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Riexinger und sein sakrales Oh

Erstellt von IE am Sonntag 8. Februar 2015

Riexinger und sein sakrales Oh

Da war es wieder und das nicht nur zu hören sondern auch zu sehen. Der zu einem Kreis geformte Mund welchem wohl ein lautes oh, als stöhnen entweicht. Sehr gut bekannt auch aus den großen Welt- Religionen des Buddhismus und Hinduismus als das Große Om, dort allerdings geblasen mit dem Shankha-Schneckenhorn.

In der Politik bekannt als ein Zeichen der eigenen Ratlosigkeit und darum eine besonders oft beobachtete Geste des großen Führers der Linken, des ehemaligen Gewerkschaftsfunktionär Bernd Riexinger.

Anlass zu diesen Zeichen war die Aussage seines geistigen Konkurrenten aus der SPD, Gabriel welcher innerhalb einer Presserklärung verbreitete „Es gibt ein demokratisches Recht darauf, rechts zu sein oder deutschnational“, sagte Gabriel. „Sogar ein Recht, Dummheiten zu verbreiten wie die angebliche Islamisierung Deutschlands.

Wie recht er mit dieser Aussage hat und wir denken in diesen Moment an Riexingers ideologisches Vorbild, Rosa Luxemburg! Ein lautes Oh käme auch ihr über die Lippen würde Sie einen solchen Vollpfosten in einer Linken Partei so reden hören.

So steht der Riexinger dann da, mit einem zu einem O geformten Mund und bläst seine Hilflosigkeit in den Raum. Dieser so geformte Mund könnte auch als Sinnbild einer Null gewertet werden aus der nichts aus einem Nichts geblasen wird. Rein funktionelles Blasen eines Führers eben. Auch vergleichbar mit der Neujahrsansprache der Führerin wo sich dann auch andere Gemeinsamkeiten feststellen lassen, Die Eine formt die Raute mit Ihren Händen und der Andere eben das O . Weiter die Fehlende Bildung: Die Eine bemerkt erst auf Druck welche Gefahren von Atomkraftwerke ausgehen und der Andere von den Aufgaben eines Gewerkschafters dem die Mitglieder in Scharen davon laufen.

So wird schon ersichtlich wie langsam alles zu einem dicken und schmierigen Klumpen verschmilzt. Die CDU mit der SPD, den Grünen und auch den LINKEN. Es scheint alles nur noch eine Frage der Zeit und der ausführenden Figuren zu sein. Steht doch allen nur die Gier nach Macht und Geld auf die Stirn geschrieben. Und wir haben es immer geschrieben, und das sind persönlich gesammelte Erfahrungen: Es gibt in der gesamten politischen Gesinnung keine engere Verbindung als die zwischen den Extremen Rechten und Linken.

So ist es den Linken der Partei bislang kaum in den Sinn gekommen einmal über die Entstehung von Pegida nachzudenken. Eine Partei dessen oberstes Ziel es angeblich ist, die Gesellschaft zu verändern hätte diese aufkommende Unruhe innerhalb der Bevölkerung spüren, erfühlen  müssen. Das dem nicht so ist zeigt wie weit die Partei von den Menschen entfernt ist, oder anders ausgedrückt: Wie wenig sich die Partei mit den Sorgen und Problemen ihrer Wähler befasst. So wurde nach den letzten Wahlen zwar beklagt das viele Wähler zur AfD gewandert waren, über das Warum besteht anscheinend wenig Interesse. Zumindest werden die BürgerInnen weiterhin durch Vorverurteilungen zurückgestoßen.

Auch wird aus der Partei immer wieder versucht die Wähler als eine an der Politik ziemlich desinteressierte Masse darzustellen, welche nur richtig im Linken Sinn aufgeklärt werden müsse. Das ist grundsätzlich falsch denn das Volk möchte keinen Machtaustausch zwischen Regierung und Opposition, möchte nicht mehr Staat und Behörden sondern fordert auch dort einen ganz anderen Umgang mit den Menschen ein. Die Linke verteidigt die Behördenmitarbeiter und sieht nicht das diese Teil des politischen Desaster sind.

Wir werden diesen runden Mund aus dem ein lautes Oh entweicht noch viele Male sehen und das nicht nur von Riexinger denn entsprechende Antworten welche in den letzten zehn Jahren nicht gefunden wurden, werden auch für die Zukunft eher nicht erwartet werden können. Vielleicht wird in einigen Jahren dieses Oh von den Linken auch in seiner Deutung, der heutigen Auslegung von Rosa folgend, umgekehrt werden:

Oh, wie konnten uns diese Fehler nur unterlaufen. Oh, was machen wir falsch, da uns die Bürger ihre Stimme verweigern. Oder Oh, jetzt sind wir Alt geworden und immer noch so geil auf eine Kariere. Wir kriegen den Hals nicht voll und müssen alles nachholen wozu wir in Jungen Jahren nicht fähig waren?

Viel Spaß dabei.

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Fotoquelle: Wikipedia

Riexinger Oben – Blömke/Kosinsky/Tschöpe

Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland“ lizenziert.

Yogasana. jpg – Mitte – Urheber Aditya thaokar

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2 Kommentare zu “Riexinger und sein sakrales Oh”

  1. Tönter sagt:

    Riexinger…schnarch.

    Mehr ist dazu nicht zu sagen.

  2. Schichtwechsler sagt:

    In der Linke trifft Mensch viele „Schnarchkappen“ 😉 – nicht nur zu Faschingszeit 😉

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