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Montag, der Tag der Sonne

Erstellt von DL-Redaktion am Montag 15. April 2013

Vordkorea feirte den Tag der Sonne

File:Kim Il-sung and Kim Jong-il on a mural in Pyongyang.jpg

Die politischen Narren sterben nie – So möchte Merkel auch verewigt werden?

Ja, auch wir haben heute früh als erstes aus dem Fenster geschaut und auf die Sonne gewartet. In Nord- Korea geschah dieses sieben Stunden zuvor und so geht die große Geburtstagsparty dort bereits wieder ihrem Ende entgegen. Ja richtig, „Tag der Sonne“ wird in Nordkorea der Geburtstag des „ewigen Präsidenten Kim II Sung“ genannt, welcher heute zum 101 mal festlich gefeiert wird.

Kim Il Sung war, wie jedes Kind in Nordkorea weiß, ein höheres Wesen: Hat nicht der Himmel selbst ihm immer wieder gehuldigt und gewaltige Regenbogen über das Land gemalt? Umkreisten nicht auch im tiefsten Winter Bienen und Kraniche die Statuen, die im ganzen Land zu Ehren aufgestellt sind? Und wären die 25 Millionen Nordkoreaner ohne die übernatürlichen Kräfte ihres Staatsgründers nicht längst von Amerikanern und anderen Feinden vom Erdboden getilgt worden?

 Am heutigen 15. April feiert Nordkorea Kim Il Sungs 101. Geburtstag. Als Höhepunkt könnte sein Enkel Kim Jong Un womöglich wieder eine Rakete abschießen lassen, um sich als würdiger Nachfolger des Großen Führers zu erweisen. Dieser betreut sein Volk, so heißt es offiziell, seit seinem tödlichen Herzinfarkt 1994 weiter aus dem Jenseits als „Präsident in Ewigkeit“ .

Aber, dieser Tag wird nicht nur dort gefeiert. Wie eine Nachrichtenagentur aus Asien meldet wurde Ende März der Erfurter Torsten Schöwitz zum Vorsitzenden des deutschen Vorbereitungskomitees für den Tag der Sonne gewählt. Dieser Herr ist stellvertretender Vorsitzender der KPD, einer Partei welche angeblich 150 Mitglieder zählt. Von der Partei wird auch der Arbeitskreis für Juche- Ideologie, welche in Nordkorea propagiert wird, unterhalten. Die Ideologie wird von gewissen Kreisen als die Fortsetzung des Marxismus-Leninismus verbreitet. In Deutschland soll es in Hannover und auch Erfurt zwei Juche-Studienkreise geben.

Wir sehen also das sich Personen mit einer derartigen oder ähnlichen Bildung durchaus an die Spitzen von politisch orientierten Parteien (sie nennen das so) setzen können. Dazu braucht es keiner klugen Köpfe, sondern nur das entsprechende Studium. Auch die Verklärung des Vergangenen finden wir hier wieder. Heißen die Idole nun Marx, Lenin, Stalin, Brandt oder Adenauer. Letztendlich ist es nur ein Hinweis auf das heutige versagen, ein Handel ohne alternative eben.

Nein, wir von DL sind zu diesen Feierlichkeiten nicht geladen worden, gehen aber davon aus dass es in der Partei DIE LINKE unter den entsprechenden WurzelsucherInnen sicher etliche Verehrer geben wird. Denen rufen wir hier schon einmal ein fröhliches „Juchhe“ zu. Haben diese sich doch auf den richtigen Wege gemacht den Spuren der DKP zu folgen um sich auch innerhalb der Größenordnung den 150 Mitgliedern langsam aber sicher anzupassen.

Nur, da die Juche – Ideologie eine Fortsetzung des Marxismus-Leninismus ist, lässt sich bereits erahnen was diesem Land noch bevorsteht. Nicht von ungefähr wurden doch einige Rennpferde welche wohl die falsche Richtung einschlugen ins Abseits gescheucht, um weiterhin einem alten Esel mit Namen „Oskar“ ungestört folgen zu können.

