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RENTENANGST

Oskar ruft Dörings Geister

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 18. April 2012

Im Hinblick auf die von Pia Döring ausgelöste Affäre im Landesverband Saarland der LINKEN erhielten wir folgende Zuschrift samt Unterlagen von der Initiative „Demokratie und Transparenz“ welche nachweist dass die heute entstandene Problematik bis in das Jahr 2008 zurück zu führen ist.

File:2017-03-26 Oskar Lafontaine by Sandro Halank–1.jpg

Mitglieder der AG Wahlanfechtung 2009 reiben sich bei den fast täglichen Meldungen über Pia Döring und den Einlassungen der Linke Saar die Augen.

Der Wechsel von Döring zur SPD mag moralisch verwerflich sein. „toll“ ist diese Story gewiss nicht, in Teilen aber nachvollziehbar.

So wurde mit Hinblick auf den Landesparteitag am 09.08.2008 ein Antrag auf Abwahl der Landesgeschäftsführerin Döring gestellt. Dieser wurde auf Geheiß von O. Lafontaine abgebügelt.

Schon da hätte man den Zeuge A. Kirsch als zu der Zeit noch Mitglied der Landesschiedskommission als ein äußerst willfähriges Parteimitglied bezeichnen können.

Laut dem Vorsitzenden der damaligen Schiedskommission Sebastian Kiefer (zu diesem Zeitpunkt Angestellter bei V. Schneider) hat am 26.11.2007 eine Sitzung der Schiedskommission stattgefunden. Diese Sitzung fand in den Privaträumen von Martina Kien (welche nicht weiß was die Abkürzung ZPO bedeutet) statt.  Ein grober Verstoß gegen die SchiedO der Partei DIE LINKE, weil die Öffentlichkeit damit ausgeschlossen war.

In den Beschluss, gefasst am 26. 11. 07, wird Andreas Kirsch mit aufgeführt, obwohl dieser gar nicht anwesend war und von der Sitzung nichts wusste (s. Erklärung).  (Anm. Redaktion: Liegt im Original handschriftlich vor.) Wir zitieren: “07. 01. 2008 Hiermit bestätige ich, Andreas Kirch, Mitglied der LSchK, dass ich von d. Sitzung am 26. 11. 07 nicht in Kenntnis gesetzt wurde, weder schriftlich noch telefonisch. Saarbrücken, den 07. 01. 2008. Unterschrift“

Drei Anfechtungen des Landesparteitages 2007 hat Sebastian Kiefer u.a. mit Andreas Kirsch und Martina Kien  unter den Tisch fallen lassen. Als die Anfechter im Dezember 2007 an die Bearbeitung der Anfechtung  erinnerten, war S. Kiefer plötzlich Angestellter bei Oskar Lafontaine.

Danach hat man nie wieder was von den Anfechtungen gehört.

Ein Schelm wer da Böses denkt.

Auf Geheiß des Landesvorsitzenden Linsler sollte sich die Landesschiedskommission aufgelöst haben.

Ab Februar 2008 bis August 2008 gab es im LV Saar keine Schiedskommission mehr.

Unter dem Datum 23.06.2008 hat die Landesgeschäftsführerin Pia Döring eine Vorstandswahl des Ortsverbandes St. Ingbert angefochten.

Das Anfechtungsschreiben ist gerichtet an das Landesschiedsgericht der Partei DIE LINKE, z.H. Wolfgang Fieg. (Anm. der Redaktion: liegt als Original vor.)

Bemerkenswert daran ist, dass es zu diesem Zeitpunkt keine Landesschiedskommission Saar gab und Wolfgang Fieg erst auf dem LPT im August 2008 gewählt wurde.

Noch bemerkenswerter, dass Pia Döring hier mit MdL Spaniol „gemeinsame“ Sache machte.

Um eine Wahl anzufechten, bedarf es eines Landesvorstandesbeschlusses.
Den gab es aber nicht. Ebenso wenig ein Beschluss des Kreisvorstandes.

