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Reichtum und Armut

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 6. März 2013

Immer mehr Kinder in Deutschland leben in Armut

Da steht heute ein seit Monaten überfälliger Armuts- und Reichtumsbericht auf der Tagesordnung des Bundeskabinett und selten zuvor in ihrer Geschichte hat sich die Politik selber so absurdum geführt, wie mit der Bekanntgabe dieses Bericht, welcher ja an und für sich, auch als ein solcher nicht mehr erkannt werden kann. Hat doch das Gerangel um diese Expertise jedermann/frau vor Augen geführt welch eine Wertschätzung Politik in diesem Lande noch genießt.

So sollte es an und für sich weit unter die Gürtellinie einer seriösen Presse gehen, sich überhaupt noch mit einen solch mafiösen Machwerk zu beschäftigen. Obwohl nur Blogger, lassen wir uns nicht als Sprachrohr manipulierender Politiker missbrauchen und ignorieren diese Schmierereien komplett. Wir befassen uns stattdessen besser mit der Meldung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes welcher heute die Kinderarmut anprangert.

„Als ein Ausdruck des politischen Versagens“ bezeichnet so Verbands-Chef Ulrich Schneider die Tatsache, dass im Ruhrgebiet schon nahezu jedes vierte Kind in Armut leben muss. So soll die Zahl der Kinder, welche mit ihren Familien unter Hartz 4 leben, im Vergleich zu 2011 erneut um 100.000 gestiegen sein. Damit werden die Aussagen der zuständigen Ministerin „voll der Lügen“ wieder einmal entsprechend bewertet welche immer noch behauptet für die Menschen wäre es das wichtigste überhaupt eine Arbeit zu haben.

Nein, müsste es konsequenter Weise heißen, wenn der Arbeiter von seiner Arbeit nicht entsprechend Leben kann, sollte er besser zu Hause bleiben. Er sollte daran denken mit seinen Arbeitseinsatz auch mitzuhelfen die Löhne niedrig zu halten.

Da hören sich dann auch die Ankündigungen der SPD oder der Grünen, nach einen Wahlsieg ein höheres Kindergeld für Geringverdiener durchsetzen zu wollen, nur als billiger Wahlkampfklamauk an. War doch gerade Rot-Grün unter Schröder und Fischer vor Jahren der Auslöser dieser heutigen Misere. Das genaue Gegenteil wird der Fall sein, werden doch die beiden Parteien, nachdem Peerlusconi erst Kanzler ist, jeden Cent benötigen die Banken entsprechend zufrieden zu stellen. Gerade die Vergangenheit hat immer wieder gezeigt das die Gier der SPD Politiker, erst einmal an die Macht gekommen, gerade dann ins unermessliche steigt.

Immer mehr Kinder in Deutschland leben in Armut

Die Kinderarmut in Deutschland hat wieder leicht zugenommen. Laut Paritätischem Wohlfahrtsverband ist die Zahl der Kinder, die in Familien mit Hartz-IV-Anspruch leben, im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2011 um rund 100 000 auf insgesamt 1,7 Millionen gestiegen. Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider sagte, diese Entwicklung sei „ein Ausdruck politischen Versagens“. Schneider übte zugleich scharfe Kritik am Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung, den das Kabinett am Mittwoch beschließen will.

Quelle: WAZ >>>>> weiterlesen

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13 Kommentare zu “Reichtum und Armut”

  1. Gilbert Kallenborn sagt:

    Markige Sprüche von Hugo Chávez. Chávez bei einer Messe am 6. April 2012:

