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Mit Sahra in den Krieg

Erstellt von IE am Donnerstag 13. März 2014

Die Instrumente der Opposition

Da lässt der Hummer aber wieder einmal seine Scheren klappern und versucht so eine unwissende Bevölkerung in Panik zu versetzen. Glauben wir somit den Aussagen der Sahra Wagenknecht steht also der Dritte Weltkrieg unmittelbar bevor, wenn! Ja richtig, denn das letzte Wörtchen des Satzes ist das wichtigste, denn für so dumm, dass unsere politischen Hilfsarbeiter die NATO in der Ukraine intervenieren lassen, na für so verblödet halten selbst wir diese nicht.

Teile der Linken scheinbar ja, und schließen so von sich auf Andere? Nur Wählerstimmen lassen sich durch eine in Panik versetzte Bevölkerung ganz sicher nicht gewinnen. Denn diese neigen eher, und das zeigen die letzten Jahre überdeutlich, sich dorthin zu wenden wo beruhigend auf sie eingewirkt wird. Zitieren wir hierzu einmal aus einen Kommentar von René Heilig, heute im Neuen Deutschland:

Die Instrumente der Opposition

 René Heilig meint, dass auch leise Töne zur Kunst gehören

Feuert Ziercke! Her mit dem Untersuchungsausschuss! Regierung, dir zeigen wir’s! Solche Sprüche wünschten sich die Medien. Und sie bekamen sie. Und nun? Nichts! Der BKA-Chef bekommt seine wahrlich mehrfach verdiente Pension noch immer nicht und das scharfe Schwert der Opposition wird auch nicht gezückt.

Tja, so ist das: Wer am Anfang zu laut trompetet, ohne alle Noten zu kennen, dem geht nicht nur die Luft aus, dem rennen bald auch die Zuhörer weg. Und wer auf die Pauke haut, obwohl in der Partitur andere Instrumente gefordert sind, erzeugt auch nur Misstöne. Ob diese simple Erkenntnisse bei den Richtigen ankommt?

Gut der Kommentar bezieht sich auf „leise Töne“ und nicht direkt auf Sahra Wagenknecht, aber aus einer Ansprache heraus sollte schon ein Sinn verständlich sein. Wobei, die Argumentation an Wirkung verliert einen jeden als Faschisten zu beschimpfen, wenn dieser nicht bei drei auf die Bäume flüchtet. Aber, zum schimpfen braucht es ja auch weniger Hirn als sich mit ideologischen Gegnern auseinander zu setzen.

Experten lassen wissen das die Gruppe der „Faschisten“ in der Ukraine zwischen ein und zwei Prozentpunkte stark ist. Gut vielleicht immer noch zu viele, aber das entspräche in etwa dem Wähleranteil von Linken Randgruppen hierzu Lande, würden diese Spaßgruppen nicht auf den Trittbrettern der Partei aufspringen. Aber so ist das nun einmal, zeigt sich Regierung wie Opposition schwach werden nahezu automatisch die Randgruppen stark.

Aber gäbe dieses nicht ein schönes Foto, Wagenknecht zieht als Kämpferin für die Freiheit ins Gefecht. So wie seinerzeit zum Schottern oder zur Wendezeit als wohl demonstriert werden sollte, mit einen Eintritt in die SED, den Mauerfall aufhalten zu können? Auf den Demos in Leipzig wurde sie damals genau so wenig gesehen wie der Pfarrer Gauck.

Sahra Wagenknecht warnt vor dem „dritten Weltkrieg“

Ein Anschluss der Krim an Russland ist nach einem Referendum zu akzeptieren, und die Grünen sind blind für die „faschistischen Teile“ der Übergangsregierung in Kiew – sagt die Linke Sahra Wagenknecht. Und äußert Verständnis für die Ängste Moskaus.

Einen Tag vor der Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Ukraine hat die Linkspartei ihre Positionen in dem Konflikt deutlich zugespitzt. Sahra Wagenknecht, stellvertretende Vorsitzende von Partei und Bundestagsfraktion, übte am Mittwoch vor Journalisten in Berlin deutliche Kritik sowohl an der Bundesregierung als auch an den oppositionellen Grünen.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) habe bei seinen Bemühungen um eine Schlichtung des Konflikts „Schiffbruch erlitten“, sagte Wagenknecht.

Den Grünen warf sie „Blindheit für die faschistischen Teile“ im Machtgefüge der Ukraine vor, eine aus ihrer Sicht „mehr als fragwürdige Haltung“.

Wagenknecht sagte, ein Anschluss der Krim an Russland nach einem Referendum auf der Halbinsel müsse akzeptiert werden. Sie äußerte Verständnis für Ängste Russlands, die unter anderem begründet seien durch eine mögliche Aufnahme der Ukraine in die Nato. Das Interesse von Russland in der Region sei zu berücksichtigen, meinte die Linken-Politikerin. Der Einmarsch russischer Soldaten auf der Krim sei zwar ein Bruch des Völkerrechts, jedoch auch eine „Reaktion auf eine Fehlentwicklung“ – die Einsetzung der Übergangsregierung in Kiew.

Intervention des Westens? „Das ist der dritte Weltkrieg“

Quelle: Der Tagesspiegel >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia – Author CHERIE A. THURLBY

This image is a work of a U.S. military or Department of Defense employee, taken or made as part of that person’s official duties. As a work of the U.S. federal government, the image is in the public domain.

5 Kommentare zu “Mit Sahra in den Krieg”

  1. Frühspätaufsteher sagt:

    Frau Lafontaine in spe hat auch was zu Hoeneß zu sagen.

    http://www.sahra-wagenknecht.de/de/article/1871.hoeness-mannschaft-sitzt-auf-der-regierungsbank.html

  2. [bremer] sagt:

    Wozu geben die nicht ihren „Senf“ dazu ?
    Praktischen „Nutzwert“ für die WählerInnen hat das alles nicht.

  3. Opa Fielmann sagt:

    Linksaußen Wolfgang Gehrcke gab im ZDF zum Besten, Putin habe sich „maßvoll“ verhalten.

    Dafür bekam Gehrcke von Gregor Gysi einen Rüffel, der betonte, das mit dem rechten Rand würde er „so nicht sagen“

    http://www.sueddeutsche.de/politik/streit-zwischen-linken-und-gruenen-krim-krise-spaltet-die-opposition-1.1911115

    Ein ehem. stellvertretender DKP-Vorsitzender weiß sofort, was ein „KGB-Zar“ auf dem Thron im Kreml zu hören wünscht und zeigt gleichzeitig damit, die wahre Gesinnung der Pseudo-Demokraten.

  4. Luigi sagt:

    Hat Frau Hummerknecht nicht ein Buch geschrieben, in deren Titel das Wort „Freiheit“ auftaucht?
    Sie meint in Wirklichkeit „Freiheit im Kommunismus“ 😉

  5. Rennsemmel sagt:

    Der „Gebrauchswert“ der Linken besteht darin, dass sie wirklich zu allem ihren Senf geben und „verdiente“ Genossen auf Kosten der Steuerzahler in Lohn und Brot bringen.

    Von einer Opposition erwartet Wähler/IN dass die Linke für die Zukunft Perspektiven aufzeigt. Sie tut es aber nicht.
    Es kann doch nicht so schwierig sein, die Banken zu verpflichten, den Finanzämtern mitzuteilen, welcher Steuerpflichtige wie viel Geld in Steueroasen transferiert, damit die Steuerpflichtigen auch nicht „vergessen“, dem Finanzamt mitzuteilen, was sie aus diesen Kapitalanlagen an Einkünften erzielen.

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