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Rätsel über Reaktoren

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 30. März 2011

Rätsel über Reaktoren –Spiel mit der Bevölkerung

Wieviel weiß unser Hosenanzug über die Katastrophe in Japan?  Wieviel an Wahrheit wird sowohl der japanischen als auch unserer Bevölkerung von den Volksvertretern vorenthalten? Da wir zwar keine Fachleute auf dem Gebiet der Atomkraftwerke sind, aber trotz allem eine eigene Meinung vertreten machen wir heute auf den unten verlinkten Artikel aufmerksam.

 Wurde aber nicht in unseren Land eine Dr. Physikerin zur Kanzlerin gewählt? Ihrer Ausbildung folgend müsste sie doch bestens über das Für und Wider der Atomenergie informiert sein? Die Herrschaften düsen doch sonst für jede Nebensächlichkeit in der Welt herum und sei es nur um sich auf Kosten der Steuerzahler irgendwo wieder einen albernen Dr. Titel einzuverleiben. Motto: Wenn es im Kopf fehlt, stimmt wenigstens die Visitenkarte. Wäre nicht jetzt eine Reise nach Japan fällig um vor Ort mit den Bossen der Energieerzeuger genau das zu beobachten was vielleicht auch eines Tages hier in unseren Land abgehen wird? Die Kernschmelze – einmal so aus nächster Nähe beobachten? Ich gehe jede Wette ein: Gebe es die Möglichkeit ein AKW nach Japan zu verkaufen wäre jeder Flieger zu klein um all die Interessenten des Geschäftes dorthin zu bringen.

 Politische Dilettanten zetteln Kriege an, treiben Banken in den Ruin und plädieren für Atomstrom. Der „einfache Bürger“ wird die Sache schon wieder richten, finden sich doch immer wieder welche die bereit sind für diese Mischpoke ihr Leben zu riskieren. Ist es nicht geradezu grotesk dass nur die Angst vor den Verlust der Macht ein „Krankes Gehirn“ zum Umdenken bewegen kann? Wurden die Bürger bis zum Samstag- oder erst ab Sonntag-Abend belogen? Oder stimmt das mit dem Wissen nicht so ganz – Frau DR. Guttenmerkel?

 Rätsel über Reaktoren

 „Three Mile Island, Tschernobyl, Fukushima – wer ist der nächste?“, stand auf dem Plakat, das eine Schar von Atomgegnern am Montag früh um 3.53 Uhr Ortszeit in Harrisburg im US-Bundesstaat Pennsylvania entrollte. Denn dort war vor genau 32 Jahren Block 2 des Reaktors von „Three Mile Island“ außer Kontrolle geraten. Beim ersten großen Unfall der zivilen Nutzung von Atomenergie gelangten damals große Mengen von Radioaktivität in die Umwelt. 140.000 Menschen flohen zeitweise.

 So schlimm der Unfall in Harrisburg war: Für die Lage in Fukushima wäre eine solche Katastrophe inzwischen das bestmögliche Szenario. Denn in Harrisburg schmolz zwar der Reaktorkern, gelangte aber nicht in die Umwelt – was in Fukushima immer noch möglich ist. Am Montag stieg in den Trümmern des zerstörten japanischen AKW die Strahlenbelastung wieder zwischenzeitlich auf die lebensgefährliche Dosis von 1.000 Millisievert. Die Regierung erklärte, es könne „Monate, wenn nicht Jahre dauern“, die durchgebrannten Reaktoren zu sichern.

 Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

 

Hier ein Video welches in erschreckender Weise über die Machenschaften der Atomlobby Auskunft gibt:


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Grafikquelle :

Das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld. Die Betonkuppel mit dem Kernreaktor steht zwischen zwei Kühltürmen