    „Gib‘ mir Leben Gott, auch wenn es ein schmerzhaftes, brennendes Leben ist. Das kümmert mich nicht. Gib‘ mir Deine Krone, Christus. Gib‘ sie mir, dass ich blute, gib‘ mir Dein Kreuz, hundert Kreuze, die ich trage, aber gib‘ mir Leben. Nimm‘ mich noch nicht, gib‘ mir Deine Dornen, gib‘ mir Dein Blut, das ich bereit bin zu tragen aber mit Leben, Christus, mein Herr. Amen.“
    Que Hombre! Welche ein Mann! Chavez war ein echter Kämpfer, mit Indio-Blut der Armen und kein Salonsozialist von Silwingen.
    Die Armut in der Welt wird nur von denen glaubhaft bekämpft werden, die selber arm waren oder sind.
    Die Bewohner von Elfenbeintürmen, Villen, Parteizentralen oder Pappschachtelwahlfälscher werden dies nie sein, sie sind nur die Kopie des Orignals zum Zwecke der Selbstbereicherung.
    Wenn sich ein selber Bankrotter (CKK lässt grüßen ) in den Bundestag oder Landtag schleichen will „für die Armen“ und eine 250.000-Euro Insolvenz (gemeint ist hier ein Saarlouiser, bei CKK dürfte die Summe höher sein..) mitbringt, dann wird klar, daß mit den Armen das eigene Bankkonto gemeiont ist. Und sonst gar nichts.

  2. elektronischer sagt:

    Zustimmung Herr Kallenborn.

  3. Thomas A. Bolle sagt:

    …… Deutschland geht es so gut wie seit Jahren nicht mehr: Phillip Rösler
    …… die Einkommensschere ist nicht weiter auseinandergegangen.

    Welch eine Verhöhnung. Wie armselig wenn schon Stillstand als Erfolg gefeiert wird.
    Heute Morgen habe ich auf WDR 2 ein Interview mit einer Hauptschuldirektorin eines sogenannten Brennpunktes aus Hamm / Westf. zu diesem Thema gehört.
    Ein Satz ist mir besonders in Erinnerung geblieben.
    „Für jeden der es schafft aus diesem Brennpunkt zu entkommen kommt jemand neues hinterher.“
    Das bedarf keines Kommentars mehr.

  4. Frank Hof sagt:

    Natürlich, ein Problem ist es das Bundestagsmandate nach Gutsherrenart hier im Saarland verteilt werden. Man will Abnicker, keine Querdenker. Herr Kallenborn und Co. lassen grüßen. Wieso soll eine Claudia, eine Barbara oder eine Yvonne solche Geschenke nicht annehmen, ein Geschenk das ihnen ein sorgenfreies Leben bietet, ohne Angst vor Armut. Gerade, in dieser Zeit, bedingt durch den maßlosen Sozialabbau einer Schröder Regierung, dessen Gehilfe Peer heute in den Startlöchern sitzt, eine ebenso unsoziale CDU abzulösen. Gerade in dieser Zeit brauch man Alternativen und keine postengeile Marionetten die für das Abnicken fürstlich entlohnt werden. Man hat im September die Wahl, die Wahl zwischen Pest und Cholera, leider ohne Alternative. Eine Barbara, die auf jeder Gewerkschaftstagung daherläuft, sich 100x am Abend das Miniröcken zurechtzupft, es könnte ja hochrutschen, eine Yvonne die sich mit Kriegsbemalung vor dem Atomkraftwerk in Cattenom präsentiert, eine Claudia die angeblich “ Blut geleckt “ hat, oder leicht verdiente Oskar-EUROS, ein Lutze der am Wochenende in Roden einen Vortrag über historische Bierkrüge abhält, diese schlagkräftige Oskar-Truppe zieht in den Kampf, den Kampf gegen abgezockte Politprofis die für die Macht der Banken und den Sozialabbau stehen. Stalingrad 1943 läßt grüßen.

