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Politik, nur ein Geschäft?

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 30. Oktober 2011

Banker sind die Erfüllungsgehilfen ahnungsloser Politiker

Tag- täglich werden aus der Berliner Frittenbude, dem Deutschen Bundestag, neue Horrormeldungen politischer Unfähigkeit bekannt. Nun macht endlich auch die von der Politik eingerichtete Bad-Bank ihrem Namen alle Ehre. Das soll denen einmal jemand nachmachen, 56 Milliarden Positiva als Bilanz Korrektur, da sieht ein jeder gleich wie viel das Geld der Steuerzahler dem Staat und seinen Einrichtungen wert ist. Wetten das? diese Macher nicht entlassen, sondern mit Boni honoriert werden! Banker sind ja etwas anderes als Supermarktverkäufer. Sie sind die Erfüllungsgehilfen unserer Politiker.

Diese Bad – Bank wurde im Übrigen von der gleichen politischen Mafia eingerichtet welche vor ca. einem Jahr auf Druck der Atomkonzerne beschloss die Reaktoren länger laufen zu lassen. Wie die folgende  Recherche belegt, wurde der Widereinstieg akribisch geplant, manipuliert und dann entsprechend durchgeführt. Eine Recherche welche Namen nennt und zeigt wo es in diesem Land stinkt. Wie hat der Philosoph Karl Jaspers einmal gesagt:

„Das Parlament ist die letzte Hoffnung. Es ist doch nicht möglich, dass wir von einer durch Parteibürokratien ernannten Gruppe von Karrieristen eines beruflichen Geschäfts, der Politik, -eines Geschäfts unter anderen Geschäften,- regiert werden.“

Die Gegenwart zeigt das genau dieses so möglich ist und hier alle Parteien gleich sind. Der Dumme ist immer der „Kleine Mann“ welcher mit seiner Stimme die Einkünfte der „Großen“ sichert.

Ausgedacht und vorgeführt

Dieser Tag war der Beginn einer gewaltigen Aufgabe. Es ging um viel Geld, hier in den Räumen des Deutschen Atomforums am Robert-Koch-Platz 4 in Berlin-Mitte. Es ging um die Frage, wer von den eingeladenen Herren die beste Märchenfabrik besitzt. Und es ging um eine große neue, eine wichtige Erzählung.

In den nüchtern gehaltenen Räumen hatte das Atomforum, Lobbyorganisation der vier deutschen Atomkonzerne, im Frühjahr 2008 einen „Pitch“ angesetzt. Mehrere Agenturen bewarben sich mit ihren Konzepten für eine millionenteure Kampagne. Es hörten zu: Der Generalbevollmächtigte des Atomforums, Dieter Marx, mit einer Handvoll Mitarbeitern. Die Betreiber der deutschen Atomkraftwerke – RWE, Eon, Vattenfall und EnBW – schickten ihre Kommunikationsexperten. Wer bei dieser Bewerbungsrunde den Zuschlag für den begehrten Auftrag erhielt, wurde mit einer Mission betraut, die jeden Werbefachmann reizen musste. Denn der Auftrag hieß übersetzt: aus Stroh Gold zu spinnen.

Eigentlich war die Atomkraft in Deutschland beerdigt. Die Konzerne selbst hatten zehn Jahre vorher im Atomkonsens mit der rot-grünen Regierung das Ende ihrer Meiler besiegelt. Dies sollte sich nun ändern

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Der ehrbare Professor

Dass Joachim Schwalbach ein ehrbarer Wissenschaftler ist, daran sollte, bitte, kein Zweifel bestehen. Der Professor von der Berliner Humboldt-Universität ist immerhin einer, der gerne mehr Anstand und Moral in Deutschlands Chefetagen fordert. „Der ehrbare Kaufmann“, so lautet der Titel der Zeitschrift, die Schwalbach, hier in seinem Büro in der Rosenstraße 19, Berlin-Mitte, gerade auf die weiße, runde Tischplatte gelegt hat. Der Titel ist von ihm. Und er ist es, der seit Jahren nun „Glaubwürdigkeit, Zuverlässigkeit, Ehrbarkeit“ predigt, wenn es um die Anforderungen geht, die er an andere stellt.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :   Motto vor einem Gebäude der Commerzbank in Frankfurt am Main im Oktober 2011

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