DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Schein als Sein

Erstellt von Bernd Wittich am Dienstag 25. Januar 2011

Bisher: Mehr linker Schein, als linkes Sein.

Alexander Ulrich.jpg

DIE LINKE in Rheinland-Pfalz hat kaum noch Chancen die notwendigen 1,5 % aus dem Feld der Nicht- und Wechselwähler aus eigener Kraft zu mobilisieren, denn der Bundestrend wird ihr höchstens 3,5 % einspielen.

Die innerparteilichen Gegenspieler um den Ex-Landesvorsitzenden MdB Alexander Ulrich werden nichts tun und nichts unterlassen, was die Erfüllung ihrer Vorhersage, mit der jetzigen Landes- und Kandidatinnenmannschaft seien keine Wahlen zu gewinnen, eintreten zu lassen.

War dies doch der demagogisch zu nennende „Rücktrittsgrund“ des ehemaligen Landesvorsitzenden, der diesen Schritt freilich mit seiner Verantwortung vor der Partei als ehrenhaft und rational zu deklarieren suchte.

Die innerparteilichen Putschisten um MdB Senger-Schäfer haben ihm diesen Abgang leicht gemacht, denn ihnen fehlte es an Mut sich zu ihrer Mitverantwortung für die demobilisierte Partei zu bekennen. Was gemeinsam vermieden wurde: Mit den Mitgliedern die Kampagnenfähigkeit der Partei zu erarbeiten, was freilich bedeutet hätte personell und vor allem in den Formen des innerparteilichen Lebens entschiedene Konsequenzen in Richtung Demokratisierung, breiter Mitgliederbeteiligung und Transparenz der Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse zu ziehen.

Da aber MdB Senger-Schäfer und MdB Katrin Werner ihren Politkarrierenstart der Kungelei mit Alexander Ulrich verdankten, waren ihnen aus Opportunismus die Hände gebunden.

Glaubhaftigkeit vor den Mitgliedern und Wählerinnen war und ist so nicht zu erlangen. DIE LINKE Rheinland-Pfalz hat, trotz zahlreich kommunalpolitisch Engagierter, die jedoch von der Landesführung nach erfolgreicher Wahl im Stich gelassen wurden (federführend Frank Eschrich und Theisinger Hinkel als Verantwortliches des „Kommunalpolitischen Forums“) bzw. in die innerparteilichen Fraktionskämpfe eingebunden wurden, kaum eine echte Verbindung zu den Bürgerinnen herstellen können. Wählerstimmungen und konkrete Sorgen sind der Linken im Lande allzu oft noch verborgen geblieben, ein Erfahrungsaustausch auf Landesebene wurde nicht einmal im Ansatz angestrebt.

In den wichtigen Städten in Rheinland-Pfalz, Mainz, Trier und Ludwigshafen, wurden die Linkswählerinnen um handlungsfähige Fraktionen von den streitenden Parteigenossen betrogen, im Koblenz sitzt ein Stümper im Stadtrat.

Es wird dieser Partei schwer fallen ihre kommunalen Mandatsträgerinnen als wertvolle Erfahrungsressource und als Brückenbauer zu den Wählerinnen im Landtagswahlkampf zunutzen. Ihre großspurigen Wahlkampfkonzepte im sogenannten „Roten Ordner“ sehen dies nicht einmal vor.

DIE LINKE Rheinland-Pfalz hat im Vorfeld des Landtagswahlkampfes, im Ergebnis von Bundestags- und Kommunalwahlerfolgen soviel hauptamtliche Mitarbeiterinnen, wie niemals zuvor. Jedoch wurde eine Mitarbeiterschaft nach persönlicher Ergebenheit rekrutiert, mit dem Hang zur Top-Down-Politik und Stellvertretung. Für erfolgreiche Top-Down-Politik fehlt es der Basis an Disziplin und Gehorsam und für Stellvertretung fehlt es den Mitarbeitern der MdB im Lande und der Partei, insbesondere im jungen Wahlkampfstab, an Erfahrung und Kompetenz. Das innerparteiliche Klima, geprägt von scharfen Kämpfen um knappe Ressourcen und Karrieremöglichkeiten, geprägt vom Streben nach Vorherrschaft zweier überwiegend sozial-autoritär Cliquen und deren treuen und gutgläubigen Anhängerschaften, begünstigt Opportunisten und gegenseitige Abhängigkeiten der Mittelmäßigen. Schlimmer noch, vergangene Diffamierungs- und Ausgrenzungskampagnen bringen die früher Beteiligten in die Abhängigkeiten der Mitwisser- und Mittäterschaft.

So ist besonders die Landespitze um Elke Theisinger-Hinkel und Wolfgang Ferner ein Garant für Intransparenz, demagogisches Agieren und im linken Raum eher rechts zu verortende politische Positionierung. Sieht man von persönlichen Befindlichkeiten ab, so sind Theisinger-Hinkel und Wolfgang Ferner Garanten für den Entpolitisierungstrend, den sie bereits unter Alexander Ulrich betrieben. Wenig Basisbeteiligung, rechtzeitiges Zurückschneiden von Mitbewerberköpfen, Kontrolle über manipulierte Mitgliederstatistiken und verfälschende und einseitige Informationen der Mitglieder garantierten so auch diesen politisch schwachen und wenig orientierten Personen die innerparteiliche Vorherrschaft.