  5. Gilbert Kallenborn sagt:

    Das Problem derjenigen, die die Angst säen, Leute abhängig machen, besteht darin, auf welche zu treffen, die keine Angst haben. Wer nur auf materiellen Besitz schielt, nur materiell denkt, wird den Schock seines Lebens erfahren, auf Leute zu treffen, denen Geradlinigkeit vor Arschkiechen geht.
    Wieviele Steaks am Tag kannst du fressen? Brauchst du zum Glücklichsein eine 13-Zimmervilla mit Dienstmagd oder genügen 3 und den Staubsauger nimmst du selber in die Hand. Wie die Spaltaxt für das Kaminholz. Du musst nicht den 6,50 Euro Sack mit 5 Stück Holz an der Tankstelle kaufen, du kannst zum Bauern gehen, zum Förster-und einen Hänger voll Holz selber klarmachen.
    Jeder wird in seinem Leben mit dem Spruch konfrontiert : „Das letzte Hemd hat keine Taschen“ -du nimmst nichts mit von dieser Welt!
    Und dennoch -der, der sich selber treu bleibt, den kann man nicht kaufen. Er nimmt sich selber, ungebeugt; mit. Keinen Kontostand.
    Die materielle gekaufte Linke wird genau daran zerbrechen -nicht an den wenigen Unbeugsamen, sondern an den Postengeiern die nun anfangen, sich gegenseitig zu zerfleischen. „Konkurrenz belebt das Geschäft“ sagt CKK. Es konkurriert die politische Pest gegen die politische Cholera.

  6. Frank Hof sagt:

    zu 5

    Traurig aber wahr. Es gibt so viele soziale Probleme in diesem Land. Scheinbar geht es in dieser Partei wirklich nur noch um ein gut dotiertes Pöstchen. Volksvertreter mit denen sich der Normalo identifizieren kann, Leute die sich mit den Ideen einer Partei gleichsetzen. Hartz IV bekämpfen, gerechter Mindestlohn, die Macht der Banken einschränken. Die Regierung jeden Tag an ihre Verantwortung erinnern. Politiker die von der Pike auf sich für eine Partei engagieren, denen Pöstchen egal sind, die glaubwürdig sind. Keine CKK, die von 0 auf 100 im Bundestag sitzt. Keine Ploetz oder Spaniol, die erst nach ihrem Scheitern in anderen Parteien den Weg in die LINKE gefunden haben, dank Oskar auf Anhieb Spitzenpositionen begleiten. Keine Abnicker ( aus Dankbarkeit wegen eines Pöstchens ), auch Querdenker in gute Positionen. Was nützen Abnicker wenn das Wahlvolk wegläuft. Glaubhafte Politik machen. So stelle ich mir eine Partei vor.

  7. Ichbins sagt:

    Infostände vor Argen/Jobcentern verpuffen auch… was sollen die HE denen auch abnehmen??

  8. Helmut Kokoschka sagt:

    Zu 5.
    Da wird ein Ratsmitglied der Linken in Saarlouis zu Grabe getragen. Jürgen Frenzle.
    Eine Urne mit Asche.
    Außer ein paar von den LINKEN und den Freien Wählern, war kein Ratsmitglied Anwesend.
    Weder der anwesende „Herr Oberbürgermeister“ noch jemand vom Vorstand den „Linken“ hat es für nötig befunden ein paar gute Worte zu sagen.
    Jemand hat einen Stein auf das Grab gelegt.
    Das bleibt übrig! Gleichgültigkeit.
    Das ist der Dank dafür, dass das er im Sozial Ausschuss, für die Einführung des Sozialpasses in Saarlouis kämpft hat.
    Einfach nur erbärmlich!

  9. Gabriel van Helsing sagt:

    Ich habe diese CKK bewusst in einer Talkshow wahrgenommen.

    Besagte Dame, was ich auch nicht wusste, war ja nur 6 Monate Insolvent. Die gelackmeierten waren die Gläubiger.

    Da fällt mir spontan etwas dazu ein.

    Vor 4 Jahren auf einer Kreismitgliederversammlung stellte sich eine Dame als Quorum auf Platz 1, zu der Wahl von Ratsmitgliedern auf.
    Besagte Dame kannte keiner, Sie ebenso wenig von der Partei die LINKE. Die mündliche 3 Minutenvorstellung gestaltete sich sehr kurz. Außer „Ich bin gegen Harz4“, war ihr nichts zu entlocken.

