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RENTENANGST

Minijobber in der LINKEN

Erstellt von IE am Dienstag 20. November 2012

Das Leben zwischen dem Herrn und seinen Knecht/Sklaven sehen wir besonders bei Denen welche sich die „soziale Gerechtigkeit“ auf die Fahnen heften

Dies ist eine sich immer wiederholende Geschichte. Das Leben zwischen dem Herrn und seinen Knecht/Sklaven. Sei es in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft, es scheint sich sehr wenig zu verändern. Besonders auffällig  wenn es immer wieder bei denen passiert welche sich den Slogan der „sozialen Gerechtigkeit“ auf ihre Wetterfähnchen drucken ließen.

Und man lässt diesen Betrug geschehen. Widerspruchslos ergebend, denn es sind die von Oben  welche nach Unten durchtreten. Oben hält man zusammen. Erbarmungs – und Rücksichts- los das Bodenpersonal unten zu haltend, um die tagtäglichen Dankbarkeiten entgegennehmen zu können.

Pack schlägt und Pack verträgt sich, so sagt es der Volksmund und wir stellen hier fest dass es in der Partei Ausschlüsse aus nichtigeren Gründen gab. Sicher, dort war die Verbindung der Ausgeschlossenen zu den Schiedskommissionen scheinbar nicht eng genug, so das Parteischädigung sowohl mit einem Linken als auch Rechten Auge betrachtet werden konnte. Genau so wie es den Trägern von weißen Kragen gerade gelegen kam.

So ist es möglich das Richter und Anwälte innerhalb ihres beruflichen Tagesgeschäftes als Biedermänner/Frauen auftreten konnten, des Abends aber, in ihrer Freizeit das wahre ICH offenlegten. Das Ärgernis sind nicht die Täter sondern die gerne beschimpften Querulanten welche diesen Scheinriesen und Manipulieren auf die Füße treten.

So auch im schönen Hessenlande in dem die dortige Abgeordnete Marjana Schott Mitarbeiter zu Mini-Verdiensten einstellte. Das sich die Fraktion dieser parlamentarischen Geschäftsführerin unterdessen selber in ihre Einzelteile zerlegte sei hier nur am Rande erwähnt. Als eine der West- Fraktionsauflösungen mit einer Nummer zwischen 150 und 200?

Das Predigen von Wasser um selber Wein zu trinken, noch nicht einmal heimlich, ist in der Partei die Linke zu einem gängigen Ritus der dortigen Besitzer klasse geworden. Ist diese Partei Teil einer Strategie der Millionäre? Wo ist es besser leichter möglich sein Fußvolk unter Kontrolle zu halten als innerhalb einer Partei in der die Besitzenden sich selber an der Spitze halten. Den eigenen Fußabtreter vor einer Villa liegend kann  nach belieben ausgeklopft, austauscht oder in die Reinigung geben werden. Der Abtreter muss nur klein halten werden, so das er sich nicht selbständig machen kann.

Die Vorkommnisse in Hessen sind keine Einzelfälle. In Gelsenkirchen ist auch schon Klage bei dem Arbeitsgericht eingereicht worden. Die Sogenannten Bürgerbüros in dem sich viele versammeln, am wenigsten aber die Bürger, sind ein Pfuhl dieser Praxis von Minijobbern welche ihre Jobs gerne verrichten, da im Hintergrund immer die Hoffnung auf eine Festanstellung vorhanden ist.

Natürlich bestätigen sich die dafür in der Verantwortung stehenden unisono der Unwissenheit. Die einzig entscheidende Maßnahme: Stellung eines Antrag auf Parteiausschluss wegen Schädigung der Partei, gehen sie letztendlich aber nicht an. Haben diese Herrschaften vielleicht alle selber noch einige Leichen im Keller versteckt?

Laut „Spiegel“ beschäftigt die Linke aber selbst 67 Minijobber. Die Grünen-Abgeordneten bringen es auf 43 Minijobber, die SPD hat 163. Zum Vergleich: Für CSU und CDU ackern 486 Minijobber. Dieses alles natürlich im Umkreis der Berliner Zoos.

Die Regierungsparteien hatten die Anhebung des steuerfreien Einkommens für Minijober als „notwendigen Inflationsausgleich“ bezeichnet. Es war die erste Erhöhung der Geringfügigkeitsgrenze seit 2003. Die rot-grüne Bundesregierung hatte die Minijobs im Rahmen der Hartz-Reformen eingeführt. Ziel war es, Erwerbslosen den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen und Schwarzarbeit zu bekämpfen. Seither boomen Minijobs. Zuletzt lag die Zahl der geringfügig Beschäftigten bei knapp sieben Millionen.

So ist und bleibt die Debatte und der Ruf nach sozialer Gerechtigkeit in der Linken eine Scheindebatte. Der Schlachtruf gleicht dem „Hartz 4 muss weg“. Niemand weiß so richtig wo denn das Ziel ist. Muss Hartz weg, oder nur halb, oder vielleicht auch nur verbessert, unter einem anderen Mäntelchen, vielleicht dem des Grundeinkommens? Wer weiß was von den Vorbetern alles noch erfunden wird. Wichtig ist allein dass das Wasser dort unten immer in Maßen vorhanden ist, während der Wein Oben in Strömen fließen darf.

