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Schluss mit wulffen !

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 17. Februar 2012

Ackermann – der Macker kann es

Da geht er nun und kaum einer wird ihm eine Träne nachweinen. Krumm gebeugt der Rücken, vom Tragen einer unverdienten Pension in Höhe von runden 200.000 Euro per Anno. Das Ganze für eine  zweijährige Mühsal im Selbstbedienungsladen Staat. Das dieser, seit langen überfällige Rücktritt nun den Medien angelastet werden soll zeigt nur, das hier eine Person in ein Amt geschlüpft wurde, welches für seinen Kopf von vorneherein ein paar Nummern zu groß war. Er hat seine Aufgabe nie richtig verstanden.

Interessant sind nun die fast nur in der Politik üblichen Ehrenbezeugungen zu Gunsten des schon vergangenen Präsidenten. Man dankt für seine gute Arbeit und lobt seine großen Verdienste um dieses Land. Vielleicht wird man ihm eines Tages ein Denkmal bauen? Alleine diese Gestik zeigt die Falschheit mit welcher Politik heute über alle Parteigrenzen hinweg arbeitet. Die Rede von Merkel bedarf hier keiner höheren Wertung als eine in diesen Tagen allerorts gehaltene allgemeine Büttenrede, wobei man dort wenigstens noch ab und an lachen kann.

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Der Präsident ist gegangen, es lebe der Präsident so wird  jetzt wieder auf  allen Kanäle diskutiert werden. Das dieser Rücktritt ausgerechnet einer Auslandsreise nach Italien folgte, gibt dieser Person im Nachhinein noch einen gewissen Kick. Begab er sich doch in das Land seines ? großen Lehrmeisters, in das Land Berlusconien.

Vergessen dürfen wir bei allen nicht, dass Wulff  eine ganz besondere Installation der Kanzlerin Merkel war. Nachdem ihr die Wahrheiten aus dem Mund des Vorgängers Köhler nicht mehr genehm erschienen war genau sie es, welche den Nachfolger favorisierte. So können wir nun gespannt darauf warten welch eine Couleur das nächste Kaninchen aus ihren Zylinder haben wird.

Wir möchten aber hier doch die Gelegenheit nutzen auf DL einen rabenschwarzen Vorschlag zu unterbreiten und schlagen Josef Ackermann zum nächsten Präsidenten vor. Das wäre dann endlich ein Kandidat, welcher außer einigen gemeinsamen Tischgängen mit der Kanzlerin keine Gemeinsamkeiten hat. Als Schweizer Bürger ist er weder der BRD noch der EU zugetan. Eine Person für welcher als gelernter Banker das Geld eines jeden Menschen die gleiche Wertigkeit besitzt und ein Unterschied nur in der Höhe ausschlaggebend ist. Endlich ein Macher welcher außer dem zeigen des Victoria Zeichens auch in der Lage scheint den Staat von den roten in die schwarzen Zahlen zu steuern.

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Quellennachweis Foto: Frank Vincentz ( Eigenes Werk )

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Siehe auch: „Provokation durch Kunst“

5 Kommentare zu “Schluss mit wulffen !”

  1. Thomas A. Bolle sagt:

    Selbst die von Wulff zu Beginn angemerkte Veränderung bezüglich des „Ehrensold“ hat er nicht geschafft. Der Staatsrechtler von Arnim hat heute in einem Interview geäußert das Wulff keinen Anspruch hat. Er sei eben nicht aus politischen Gründen zurück getreten. Ausschließlich persönliche Ereignisse aus seiner Zeit als MP seinen dafür verantwortlich. Damit entfalle die Voraussetzung für einen Bezug der Tantiemen.
    Persönlich würde ich diesen „Ehrensold“ sofort abschaffen. Wenn sich jemand für ein politisches Mandat bewirbt sollte er voher einen Beruf erlernt haben. Dann kann er wie jeder Arbeitnehmer dahin zurück kehren. Oder die Erfahrung von Arbeitslosigkeit in seiner Lebenswirklichkeit erlernen. Das soll ungemein prägend sein.
    Aber zurück zu Wulff. Der hat einen Beruf und das Rentenalter hat er auch noch nicht erreicht.
    Also arbeiten wie die „normale“ Bevölkerung.

  2. Bellini sagt:

    Die Fraktion der Linken im Landtag hat den Rücktritt von Bundespräsident Wulff als “überfällig” bezeichnet.
    Der Rücktritt von Ensch-Engel (Chinesenficker-OLG Urteil) ist längst überfällig.
    Stattdessen wird deren dreiste Ungehörigkeit mit dem Listenplatz 2 im WK SLS/Merzig-Wadern belohnt.

    Perfide, perfide, perfide, perfide, perfide, perfide, perfide.

  3. REWE sagt:

    Nach 20 Monaten im Amt als 52-jähriger eine lebenslange Apanage von rund € 199.000 im Jahr, plus Extras.
    So was ist doch einfach toll und kein Faschingsscherz.

    Das sind pro Monat aufopferungsvollen Dienst € 9.950,- im Jahr, oder im Monat € 829,17, pro Monat Dienst.
    Zum Vergleich: Der Schreiber hat nach 44 Jahren Zwangsbeiträgen zur Deutschen Rentenversicherung, über viele Jahre auf dem Niveau von Höchstbeiträgen, als 60-jähriger eine Rente von €1.296,78 im Monat.
    Der Bundespräsident erhält für 20 Monate Tätigkeit das 12,79-fache meiner Rente nach 528 Monaten, insgesamt unter Berücksichtigung der Dienst-/Beschäftigungszeit also das 337,66-fache.

    Ich stehe da sicher nicht alleine: So was ist schlicht unanständig.
    Und dann darf er selbstverständlich auch noch unbegrenzt aus privaten Quellen hinzu verdienen, ich darf nur bis € 400 hinzuverdienen.
    Also, die gnädige Frau braucht auf den ersten Blick nicht zu darben, aber man sollte auch bedenken, es wird jetzt viel teurer, denn mit dem Schnorren ist es jetzt wohl vorbei, denn seine „Freunde“ haben schon „andere Opfer“ im Fokus

  4. PeterLuschdisch sagt:

    Lafontaine for Bundespräsident !!!

  5. DerböseWolf sagt:

    Wann kommt das Ende der saarländischen MdL Ensch-Engel?

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