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Saar Linke-Jamaika Deal

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 24. März 2011

Lafontaine schäumt: Charakterlose Grüne

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/de/Landtag_des_Saarlandes_in_Saarbr%C3%BCcken.jpg

Das umstrittene saarländische Gesetz zur Einführung der Gemeinschaftsschule neben dem Gymnasium, das sogenannte Zweisäulenmodell, ist am Mittwoch im Landtag mit den Stimmen der Koalitionsparteien CDU, FDP sowie der Grünen und der Linkspartei verabschiedet worden. Zuvor hatte die Fraktion der Linken mit Oskar Lafontaine an der Spitze für die notwendige Zweidrittelmehrheit zur Änderung der Landesverfassung gesorgt. Bislang war das dreigliedrige Schulsystem in der Verfassung festgeschrieben.

SR-online berichtete wie folgt:

Was bei der Verabschiedung verwundert ist das Zustande kommen einer Koalition Jamaika- Linkspartei. Das lässt natürlich aufhorchen und die SPD unterstellt der Linken schon: „Sie habe sich von Jamaika kaufen lassen.“ Erinnern wir uns noch an den 12. 10. 2009 kurz nach dem zustande kommen der Jamaika Koalition?

N 24 brachte folgenden Aufmacher:

„Lafontaine schäumt: Charakterlose Grüne“

Nach der Entscheidung der Grünen für eine „Jamaika“-Koalition im Saarland zieht Linkspartei-Chef Lafontaine ordentlich vom Leder: Die Grünen seien „charakterlos“ und begingen Betrug am Wähler.

Quelle: N24 >>>>> weiterlesen

Die Saarbrücker-Zeitung schrieb folgendes, wir zitieren:

„Ob man in zehn Jahren bei anderen Parteien so auch seine Meinung teilt, dass die Saar-Grünen „durch Spenden und das Beschäftigungsverhältnis von Herrn Ulrich in ihrer Koalitionsentscheidung beeinflusst worden sind“, bleibt abzuwarten. Für Lafontaine steht der Einfluss des Unternehmers Hartmut Ostermann jedenfalls schon jetzt fest: „Ein klassischer Fall von Korruption.“ Das „besonders anrüchige Gegengeschäft“ sei die Niederschlagung eines Steuerverfahrens gegen Ostermann gewesen. Grünen-Chef Ulrich bezichtigt er der „Charakterlosigkeit“, weil dieser vor der Landtagswahl „bei der SPD um Stimmen gebettelt hat, die er dann für eine andere Koalition nutzte“.“

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

Aus dem Spiegel zitiere wir:

„Der Pate von der Saar

Und Hartmut Ostermann. Als gewiefter Unternehmer und Strippenzieher hat es ein FDP-Mann bis in die Führung der Jamaika-Koalition geschafft. Nun stellt ihn die Opposition unter scharfe Beobachtung. Der 58-Jährige, der gern schwarze Hemden und Sonnenbrille trägt, herrscht über ein Firmenkonglomerat aus Hotels und der bundesweit größten Altenheimkette Pro Seniore. Zudem ist er Vorsitzender von 486 FDP-Mitgliedern im Kreisverband Saarbrücken-Stadt.“

Quelle: Der Spiegel >>>>> weiterlesen

Letztendlich berichteten wir innerhalb eines Artikel vom Freitag unter dem Titel: „Das Ostermann Bündnis“ über die Situation.

Wie aber eine Linke Partei unter Berücksichtigung der aufgeführten Fakten mit diesen von Ihr selber als charakterlose Wahlbetrüger beschimpfte Koalition abstimmen kann, wird für den einfachen Wähler unverständlich bleiben, es sei denn die Linke betrügt munter mit. Bei solcherart vollbrachter politischer Klimmzüge braucht sich keiner mehr über das immer geringer werdende Interesse der Bevölkerung an Wahlen verwundern. Spielt es doch ehe keine Rolle mehr wer denn wen wählt. Als Betrogener bleibt dabei immer der Bürger alleine zurück. Er kann sich in Zukunft den Gang an die Wahlurne sparen denn eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

IE

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Fotoquelle: Autor – Wolfgang Pehlemann

  • CC BY-SA 3.0 deHinweise zur Weiternutzung
  • File:Landtag des Saarlandes in Saarbrücken.jpg
  • Erstellt: 1. Januar 2007