All das und vieles mehr hat den Landesvorsitzenden Linsler und seine Abnicker-Truppe damals nicht gestört.

P.Döring hatte unverständlicherweise bei Linsler & Co. Narrenfreiheit.  Ihre „Mauscheleien“, nicht nur bei der Aufstellung d. Wahlkreisliste 2009 in Neunkirchen, wurden von oberster Stelle gebilligt.

Wenn jedoch nun die „Mauschler“ bei Anderen von „Wahlbetrug“ sprechen, bleibt es nicht aus, dass bei den ausgeschlossenen Mitgliedern wie Baltes, Hellmuth und Schillo Gelächter ausbricht.

Denn dass die Wahlanfechtung beim Kreiswahlleiter Hinschberger durchgewunken wurde, hat die Partei DIE LINKE in erster Linie Pia Döring zu verdanken. In gewisser Art und Weise auch Volker Schneider, der vermutlich in einen engem Kontakt mit dem Politbüro im Karl Liebknecht Haus stand und sich dort für seine Mitarbeiterin Döring Ratschläge geholt haben soll.

Der Saarländische Rundfunk hat sich seinerzeit – 2009, trotz Überlassung umfangreichen Materials- nicht für die Sache interessiert. Keine Berichterstattung seitens des SR bei den über 16 Austritten vor wenigen Wochen mit einigen Mandatsträgern der Linken …

Übrigens, die Mandantin von RA Warken, Gilla Schillo, wurde im Mai 2011 aus der Partei DIE LINKE ausgeschlossen, weil sie an ihrem Rechtsvertreter mit CDU-Parteibuch festhielt.

So taucht gestern nach rund vier Jahren in der Meldung des SR-online die gleiche Person, Andreas Kirsch, wiederum als Zeuge auf. In dieser Meldung heißt es:

Hat Döring beim SPD-Wahlkampf mitgemacht?

War Pia Dörings Blitzwechsel von den Linken zur SPD schon vor der Wahl beschlossene Sache? Die Beobachtungen eines Zeugen bringen neue Brisanz in die Angelegenheit. Er will Döring beim Beladen des Heiko Maas-Wahlkampfbusses gesehen haben.

(17.04.2012) Andreas Kirsch wohnt genau über der Geschäftsstelle der SPD in Saarbrücken. Einige Tage vor der Landtagswahl hat er hier eine Frau gesehen, die derzeit für böses Blut zwischen SPD und den Linken sorgt: Pia Döring. Die war nach der Wahl überraschend zu den Sozialdemokraten übergelaufen – und nahm ihr soeben errungenes Landtagsmandat mit. Die Linke wittert einen Komplott und beschuldigt Döring des Betrugs und die SPD der Abwerbung. Die Sozialdemokraten wiegeln indes ab und wollen mit dem Wechsel aktiv nichts zu tun gehabt haben.

„Verwechslung? Nein, ich weiß genau, wie sie aussieht“

Die Aussage Kirschs, Mitglied im Linken Ortsverband Alt-Saarbrücken, bringt nun neue Brisanz in die Angelegenheit. Was verschlug Döring kurz vor der Wahl in die Zentrale der Sozialdemokraten? Kirsch kennt die Antwort. Im Hinterhof der SPD-Geschäftsstelle seien Wahlplakate und Rosen in den Tourbus von Heiko Maas eingeladen worden. „Und Döring hat geholfen, das habe ich gesehen.“

Nein, eine Verwechslung sei nicht möglich. „Ich weiß genau, wie sie aussieht“, sagt Kirsch, der Döring noch aus der gemeinsamen Zeit bei den Ottweiler Linken und der WASG kennt. Zunächst habe er sich nichts bei dem Besuch gedacht, schließlich sei Döring ja früher SPD-Mitglied gewesen. Doch nach dem spontanen Parteiwechsel wird die Hilfe beim Beladen des Heiko Maas-Tourbusses zum pikanten Detail.

