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Oskars Bürobote im I.Net

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 12. Juli 2011

Oskars Bürobote im Internetz

An und für sich sollten wir viel öfter von Begebenheiten berichten, welche einem beim Surfen in den Tiefen des Internet begegnen. So nutzte ich heute eine Mußestunde aus, mich einmal auf den Seiten einiger Mitbewerber umzusehen. Dabei sind für mich nicht die geschrieben Artikel von besonderen Interesse, interessant ist die Vielfältigkeit der Kommentatoren  welche dort in  teilweise sehr lebhafte Diskussionen eintreten.

So fand ich es schon recht eigenartig wenn wie hier geschehen ein Harald Schindel Kommentare dazu benutzt andere Schreiber zurechtzuweisen und ich zitiere:

„Ich würde mich freuen wenn aus den Federn von denen die sich hier aus Sachsen Anhalt und MVP zu Wort melden, mal was inhaltliches kommen würde ,zum Beispiel Thema Panzer nach Saudi Arabien, Schuldenbremse Sozialabbau. Das sollten sie veröffentlichen, auch wenn sich gerade der Spitzenkandidat aus MVP beschwert, das einige Debatten die in der Öffentlichkeit geführt werden ,nicht hilfreich sind. Sollte er mal mit seinem Landesvorsitzenden sprechen ,der gerade hier dann nicht hilfreich agiert.“

Die Antwort erfolgte natürlich postwendend und ich zitiere:

„Die Behauptung, deine Lieblingsfeinde aus Sachsen-Anhalt, MV u.a. würden nichts zu politischen Fragen sagen, sondern nur innerparteilich herummotzen, ist nicht mehr als der fade Aufguss von Lafontaines Behauptung, er kenne keinen Reformer, der einen vernünftigen Vorschlag gemacht hätte. Gähn! Das war bei Lafontaine schon falsch und billige Polemik, und es wird nicht besser, wenn es jemand nachplappert.“

Nun wurde die Angelegenheit interessant, war ich doch hier, wie ich mich nach weiteren googlen versichern konnte dem Büroboten von Oskar Lafontaine auf die Spur gekommen. Innerhalb einer weiteren Antwort dieses Kritikers zeigt er dann, das man die Hand welche einen füttert nicht beißt und die Partei als Institution immer recht hat.

Nach dem ihn dann ein Ex-Mitglied auf den Maulkorbbeschluss im Saarland ansprach und ihn darauf aufmerksam machte das er diesen Beschluss mit seiner Stimme unterstützt  habe, wurde er in seiner Antwort peinlich und wich in seiner Gegenargumentation auf die BSK aus. Mit der weiteren Ausrede sich nun nicht mehr mit Anonymen austauschen zu wollen brach er mit dem nächsten Fragesteller die Konversationen ab.

Wie uns unterdessen aus dem Saarland mitgeteilt wurde, soll Schindel als neuer Landesgeschäftsführer im Saarland kandidieren. Als Unterstützer des rechtswidrigen Handelns vom 14.11.2010 wäre er die ideale Ablöse für Lutze um die Stellvertreter Politik als Pate weiter umsetzen zu können. Auch werden schon Stimmen laut dass vor den nächsten Landesparteitagen  das Abspielen der ehemaligen DDR Hymne eingeführt wird.
Die  gesamte Debatte ist hier nachlesbar.

Quelle: Lafontaines Linke >>>>> weiterlesen

IE

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Grafikquelle   :  James SteakleyEigenes Werk

9 Kommentare zu “Oskars Bürobote im I.Net”

  1. AntiSpeichellecker sagt:

    Schindel ist Lafontaine im höchsten Maße verpflichtet.
    Ohne Lafontaine wäre Schindel nicht das, was er heute ist.
    Er muss doch seinem ehem. Chef „gefallen“.

  2. Manfred Beumer sagt:

    @1
    Entschuldige bitte, aber wer ist Schindel denn? Eine arme Type welche seinen Verstand mit Einstellung abzugegeben hat. Das genau ist doch das Problem in unserer Partei. Das eigenständige Denken wird unterdrückt. Der IQ der Führung muss immer am höchsten sein, da alles andere der eigenen Position gefährlich werden könnte. Ein Oskar weiß doch genau warum er wen einstellt und würde sich nie die Konkurrenz ins eigene Haus holen.

