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RENTENANGST

Macht er’s noch einmal?

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 19. August 2016

Politische Zukunft von Oskar Lafontaine

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e9/2._Parlamentariertag_der_LINKEN%2C_16.17.2.12_in_Kiel_%286886704733%29.jpg

Einem Narr ist bewusst das er sich alle Boshaftigkeiten und Frechheiten erlauben kann. Genau darum wird er Narr genannt.

Von Christoph Schmidt-Lunau

Die Linken im Saarland wollen ihren populären Fraktionschef auch 2018 als Spitzenkandidat. Der hält sich bedeckt.

FRANKFURT/MAIN taz | „Wir brauchen ihn, er ist das Gesicht der Linken an der Saar,“ räumt Claudia Kohde-Kilsch unumwunden ein.

Gleichzeitig dementiert die Fraktionssprecherin der Linken im Saarbrücker Landtag energisch alle Meldungen, Oskar Lafontaine habe sich bereits zu einer erneuten Kandidatur für den Landtag durchgerungen. Noch sei der Chef im Urlaub, sagt Kohde-Kilsch, die auch Vorsitzende der Linken im Saarbrücker Stadtparlament und ehemalige Weltranglistenvierte im Tennis ist.

Nach den Sommerferien, am 29. August, trete die Landtagsfraktion zusammen, die Nominierungen seien für Oktober terminiert, dazwischen, „zu gegebener Zeit“, werde Lafontaine sich seinen Parteifreunden erklären. Es wäre, fügt Kohde-Kilsch hinzu, ,„ein großer Verlust“, sollte Lafontaine aus der Landespolitik ausscheiden.

Der ehemalige SPD-Vorsitzende, Ministerpräsident und Bundesfinanzminister wird im Oktober 73 alt. Er hat ein Attentat und eine Krebserkrankung überstanden. Dennoch rechnet niemand wirklich mit seinem Rückzug. Nach wie vor mischt sich der Oppositionsführer im saarländischen Landtag in die bundesweiten Debatten ein, etwa wenn er seinem früheren Buddy Gregor Gysi etwas mehr Zurückhaltung empfiehlt.

Die Thesen zur Flüchtlingskrise, mit denen seine Ehefrau Sahra Wagenknecht in ihrer Partei angeeckt ist, hatte zuvor Lafontaine auf den Punkt gebracht. Es sei gut gemeint, wenn die Parteivorsitzenden der Linken alle Flüchtlinge willkommen hießen, sagte Lafontaine im April, „aber Arbeiter, Arbeitslose und Rentner wissen, dass das zu ihren Lasten geht, solange die Kanzlerin keine Reichensteuer einführt und an der schwarzen Null festhält“.

Polarisierung und Popularisierung

Quelle    :        TAZ       >>>>>       weiterlesen

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Grafikquelle    :    2. Parlamentariertag der LINKEN, 16.17.2.12 in Kiel

31 Kommentare zu “Macht er’s noch einmal?”

  1. Waldschrat sagt:

    Zitat: „Die Bundespartei wünscht sich offenbar Lafontaines erneute Kandidatur. Für die stellvertretende Parteivorsitzende Janine Wissler wäre es ein „Verlust“, sollte sich Oskar Lafontaine zurückziehen. „Er ist an der Saar bekannt und populär wie kein Zweiter; es wäre gut für den Wahlkampf, wenn er sich noch einmal reinwerfen würde.“

    Und was unternimmt die Bundespartei, damit Lafontaine nochmal kandidiert?
    Was hat man ihm versprochen bzw. was wird man ihm versprechen?

    Geld wird wohl keine Rolle spielen.

  2. Tim Neumann sagt:

    Zitat eines Kommentatoren namens ChristianP
    16. 08. 2016, 14:16

    @ChristianP Und noch etwas wird im Artikel verschwiegen: Frau Kohde-Kilsch braucht den Oskar um politisch in der Linken Saar zu überleben….

    Nicht nur Frau Kohde-Kilsch braucht Oskar!!!

  3. Opa Fielmann sagt:

    Frau Kugler braucht vor allem Oskar!

