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Noch mehr Döring Wahrheit

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 10. September 2012

Hier hat wohl jeder seine eigene Wahrheit

„Nichts als die Wahrheit“ schrieben wir am 02. September 2012 auf ein Interview von Pia Döring in der deutschen „Bildungszeitung“. Heute legt die SZ nach und erweitert die in dem Interview gemachten Aussagen. Erinnern wir uns? Frau Döring erreichte einen gewissen Bekanntheitsgrad innerhalb der deutschen Politik nachdem sie noch vor der ersten Landtagssitzung die Fraktion der LINKEN verließ und zur SPD wechselte.

Oskar Lafontaine sei der Hauptgrund des Wechsels gewesen. So wurde es vor einer Woche berichtet. Heute geht sie wieder einen Schritt weiter, nennt nicht mehr nur das Ross sondern auch eine der gelegentlichen Reiterin mit Namen. Wir sind sicher das Ross hat viele Reiter Innen wechselnd zu tragen und die werden nach und nach benannt werden.

Wir lesen heute unter anderen folgendes:

Wie Ex-Linke-Abgeordnete Pia Döring
ihren Wechsel zur SPD rechtfertigt

Und von persönlichen Motiven: Schon vor der Listenaufstellung, bei der sie gegen die Abgeordnete Heike Kugler einen vorderen Platz errang, habe man sie spüren lassen, „dass ich im Landtag nicht erwünscht war“. Werbematerialien habe sie sich selbst besorgen müssen, Wahlplakate von ihr seien ihr nicht angeboten worden. Als sie bei der Wahlparty in das „VIP-Zelt“ für Parteispitze und Abgeordnete gebeten worden sei, seien alle Gespräche plötzlich verstummt. Auch bei der ersten Fraktionssitzung habe kaum jemand mit ihr geredet. „Sehen so meine nächsten fünf Jahre aus?“, habe sie sich Tage nach der Wahl gefragt. Und erstmals über einen Parteiwechsel nachgedacht. Zweieinhalb Wochen habe sie überlegt: Als Fraktionslose weitermachen („da kann man gar nichts bewirken“)? Mit dem Wechsel ein bisschen warten, damit es besser aussieht („das wäre doch aus Sicht der Linken der größere Betrug gewesen“)? Döring nahm Kontakt zur SPD auf. „Das Schlimmste war das Eingestehen vor mir selbst, dass ich mich in eine politische Idee verrannt habe, die total auf die schiefe Bahn geführt hat“, sagt Döring.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

Gefragt ob denn noch weitere Personen aus der LINKEN Fraktion folgen würde antwortete sie wie folgt: „Das glaube ich nicht“, sagt Döring und lächelt. „Nach dem ganzen Zirkus würde sich das eh niemand mehr trauen.“ In diesem Fall sind wir anderer Meinung und haben auch anderslautende Informationen vorliegen. Nach diesen Insider Gerüchten liegt dieses sehr stark an Pia Döring selber. Je mehr sie redet, je größer die Wahrscheinlichkeit das Weitere folgen werden. Mit genauen Erklärungen über den inneren Zustand der LINKEN Fraktion macht sie den Türöffner für andere Wechsel willige.

Ist es doch naheliegend das viele der Abgeordnete bei einem weiteren Niedergang der Partei ansonsten ihre letzte Zeit im Landtag verbringen werden.

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Grafikquelle   :   DL / privat  – scan eines Presseartikel

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28 Kommentare zu “Noch mehr Döring Wahrheit”

  1. RLPler sagt:

    Mitglieder mit Anliegen wurden von Döring in der Landesgeschäftsstelle Dudweilerstraße einfach stehen gelassen.

    Der von Döring selbst angewandte Umgangston hat wohl erheblich dazu beigetragen, dass man zu ihr auf Distanz ging.

    So du mir, so ich dir…

    Was jetzt nach dem Wechsel zur Sprache kommt, entwickelt sich zu einem infantilen Gejammere auf dem Niveau einer Dreijährigen.

  2. amore mio sagt:

    In der Linke ist Freundlichkeit oft ein Fremdwort. Mitglieder und Mandatsträger werden nicht ernstgenommen. Noch nicht einmal, wenn sie schuften.
    Was also erzählt Döring neues aus dem inneren Zirkel? Nichts.