  3. R.Funden sagt:

    Schindel kann kandidieren, so viel er will und sich Mitstreiter suchen, so viel er will. Das nützt alles nichts. Unfähige Leute haben die Saar-Linke in den vergangenen Jahren systematisch
    zerlegt und jetzt geht der Katzenjammer los. Da hilft auch keine Mitgliederwerbung mehr und kein Neubeginn, der Zug ist bereits definitiv abgefahren. Oskar hätte mal die Schlaftabletten weglassen sollen, dann wäre er früher aus diesem Albtraum erwacht

  4. ichbins sagt:

    Mitglieder werben wozu? Damit auch sie zerschlissen werden und auch sie schnell merken wo und wie der Hase läuft, dass sie eigentlich nur Stimmvieh sind und wenn ein dickes Fell brauchen und entweder mit dem korrupten strom schwimmen müssen oder wieder rausgeekelt werden und resigniert wieder gehn? Es müssten sehr viele neue starke Mitglieder kommen, die den betonköppen die rote KArte zeigen und diesen Kader und Kaste ablösen und wieder ehrliche linke Politik machen. Linke im Sinne von links und nicht link. Was soll man den Neuen transportieren? Lug & Trug? Und auch dem Wähler, wie die Etablierten alle paar Wahljahre Wahlkampflippenbekenntnisse die man nicht mal intern einlöst? ;-( Neue Mitglieder werben, fein, das Saarland ist klein, da merken die Leute es schneller, weil eben jeder einen kennt der einen kennt der einen kennt – den Schwippschwager vom Vater meiner Mutter, dem seine Schwester sein Freund weiss wie es zugeht und der wird den Teufel tun dieser Partei beitreten, weil er die Zustände erlebt hat und so spricht es sich rum.. wer soll noch unerschrocken Mitglied werden und gar wählen, egal ob Parteiintern oder Kommunal???

  5. Rotkäppchen sagt:

    auf dem kommenden LPT werden die Fetzen fliegen, die Postengeier stehen vermutlich schon in den Startlöchern

    Volker Schneider als Landesvorsitzender und Pia Döring als Landesschatzmeisterin und Schindel als LG-Führer.

    Das muss zu einem Aufschrei führen und alle Mitglieder sind gefordert, diesem Landesvorstand die ROTE KARTE zu zeigen.

    Mitglieder, erinnert Euch an die Mail von Paul Becker !!!!!

  6. R.Funden sagt:

    Da kann kommen, wer will.
    Das beste Pferd im Stall- wer immer das sein soll- wird nichts mehr bewegen können. Bildlich gesprochen: Die Koppel steht mega- weit offen, der Zaun hat überall Löcher und mit flicken ist es nicht mehr getan, da müsste eine 10-Meter-Betonmauer drumherum, um alle Lecks zu stopfen. Und welches Parteimitglied mit Verstand und Moral will denn noch in vorderster Reihe mitarbeiten, um diesen Haufen zu bändigen? Es überkommt einen nur noch Ekel

  7. AlternativerLinker sagt:

    die Basisarbeit ist im Grunde genommen tot. Die wenigen, die noch bei der Stange bleiben, werden mit Sicherheit im nächsten Wahlkampf nicht mehr als Wasserträger fungieren.
    Dieser Landesverband wird in 2-3 Jahren vermutlich mausetot sein – dank Linsi, Heinzi, Babsi, Sandy, Mausi u.v.a.

  8. Igel sagt:

    @ Rotkäppchen

    Ja, unser Paul Becker, er hatte schon von Beginn an erkannt, was die Spielregeln in der Partei sein werden. Denken wir an ihn!!!!!
    Er kannte seine Mitstreiter, ohne Ansehen der Person und vorallem hörte er nicht auf Geschwätz, was über sie dumm erzählt wurde. Er wußte sie einzuschätzen und welche Denkweise sie vertraten.
    Für sein Wissen wurde er verteufelt und für Direktheit. Er fehlt!

    Die Basisarbeit ist tot gemacht worden, gezielt. Im Moment haben sich alle Oberen in den Löchern verkrochen. Da sollen sie auch bleiben!

  9. gimodo sagt:

    Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber soviel kann ich sagen: es muss anders werden,
    Und damit es anders wird, kandidiere ich auf dem nächsten Landesparteitag.

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