  4. Engelstrompete sagt:

    Ich hab die Faxen langsam dicke, dass ein abgehalftertes Zugpferd den Karren für Geldgierige ziehen soll…

  5. Albert S. sagt:

    „Wir brauchen ihn, er ist das Gesicht der Linken an der Saar,“ räumt Claudia Kohde-Kilsch unumwunden ein, Zitatende.

    Mit Gesichtern schreckt man Wähler mehr ab als man gewinnt.
    Und wenn Kohde-Kilsch meint, einen Wählerschreck zu gebrauchen, nur zu. Die AfD freut’s.

    #1 -Lafontaine wird nichts versprochen, aber vermutlich seiner Frau Lafontaine-Wagenknecht.

  6. Kati Lessing sagt:

    „Wir brauchen ihn, er ist das Gesicht der Linken an der Saar,“ räumt Claudia Kohde-Kilsch unumwunden ein.

    Ich brauch bald ne Jacke, mit der ich mich selbst umarmen kann, wenn ich weiterhin so einen Mist von jemand lesen muss, der Dank Oskar’s Hilfe schuldenfrei wurde.

  7. Sven Schmidt sagt:

    #2
    Gehört Frau Schramm dazu?

  8. F.W. Kleber sagt:

    Der eine Satz von Frau Kohde-Kilsch zeigt, wie unfähig die Linke doch eigentlich ist.

  9. Thornback sagt:

    Zitat Lafontaine: „Diese Regierung ist eine Schurkenregierung“.
    Was ist die Linksfraktion im Landtag des Saarlandes, wenn bei den Wahlen wieder nicht alles mit rechten Dingen zugeht?

  10. Penelope sagt:

    #6 Die Landesmutti gehört definitiv nicht dazu. Sie verfügt über eine große Anhängerschaft, die ihr treu ergeben sind.

  11. Piratenköpfchen sagt:

    Die Basis kann sich einen Diktator nicht leisten.

    Die AfD wird der große Gewinner bei den Landtagswahlen 2017 sein.

  12. David der Kleine sagt:

    Linke reißen niemand mehr vom Hocker. Das scheint bei Frau KK noch nicht angekommen zu sein.

    https://www.youtube.com/watch?v=7hbc33_ydU0

  13. Ulrike sagt:

    #9
    Anhängerschaft ja, aber nicht groß. Viele an der Basis sind mit der Arbeit der Landesvorsitzenden sehr sehr unzufrieden. Es brodelt.

  14. Kai Emde sagt:

    #4
    Die Wähler der Linken werden aus Protest AfD-Wähler.

  15. Franz sagt:

    Linke Politik zum Selbstzweck.
    Es soll eine kleine Gruppe geben die zu wissen glaubt was für „gute“ Leute die Saarlinken hat.
    Vor Wahlen geben diese „guten Leute“ vor, sozial und solidarisch zu sein. In Wirklichkeit vertreten sie keinesfalls die Interessen ihrer Wählerschaft.

  16. Schichtwechsler sagt:

    Zitat: „Für ein erfolgreiches Wahljahr 2017 mit der Landtagswahl im März und der Bundestagswahl im September brauchen wir jede erdenkliche Unterstützung.“

    Unterstützung? Damit Inkompetente und Unterwürfige wieder in den Landtag einziehen können?

    Mitgliederrundbrief

    Liebe Genossinnen und Genossen,

    kurz vor Ende der Sommerferien möchten wir euch über die anstehenden politischen Aktivitäten unseres Landesverbandes in der zweiten Jahreshälfte 2016 informieren. Vieles von dem, was wir planen und veranstalten, steht in einem engen Zusammenhang mit der Landtagswahl, die am 26. März 2017 stattfindet. Für uns LINKE wird es darauf ankommen, Geschlossenheit zu zeigen und die Schwerpunktthemen linker Politik in der Auseinandersetzung mit den politischen Konkurrenten mit klaren und eindeutigen Aussagen zu vertreten.

    Deshalb steht auf unserem Landesparteitag am 10. September auch ein Leitantrag im Mittelpunkt, der unsere wichtigsten bundes- und landespolitischen Zielsetzungen noch einmal beschreibt. Wenn der Antrag auf dem Landesparteitag verabschiedet wird, ist dies unser Kurzwahlprogramm im Wahlkampf. Mit der offenen Programmdebatte in 2015 und dem jetzigen Leitantrag war DIE LINKE die erste Partei an der Saar, die inhaltlich und programmatisch ihre Standpunkte veröffentlicht hat.