Auf das Beispiel der Sahra Wagenknecht von Sonntag und Montag auf DL berichtet, sei noch einmal hingewiesen. Eine Partei welche Steinbrück aufgrund seiner Mitnahme Mentalität kritisiert sollte schon den Zusammenhang der im Interview geübten Pressekritik und den Auftritt in einem solchen Hochglanz Magazin der FDP Hauspostille plausibel erklären können, wenn Frau denn Glaubwürdig erscheinen möchte.

Zu den vorstehenden Themen der Mitnahme Mentalität über alle Parteien hinweg passt auch die Recherche unseres Mitarbeiters „Bremer“. Dieser fand nun heraus dass die Fraktion der DIE LINKE sich auch noch den Betriebsrat der Abgeordnetenmitarbeiter von Steuergeldern finanzieren lassen will. Wobei hier festzuhalten ist das sich einige MdBs  am Anfang geweigert hatten, einen Betriebsrat der Mitarbeiter zuzustimmen.

Die Datei aus dem Bundestag:  >>> HIER <<<

In den offiziellen Statistiken heißt es, die Linksfraktion habe 530 Mitarbeiter. Bei meinen Recherchen auf den Webseiten der Fraktion bin ich nur auf 399 Mitarbeiter

7 studentische Mitarbeiter
1 Auszubildende
1 Praktikantin.

gestoßen.

Die offizielle Statistik: >>> HIER <<<

Gestückelter Landtagsjob

Wann immer es geht, prangert die Linke Hartz IV an. Doch eine hessische Abgeordnete stellte Mitarbeiter zu Mini-Verdiensten ein – und sorgt damit für parteiinternen Zoff.

In der hessischen Linkspartei ist erheblicher Unmut über die parlamentarische Geschäftsführerin der mittlerweile aufgelösten Landtagsfraktion, Marjana Schott,entstanden.

Grund dafür sind die Bedingungen, zu denen sie mehrere Wahlkreismitarbeiter beschäftigt hat: Nach Informationen der SZ hat Schott mit dem ihr für die Besetzung einer Stelle zur Verfügung stehenden Geld vier Mitarbeiter gleichzeitig beschäftigt.

Dadurch erhielten drei der Mitarbeiter so wenig Geld, dass mindestens einer von ihnen zusätzlich Hartz IV beziehen musste. Dieser Zustand wird nun beendet; die drei Mitarbeiter werden von anderen Landtagsabgeordneten auf der Basis von halben Stellen eingestellt. Laut Linken-Landeschef Ulrich Wilken wird dafür kein Geld der Fraktion verwendet, stattdessen bezahlen Schott und zwei andere Abgeordnete die Mitarbeiter von sofort an aus eigenen Mitteln. Gleichwohl gibt es Kritik an Schotts Vorgehen.

Formal ist die Praxis nicht zu beanstanden: Jedem Landtagsabgeordneten steht ein Betrag von 3088 Euro im Monat zur Verfügung, um Mitarbeiter zu beschäftigen. Wie die Parlamentarier mit dem Geld verfahren und wie viele Mitarbeiter sie einstellen, bleibt ihnen überlassen.

Quelle: Sueddeutsche-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle   :

Grafikquelle  :  Screenshot: von TAZ / privat durch DL – Foto Jens Jeske

Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“ lizenziert.

6 Kommentare zu “Minijobber in der LINKEN”

  1. Bremer sagt:

    „Gerechtigkeit geht anders“ und deshalb haben auch mindestens 11 der 76 MdBs der Linken auch noch ein zweites Mandat (sogenannte „Doppeldecker“).

  2. Ichbins sagt:

    Doppelmoral

  3. ichgreifmirandenkopf sagt:

    Die Partei der „Sozialen Schlechtigkeit“, ekelhaft!

  4. RosaLux sagt:

    MiniJobber im Dienst von Abgeordneten gleich welcher Farbe ist moderne eine Form der Sklaverei, die jedenfalls bei der „Partei der sozialen Gerechtigkeit“ – oder trifft das nicht mehr zu? – unter keinen Umständen hätte vorkommen dürfen. Anders gefragt, wenn schon gewisse MdBs und MdLs keinen Anstand besitzen, was hier auf DL ausgiebig beklagt wurde, wieso hat die Parteiführung nicht irgendwann reagiert, indem sie „Benimmregeln“ herausgibt? Ist man dort so blind? Oder deckelt man auch dieses politisch-moralische Fehlverhalten? Jedenfalls zeigt diese LINKE weder Anstand noch Verstand, ist einfach nur mittelmäßig gewöhnlich. Eben überflüssig. Oder nicht?

  5. Schichtwechsler sagt:

    so sind sie halt. mit gespaltener zunge sprechen und vehement bei den anderen parteien den zeigefinger erheben!

  6. Thomas A. Bolle sagt:

    Diese Sache muss noch einen Schritt weitergedacht werden. Was machen die Minijober und auch Festangestellten, wenn „ihr“ Mandatsträger kein neues Mandat bekommt?
    Da sie ja sicherlich auch ideologisch gefärbt sind, wird keine andere Partei die einstellen. Welche Qualifikation haben sie dann um in der freien Wirtschaft unterzukommen? Wer hilft ihnen um ein neues Einkommen zu erzielen?
    Auch so können Abhängigkeiten mit all ihren Folgen und Auswüchsen geschaffen werden.

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