    Eben berichtete sie im Saarländischen Rundfunk im „Aktueller Bericht“, dass 3/4 der Fraktionsmitglieder nicht mit ihr gesprochen haben und die Angestellten den Kopf wegdrehten statt zurück zugrüßen.
    Von Gröber kennt man ja diese Unfreundlichkeit, dass die anderen dort genau so sein sollen, besagt hingegen vieles.

    Döring hat Stachel verhindert, Maus hat sich was ausgerechnet, auch Huonker noch auf den Einzug gehofft und Kugler musste sich über die Landesliste retten, wodurch ein anderer leiden musste. Da hat Döring vieles durcheinandergewirbelt. Schon vorstellbar, dass manche angepi… sind.

  3. Ichbins sagt:

    na ja man muss manche Kröte schlucken und wieder rauswürgen http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/SPD-Abgeordnete-Pia-Doering-Negativ-Preis-Linke-Kroete;art27856,4433384

  4. Ichbins sagt:

    charakterlos, da könnt man einige benennen
    http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/saarland/Ich-bin-nicht-charakterlos;art2814,4432122#.UE5wWVHeeuI

  5. RosaLux sagt:

    In maßloser Überschätzung ihrer internen Bedeutung („Parteigründerin“ ???) hat gerade sie unter der – vermutlich wohlverdienten – Mißachtung gelitten. Ihr Parteiwechsel auch im Sinne einer „Bestrafung“ Oskars ist daher nachvollziehbar. – Falls es zutrifft, dass sie von Fraktionsangestellten ebenfalls geschnitten wurde, zeigte dies nur die Charakterlosigkeit der ganzen linken Landtags-„Blase“: wieso dürfen sich lediglich Bedienstete (!) straflos gegenüber einer MdL verhalten? – Dennoch ist ihr Kommentar oberflächlich und ohne aktuellen Wert, Niveau PD eben. Die Partei sollte froh darüber sein, diesen für eine ordentliche Parteiarbeit unfähigen Menschen endlich los geworden zu sein.

  6. RLPler sagt:

    Olafs „Beißzange“ ist für die Öffentlichkeit wirklich keine Augenweide.

    http://sr-mediathek.sr-online.de/

  7. WilmaFeuerstein sagt:

    Entsetzlich was Herr Professor da zum Besten gegeben hat

  8. Gilbert Kallenborn sagt:

    Pia Döring wurde hier weit geistig übertroffen und geduldet ( Hauptsache: immer „Amen Oskar“ sagen und die Hand heben, wie befohlen )durch den ex-MdL Wolfgang Schumacher,KV Saarlouis.
    Es war folglich noch nie bei der Linken Saar wichtig, Geist zu verbreiten oder überhaupt Fachwissen irgendwo zu haben, wichtig war und ist dieser DDR-SED-Nachfolgepartei nur der bedingungslose Kadavergehorsam.
    Und „ordentlicher Parteiarbeit“ ist die gesamte Linke Saar nie verpflichtet gewesen.
    Absolut richtig ist,daß Döring Sandy Stachel verhinderte (noch eine Juristin als wiss.Abnickerin ???)
    ebenso „die Maus“ untergrub, die wird eh bald in Urlaub gehen und durch Fieg ersetzt werden (back to the DDR-Hymne bei LSK Schauprozessen ) und Kugler nur noch über die Landesliste, mit Müh und Not, an den Futtertrog kam.
    Jedoch ist der befohlene Abschuss der Huonker viel spannender zu ergründen.
    Die WAR 2 Jahre MdL, die WAR Pressesprecherin, hatte einen viel höheren Vertrauensposten als die Döring. Und wurde von Lafontaine, Linsler und Bierbaum persönlich beseitigt.
    Und äusserte sich ebenfalls nie dazu, vor der Presse jedenfalls, vor Genossen spie sie Feuer wie eine Furie ohne Furioso; also wurde sie dem Lutze ins MdB-Büro gehockt , zwecks Blockwart -sieht, hört alles, wie in der DDR geübt –
    BITTE AUCH DER HUONKER EINE KRÖTE ERTEILEN !!!! -Quacks….

  9. AntiSpeichellecker sagt:

    Huonkers „Grab“ haben nicht Lafontaine, Linsler und Bierbaum geschaufelt. Das soll die Dame gewesen sein, welche mit ihrem Abnickverein dafür sorgte, dass bei der Abstimmung Döring gegen Kugler obsiegte!