Abwerbeversuch des sozialdemoraktischen Arbeitgebers

Bei der Linken im Landtag ist man längst davon überzeugt, dass Döring von der SPD abgeworben worden sei. Nun liegen auch zwei eidesstattliche Versicherungen vor: Eine von Andreas Kirsch über Döings Belade-Aktion des SPD-Wahlkampfbusses. Eine zweite kommt vom ehemaligen Bundestagsabgeordneten der Linken Volker Schneider. Der versichert, dass Genossin Döring ihm erzählt habe, ihr Arbeitgeber Guido Jost vom Arbeiter Samariter Bund (ASB) habe sie abwerben wollen. Sie solle doch zur SPD kommen, dann könne sie auch mit einer Verlängerung ihres Vertrages beim ASB rechnen.

„Das Ganze ist eine Aktion Lafontaine“

Darüber will Schneider mit Jost und Döring auch bei der Linken Abschlusskundgebung in Saarbrücken gesprochen haben. Jost widerspricht. Weder habe er Döring ein Angebot gemacht, noch habe man auf der Abschlusskundgebung der Linken über das Thema überhaupt gesprochen. „Das Ganze ist aus meiner Sicht eine Aktion Lafontaine“, so Jost.

Der Vorsitzende des ASB ist selbst engagierter Sozialdemokrat in Dörings Nachbargemeinde Illingen und dort Chef einer rot-rot-grünen Koalition. Parteipolitisches und Ehrenamt beim ASB habe er nie vermischt, betont er. Der ASB sei schließlich überparteilich. Pia Döring bekomme das, was jeder bekomme, wenn er als Mitglied einer demokratischen Partei in den Landtag einziehe. „Eine Rückkehrgarantie nach fünf Jahren, ihr Arbeitsplatz wird ihr also garantiert“, sagt Jost. Also doch keine gezielte Abwerbeaktion des sozialdemokratischen Arbeitgebers? Es steht Aussage gegen Aussage.

Döring selbst ist seit Tagen nicht zu erreichen. Ihre Ex-Genossen von den Linken wollen ihren Wechsel noch juristisch prüfen. Doch scheint da wenig zu machen. Zwar ist Döring bis zur Konstituierung des Landtages formal noch keine Abgeordnete, ihr Mandat kann sie aber trotzdem behalten. Sie gilt als gewählte Bewerberin, da sie am Tag vor dem Blitzwechsel zur SPD ihr Linkes Mandat gegenüber der Landeswahlleitung noch angenommen hat. (red)

Quelle: SR-online >>>>> weiterhören

Hier die Wiedergabe des zuvor erwähnten Anfechtungsschreiben der Pia Döring an die LschK:

DiE LiNKE.
LANDESVSRBAND SAAR

An das Landesschiedssericht der Partei DIE LINKE
z.H. Wolfgang Fieg
Dudweilerstr. 51
66111 Saarbrücken

Pia Döring
Landesgeschäftsführerin
DIE LlNKE.Saar
Dudweiler Str. 51
66 111 Saarbrücken
Tel: 0681-51775
Fax: 0681 -51797
info@linke-saar.de

Saarbrücken, 23. Juni 2008

Anfechtung der Vorstandswahl des Ortsverbandes St. Ingbert im Saar/Pfalz Kreis vom 11. Juni 2008

Liebe Mitglieder des Landesschiedsgerichtes,

am 14,12.2007 wurde auf einer Mitgliederversammlung des OV St. Ingbert ein sechsköpfiger Vorstand gewählt. Im April 2008 bestand der Vorstand nur noch aus drei Mitgliedern, von denen Hermann Spinner und Jürgen Klein sich aus der Vorstandsarbeit komplett zurückgezogen hatten und der stellvertretende Vorsitzende Daniel Siegwardt noch alleine aktiv war. Um diesen Zustand zu beenden hat Daniel Siegwardt auf Drängen des damaligen Kreisvorsitzenden Ralf Berberich die Einladung zu einer Mitgliederversammlung am 11.06.08 mit Vorstandsneuwahl vorbereitet. Dieser Einladung ging kein Vorstandsbeschluss des zur der Zeit noch beschlussfähigen Ortsvorstandes voraus.

