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RENTENANGST

Sahra kackt Korinthen

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 14. Juni 2013

Lafontaine sieht Linke stabilisiert

Da wurden noch einmal die Weichen neu gestellt, nein, an und für sich nicht richtig, nur so ein ganz klein wenig, gerade so dass der Zug, im Kopf, nicht aus den Schienen springt, kurz vor den Bundesparteitag der Linken in Dresden. Eine Programmänderung wurde vorgenommen, nein auch keine richtige, nur so eine ganz kleine! Von vielleicht? einhundert Seiten schwarz auf weiß wurden die zwei Worte „im Gegenteil“ ausradiert und die zwei Sätze: „Voraussetzung für dessen Fortbestand ist, dass der Kurs der Austerität, der Kürzungspolitik, beendet wird. Es ist die Politik von Troika, Merkel & Co, die die gemeinsame Währung zerstört.“ – eingefügt!

Ein heroischer Akt in der Gerechtigkeitspartei die Linke und so wichtig für den friedlichen Verlauf der Parteitage. So sprach denn die Chefin Katja Kipping von „einen breiten Kompromiss“ welcher nach „guter Debatte“ erzielt worden sei.

So ist das wenn aus einer leeren Hülle einmal etwas wichtiges herausfällt oder wenn blinde Hühner auch einmal ein Korn finden. Dann wird der geistige Dünnpfiff zu kleinen Kügelchen gerollt und den Mitgliedern als parfümierte Korinthen verkauft.

Wir sehen sie jetzt aufspringen und die Fahnen schwenken, gerade so als  hätten sie ihren Krieg gegen den Kapitalismus gewonnen. Diese zwei Worte bringen den Leiharbeitern zwei Euro mehr Einkommen in der Stunde und erhöhen die Niedrigst Renten um etliche Euro. Diese zwei Worte lassen die Wasser der Flut vergessen und die Bewohner in ihre Häuser zurückkehren. Kriege werden beendet und die Waffenlieferungen gestoppt. So wichtig für das Weltgeschehen macht sich die Partei, oder lässt sie sich machen. Nur Die Linke machte es möglich – Danke, ja wir brauchen genau diese Partei und leben wieder in einen Schlaraffenland.

Begreift ihr nun warum die Linke nicht wählbar ist? In einer Parte in der Welten liegen zwischen SpinnerInnen und RealistenInnen, zwischen dem Schein und dem Sein, einer versagenden Parteiführung und ihrer verblödeten Basis? Immer noch nicht, dann macht genau weiter so, denn wie heißt es so schön: „Ein jedes (Partei) Volk erhält die Führung welche es sich verdient“. Folgt aber später nicht euren Vätern indem ihr sagt was wir alle schon einmal hörten: „Das haben wir nicht gewusst“.

Das Lafontaine dann einen Tag später noch einmal nachlegt ist nur der neuerliche Hinweis auf die große Unruhe in der Partei. Wahlen richtig auszählen kann er nicht, aber Parteien zerstören. Lesen wir also weiter im Tagesspiegel:

Der Euro: Die weiche Währung der Linkspartei

Die Linke schwächt ihr Bekenntnis zum Euro ab – und Sahra Wagenknecht ist einigermaßen zufrieden. Gibt auch Oskar Lafontaine jetzt Ruhe?

Parteichefin Katja Kipping sprach davon, „nach einer guten Debatte“ sei ein „breit getragener Kompromiss“ erzielt worden. Sie brachte ihn auf die Formel „Ja zum Euro, Nein zur Austerität“. Noch am Wochenende hatte Kipping ihren Vorvorgänger Lafontaine im Interview mit dem Tagesspiegel gerügt: „Es wäre unmarxistisch und auch volkswirtschaftlich nicht vernünftig, mit einer Rückkehr zum Nationalstaat auf die Europäisierung und Globalisierung der Wirtschaft zu reagieren. Das zum linken Flügel gehörende Vorstandsmitglied Ida Schillen hob hervor, die Partei habe sich für „eine gewisse Öffnung hin zu einem möglichen Euro-Ausstieg“ und damit „in die Richtung von Oskar Lafontaine“ entschieden.

Die Einführung nationaler Währungen neben dem Euro hatte Ex-Parteichef Lafontaine ins Gespräch gebracht, Wagenknechts Lebensgefährte. Er reagierte damit indirekt auch auf die Argumente der eurokritischen Partei Alternative für Deutschland (AfD). Die AfD erklärte daraufhin, sie habe „kein Problem damit, Oskar Lafontaine dafür zu loben“. Die Linken-Führung war weniger begeistert. Mit der Umformulierung der Euro-Passage im Wahlprogramm will sie offenbar auch erreichen, dass Lafontaine darauf verzichtet, in Dresden den Streit mit einer Wortmeldung neu zu entfachen. Lafontaine ist dort Delegierter aus dem Saarland.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

Lafontaine hält Linke in Atem

Trotz aller Bemühungen schwelt der Konflikt bei der Linkspartei in der Euro-Debatte weiter. Ex-Parteichef Lafontaine beharrt auf seiner Forderung nach einer möglichen Rückkehr zu nationalen Währungen. Die Linke beginnt heute in Dresden ihren dreitägigen Programmparteitag.

Kurz vor dem Bundesparteitag der Linken hat der frühere Parteichef Oskar Lafontaine seine Forderung nach einem Ausstieg aus dem Euro erneuert – und den internen Streit damit wieder angefacht. „Wir brauchen ein besseres Währungssystem, in dem es auch nationale Währungen wieder geben kann, zum Beispiel in Zypern und Griechenland“, sagte Lafontaine der „Saarbrücker Zeitung“. Parteichef Bernd Riexinger wies den Vorstoß umgehend zurück. Es gebe in der Linken niemanden, der diese Forderung teile, sagte er.

Quelle: N-TV  >>>>>> weiterlesen

Lafontaine sieht Linke stabilisiert

Die Linke startet heute in Dresden ihren dreitägigen Wahlparteitag.

Herr Lafontaine, wegen einer peinlichen Panne muss die Wahl des Spitzenkandidaten der Saar-Linken für die Bundestagswahl wiederholt werden. Wäre das nicht eine Gelegenheit, noch mal selbst ins Rennen zu gehen?

Lafontaine: Ich habe mich entschieden, nicht mehr für den Bundestag zu kandidieren.

 Viele Linke befürchten, dass Ihr Rückzug den Erfolgsaussichten der Partei schadet.

Ich werde mich am Wahlkampf beteiligen. Da gibt es auch schon rund ein Dutzend Terminzusagen im Westen und im Osten.

Vor einem Jahr schien die Linke fast auseinander zu brechen. Heute ist davon nichts mehr zu spüren. War das ein reinigendes Gewitter?

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia

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