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Reichspogromnacht 1938

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 8. November 2010

„Fingerzeig der Geschichte“

File:Gedenken zur 77. Wiederkehr der Reichspogromnacht in Hannover 3.jpg

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, vor 72 Jahren, brannten in Deutschland die Synagogen. Dabei wurden mehr als 1400 Gebetshäuser angezündet und  zerstört, sehr viele Menschen misshandelt und ermordet. Mit Beginn der Machtübernahme Hitlers 1933 waren die Juden einen immer stärker wachsenden Druck durch das NS-Regime ausgeliefert. Auch wurden diese Mitmenschen aus allen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen verdrängt.

Die Rede Goebbels am 9. November 1938 in einem Münchener Bierkeller war das Signal für diese Verbrechen. Neben den Synagogen wurden auch rund 7000 jüdische Geschäfte und Gemeindeeinrichtungen ausgeplündert und demoliert.

Bei mehr als hundert Toten wurden in jener Nacht auch Tausende von jüdischen Menschen verletzt. Viele begingen Selbstmord oder wurden anschließend in den Konzentrationslagern umgebracht. In einigen Städten dauerten diese Ausschreitungen auch bis zum 13. November an.

[youtube PNMLl4AiYeU]

In Gedenken an die Ermordung Ahlener Juden laden die Ahlener Kirchen, das Forum Brüderlichkeit und die Stadt Ahlen am Dienstag den 9. November um 19 Uhr zu einer Kundgebung am Mahnmal „ Fingerzeig der Geschichte“ in der Klosterstraße ein.

IE

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Grafikquelle : This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International license.

Deutsch: Gedenkstunde am Mahnmal der ehemaligen Synagoge in Hannover, Rote Reihe zur 77. Wiederkehr der Reichspogromnacht.
Date
Source Own work
Author Ilse Paul in Hannover

3 Kommentare zu “Reichspogromnacht 1938”

  1. Krokoschinsky sagt:

    DIE LINKE Kreispartei WAF weist auf ihrer Website auf eine nächste Veranstaltung hin, die am 13.11.2010 stattfinden soll:

    AKTIV vor Ort: Ahlener Innenstadt
    13. November 2010
    Beginn: 10:00
    Ende: 10:30

    Leider wird nicht darauf eingegangen, welcher Art diese „Aktivität“ auch immer sein soll. Möglich ist natürlich, dass der eingetragene ‚Termin‘ nur als ein Platzhalter für sekundär-opportunistische Optionen zu verstehen ist. Es könnte ja noch was kommen oder einem etwas einfallen.

    Es wäre der Partei allerdings gut angestanden, auf die Veranstaltung am heutigen Tag hinsichtlich der Erinnerung an die sogenannte „Kristallnacht“ in der Klostertsrasse in Ahlen hinzuweisen. Das Büro der Partei findet sich keine 200 m von der Gedenkstelle entfernt.
    Wenn die Kadergesellschaft schon nicht auf diese jedes Jahr wiederkehrende Erinnerung hingewiesen hat, kann es natürlich möglich sein, dass diese Antifaschisten vielleicht geschlossen aus dem Remmers-Büro zur Teilnahme ausmarschieren.
    Ich sehe jedoch ’schwarz‘; denn sie waren die letzten Jahre auch nicht anwesend – nicht einmal die „Scheffin“.

    …mein lieber Krokoschinsky!

  2. Bundesdemokrat sagt:

    Dieser Aufruf ist besonders interessant weil am 13.11. in Dortmund die große Kundgebung aller DGB-Gewerkschaften stattfindet. Und die beginnt bereits um 9:00 Uhr.

  3. Krokoschinsky sagt:

    …nee, ich habe keinen von Kader gesehen. Höchstwahrscheinlich haben sie den heutigen Original-Mauerfall gefeiert.
    Wenn es den nicht gegeben hätte, wären sie nicht so weit wie heute.

    „Sch… was auf Antifaschismus!“

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