Am 18.05.2008 wurde ein neuer Kreisvorstand gewählt. Gilla Schillo (zur Zeit der Mandatsprüfung noch im Kreisvorstand) teilte während der Mandatsprüfung mit, es gäbe noch 22 Neumitglieder von denen jedoch außer ihr niemand in der Mandatsprüfung Kenntnis hatte und erst nach Intervention von mir legte sie die Eintrittserklärungen vor mit der Zusicherung, sie mir am gleichen Tag zukommen zu lassen. Bei diesen Neumitgliedem befanden sich auch Mitglieder aus St. Ingbert.

Trotz mehrmaliger Bitten von mir sind diese Eintrittserklärungen weder mir noch dem neuen Kreisvorstand zugegangen. Dem Daniel Siegwardt durch die ehemalige Kreisschriftführerin Gilla Schillo angekündigte Neu-Mitglieder (angeblich 6 bis 8) bzw. Austritte von Mitgliedern konnten nicht nachvollzogen werden, da keine entsprechenden Beitrittserklärungen und Mitteilungen bei mir bzw. beim neuen Kreisvorstand eingegangen sind. Schillo teilte lt. Siegwardt telefonisch mit, ,,6 bis 8 neue Mitglieder in St. Ingbert hätten noch keine Einladung.“ Damit war auch nicht zu gewährleisten, dass tatsächlich alle Mitglieder des OV St. Ingbert ordnungsgemäß zur Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl eingeladen waren. Die fehlende Einladung für neue Mitglieder war z. B. der Grund für die Entscheidung der Bundesschiedskommission, dass der OV Jägersburg seine Mitgliederversammlung wiederholen muss. Der OV-Vorsitzende und heute stellv. Kreisvorsitzende Helmut Welker kann dies bestätigen.

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31 Kommentare zu “Oskar ruft Dörings Geister”

  1. Lolli sagt:

    Ergänzung:
    Zur Einweihungsfeier des neuen Büros des ehem. MdB Hans – Kurt Hill erzählte damals Sebastian Kiefer (ein junger lernfähiger Mann), dass er als Vorsitzender der Landesschiedskommission abgesetzt wurde. Dies geschah plötzlich und schnell. Ein Schelm ist, wer Böses dabei denkt.
    Die Frau Kien spielte schon immer eine dubiose Rolle innerhalb der Partei und wurde von Frau C. M. zum allerersten Landesparteitag dringend gebeten und das mit Nachdruck, sich für die Landesschiedskommission aufstellen zu lassen.

  2. Bernd Höfler sagt:

    Ich lese ja nun schon seit einiger Zeit in diesem Blog mit. Und das, was ich hier teilweise so zu lesen bekomme, ist erstaunlich. Es tun sich hier für mich Abgründe auf und teilweise decken sich Schilderungen hier mit eigenen Erlebnissen in dieser Partei. Es scheint wirklich so zu sein, dass viele „Genossen“ einen Sch…. auf Satzungen und Regeln geben und die Anhäufung krimineller Energie (im politischen Sinne) wirklich erstaunlich ist. Wie will diese Partei überhaupt glaubwürdig politische Ziele vermitteln?

  3. Thomas A. Bolle sagt:

    Auf zum fröhlichen Wechselspiel. Es geht weiter.
    http://regionales.t-online.de/sachsen-regionale-nachrichten-aus-dem-bundesland-sachsen/id_44341600/index

  4. karim sagt:

    das stimmt,
    sehr dubios,

    und das mit Frau Müller auch….

  5. Bernd Höfler sagt:

    Hey, ich hab da auch was…

    TAZ

    DL

  6. GillaSchillo sagt:

    mit „linken“ Touren ist Pia Döring sehr weit gekommen.

