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RENTENANGST

Riester-Boom ist vorbei

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 1. November 2012

Aus der Schwindel mit Riester

Der Schwindel wurde erkannt und das große Geschäft scheint vorbei zu sein. Riester wurden die Hosen heruntergezogen und für die meisten nicht überraschend stand er dann, wie die meisten sich hoffnungslos selbst überschätzten Funktionäre, klein und erbärmlich da. Zwar ohne Hosen nackt,  dafür aber Reich, denn er war einer der wenigen Gewinner dieser Aktion. Das Resümee, in diesem Land reicht es an die Macht zu kommen, auch ohne Kopf, denn dort gibt es Narrenfreiheit und das Geschäft läuft.

Der Düpierte ist und bleibt wie immer der Bürger welcher mit leeren Händen zurückbleibt, während der Verursacher reich beladen schon wieder auf die Suche nach neuen Opfern ist. Abhilfe wird aus der Politik nicht kommen werden. Dafür muss der Bürger selber sorgen. Einen unsolidarischen Gegner kann nur Paroli geboten werden indem sich der Verbraucher selber unsolidarisch zeigt, egal gegenüber welch einer Institution auch immer. Soll doch der Staat später selber zusehen wie er mit den Alten fertig wird. In solch einen Moment wird die Versorgung sehr teuer und schlägt dreifach zurück.

Woher kommen diese Leute? Aus der SPD ! Vorsicht der nächste Schmarotzer ist schon im Anmarsch.

Wie schreibt ein Kommentator auf dem Tagesspiegel:

Wozu auch sollte man einzahlen, wenn es erwiesen ist, wie schlecht es um die Rentabilität dieser Verträge bestellt ist? Man muß mindestens 82 werden, um nur die eingezahlten Gelder zurückzubekommen, und es gibt noch schlechtere Verträge.
Was solls also ?

Riester-Boom ist vorbei

Nur noch 200 000 Neuabschlüsse im ersten Halbjahr 2012 – und jeder fünfte Sparer zahlt in seinen Rentenvertrag nichts mehr

Immer mehr Menschen sorgen zusätzlich fürs Alter vor – so lautet die beruhigende Botschaft derer, die das Niveau der gesetzlichen Renten weiter absenken wollen. Sie hat jedoch drei Schönheitsfehler. Erstens: Im ersten Halbjahr 2012 gab es erstmals deutlich weniger Neuabschlüsse von staatlich geförderten Riester-Verträgen als in den Jahren zuvor.

Zweitens: Fast jeder fünfte der mittlerweile knapp 15,6 Millionen Riester-Sparer zahlt in seinen Vertrag inzwischen gar nicht mehr ein. Und drittens: Unter den Geringverdienern, bei denen es im Alter besonders knapp wird, haben 42 Prozent weder eine Riester-Vertrag noch eine betriebliche Altersversorgung.

All dies ist dem aktuellen Alterssicherungsbericht der Bundesregierung zu entnehmen, der zwar noch nicht förmlich veröffentlicht wurde, aber zur Begleitmusik für die Koalitionsverhandlungen zum Thema Rentenreform gehört. Mitsamt seinem Appell, „dafür zu sorgen, dass sich Lebensleistung und private Vorsorge auch für Geringverdiener lohnt und damit entsprechende Anreize gesetzt werden“.

Quelle: Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

Fotoquelle:Wikipedia  CC BY 2.0

Walter Riester 

Urheber Dirk Baranek from Stuttgart, Germany

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