungsvoller wäre das Geld in Aktionen zur Beseitigung der Armut im Saarland angelegt. Wir berichteten darüber unter „Armut in Saarbrücken“.

So berichtet die Saarbrücker – Zeitung heute:

Alle Parteien im Saarland haben Schulden

Für den anschließenden Landtagswahlkampf verschuldeten sich auch die Saar-Linken. Sie müssen nun einen Kredit bei der Sparkasse Saarbrücken in Höhe von 150 000 Euro (verzinst mit drei Prozent) bis 2017 zurückzahlen, wie Landeschef Rolf Linsler mitteilte. 1,5 Prozent Zinsen für ein Darlehen von 20 000 Euro zahlen die saarländischen Grünen. Die Summe muss bis 2014 an die Bundespartei in Berlin überwiesen werden. Die geringste Verschuldung und die dafür besten Konditionen haben die Piraten: Der Landesverband steht mit 5000 Euro in der Schuld des befreundeten Landesverbandes Nordrhein-Westfalen. Das Darlehen ist nach Angaben von Landeschef Jan Niklas Fingerle zinslos.

Quelle: SZ >>>>> weiterlesen

Aufmerksam gemacht auf diesen Artikel wurden wir heute durch folgenden Kommentar:

Gilbert Kallenborn

Die “Saarbrücker Zeitung” -SZ – vermeldet heute -27.10.2012 – auf der Titelseite, den Prozentsatz, den der Linsler-Kredit laut Linsler für die 150.000 Euro kostet: drei Prozent.
Welche Sicherheit Linsler oder die Linke Saar hinterlegte, um den Kredit überhaupt zu bekommen, vermeldet die SZ-bisher-nicht.
Die Tatsache,daß Linsler selber im Aufsichtsrat der Sparkasse Saarbrücken sitzt, sich somit selber quasi der Sicherheitsüberprüfung entzog: Auch nicht.
DL ist mal wieder schneller,als alle anderen Medien.

Fotoquelle:

Beschreibung Mga salaping-papel ng euro sa disenyo ni Robert Kalina
Datum 10. Oktober 2004
Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Euro-1_neu2.jpg
Urheber Friedrich.Kromberg
Potograpo: W.J.Pilsak
Andere Versionen Abgeleitete Werke dieser Datei:

7 Kommentare zu “Schulden der Saar Parteien”

  1. Fungizid sagt:

    Die Landtagsfraktionen haben zum Teil große Barvermögen angespart. Das geht aus dem neusten Bericht des Landtagspräsidenten hervor. Die höchsten Vermögen haben die Linke und die CDU. Ende 2011 verfügten sie jeweils über mehr als 500 000 Euro.

  2. Gilbert Kallenborn sagt:

    Spitzenreiter ist die Linke. Und „Sparen“ eine Wählertäuschung.
    Die private Gelddruckmaschine des Millionärs Oskar Lafontaine, die Partei die Linke Saar, ist die reichste Fraktion im Landtag des Saarlandes, nicht die CDU; und es gibt keinen Gleichststand, im Gegenteil: Die Linke hat nur 8 MdL und dennoch 1/2 Million angehamstert. Weil das Geld nicht zweckgebunden verwendet wurde, stattdessen für Bootsfahrten um die Saarschleife herum.
    Und die Anhamsterung für Parteizwecke anstelle sachbezogener Ausgabe würde ich nicht „angespart“ nennen, sondern Missbrauch gehamstert. Sparen geht anders.

  3. Frans Wagenseil sagt:

    Die Überschüsse der Linksfraktion würden ausreichen, 5 weitere wiasenschaftliche Mitarbeiter, möglicherweise Juristen, auf Dauer zu beschäftigen.

  4. David sagt:

    Die große Summe bei der Linken an Rücklagen zeigt auch:
    Die machen kaum Öffentlichkeitsarbeit, schlimm eigentlich. Mir ist es ein Rätsel, warum die das Geld anhäufen, in die Tasche kann sichs keiner so leicht stecken.

  5. Elke sagt:

    Landtagsfraktion u. Landesvorstand werden, dank ihrer Rechtsverdreher, Mittel u. Wege finden, das gebunkerte Geld für den Bundestagswahlkampf zu benutzen.
    Oskars Kommunistin will ja schließlich wieder in den Bundestag.
    Da die finanziellen Wahlkampfmittel vom Bund, fürs Saarland, eher bescheiden ausfallen werden, muß das Geld, für die bezahlten Wahlkämpfer, ja irgendwo her kommen.
    Ich gehe davon aus, daß in Kürze jede Menge 400,-€ (450,-€) Jobs bei den Linken geschaffen werden.

  6. Gilbert Kallenborn sagt:

    Zu 5 :
    Und die ersten dieser neuen 400–Euro Jobs werden im KV Saarlouis verteilt werden, um die dortigen Leute bei der Stange zu halten.

  7. Frans Wagenseil sagt:

    Die ganze Kohle fällt am Ende an die Landtagsverwaltung zurück und landet somit im Landeshaushalt.
    Eine Zweckentfremdung der Mittel ist kaum möglich, denn diese Kasse unterliegt der Kontrolle durch den Landesrechnungshof.
    Eine Bootsfahrt um die Saarschleife ist m.E. das äußerste was hier möglich und hinnehmbar ist.
    Ein solcher Ausflug kostet ca. 3.000 € plus Verzehr während der Stunde Fahrzeit, ist also nur ein sehr bescheidener Beitrag, den Kohlenspeicher zu leeren.
    Und so eine Fahrt kann man nicht jede Woche durchführen, höchstens 1x im Jahr.

    Aber die Fraktion könnte kostenlose wöchentliche Busfahrten für Hartz IV – Empfänger vom Landtag nach Réimech/Luxemburg in den Cactus anbieten.
    Dann könnten die Teilnehmer dort reichlich und teuer einkaufen, sowie bei der BNP gegenüber anschießend ihre geheimen Bankgeschäfte erledigen.
    So macht man erfolgreiche Fraktionsarbeit.

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