  10. Ichbins sagt:

    bei dem Quark dann auch wohlverdient… Kröten Top Ten… Ich versteh immer noch nicht wer bei den Nominierungen Döring protegiert udn Mehrheit beschafft hat

  11. Gilbert Kallenborn sagt:

    Zu 9.:
    Es gibt keine Personalentscheidung in der Linken Saar -insbesonders nicht, wer Pressesprecher/in wird, das, obendrein ohne Parteibuch, aber mit Tennisschläger „bewaffnet “ ohne Gusto Lafontaine.
    Möglich, daß Buslandungsweise- Wahlfälscher/innen da die Finger drinn hatte, aber am Ende entscheidet der Großgrundbesitzer.
    Linsler und Bierbaum haben dann so zu tun, als hätte sie jeh- jemand -jemals gefragt.
    Das tat keiner -wie kamen die denn selber in Amt und Würden (d.h. hier :Würdelosigkeit)? Durch Diktat des Villenbesitzers.
    zu 10:
    Dann hättest du in Neunkirchen gucken müssen. Ich war da. Ich bin überall. Die 1000 Augen des G.K.

  12. amore mio sagt:

    Gestern sprach der SR davon, dass in der Linkefraktion 2 Lager existieren würden.
    Welcher MdL ist denn in welchem Lager?
    Bisher dachte ich, da ist jeder gegen jeden.

  13. mammamia sagt:

    # 12

    Ja, jetzt erinnere ich mich auch. Da wurde doch in den letzten Tagen über ein Dänisches Bettenlager geschrieben.
    War das vielleicht für Döring zu klein? Meinst du denn da liegt jeder in jeden?
    Welch ein durcheinander!

  14. Advocatus Diaboli sagt:

    Die Ex-Grünen aus Homburg mit ihrem „Abnickverein“ haben Kugler abserviert.

  15. Gilbert Kallenborn sagt:

    Zu 12:
    „Jeder gegen Jeden“ würde erfordern, daß bei dieser Linken eingenständige Denker und Handelnde wären. Und „Jeder“ ein Individualist sei. Mit Profil und klarer Ansage wie Kante. Das ist nicht der Fall. Es kriechen Wendehälse dorthinn, wo sie glauben gedeckt und geschützt zu werden; no-bodys, null-bodies mangels eigener Substanz und „Eia in da bux“, so der ex-MdL Pappschachtelmaster Schumacher, der wurde dem Spaniol-Lager zugerechnet, Wahlmasters go to Wahlmasters.
    2 Lager ? Glaube ich nicht. Es sind eher 3. Ich hätte aber lieber sonstwen, like Bierbaum “ Tarntruppe , die auf ihre Königsmordstunde wartet, und 1 Oberschleimerlager, das wartet; welches der anderen 2 obsiegt.
    Folgt der Geldspur, so knackt ihr die Mafia, sagte einst FBI-Gründer J.E. Hoover. Folgt der Schleimspur, so findet ihr the Abnicker ohne eigenes Rückgrat, sagt -gk-.
    Ist schwierig , weil nichtmal die Schleimspuren gradlinig sind und sich ständig kreuzen, bei der Saarlinken.

  16. AntiSpeichellecker sagt:

    Zitat Volker Schneider

    Niemand, der Pia kennt, wird ihr abnehmen plötzlich so dünnhäutig zu sein. Da hat sie in der Partei wahrhaftig ganz andere Dinge durchgestanden.

    http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/saarland/Ich-bin-nicht-charakterlos;art2814,4432122#.UFA1BK5LS_l

    Mit Volker Schneider an der Seite fühlte sich Döring bärenstark und …

  17. Elke sagt:

    Sieh mal an.
    Auch Volker Schneider bestätigt, dass Pia Döring in der Linken einiges durchstehen musste.
    Wahrscheinlich meint er auch damit, dass P.D. einiges auszuhalten hatte, weil sie für ihn gearbeitet hat u. stets loyal war.
    Hat Volker Schneider etwa vergessen, dass er auch von Lafontaine abserviert wurde? Selbstachtung u. Stolz scheint er aber nicht zu besitzen.

  18. Ichbins sagt:

    Beim Gesichtsbuch lässt er aber irgendwie kein gutes Haar an ihr. Gruppenzwang? Oder wieso agiert er in Kommentaren so? Und 2 weibliche MdL stoßen auch ins lästerliche Horn. Größe und Drüberstehn sieht anders aus. Wirft kein so gutes Bild, wenn man teilöffentlich so kommentiert. Mir gibts einmal mehr zu denken. Da meines Erachtens sich von all den Beteiligten nicht einer mit Ruhm bekleckert hat.

