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Mein Name ist Euro Hawk

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 6. Juni 2013

ich spiele den Luftikus für Drohnen Uschi

Mein Name ist Euro Hawk

Heute wollen wir einmal in der Natur bleiben, völlig unpolitisch und uns mit den Bienenvölkern beschäftigen. Wir legen großen Wert auf die Feststellung das alle Auffälligkeiten mit bekannten Personen aus Politik und Wirtschaft auf keinen Fall beabsichtigt und rein zufälliger Natur sind.

Einige Leser werden natürlich versuchen das hier gelesene mit bekannten Figuren wie einer gebär- freudigen und einer eher un- freudigen Person oder auch einen Kriegsminister im Zusammenhang zu bringen. Diese alle haben aber nichts mit den Bienen gemeinsam, und bringen im besonderen nicht das gleiche soziale Interesse für ein ganzes Volk zum Ausdruck. Wir sehen also auch auf den zweiten Blick, das derlei Vergleiche an den Haaren herbei gezogen sein müssen.

Auch das hier zu lesende Untergangsszenario kann so nicht eintreffen, da natürliche Vorgänge nicht mit menschlicher Vorgehensweise vergleichbar ist. Der Mensch richtet Warteschleifen, wie bei einem Call-Center ein, um die beabsichtigte Vergänglichkeit des Nutzlosen zu verschleiern. Diese Nutzlosigkeit finden wir dann in der Form von Tafeln, oder auch die der  Leiharbeit oder auch unter wohlklingenden Namen wie Sozialverbände wieder, welche aber nur den Eigennutz verschleiern sollen. Es ist sehr wichtig den noch Benötigten nicht ihre im Alter folgende Überflüssig- und Nutzlosigkeit frühzeitig anzuzeigen.

Die Reaktion der Drohnen auf die Abdrängung von ihren Futterplatz konnten wir am letzten Wochenende sehr schön in der Türkei und Frankfurt beobachten als es der unsolidarischen Macht vielleicht zum letzten Mal, mit nahezu gleichen Mitteln gelang, die Oberhand zu behalten. Die Schwarmzeit der Bienen hat aber gerade erst begonnen!

Hier eine Erklärung:

Bei den ganzjährig staatenbildenden Honigbienen treten die Drohnen nur in der Vermehrungsphase des Bienenvolks, der Schwarmzeit, auf, etwa von April bis August, hauptsächlich aber im Mai und Juni. Die Drohnen beteiligen sich nicht an irgendwelchen Arbeiten im Bienenstock oder am Sammeln von Pollen und Nektar. Sie sind im Gegensatz zu den Männchen solitär lebender Bienenarten nicht einmal in der Lage, Nektar aus Blüten aufzunehmen, sondern sind zu ihrer eigenen Ernährung auf den sozialen Futteraustausch (Trophallaxis) (oder auch römischer Dekadenz red.) im Bienenvolk angewiesen. Nach der Geschlechtsreife fliegen sie regelmäßig aus, um nach begattungsfähigen Bienenköniginnen zu suchen, siehe auch Drohnensammelplatz.

Ein häufig verwendeter Begriff ist die sogenannte Drohnenschlacht am Ende dieser Zeitspanne, etwa zur Sommer-Sonnenwende. Den Drohnen wird der soziale Futteraustausch verweigert und sie werden bereits am Flugloch abgedrängt, also nicht mehr nach ihren Ausflügen in das Bienenvolk gelassen. Es kann auch vorkommen, dass jüngere Drohnen von Bienen aus dem Bienenstock herausgezerrt werden. Die Folge davon ist, dass sie aufgrund von Nahrungsmangel schließlich nicht mehr flugfähig sind und verhungern. Häufig kann man in dieser Phase herumkrabbelnde, sterbende Drohnen beobachten.

Quelle: Auszüge aus Wikipedia

Der Luftikus

Bald, in nicht allzu ferner Zukunft, wird in einem Hangar abseits eines deutschen Flugplatzes ein bucklig und blind aussehendes Fluggerät mit 40 Meter Flügelspannweite stehen. Unter diesen Flügeln werden Spinnweben hängen. Der einzige Euro Hawk, der es aus den USA nach Deutschland geschafft hat.

 Einige hundert Millionen Euro hat das Bundesverteidigungsministerium für einen amerikanischen Flieger versenkt. Denn dieser wurde als Vehikel gebraucht, um eine deutsche Überwachungstechnik fertig zu entwickeln. Die Drohne diente bloß als Hülle für eine Überwachungstechnik aus Bayern, von EADS. Die Technik wird dann wahrscheinlich in ein blinkendes Flugzeug mit Pilot eingebaut, das hoch am Himmel Daten aller Art aufsaugt. Sie wird sich zweifellos auch gut in alle Welt weiterverkaufen lassen.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Hier der „Offene Brief“ einer Drohne. Jetzt spricht der Euro Hawk! Persönlich. Ehrlich. Schonungslos

„Liebes deutsches Volk,

mein Name ist Hawk, Euro Hawk. Ursprünglich war ich einmal das Lieblingskind von Thomas de Maizière, wurde gehegt und gehätschelt und der Öffentlichkeit als Superdrohne verkauft. Seit Tagen nun werde ich nur noch als Desaster oder Debakel bezeichnet und bin der Auslöser für eine waschechte Affäre. Das habe ich nicht verdient!

Ich bin in dieses Land gekommen, um ihm zu helfen, ihm zu dienen. Ja, glaubt ihr Deutschen denn wirklich, die Welt da draußen ist nur Champions League? Deutschland wird nicht in Wembley verteidigt!

Einige wenige Deutsche beklagen sich darüber, dass für meinen Kauf angeblich irrsinnige Unmengen an Steuergeldern verschwendet wurden. Aber ich sage Ihnen: Ausländische Spitzenkräfte haben nun einmal ihren Preis. Und etwas mehr als eine halbe Milliarde Euro sind für Europas Wirtschaftswunder-Spitzenland doch höchstens Peanuts. Damit könnte man eine hoch verschuldete Stadt wie Bielefeld gerade mal zur Hälfte sanieren.

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia

Author Waugsberg

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Ein Kommentar zu “Mein Name ist Euro Hawk”

  1. exlinker sagt:

    bei solchen Projekten hat sich die Bundeswehr immer schon verhoben und was da jedes jahr an Geld rausgeworfen wird
    wir könnten alle Zebrastreifen aus marmor anlegen mit der kohle

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