Wolfgang Ferner, als früher Chef der Landesschiedskommission ein williger Vollstrecker des Willens des Landesvorsitzenden, in seinem politischen Profil bis heute diffus, schützte und stützte gemeinsam mit dem früheren Pressesprecher und glücklosen Landtagswahlkampfmanager Jochen Bülow Dr. Wilhelm Vollmann, der Mann fürs strategische Spiel, der Mann fürs innerparteiliche Machtpoker, ein Zersetzungsexperte aus Mielkes Imperium. 20 Jahre Spionage in der SPD und dem Vernehmen nach in der Wissenschaft, noch in der Gorbatschowära zum geheimdienstlicher Werber erkoren und nach 10 Jahren Spionage bereits mit der Verdienstmedaille der DDR von Stasi-Minister Mielke geehrt. Dr. Vollmann passt ins politische Kalkül jener, die allein die Partei in ihre Hände nehmen wollten, brauchten sie doch gegen zunächst starken basisdemokratischen Widerstand die Mittel der Zersetzung, der ver- und gefälschten Information und der Diffamierung. Dr. Vollmann hat nachweisbar politische Verwirrung in die Partei getragen, dazu nutzt er bis heute seine hochrangigen ehrenamtlichen Parteifunktionen. Wolfgang Ferner als Gefolgsmann Dr. Vollmanns ist einer der demokratisch fragwürdigen Kandidaten der Partei DIE LINKE in Rheinland-Pfalz. Ferner und der frühere Landesvorstand hielt seine schützende Hand selbst dann noch über Dr. Vollmann alias Agent Crohne und alias Willy Köhler, als dieser Mitglieder der Partei, die Aufklärung zu verfälschten Biografie des Dr. Vollmann verlangten, unter Druck gesetzt wurden und auch als VS-Agenten denunziert wurden. Beide Personen sind für DIE LINKE nicht nur im Landtagswahlkampf eine schwere Belastung! Bisher unterblieb der politische Frontalangriff auf Dr. Vollmann durch die heutige geschäftsführende Landesspitze, war sie doch mehrheitlich in die Machenschaften des Dr. Vollmanns verwickelt. Dessen Mitwisserschaft um die unappetitlichen und fragwürdigen Methoden auf dem Weg zur innerparteilichen Macht ist das Damoklesschwert über ihren Köpfen in der Hand des Dr. Vollmann.

DIE LINKE Rheinland-Pfalz hat eine stattliche Zahl von „Unpersonen“, Austritten und mindestens zwei wesentliche Ausschlüsse von demokratischen Parteiaktivisten hervorgebracht.

Bezahlt hat sie diese Entwicklung mit fehlenden – heute dringend benötigten – innerparteilichen Kompetenzzentren, frustrierten und passivierten Mitgliedern, mit dem Rückgang der Mitgliederzahlen und geringen Beitragszahlungen, letztlich mit der fortdauernden Spaltung der Partei. DIE LINKE in Rheinland-Pfalz ist weder nach innen und in dessen Folge noch nach außen zum Dialog fähig. Stur wird, wo möglich, mit organisierten Mehrheiten durchgewählt. Immer weniger sind demokratische emanzipatorische Stimmen auf Landesparteitagen oder im Landesparteirat zu hören, denn diesen wird bereits in den auf Linie getrimmten Kreisverbänden das Stimmrecht (Delegiertenmandate) verweigert. So bleibt der Dumpf- und Stumpfsinn von ewigen Einheitsappellen, leeren und folgenlosen Leitanträgen und billiger Propaganda, statt politischer Führung durch den geschäftsführenden Landesvorstand bis in den beginnenden Landtagswahlkampf erhalten.

Die Landesvorsitzende und mindestens achtfache Multifunktionärin Theisinger-Hinkel hat eine Wahlkampfanleitung abgesegnet (Rote Ordner), die zur Gänze, bis auf die Material- und Termintabellen, nur billig und völlig unverstanden abgekupfert ist und die demzufolge auf die Kampagneunfähige Landespartei passt, wie die Faust aufs Auge. Das Wahlkampfteam und die Landesvorsitzenden beten die „Mitmachpartei“, die „Aktivierungspartei“ herbei, wo sie doch nur noch Reste von – häufig vereinzelten – Aktiven zählen können. Sie gleichen Kommandeuren, die unausgebildete Kämpferinnen, motivierte und unmotivierte, schlecht ausgerüstet und mit den falschen Marschrichtungen versehen ins Gefecht jagen. Nach verlorener Schlacht werden sie aus ihren Unterständen kriechen und den tatsächlich aufrichtig Kämpfenden die Schuld zuzuweisen versuchen.

