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RENTENANGST

Linke Räder stehen still

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 25. Juli 2013

Nichts Neues im linken Süden

Es gibt wieder einmal Gründe das allen Linken bekannte Lied anzustimmen. Also bitte zusammen, eins, zwei, drei……“Nichts ist unmöglich, die Linke! So und jetzt sollten die Saarländer, welche immer noch so überheblich sind und glauben, die letzten Vorkommnisse wären nur im Saarland möglich schweigen. Es ist in Wirklichkeit so: Bei der gesamten West-Linke, vom äußersten Norden bis hinunter in den äußersten Zipfel des Südens, laufen die Räder gleich, sie stehen still. Wobei ein jeder Landesverband den anderen scheinbar noch überbieten will.

So auch bei der Kür des Direkt Kandidaten für den Wahlkreis Main Spessart-Miltenberg im schönen Bayern. Dort wurde der Kandidat letztendlich mit zwei Stimmen bei einer Gegenstimme gewählt, bei persönlicher Abwesenheit, im Wahlkreis von Klaus Ernst.

Uns wurde der anschließend verlinkte Artikel zugesandt aus Bayern, mit der Bitte um Weiterverbreitung da der Sender der Meinung ist dass in Berlin der wahre Zustand der Gesamtpartei noch immer nicht erkannt wurde, da immer mit Stolz auf den großen Umschwung innerhalb der Partei hingewiesen wird. Wir schreiben es schon seit Jahren, alles was an Strukturen vorhanden war, hat sich nach den Kommunalwahlen in den verschiedensten Ländern nach und nach zerlegt.

Kandidaten Kür ohne Kandidaten
Georg Liebl war Anreise zu beschwerlich.

Um 18 Uhr ist die Versammlung der Partei DIE LINKE in Arnstein angesetzt. Bei der Mitgliederversammlung soll der Direktkandidat zur Bundestagswahl im Wahlkreis Main Spessart-Miltenberg gekürt werden. Gerade mal sieben Personen sitzen im Raum und wie sich herausstellt, gerade einmal zwei Wahlberechtigte. Zwei von 25 Mitglieder, die man insgesamt hier hat, wie der Würzburger Kreisvorsitzende David Frühling erklärt. Auch das prominente Arnsteiner Parteimitglied Klaus Ernst lässt sich wegen Urlaubs entschuldigen.

Man müsse jetzt warten, sagt ein Parteimitglied. Es folgt eine Vorstellungsrunde. Um 18.30 Uhr erscheint die eigentlich mit einladende Kreisvorsitzende des Kreisverbandes Miltenberg und Untermain, Barbara Damm. Sie sei im Stau gestanden, entschuldigt sie sich. Doch noch immer kann nicht gewählt werden – laut Wahlordnung fehlt immer noch ein Parteimitglied. Der Termin sei wohl zu kurzfristig anberaumt worden, lautet ein Erklärungsversuch.

Quelle: Mainpost >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :

Grafikquelle   :    Fotoquelle: Die Linke Bayern / Creative Commons Lizens CC BY 2.0.

eigene Fotomontage DL

3 Kommentare zu “Linke Räder stehen still”

  1. 50667 sagt:

    Unglaublich. Wahlrede per Smartphone!!!

    Einfach unverschämt und respektlos, dass die Wahlrede auch noch aus dem Jahre 2008 stammt.

    Der Gewerkschaftssekretär-Kandidat scheint die Mitglieder für äußerst naiv zu halten.

  2. Alpentrudel sagt:

    – als ehrenamtlicher Richter in Würzburg tätig

    Hoffentlich ist dem Rentner der Weg zum Gericht nicht zu beschwerlich 😀 😀 😀

  3. Dattergreis sagt:

    oder sein kluges Köpfchen?

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