2 Kommentare zu “Rätsel über Reaktoren”

  1. Bundesdemokrat sagt:

    Einem Aspekt ist bei allen Berichten noch zu wenig beachtung geschenkt worden. Unsere Erdoberfläche ist zu 75% von Wasser bedeckt. Das heist das alle Kontinente eigentlich genau so Inseln sind wie Japan es wirklich ist. Da der Reaktor in unmittelbarer Nähe zum Pazifik steht ist damit so gut wie sicher das sich sämtliche radioaktive Substanzen über den ganzen Erdball verteilen. Das lässt sich durch keine Maßnahme verhindern. Man müsste ja einen Betonwall, größer als den Atlantikwall der Nazis an der Küste entlang bauen und dazu auch noch viel tiefer als diesen. Jetzt meint unsere Verbraucher-Ilse sie wolle die Lebensmittel schon in Japan kontrollieren lassen. Mit welchen Materialien werden denn demnächst die Autos und die Elektronikprodukte hergestellt. Wir müssen dann jedes einzelne Stück auf Radioaktivität überprüfen. Dann bricht der Wirtschaftskreislauf endgültig zusammen. Fazit: Wie immer, am Anfang in Aktionismus machen und dann schläft der Bürger schon schön wieder ein.

  2. Wenke sagt:

    Das ist nicht nur ein Super-Gau. Das war Tschernobyl, für Fukushima wird man einem neuen Begriff finden müssen. In Japan sind wenigsten 3 Blöcke haveriert. Fukushima ist nach dem Brennstoff in Tonnen gemessen circa 6x Tschernobyl.
    Hinzu kommt, dass in Japan Block 3 mit Mox-Elementen arbeitetet! Das sind Brennstäbe mit Mischoxyd – bestehend aus Uran und Plutonium. In Tschenobyl gab´s das nicht. Seit Jahren ist das Zeug in den USA verboten, nicht so Deutschland, hier haben deutsche Betreiber bis 2017 circa 170 Tonnen Brennstäbe in Lingen bei Siemens Areva geordert. (Deutsch-französisches Konsortium)
    In Japan schätzt man die Plutonium-Menge in Block 3 auf 160 Tonnen = 160 000 Kg = 160 000 000 Gramm!
    Es ist der giftigste Stoff, den der Mensch herstellen kann und der nicht in der Natur vorkommt. Man benötigt ihn auch zum Bau der Atombombe. Deshalb regen sich die Gut-Mensch-Staaten im Westen über die bösen Iraner auf, wenn diese den „Schnellen Brüter“ (wie AKW Kalkar) bauen wollen. Alles deutsche Technik, versteht sich.
    Die 2. Siemensbrennelementefabrik in Hanau sollte 2004 nach China verkauft werden. Die Chinesen weigerten sich nach Vertragsabschluss die Anlage entgegenzunehmen….

    Der Plutonium soll so giftig sein, dass nur 1 Millionstel Gramm (Mycro Gramm) einen Menschen tötet. Dividiert man die o.g. 160 Mio. Gramm aus Block 3 in Japan durch ein Millionstel Gramm, dann erhält man die 160 Billionen (= 160 000 Milliarden) Das wäre das theoretisch mögliche Tötungspotential nur von Block 3 in Japan aufgrund der Giftigkeit, das Strahlenpotential kommt noch hinzu. Das heißt, die Menschheit wäre damit etwa 143 mal auszulöschen. (rein rechnerisch, wenn jeder Mensch „sein Mycogramm“ erhält) Es gibt derzeit 640 Kernkraftwerke, circa 300 mit Mox-Brennstäben weltweit… Merkel weiß das alles, sie weiß, dass es keine sicheren AKW´s geben kann, erst recht nicht in Deutschland!
    Und jetzt war hier nur die Rede von der „friedlichen Nutzung“ der Kernkraft.
    Geradezu aberwitzig, dass jetzt ausgerechnet die Deutschen sich mit ein paar Windmühlen und Solarpanels retten wollen.
    Eine „Lösung“ des Strahlenproblems in Lebensmittel wurde für Europa ja schon gefunden. Die EU-Kommission hat mal schnell die zulässigen Grenzwerte für japanische Lebensmittel erhöht von 370 Bequerel/ Kg auf 1000 Bq/Kg erhöht.
    http://www.salzburg.com/online/homepage/aktuell/Japan-EU-erhoeht-Strahlen-Grenzwerte-fuer-Essen.html?article=eGMmOI8VfZB7Id7zlZTiq1wsiw1Xi9opRgLzYM4&img=&text=&mode=

    Kein Mensch weiß, was man mit verseuchten Containerschiffen anfangen soll, die Mitte April in Hamburg erwartet werden. Niemand kann derzeit abschätzen, was hier angerichtet wurde.

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