    Auf dem Landesparteitag finden u.a. auch Nachwahlen für den Landesvorstand und die Neuwahl der Landesschiedskommission statt. Unser Parteitag ist wie immer öffentlich. Interessierte Mitglieder, die selbst keine Delegierte/kein Delegierter sind, sind herzlich eingeladen der Tagung teilzunehmen.

    >> Landesparteitag am 10. September 2016, Heusweiler, Kulturhalle, 10 Uhr.

    Knapp zwei Wochen vor dem Landesparteitag – am 1. September – führt unser Landesverband eine Veranstaltung zum Anti-Kriegstag durch. Auf einer Kundgebung auf dem St. Johanner Markt in Saarbrücken werden mehrere saarländische Künstlerinnen und Künstler auftreten und ihre Position zu den aktuellen, zum Teil gefährlichen Entwicklungen in den

    Kriegs- und Krisengebieten zum Ausdruck bringen. Oskar Lafontaine wird als Redner die friedenspolitischen Positionen der Linken deutlich machen.

    >> Friedenskundgebung am 1. September 2016, Saarbrücken, St. Johanner Markt, 17 Uhr.

    Am 17. September 2016 finden bundesweit sieben Demonstrationen gegen die sogenannten Freihandelsabkommen TTIP und CETA statt. DIE LINKE Saar ist aktiv in einem überparteilichen Bündnis an der Saar, das für die am nächsten gelegene Demo in Frankfurt /Main mobilisiert. Um auch den eigenen Parteimitgliedern die Teilnahme an der Demo zu ermöglichen, hat der Landesvorstand einen Reisebus gechartert. Dieser startet in Saarlouis, macht Zwischenstopps in Saarbrücken, Neunkirchen und Homburg und steuert dann direkt in die Main-Metropole. Um sich für die Busfahrt anzumelden, ist die Zahlung einer Teilnahmegebühr von 10,- Euro/Person notwendig. Diese ist auf das Konto der Partei „DIE LINKE Saar“ zu überweisen. Verwendungszweck „Anti-TTIP-Fahrt“ und bitte den Namen der Reisenden angeben. Menschen, die mehr Geld als durchschnittlich verdienen, können gern 20,- Euro/Person überweisen, damit wir auch die Teilnahme von Menschen ohne Einkommen realisieren können.

    >> Hier unsere Kontonummer IBAN: DE03 5905 0101 0035 7046 00 bei der Sparkasse SB.

    Bis zum 15. Oktober 2016 ist in unserer Landesgeschäftsstelle eine Ausstellung von unserem Mitglied Dr. Robert Karge zu sehen, die eine Sammlung historischer Bilderbögen zeigt. Vor allen im Rahmen der Tage der Bildenden Kunst am 24./25. September wird diese Ausstellung Teil des Programms zahlreicher Aktionen in der Landeshauptstadt Saarbrücken sein.

    Liebe Genossinnen und Genossen, wir würden uns freuen, dich bei unseren Veranstaltungen der nächsten Wochen und Monate begrüßen zu können. Für ein erfolgreiches Wahljahr 2017 mit der Landtagswahl im März und der Bundestagswahl im September brauchen wir jede erdenkliche Unterstützung.

    Unser wichtigstes Ziel – vor, während und nach den Wahlen – eine sozial gerechte, offene und friedliche Gesellschaft!

    Mit einem herzlichen Glück Auf

    Astrid Schramm, Landesvorsitzende, Thomas Lutze, kom. Landesgeschäftsführer

  17. Albert S. sagt:

    Zitat: „Unser wichtigstes Ziel – vor, während und nach den Wahlen – eine sozial gerechte, offene und friedliche Gesellschaft!

    Schramm wichtigstes Ziel wird sein: Wiedereinzug in den Landtag und die Sicherung der Pfründe für ein paar Auserwählte.

  18. Piratenköpfchen sagt:

    # 16 – Juhu! Sie brauchen wieder „naive Doofe“ für Plakatieren.

  19. Egon B. sagt:

    #6
    Oskar Lafontaine wird hauptsächlich von Frau Kugler „gebraucht“.
    Die Landesmutti muss sich keine Sorgen machen.