    Durch anwesende Hausmacht von Familienmitgliedern, Freunde, Arbeitskolleginnen, die kurzfristig und auf dubiosen Wegen aufgenommen wurden, war ihr die Mehrheit sicher.
    Der Protest gegen diese Farce ging bis zur Bundesschiedskommission.
    Ergebnis ist bekannt!
    Viele Mitglieder gaben ihr Parteibuch ab oder verweigerten sich als Wahlhelfer zu fungieren.

    Die Wahl brachten immer hin der LINKEN 3,1 Prozent der Stimmen.
    So saß sie immer hin im Stadtrat als GruppensprecherInn.
    Ihre Stellvertreterin schmieß nach einiger Zeit die Brocken hin und ihr Ehemann rückte als Nachrücker nach.
    Nach ca. weiteren 2 Monaten wurden wiederum die Plätze getauscht und ihr Männe war auf einmal Fraktionsgruppensprecher mit 66 Prozent der Bezüge von Fraktionssprechern.

    Heute ist er in Personalunion Kreissprecher, Fraktionsgruppensprecher, in zig Ausschüssen,etc.
    Alles von Verwandtschafts-, Freundes-,Bekanntschaftsgnaden.
    Kassenwart ist ein Nichtmitglied, das auch lt. Bundesschiedskommission NIE mehr aufgenommen werden darf.
    So hoch werden seine Verfehlungen gegen die Partei die LINKE,
    Parteimäßig angerechnet.

    Um aber zu CKK zurück zukommen.
    Auch diese Dame hatte die Fingerchen hoch gehoben.
    Nicht am Wohnort, sondern am Amtsgericht eines anderen Kreises.
    Meine Frage die bis jetzt unbeantwortet ist,
    kann jemand in der Insolvent oder Wohlverhaltungsphase
    ein Politisches Mandat anstreben?

    Wie dieser Kreisfuzzi tickt, kann man daran ersehen,
    das ER einer NRW-Landtagsabgeordneten bei einen Empfang von ihr,
    in ihrem Wahlkreisbüro, Schläge angedroht hat.

  10. Franz Wagenseil sagt:

    @ 9

    Auch insolvente dürfen ihre Bürgerrechte wahrnehmen, sie dürfen wählen und sie dürfen gewählt werden.
    Wenn das nicht so wäre, müsste man einem 1/4 der Mitglieder in den Fraktionen das Mandat aberkennen.

    Das was CKK gemacht hat ist ein Sonderweg im Insolvenzrecht (nur für Unternehmer), der die Möglichkeiten des
    früheren Vergleichs nachbildet und damit das Insolvenzverfahren vorzeitig beendet.

  11. elektronischer sagt:

    Warum sollte jmd der insolvent ist sein aktives oder passives Wahlrecht verlieren? Das wär ja noch schöner….

    Es gibt viel an CKK zu bemängeln, aber da wird zum Glück kein Hebel anzusetzen sein.

    Ich denke sie wird nicht gewählt, aber schaden tut sie zusammen mit Oskarloni massiv.

  12. Frank Hof sagt:

    zu 8

    Traurig, aber die Leute müssen Verständnis dafür haben das zur Zeit der Kampf um Pöstchen Priorität bei der LINKE hat. Was zählen da noch die Verdienste eines alten Mitgliedes. Man ist gut aufgehoben in dieser Partei, der sozialen Gerechtigkeit. Allen ernstes: mehr als erbärmlich. Ein Arbeitskollege aus dem OV Roden hat mir auch davon erzählt. Man schüttelt den Kopf, aber es passt irgenwie alles ins Bild.

  13. frans wagenseil sagt:

    @ 12

    Die soziale Gerechtigkeit bei der Linken:

    Die unteren 99,18% bekommen nix, sie dürfen nur zahlen.
    Die oberen 0,82% bekommen alles.

    Verglichen mit den Verhältnissen im Armuts- Reichtumsbericht sind hier
    (bei den Linken) Zahlen noch viel schärfer.
    Weiter so!

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