  19. OscarsLiebling sagt:

    Die Loyalität von P.D. gegenüber ihrem Chef Volker Schneider ist nicht wegzudiskutieren.

    Vielleicht kann Volker Schneider als „wunderbarer Chef“ erklären, warum er Sebastian Kiefer (Vorsitzender der Landesschiedskommission Saar) den Laufpass gab… und Sebastian kurze Zeit später als bezahlter Knecht bei Klein-Napoleon auftauchte?

  20. amore mio sagt:

    Schneider (vorausgesetzt, es hat sich niemand unter seinem Namen ausgegeben) sagt aber in seinem Online-Leserbrief in der SZ auch unter anderem zu Döring:
    ….“Ich für meinen Teil stehe Wort für Wort zu meiner eidesstattlichen Versicherung, nicht nur weil ich keinerlei Probleme habe, mit mir auszumachen, „wie ich über sie spreche“, sondern vor allem auch deshalb, weil ich sehr genau weiß, dass jede falsche Aussage in einer eidesstattlichen Versicherung eine Straftat darstellt, die mit bis zu 3 Jahren Freiheitsstrafe bestraft werden kann.“…..

    Wie soll man das jetzt verstehen? Droht Schneider bereits juristischer Ärger, befürchtet er ihn oder warum diese Aussage?

  21. Gilbert Kallenborn sagt:

    Normalerweise müsste, bei 2 sich diametral widersprechenden Versicherungen an Eides statt, die den Behörden vorliegen, die Staatsanwaltschaft Saarbrücken VON AMTS WEGEN ermitteln, denn 1 davon muss strafbewehrt falsch sein.

    Wie die EV des ex-MdB V S, Die Linke Saar, gewertet wurde; und ob überhaupt, ist mir unbekannt.
    Erkennbar ist es der politische Filz an der Saar. Der Döring- Wechsel selber, von wegen“.. der Abgeordnete ist nur seinem Gewissen verpflichtet..“, war jur. nicht zu erschüttern, aber die Frage des Vorfeldes steht immer noch im Raum. Meinetwegen sollten noch mehr Linke zur der SPD wechseln, aus der Oskar-Diktatur in eine demokratische Partei geworden.

  22. Tomacina sagt:

    Linke rufen Verfassungsgerichtshof an

    Die Linke im Landtag will vom Verfassungsgerichtshof des Landes prüfen lassen, ob der Übertritt der Abgeordneten Döring zu den Sozialdemokraten rechtmäßig war.

    Die Fraktion teilte am Freitag mit, man habe deshalb beim Verfassungsgerichtshof die Entscheidung des Saar-Landtags über die Gültigkeit der Landtagswahl angefochten.

    http://www.sr-online.de/nachrichten/30/

  23. Red_Hunter sagt:

    #21, #20
    Es gibt keine widersprechenden eidesstattlichen Versicherungen. Es gibt zwei eidesstattliche Versicherungen von V. Schneider und A. Kirsch zu unterschiedlichen Sachverhalten. Pia Döring hat lange nichts gesagt, jetzt eigentlich auch nichts und selbst nie eine eidesstattliche Versicherung abgegeben. Sie wird wissen warum. Ich denke, das erklärt auch die Anmerkung von V. Schneider in seinem Online-Leserbrief.

  24. AntiSpeichellecker sagt:

    A. Kirsch hat als Mitglied der Landesschiedskommission viel geredet und Mitglieder an der Nase herumgeführt, weil er sich einnullen ließ.

  25. pontius pilatus sagt:

    Eilmeldung: Landtagsfraktion mit Beschwerde bei der Staatsanwaltschaft in Sachen Döring-Wechsel gescheitert 🙂

  26. Ichbins sagt:

    und wieder eine linke Schlappe http://www.sol.de/titelseite/topnews/Saarbruecken-Politik-Saarland-Die-Linke-SPD-Pia-Doering-SB-Staatsanwalt-weist-Linken-Beschwerde-gegen-Doering-zurueck;art26205,3896703#.UGIrDlHPxnA
    wirds nicht langsam langweilig, lächerlich, was auch immer?

  27. Schichtwechsler sagt:

    Eine weitere Schlappe für die juristischen Berater …

  28. Mounty sagt:

    Rechtsanwälte und Lehrer…
    Es ist doch bekannt dass die gerne streiten und zur Rechthaberei neigen.

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