12 Kommentare zu “Saar Linke-Jamaika Deal”

  1. Jürgen Zimmer sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    was Sie hier schreiben ist Schwachsinn!
    Die Schulreform war nötig!
    Auch die SPD hätte zugestimmt, hätte Sie sich an ihre Urforderung gehalten. Die Schulreform hat nichts mit Grünen und Ostermann zu tun. Fakt ist, dass hier unsere Landtagsfraktion einen klugen Schachzug tätigte. DIE LINKE ist immer noch zu unterscheiden von der SPD!
    mit freundlichen Grüßen
    Jürgen Zimmer

  2. Kallenborn Gilbert sagt:

    Tatsächlich ist die Linke (Saar) „immer noch zu unterscheiden von der SPD“???Wegen all der ex-SPDler und Verdi-Jungs darinnen?

    Die Linke Saar hat Hilfsarbeiter ohne Berufsausbildung (MDL Wolfgang Schumacher) im Landtag sitzen,die die Wahlunterlagen ,Stimmzettel ff,
    der eigenen Wahl verschwinden lassen,die die Mitgliedergelder unterschlagen,die Journalisten und Rechtsanwälten aus öffentlichen Veranstaltungen-wie am 31.10.2010 Hülzweiler/Saar- durch den Hilfsarbeiter Schumacher selber.
    beseitigen und die Linke Saar hat 1000 Mitglieder, das sind 30 % ,verloren-

    das ist tatsächlich ein Unterschied zur SPD.
    Ein „Kluger Schachzug“ wäre,dafür zu sorgen,daß nur solche Kandidaten für den Landtag aufgestellt werden,die den Anforderungen entsprechen.
    Die Linke Saar hat Leute im Landtag sitzen, ohne Berufsausdbildung; und die stimmen dann über Gymnasien oder Zweisäulenmodell ab???Aus lauter Sach-und Fachkennntis herraus oder weil ihnen Oskar sagt.wo sie den Arm heben müssen? Dann tätet es auch eine Holzpuppe,mit Fäden drann,Marionette genannt; und die Strippen zum ziehen kann man bis zum Oberlimberg verfolgen.

    Wer die eigene poltische Macht mit Mafia-Schulung aufrechterhält oder Wahlbetrug,von dem erwarte ich keine „klugen Entscheidungen“
    über Schulmodelle.Die Linke Saar hat sich mit dieser Parteiführung selber zu einem Schulmodell gemacht -dem der SED Nachfolgeschule.
    Wenn 1000 Mitglieder davon rennen,ist Kritik mehr als notwendig und genau da gegehn die hin und fällen Maulkorbbeschlüsse,Weg mit den Kritikern!.Kluger Schachzug?Soziale Gerechtigkeit?Saubere Wahlen ?!
    Der Rest ist Augenwischerei,fehlt noch ein hohler Spruch für Lybien,Solidarität mit den Opfer,aber keine Angriffe auf den Diktator,damit ist die Linke mit der FDP ins Bett gegangen.Männermäßig.Mit Guido,plus Ostermann.Die Ostermann-Menthalität ist längst in die Linke eingedrungen.
    Oder war schon vorher da;und schlimmer.Ostermann ist nur 1 Mann.Wir aber haben eine ganze DDR-Clique im Inneren versteckt.

  3. Ingo Engbert sagt:

    1.)
    Wo wurde in dem Artikel die beabsichtigte Schulreform kritisiert? Zu dem Kommentar hieße es in der Schule: „Thema verfehlt, Note sechs, Zimmer setzen!
    Es geht einzig um die Frage der politischen Glaubwürdigkeit und dafür war dieses Thema passender wie kaum ein Zweites!
    Wer sich mit der Mafia zum Aushandeln von Gesetzen an einen Tisch setzt, darf sich nicht wundern gleichfalls für einen Mafioso gehalten zu werden!
    Aber genauso wird bei vielen Linken ja auch privat gehandelt. Zwecks persönlicher Vorteilnahme werden alle politischen Skrupel ausgeschaltet.