  20. Schichtwechsler sagt:

    Bei manchen Menschen bekommt man schon dieses Kotzgefühl wenn man nur ihren Namen hört …

  21. Tom Menkar sagt:

    @ #18:

    Ich sag: einmal kann man geben,
    solidarisch mit an Ständen machen
    und Plakate hängen, kleben.
    Agitieren, streiten, reden, lachen.

    Aber zweimal ist daneben.

    Das war dann schon sehr bald klar. Soweit ich mich
    erinnere, hat diese Spende von Zeit und Arbeitskraft
    kaum Bedauern oder Wut ausgelöst – nach der Wahl.
    Aber das kommt nicht wieder, das war gewesen, von
    denen hat keiner mehr Bock darauf.

    Und: es sind seither einige Dinge anders, schlimmer
    noch, geworden.

    Die Menschen, die nicht die Mindesteinkommensgrenze
    für eine sozial gerechte, offene und friedliche Gesell-
    schaft erreichen – Die Linke ist eine Partei von Jäger-
    zaunbesitzern oder ~eigentümern – sollten sich nicht an
    den Ständen zu Idioten machen. Und schon gar nicht machen
    lassen.
    Das sollen doch die Menschen machen, die davon profitieren.

    Es ist eine Vorhersage im Schwange, die von 14% der Stimmen
    für Die Linke schwafelt, deliriert, salbadert. Im Saarland.
    Ich gucke auf die Wettervorhersage für den Wahltag und weiß
    schon wie ich mich da anziehe und bis dahin lese ich fakten-
    triefende Berichte über den Nazi-Goldzug in Polen. Tsss…

  22. Krawalloma sagt:

    # 18
    Nicht nur Plakatieren. Sie suchen vor allem willige Wasserträger/ Wasserträgerinnen 😀

  23. Helma sagt:

    Frau Kugler ist nicht dumm – sie hat sogar als Lehrerin gearbeitet!

  24. Albert S. sagt:

    Die Saarlinken werden wie in Mecklenburg-Vorpommern schwer zu kämpfen haben.
    Nicht nur mit der Basis, die sich nicht mehr verar***** lassen wird, sondern mit der Wählerschaft.
    So z.B. liegt die Linke in Mecklenburg-Vorpommern bei 14 Prozent (Umfrage).
    Das heißt für die Linke, weniger Landtagsabgeordnete, weniger Wahlkreisbüros, weniger Mitarbeiter, weniger Wahlkampfkostenerstattung und weniger Mandatsträger-Beiträge. Oh, oh, das ist aber bitter.
    Lafontaine im Saarland stimmt schon mal vorsorglich gemeinsam mit seiner Gattin und seinen Vertrauten die Afd-Töne an und glaubt wohl, dass es die Linke im Saarland nicht zu hart treffen wird.
    So dumm sind die Wähler nun doch aber nicht. Sie wählen lieber das Original als das Plagiat.

  25. Danny sagt:

    #23
    Da graust es mir ein wenig …

  26. Rotkehlchen sagt:

    Die Linke ist eine reine Protestpartei.
    Wer es jedoch wagt gegen undemokratische Machenschaften in den eigenen Reihen zu protestieren, muss mit allem rechnen… Nur nicht mit einem fairen Umgang.

  27. Rocky sagt:

    #23 – Nur eine einzige Eigenschaft ist nötig, um Frau K. und Frau S. nicht zu wählen: Anstand

  28. Helmut W. sagt:

    Oskar Lafontaine

    Mit Astrid Schramm und Heike Kugler – hier: St. Johanner Markt.

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  29. Desiree sagt:

    # 28 LALALALALALALALALALALALALA

  30. habauchwaszusagen sagt:

    Schaut man sich die Verluste der Linken im Mecklenburg-Vorpommern an, muss ein „Heilsbringer“ antreten, damit die Pfründe gesichert bleiben.

  31. C. Funke sagt:

    An der Basis wächst der Widerstand gegen die Befürworter, wonach künftig eine Delegierten-Versammlung entscheiden soll, wer Kandidat/wer Kandidatin werden „darf“.
    Die Befürworter und Strippenzieher dürfen sich hinterher nicht wundern, wenn die Basis Engagement und Arbeit verweigert.

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