  7. Thomas A. Bolle sagt:

    „Wenn die bisherigen Parteien den Staat als ihre Beute betrachten, braucht es eben Freibeuter um den Staat von den Beutegeiern zu befreien“ – so sinngemäß Volker Pispers auf WDR 2 am 17.02.2012
    Ich glaube das sagt genug. Dazu braucht man auch keinen Trend zu erkennen. Das geht sogar ohne Brille.

  8. Aufklärer sagt:

    „Die Frau Kien spielte schon immer eine dubiose Rolle innerhalb der Partei“

    @Lolli

    Die völlig unpolitische Frau hat nur Schuhe und den verblassten Glanz ihrer Augen im Kopf. Sie merkt nicht einmal, wenn sie dazu benutzt wird, einen Frauenplatz zu besetzten. Keiner wählt sie, deshalb schaffen es die Gegenkandidaten immer wieder sie zu schlagen. Empört wird dann von ihrem Männchen Torsten Wahlbetrug gewittert. Der „arbeitet“ im Völklinger Büro und hat dort mit die Wahl vom Schramm vergeigt.

    Die Frau Kien spielt und spielte nie eine wichtige Rolle. Und ihr Männchen, das sich sogar Kreisgeschäftsführer nennt, ist eine ganz besondere Marke.

    Wo’s was von der Gemeinschaft zu holen gibt, schreit der HIER!

  9. KP sagt:

    Die „Lügenbaronin“ aus Ottweiler hat auch in anderen Schriftstücken das Blaue vom Himmel geflunkert.
    Gemeinsam mit MdL Spaniol wurden gezielt kritische Mitglieder angeschrieben und kackfrech behauptet „ihr seid beitragssäumig“.
    Die Sprecher der AG Wahlanfechtung 2009 sollten e n d l i c h ihr Schweigen brechen.

  10. Schichtwechsler sagt:

    Dem aufmerksamen Beobachter stellt sich die Frage: Wurden Döring 2009 für ihren „200%igen Elan“ beim Kreiswahlleiter Zugeständnisse gemacht?
    Was mag Dörings damaligen Chef V. Schneider bewogen haben erst drei Wochen später das angeblich Gehörte zu publizieren?

  11. R.Funden sagt:

    Ob jemand beitragssäumig ist oder nicht, hat jahrelang nicht interessiert, noch nicht einmal die Frage, ob jemand überhaupt noch Mitglied ist. Da wurden Karteileichen weiterhin -oft wider besseres Wissen- geführt. Schließlich mussten vor der Landtagswahl 2009 gute Zahlen her. Dann wurde aufgeräumt und es waren plötzlich sehr viel weniger Mitglieder.
    Die offiziellen Zahlen, die jetzt im Raum schwirren, kann man getrostet vergessen, denn sie sind ebenso getürkt. Es sind wesentlich weniger Mitglieder vorhanden als angegeben, nur will man das nicht zugeben. Wenn man das Geschreibse und Gerede der Linken an der Saar so hört, treten angeblich stündlich neue Leute ein, und Austritte gibt es nur in Einzelfällen. Die machen sich selbst froh mit ihrem Geschwätze. Allen voran Frau Huonker, die ständig solche Märchen unters Volk zu bringen versucht.

    Tritt dann jemand aus, kann es passieren, dass ein Schreiben kommt, man solle zu einem Klärungsgesprach in die Landesgeschäftsstelle kommen. Als ob da noch jemand Lust drauf hätte, schließlich ist so ein Austritt wohl überlegt und ultima ratio. Es kann aber auch passieren, dass niemand den Austritt mitbekommt (oder nicht mitbekommen will!!!) oder noch weiterhin Beitragsforderungen gestellt werden.
    Auch ist so ein Austritt die größte Chance an Einladungen zu kommen, als Parteimitglied gibts die selten oder auf den letzten Drücker, bist du hingegen ausgetreten, hast du plötzlich alles im Briefkasten.

  12. AG Wahlanfechtung 2009 sagt:

    als Mitglied der Schiedskommission zeigt(e) Martina Kien ihr ganzes Können (Lug und Trug).