  4. Wenke sagt:

    ???
    Warum ist denn jetzt die Schulform umstritten? (siehe erste Satz im Bericht)
    Die Linke hat dem Gesetz zwar zugestimmt, die Mehrheit wäre auch ohne die Linke zustande gekommen.
    Die Verfassungsänderung war umstritten, wegen der 2/3 Mehrheit und weil die SPD entbehrtlich wurde. So geht Politik.
    Zur Glaubwürdigkeit:
    Dass in Deutschland der Wähler keinen Einfluss auf politsche Entscheidungen hat, ist doch nichts Neues. Demokratisch geht anders. Das liegt am System, nicht an den Linken.

  5. SchmidtchenSchleicher sagt:

    @Kallenborn
    Jürgen Zimmer ist mit einer besonderen Gottesgabe ausgestattet.
    Unter seinem SchlapptHut versteckt ist Schleim – damit lässt es sich gut einschleimen.
    So auch bei Bodo und Christina Clemens-Schüssler.
    Im März 2009 hat JZ mit seinen Kumpels Christina Clemens-Schüssler verraten und verkauft.

  6. Ingo Engbert sagt:

    4.)
    Alles was nicht mit 100 % abgestimmt wird ist umstritten! Siehe auch andere Presseartikel.
    Wenn denn Demokratie anders geht kann das nicht am System liegen, sondern an den Menschen welche Politik gestalten, also auch an den Linken. Ein System Korrumpiert nicht sondern die in diesem System arbeitenden Personen. An der Mauer zwischen Ost und West wurden Menschen nicht vom System sondern von anderen Menschen erschossen.

  7. Jürgen Zimmer sagt:

    Schmidtchen Schleicher,fein wie du die wahrheit verdrehst. Bodo Schüssler wollte von Anfang an nicht dass seine „Freundin“ kandidiert. Da aber CS unbedingt wollte, bat er uns Sie auf die Liste zu setzen. Mehr nicht! Dies gab er auch mehreren Zeugen bekannt.
    Deine hier anonym angebrachte Hetze hat aber auch nichts mit der Schulreform zu tun.
    Verleumdungen in den Raum stellen, ist halt Markenzeichen von anonymen Feiglingen!

  8. krokoschinski sagt:

    jaja, Herr Zimmer, …Schulreform – wo wird die kritisiert?

    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

  9. Kallenborn Gilbert sagt:

    Schulreform- Haben die heutigen Politbonzen ECHTES INTERESSE an politischer Bildung der Bürger,bei Kindern fängts an ???
    ——————-
    Wo ist der Modellversuch Oberstufe Saar der 7oer /80er hingekommen ??? Tell me, Mister – Kultusminister v. d. FDP????
    —————————————————————————-
    Ich hatte das Glück,daß meine Eltern mir ermöglichten auf das Gymnasium der alten Prägung zu gehen – das dann schlagartig in Dillingen/Saar und 3 anderen Versuchsprojekten, m.E. Mann, das war in späten 70ern!!!! Ottweiler, Neunkirchen,,,??? im „Modellversuch Oberstufe Saar“ umsprang.

    Abitur nicht „in einem Rutsch“ sondern in Trimestern. Kein Tippfehler -Trimester. In Erinnerung ist mir der totale ständige Leistungsdruck und der massenhafte Verbrauch von Kopien – es gab keine Bücher mehr für dies Projekt, alles musste gezielt kopiert werden.
    Es waren Studienkurse und Spezialkurse in Doppelbelegung möglich – ich nahm Sprachen, Soziologie und Geschichte.
    Wie dies Projekt ausging -das weiss ich bis heute nicht, nach dem Abitur verließ ich das Saarland ab nach Israel in den Kibbutz und die meisten anderen Abiturienten wanderten in andere Bundesländer weg. Weil: No Chance an der Saar. Lehrerschwemme schon damals in Anmarsch.

    Bei all dem hicke-hacke-Jamaika-Kacke wäre also eine sachdienliche auch politische Frage:

    WAS WURDE AUS DEM REFORMVERSUCH OBERSTUFE SAAR wie z.B. am staatlichen Realgymnasium Dillingen/Saar ( Neunkirchen, Ottweiler ???) und wie wurden seine Ergebnisse (praktisch waren wir ca. 1000 Schüler-Versuchskaninchen unter CDU-Joch damals) jemals verwertet?

