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RENTENANGST

Müller legt Mandat nieder

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 27. August 2010

Nix mehr Müller, oder Wat ?

Die braunen Flecken sind nicht zu übersehen

Wie die GLOCKE berichtet, wird die Vertreterin der LINKE im Kreistag Warendorf, Ute Müller, ihr Mandat zum 30. September 2010 aus „gesundheitlichen Gründen“ niederlegen.

Weiter schreibt die GLOCKE: “ Da Nils Hagemann als nächster Kandidat auf der Liste der Linken sein Mandat als Nachrücker aus beruflichen Gründen nicht antreten könne, werde Knud Vöcking das Mandat übernehmen, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Der 54-jährige Projektentwickler aus Sassenberg  ist Kreisverbandsvorsitzender der Linken.

Karl-Stephan Schulte, der mit Müller zusammen die Kreistagsfraktion bildet, sagte: „Die Kreistagsfraktion hat Ute Müllers Entscheidung mit größtem Bedauern zur Kenntnis genommen und ihr für ihre hervorragende und stets besonders kollegiale Arbeit herzlich gedankt. Besonders auch für mich wird Ute eine große und nur sehr schwer zu füllende Lücke hinterlassen. Ute bleibt aber, worüber wir uns sicherlich alle freuen, dem Kreisverband mit Rat und Tat verbunden.“

Auf der Homepage der Kreislinken gibt es dazu bisher keinerlei Stellungnahme. Stattdessen berichtet die Linke dort über eine Aktion, deren Initiative nicht die ihre war. DGB und Grüne , sowie SPD hatten dazu aufgerufen.

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Fotoquelle : Milchreis mit Zimt und Zucker

5 Kommentare zu “Müller legt Mandat nieder”

  1. erdbeermund sagt:

    Wie war mal euer Ziel? Müller muss weg? Ziel erreicht! So einfach ist das!

  2. Hans Westkemper sagt:

    Tschüß!

  3. UP. sagt:

    Es ist rührend! Müller bleibt dem Kreisverband erhalten. Und und mit Rat und Tat wird sie „ihren“ Kreisverband unterstützen.
    Allgemein gesehen können Schwächeanfälle schon mal als Argumentationsersatz eingesetzt werden: Das kann schon ziehen in Diskussionen: Schnell die Herztropfen – der regt mich doch so auf. Oder frau aktivierte die Tränendrüsen – je nach Lage der Sache.

    Dass die liebe Ute aber jetzt so krank ist, dass sie von der Kreisrätin zurucktritt … – potztausend! das verwundert. Auch der Termin. Entweder ist man so krank, dass frau es sofort steckt oder mensch ist gar nicht krank, sondern es ist Kalkül.
    Insider und spezielle alte Weggefährten von Ute werden über die Angabe der gesundheitlichen Gründe sowieso nur schmunzeln können – im Besonderen eben auch mit der Terminierung.

    Interessant allerdings ist das Nachrück-Verfahren. Hagemann hat scheinbar keine Zeit, berufliche Gründe „zwingen“ ihn, den Job des Kreisrats nicht zu machen. Das weiss man eigentlich bereits, wenn man sich der Kandidatur stellt. Wäre er nun auch zurückgetreten, wenn er seinerzeit den Sprung geschafft hätte?
    Ich mutmasse, dass eher die übliche Hinterzimmer-Taktik die Entscheidung gezeitigt hat; denn eine den KV prägende Figur ist Hagemann nicht – eher einer der mitlaufenden JA-Sager.
    Vöcking hingegen, der grüne Lobbyist, ist der willfährige politische Ziehsohn der Frau Müller mit ihrer mehr oder weniger bewegten kommunistischen Vergangenheit. Er hat es endlich „verdient“, in der Hierarchie der Kreispartei aufzusteigen und nicht nur im Schatten des legendären Karl Stephan Schulte dahinzudümpeln

    Im Übrigen möchten wir an dieser Stelle und zu diesem Zeitpunkt aus gegebenem Anlass der Frau Kreisrätin danken. Nicht unmassgeblich ist sie am Erfolg dieser kleinen Internetz-Zeitung beteiligt – ist doch ihre reine Existenz immerwährende Motivation, nicht aufzugeben in dem Bemühen, den Menschen klaren Wein einzuschenken über die Partei DIE LINKE und den kadergeprägten Erfüllungsgehilfinnen wie Müller, die stolz drauf ist, in Ost-Berlin geschult worden zu sein.
    Sie begleitete seinerzeit freundlich und alle Register ziehend die Auschlussverfahren gegen die sogenannte „Splittergruppe“ und heutigen Betreiber dieser Internetz-Zeitung; dafür: DANKE, Ute! Mögest du uns noch lange erhalten bleiben.

  4. Jens-Uwe Habedank sagt:

    In Kleve traten bisher 1/3el der linken Ratsvertreter kreisweit aus und leider nicht eben zuück – Mandat mitgenommen, vorher noch dicke Spesen (aus Parteikasse) und keinen Cent (wie alle hier) an Mandatsträgerbeiträge.
    Zu verdanken hat man dass den noch immer am Ruder befindlichen UnLinken Typen im Kreis, massivst unterstützt vom LaVo – Na ja, dafür sind in 2009 ca. 50% der Mitglieder im Kreis ausgetreten – Und aus Düsseldorf signalisiert man noch immer große Zufriedenheit und setzt die Rauswurfpolitik gegen die internen Kritiker fort…

  5. Jörg Westhaus sagt:

    Unter Rat u. Tat verstehe ich: „Verleugnen, kontrollieren und Gerüchte streuen.“ Ich kann U. Pahl nur Recht geben. Warum ließ N. Hagemann sich wählen, wenn er doch so sehr beruflich unabkömmlich ist? Jetzt ist K. Vöcking im Kreisrat. Das Politbüro oder die selbst ernannte Elite der Linken im K.V.WAF wird kleiner, aber die Macht haben ein paar wenige Leute.
    J. Westhaus

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