  13. Bernd Höfler sagt:

    Kann mich mal jemand über die AG Wahlanfechtug 2009 aufklären? Klingt sehr spannend.

  14. Michi sagt:

    Eines verstehe ich nicht und noch keiner konnte mir das erklären. Pia Döring sei der SPD beigetreten und für alle der Partei sei dies überraschend gekommen. Muss denn nicht auch Frau Döring zunächst ihren Parteiaustritt erklären bevor sie in eine andere Partei eintritt. Ist dies nicht erfolgt oder oder haben die alten Männer und Quotenfrauen wieder alles verpennt? Wer kann mir das erklären (nicht das von den alten Männern und Quotenfrauen – das ist hinreichlich bekannt) sondern das von dem Parteiaustritt?

  15. Anti_LSK Team sagt:

    wir gestatten uns auf die Ausschlussverfahren gegen Baltes, Hellmuth und Schillo (Anfechter der Landtagswahl 2009) zu verweisen.
    Hier trat die Landesschiedskommission Saar als „Beistand“ des Landesvorstandes auf. So viel zur Unabhängigkeit der Schiedskommissionen.

  16. Lolli sagt:

    Zu M. Kien – Die so tun als wenn ’se dann, die dann net. Die so tun als wenn ’se net dann, die dann grade.

  17. Albert sagt:

    Gilla fragen …

    http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/saarland/Puettlingen-Linke-Landtagswahl-Anfechtung;art2814,3002565

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article4340454/Verfassungsrechtler-ficht-Saarland-Wahl-an.html

    http://www.faz.net/themenarchiv/2.1242/landtagswahl-saarland/unregelmaessigkeiten-bei-linkspartei-jurist-will-ergebnis-der-saar-wahl-anfechten-1845277.html

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-76862422.html

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,643579,00.html

    http://www.pfaelzischer-merkur.de/sz-berichte/saarland/Saarland-15-Mitglieder-treten-aus-der-Partei-Die-Linke-aus;art2814,4218457

    http://www.sol.de/titelseite/topnews/Linke-Partei-Politik-Rauswurf-Wieder-Kritiker-Rauswurf-bei-den-Saar-Linken;art26205,3520507#.T4_n49lLRzY

    http://www.focus.de/magazin/archiv/profile-aufruhr-gegen-den-faelscher-lafontaine_aid_725184.html

  18. Anti_LSK Team sagt:

    Die LINKE Saar
    Landesschiedskommission
    Dudweilerstraße 51
    66111 Saarbrücken

    Antrag auf Parteiausschluss der Genossin Martina Kien

    Saarbrücken, den 21.01.2009

    Liebe Genossinnen und Genossen,

    hiermit beantrage ich den Parteiausschluss von Martina Kien. Die Genossin Kien hat sich ihrem Amt als Mitglied der Landesschiedskommission erwiesenermassen parteilich verhalten. Obwohl ihr bekannt ist, dass Herr René Heiss aus der Partei mit schriftlicher Mitteilung, die ihr zudem vorliegt, ausgetreten ist, duldet sie eine Anwesenheit und Mitwirkung von Heiss bei der Schiedskommission.

    Die Landeskommission ist wohl jene Kommission, die in höchstem Masse zur Verschwiegenheit bzgl. der Verhandlungen nach aussen verpflichtet ist. Die Teilnahme eines Nichtmitglieds der Partei an mehreren solcher Sitzungen ist in höchstem Masse parteischädigend und stellt zudem eine schwerwiegende Verletzung des Datenschutzes dar.

    Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Genossin Kien gerne damit brüstet, dass sie Schöffin ist. Gerade aber als Schöffin müsste sie wissen, dass die Duldung eines Nichtmitgliedes der Partei in dieser Kommission mit nichts zu entschuldigen ist. Entweder hat sie keinen blassen Schimmer einer Ahnung von der ZPO, oder sie lanciert in parteischädigender Weise die illegalen Forderung des Genossen Dieter Heinrich zu Gunsten des Genossen René Heiss.