    Das frag ich auch gleich mal die Jungs von Jamaika. Kallenborn mit Basispolitik ausserhalb Beschwerdenahkampf. Soll vorkommen.
    Neulich sagte einer zu mir „Kallenborn – du bist Oskar bester Mann, er hats nur nie gemerkt und erwählte sich den Kriecher Schumacher“
    Soso. Wenn starke Politker -das ist Oskar, er ist kein Gummimann, er benutzt nur welche- sich aber mit erpressbaren (Wahlfälschung,Unterschlagung Stasi-Vergangenheit ff.) Figuren umgeben, dann ist Oberguru-Stärke die Schwäche der Anderen und auch der Polit-Gigant Herlmut Kohl lebte nur davon, daß in der ganzen CDU-Blase keiner wagte das Maul richtig aufzumachen ( Heiner Geissler und den Norbert Blüm stellten sie unter Artenschutz ) so haben wir heute Kohl Mädchen, die FDJlerin und DDR-Mitmacherin Angela Merkel als Kanzlerin. Und den flotten Guido…gratis dazu.

  10. Wenke sagt:

    @3
    Natürlich ist alles umstritten, auch wenn nur einer eine andere Meinung hat und er nicht zu überzeugen ist. (Extremfall)
    Die Frage nach „umstrittenes Gesetz zur Schulreform“ zielte darauf ab, was denn nun inhaltlich umstritten ist. Die Links geben hierauf keine Antwort, sondern zeigen auf Themen, die zeitlich vor dieser Gesetzesvorlage stattfanden, Regierungsbildung, Jamaika, Ostermann
    SR- Online: nur Saartexte
    Saarbrücker Zeitung : Oskar Lafontaine meldet sich zurück
    N24 Oskar schäumt:(wg. Regierungsbildung)
    Spiegel online: Pate von der Saar (Ostermann)
    … also kein Link zur Schulreform.

    Natürlich sind Menschen korrupt, sie schaffen korrupte Gesetze und damit korrupte Systeme. Siehe Abgeordnetenschädigung Bundestag: Diäten 7.668 Euro + Kostenpauschale 3.969 Euro pro Monat + Ersatz für Mitarbeitereinstellungen 14.978 Euro im Monat zuzüglich Einkünfte aus Aufsichtsratsposten, die nach der Wahl verteilt werden. Das System baut damit auf korrupte „Volksvertreter“. Die wenigsten Wähler machen sich morgen darüber Gedanken, wenn sie ihren Wahlzettel in die Urne werfen. So lässt sich ein Volk gegen seinen Mehrheitswillen regieren, siehe AKWs und Memorandum…Wetten dass Merkel als Physikerin sich derzeit ihre Beraterposten bei RWE, Vattenfall o.a. „verdient“? Das ist systembedingt, und nicht alleine die Charakterschwäche einer von Altersarmut bedrohten Kanzlerin, siehe auch Clements RWE, Schröder Gasprom. Zudem werden Systemkritiker kriminalisiert und unter Beobachtung gestellt. Das alles hat System und gipfelt in der Etikettierung „demokratisch“.

  11. Ingo Engbert sagt:

    @10 Wenke
    Es ging in dem Artikel nur darum aufzuzeigen wie unglaubwürdig Politik ist. Wer im voraus nicht die Dreckschüppe aus der Ecke holt, kann sich später mit allen an einen Tisch setzen. Die Linke erhebt den Anspruch sich nicht den Bürgerlichen anpassen zu wollen! Sie möchten etwas anderes sein. Wer solch einen Anspruch erhebt, hat danach zu handeln.
    Wir weisen übrigens auch auf die Ungereimtheiten in den anderen Parteien hin. Aber eine Kritik sollte sich zuallererst immer mit der eigenen Interessengruppe befassen. Denn das was diese selber (als Partei) zu geben bereit ist, kann sie auch von anderen einfordern.
    Bildung ist noch Ländersache, leider! Wir können hier aus NRW nicht über die Schulreform im Saarland mitreden. Das überlassen wir gerne den Saarländern welche näher dran sind.

  12. Ex-Saarländer sagt:

    @Zimmer

    getroffener Hund bellt.

    Interessante Ausführung „bat er uns sie auf die Liste“ zu setzen.

    Uns … wer ist damit gemeint?

    Fakt ist „Mr. Schleim“ wollte Bodo „linken“.

    Nach einer mir vorliegenden Mail will „Mr. Schleim“ ein Netzwerk aufbauen.

    Verleumdung oder Tatsachen?

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