So haben auch wir hier im Land unseren Tag der Sonne, welcher von verschiedenen Einrichtungen schon gestern eingeleitet wurde. So auch von der SPD welche noch nicht einmal den Anbruch des Montag abwarten konnte um die Spuren ihrer Vergangenheit verschmieren zu können. Diese Partei braucht keine Sonne, sie ist die Dunkelheit, wobei der Kanzlerkandidat bekennt, gerne im Schatten der Tischplatten zu arbeiten. Das neue Programm ist aber auch so etwas von links, wir riechen es bereits, -Hartz 5-7.

Wie sagte er noch vorgestern: „Hätte, Hätte – Fahrradkette ?“ Wird von der SPD Nahles bestimmt mit „ä“ geschrieben. Aber so ist dieses Land: Versager an die Spitze. Lafontaine versagte in der SPD, Steinbrück als Bankenregulierer, Trittin bei der Asylgesetzgebung, Merkel in der FDJ, ihr blieb es versagt Honeckers Platz einzunehmen, ja und last but not least Gauck konnte das Geld der Stasi auch nicht zurückbringen.

Genau das (Geld zurückbringen) versucht aber von Heute an die neue Partei AfD. Sie will versuchen „unser“ in der Welt verlorenes Geld, die D – Mark zurückzubringen? Gebührt ihr nicht alleine schon für den Versuch ebenfalls ein obligatorisches „Juchhe“ ? Wir Bürger, vor allen Dingen die Linken Denker, Parteimitglieder ausgeschlossen die haben keine Zeit sondern müssen den Esel treiben, sollten einmal überlegen was wir denn mit den zu erwartenden Reichtum dann alles kaufen werden? Wieder den Rest der Welt, noch mehr Welt als die Merkel CDU ?

Obwohl, eine neue nach rechts orientierte Partei ist gar keine schlechte Idee. Ist es doch vielleicht die einzige Möglichkeit dieses Nachkriegsimperium ohne Dynamit, also rein geistig, zu sprengen? Eine neue friedliche Revolution? Wie fragen die Schweitzer in der Werbung? „Wer hat‘ s gemacht“? Ja, richtig, wieder Merkel und Gauck, unsere Freiheitsapostel aus dem ehemaligen Osten, „Honeckers Erben“ aus der Satire? Sie merken es nur noch nicht und werden eines Tages mit Kopfschmerzen aufwachen.

Denn, das jetzige lamentieren, die Warnung vor einen Rutsch zu den Rechtsradikalen wäre Logistisch nicht nachvollziehbar. Damit wäre die Partei chancenlos, sie würde sich selber ins Abseits begeben, denn das macht die Bevölkerung nicht mit, genauso wenig wie einen offiziellen  Rutsch der Linken in den Sozialismus oder Kommunismus. Nur die Döspaddel haben das noch nicht bemerkt.

Die Abspaltungen durch die Grünen und das spätere entstehen der Linken haben die SPD an den Rand des Abgrund gebracht. Dieser Prozess ist noch lange nicht am Ende angelangt. Jetzt scheint das Gleiche auf der anderen Seite zu beginnen was für die Demokratie nur förderlich ist. Das Alte muss zergehen, damit Neues entstehen kann. Das ist der Kreislauf der Natur und auch der Lauf der Sonne, deren erscheinen heute vielleicht wirklich Neues gebracht hat?

Schrifteinfärbung – Quelle:  TAZ >>>>>   weiterlesen

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Fotoquelle: Kim Il-sung and Kim Jong-il on a mural in Pyongyang
Source The Kims
Author Michael Day
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Checked copyright icon.svg This image, originally posted to Flickr, was reviewed on 16 February 2013 by the administrator or reviewer File Upload Bot (Magnus Manske), who confirmed that it was available on Flickr under the stated license on that date.

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