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RENTENANGST

Merkel verachtet Banker

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 29. Juni 2013

Warum spielt sie uns diese Wut vor,
sind wir zu blöde Lumpen zu durchschauen

Merkel platzt der Kragen lesen wir, aber, der ist doch schon zuvor geplatzt, ihr Oberteil steht doch vorne offen. Und warum spielt sie uns diese Wut vor? Möchte sie in Zukunft als Schauspielerin arbeiten, wozu sie vielleicht mehr Talent denn als Kanzlerin aufbringt? Wie viel zahlt sie denn aus ihrer Privatschatulle für das von ihr mit verursachte Bankendesaster? Nicht einen Cent, denn dafür hat sie ja die doofen Steuerzahler denen dafür die Renten, Löhne und Sozialleistungen gekürzt wurden.

Sie sollte besser darauf achten das dem so betrogenen Bürger nicht der Kragen platzt welches unverständlicherweise noch immer nicht geschehen ist. Wenn dieses eines schönes Tages passieren sollte, wird es vorbei sein mit ihrer Herrlichkeit in diesem Land. Aber sehr wahrscheinlich hat sie sich schon lange ein Plätzchen an der Seite ihrer ehemaligen Landsfrau in Chile gesichert. Der Name „Honeckers Rache“ wird ihr nicht umsonst zugeteilt worden sein.

Überhaupt, ihre Reaktion auf die Redeweise der irischen Banker ist schon der Hinweis auf eine gewisse Portion an Blauäugigkeit und lässt erahnen wie weit sie inzwischen von der Bevölkerung entfernt ist. Ist ein „Deutschland, Deutschland über alles“ aus dem Mund ausländischer Banker etwas anderes als wenn dieses von den eigenen Leuten gesprochen wird? Bekommen wir, die Bürger, nicht laufend vorgekaut worin die Deutschen gerade wieder an der Spitze liegen und das weltweit!

Sie sollte doch einmal ohne ihre Leibwächter alleine auf Reise gehen, dort wo man sie nicht sofort erkennt, in Asien, Australien, oder Afrika. Nicht in die Touristenzentren, einfach einmal nur als Mensch unter Menschen! Sie brauchte nicht einmal zu reden. Sehen und hören reicht. Viele Menschen haben heute noch Angst vor den Deutschen und titulieren diesen erst einmal als Nazi. Die Art und Weise ihrer politischen Darstellung ist auch nicht gerade förderlich solcherart Vorurteile abzubauen.

Nach Griechenland, Italien, Spanien oder Portugal wäre solch ein Trip schon Lebensgefährlich für sie und das ist mit Sicherheit nicht die Schuld der Ausländer. Auch einer Politikerin sollte schon bewusst sein das für alles einmal eine Rechnung serviert wird. Wer selber ohne Skrupel vorgeht, sollte diese auch nicht von anderen erwarten.

Es ist pure Hetze zu schreiben das mit dem Ausdruck „Scheißdeutsche“ die deutschen Sparer angesprochen wären. Man spricht hier von den Idioten der Deutschen Politik welche glauben sich immer und überall vordrängen zu müssen. Das einem Banker schon damals bewusst war wie die ganze Sache letztendlich ausging wäre nur normal. Das wussten die deutschen Banker auch und wir sollten uns besser fragen warum es die deutschen Politiker nicht wussten? Wäre es möglich das die Lobbyisten der Banken zu der Zeit sehr viel Geld in ihren Taschen hatten?

Sollten wir Bürger es denn als Kompliment für unsere Politiker werten, dass diese es bis zum heutigen Tag ihren Bürgern nicht plausibel erklären können, wo denn die verlorenen Milliarden hin gewandert sind? Soviel an gebündelter Dummheit sollte für die Gewinner der Deals, den Bankern nicht Anlass für entsprechenden Hohn und Spott sein? 4,5 Billionen Euro einfach so verschwunden? Wer sich solche Politiker erlauben kann, wird nie wieder arm werden.

Aber so ist das mit den Krähen dieser Welt. Ist es nicht erstaunlich das in diesen Land zum Beispiel niemand ernsthaft hinterfragt wie so ein Politiker wie Franz-Josef Strauß seinen Erben laut Presseberichte runde 300 Millionen Euro hinterlassen konnte? Das scheint hier vollkommen normal zu sein ohne jemals hinterfragt zu werden was zeigt, das die Krähen langsam aber sicher zu einer Plage werden.

Merkel „verachtet“ Banker der Anglo Irish Bank

Die Äußerungen der Banker seien „eine richtige Schädigung der Demokratie, der sozialen Marktwirtschaft und allem, wofür wir arbeiten.“ Die „Irish Times“ hatte zu Beginn der Woche Gesprächsmitschnitte von Top-Managern der Anglo Irish Bank auf dem Höhepunkt der Finanzkrise 2008 veröffentlicht. In einer Sequenz schimpfte Bankmanager John Bowe auf die „Scheißdeutschen“ und sang „Deutschland, Deutschland über alles“. Der damalige Bankchef David Drumm bog sich dabei vor Lachen. Mit den „Scheißdeutschen“ meinten die Manager die deutschen Sparer, die ihr Geld auch nach der staatlichen Bankengarantie in Irland noch bei Anglo Irish anlegten. Den Bankchefs war damals schon klar, dass ihr Institut zum Milliardengrab werden würde: Die sieben Milliarden Euro Nothilfe, die das angeschlagene Geldhaus von der Regierung forderte, werde man „zurückzahlen, wenn wir das Geld haben… also nie“, hieß es am Telefon zu einem Kollegen.

Quelle: RP >>>>> weiterlesen

[youtube IMjSVZC4drw]

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Fotoquelle: Wikipedia

Author Joe Higgins Euro Election Campaign

Source Flickr: Protest against bailout of Anglo Irish Bank

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2 Kommentare zu “Merkel verachtet Banker”

  1. aldibe sagt:

    Selten einen solch guten Kommentar gelesen

  2. Helmut Kokoscka sagt:

    Warum die Aufregung? Die Bänkster sagen doch nur die Wahrheit!!

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