    Beides ist unentschuldbar. Zudem möchte sie für den Landtag kandidieren. Im Landtag werden ständig Gesetze beraten, formuliert und beschlossen. In diesem Gremium müssen Abgeordnete sein, die charakterfest genug sein müssen und nicht die Vorteile eines Freundes in den Vordergrund stellen.

    Auch müssen sie so charakterfest und rechtssicher sein, dass sie aus eigenem Wissen Formulierungen machen können. Es reicht hier nicht auf Anweisung abzustimmen. Dies scheint bei der Genossin Kien nicht der Fall zu sein.Bei aller Fraktionsdisziplin müssen Abgeordnete selbständig Verantwortung tragen können.

    Christoph Seeberger

  19. Schweinchen Schlau sagt:

    @ 14 Michi:

    Der Übertritt von Pia Döring ist keine Spontane Aktion gewesen, sondern von sehr langer Hand vorgeplant,auch wenn Volker Schneider davon nix wissen will.

  20. Bernd Höfler sagt:

    Danke für die Links!

  21. Kassandra sagt:

    Die Linksfraktion wurde von dem Wechsel überrascht.
    Wirklich?
    Einem Wechsel gehen doch Dinge voraus. Schlafen die alle? Oder sind alle nur damit beschäftigt zu zählen was sie auf die Seite legen können, wenn in 5 Jahren die Linke am Boden liegt?

  22. ichbins sagt:

    frei nach “ Denn sie wissen nicht was sie tun “ – Wirklich oder sind sie stellenweise zu sicher in ihren Sachen und plötzlich werden sie doch konterkariert? Die eigenen Waffen tun oft weh.

  23. Monika sagt:

    seit September 2007 ist in diesem linken Landesverband nichts mehr unmöglich …

  24. SchwarzeMamba sagt:

    Döring machte es möglich.

  25. David sagt:

    Schweinchen Schlau sagt:
    Donnerstag 19. April 2012 um 13:23

    @ 14 Michi:

    Der Übertritt von Pia Döring ist keine Spontane Aktion gewesen, sondern von sehr langer Hand vorgeplant,auch wenn Volker Schneider davon nix wissen will.
    ——————————-
    Spontan? Nee, mit Sicherheit nicht!
    Volker Schneider berichtet auf der facebook Seite von Thomas Lutze wie man doch so schlimm in den letzten Jahren mit Pia Döring umgegangen sei, die Arme…. Aber er will sie nicht verteitigen. Nein Volker, du würdest doch deine ehemalige Angestellte nicht verteitigen. Rofl.

  26. SchwarzeMamba sagt:

    Facebook ist nicht mein Ding.
    Volker Schneiders Bericht interessiert sicherlich auch andere.
    Bitte einstellen – danke.

  27. SchwarzeMamba sagt:

    Oskar Lafontaine in den Medien: Wir sind sehr gut aufgestellt!

  28. ichbins sagt:

    hatte Herr Schneider nicht mehrere Angestellte? Oder nur Döring?

  29. Morana sagt:

    #25
    Wer Wind sät, wird Sturm ernten.
    Ein kluger Mann wie Volker Schneider sollte das doch wissen.

  30. Ex-Saarlouiser sagt:

    # 20

    Schiedskommission macht sich zum Erfüllungsgehilfen der saarländischen Führungsspitze
    12.05.11

    Von Arbeitsgruppe „Wahlanfechtung 2009“

    http://www.scharf-links.de/90.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=16256&cHash=b53602c2b8

  31. aldibe sagt:

    Die Presseerklärung, wonach die Partei von Dörings Rücktritt überrascht sei, trägt eindeutig Huonkers Handschrift. Die schreibt stilistisch und inhaltlich immer so ein Zeugs. Sie sollte sich zur Abwechslung mal was anderes überlegen oder ein Presseseminar belegen, wo sie lernt, wie es richtig geht.

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