Zu den ersten Opfern könnten dann die glücklosen Kandidatinnen des Landtagswahlkampfes gehören. Bisher können diese weder von politisch- inhaltlicher Leitung, Wahlkampftrainings, Kraft gebenden Erfahrungsaustauschen und einem solidarischen Klima schwärmen. Im Gegenteil, auch durch diese „Kader“ geht ein gewollter Riss, sind doch W. Ferner und E. Theisinger-Hinkel schon heute damit befasst, den Fraktionsvorsitz am Spitzenkandidaten Robert Drumm vorbei „zu regeln“. Mit dem Versprechen von Mitarbeiterposten werden dann – nicht nur- die jungen Mitarbeiter geködert, das Fell des Bären wird verteilt, bevor er erlegt ist.

Überhaupt ist die Personalpolitik die zum heutigen Tableau der bezahlten „Parteiarbeiter“ führte eine der „Glanzleistungen“ von MdB Senger-Schäfer, als sie noch als Landesvorsitzende versprach ihre ganze Kraft nur zum Wohle der Partei einzusetzen und zugleich sich und ihre Macht mit willfährigen Personal absicherte. (Auf ähnliche Weise „erwarb“ sie ihr Bundestagsmandat.) Das Pikante daran, diese Personalpolitik erfolgte an den damit zu befassenden Gremien vorbei. Da hilft es auch wenig, dass der letzte Landesparteirat, mit knapper Not infolge verbreiteten Desinteresses seiner Mitglieder an der Partei zum Beschluss fähig, im Nachhinein sich ins Faktische fügte. Man habe ja schließlich Wahlkampf und da sei so kurzfristig nichts mehr zu ändern…

Die Internetauftritte der Kreise spiegeln bisher überwiegend den desolaten Zustand der Kreisverbände, die geringe Zahl der noch Aktiven und die allgegenwärtige praktischpolitische Inkompetenz sind Resultat der jahrelangen unabgeschlossenen innerparteilichen Kämpfe. Dr. Vollmann lässt durch einen Strohmann weiter ein Internetforum und weitere Webauftritte zum Zwecke der Parteizersetzung betreiben, der Internetauftritt der Partei ist infolge innerparteilicher Rivalität gespalten, unaktuell und inhaltarm.

Es ist zu vermuten, dass die Ulrich nahen Kreise im Wahlkampf auf politischen „Bummelstreik“ schalten, Jochen Bülows Kreis Koblenz macht es schon modellhaft seit Monaten vor.

Diese Kämpfe wurden absichtsvoll im Kampf um eigene politische Dominanz von Alexander Ulrich mit Rückendeckung von Klaus Ernst und anderen Akteuren der Strömung „Sozialistische Linke“ organisiert. Dabei ging es durchaus auch um die politische Ausrichtung der Partei zu einer zweiten Sozialdemokratie, mit einer aggressiven Rhetorik gegen die SPD im Westen, um eigene Identität und existenzielle Legitimation in Abgrenzung zur SPD entwickeln zu können.

Völlig verblödend ist die desorientierende Politik dieser Landespartei gegenüber der Beck- SPD und den Landes-Grünen. Statt Analyse, statt Dialog und partielle Kooperation aggressive Rhetorik.

Auch die „Hausmarke“ Antifaschismus ist eher inhaltlich ärmlich gefüllt. Die innerparteilichen „Sarraziner“ geraten nicht in den Blick, der Kampf gegen Rechts ist eher Symbolpolitik und Demonstrationskultur, statt Vergangenheitspolitik und demokratisches bürgerschaftliches Engagement. Angesichts von REP´s in den Kommunen und NPD Hochburgen, angesichts des grassierenden Sarrazynismus bleibt die Partei argumentativ blass, obwohl sie sich im geschäftsführenden Vorstand einen Experten für Antifa leistet, der wird aber seit langem in wechselnden Machtkämpfen gebraucht. Ebenso arm steht es um die Verankerung der Partei(mitglieder) in außerparlamentarischen Bewegungen, auch da weist der Landesvorstand einen Beauftragten auf. Aber die Partei bewegt sich weiterhin in der Illusion, die Gewerkschaften seien eine Bewegung, kommen doch gerade ihre Spitzenakteure oft aus diesem Milieu und legitimieren sich über dieses Engagement und beanspruchen daraus ihre Vorrangstellung in der Partei.

Mangels politischer Bildung und fehlender Diskurskultur, nicht nur auf dem geschichtspolitischen Feld, sind die bisherigen Stellungnahmen zur Kommunismusfrage aus der Landespartei noch sehr weit von überzeugenden Argumenten für die Wahlkämpfer entfernt. Eine klare Stellungnahme zu den Opfern und Tätern des SED-Regimes gab es aus der Landespartei bisher nicht und solche wurden auch mit der Basis bisher kaum bearbeitet, in manchen Fällen sogar be- und verhindert. (Obwohl es Vertreter beider Gruppen auch in der Landeslinken gab und gibt.) Gesine Lötzsch hat eine Diskussion losgetreten, der wohl weder die Partei(mitgliedschaft) Ost, noch die Partei West gegenwärtig gewachsen ist.

Nach dem vergangenen Wochenende hat der Landesparteitag mit ca. 70 % der Delegierten den Weg für ein Wunschzettel-Wahlprogramm frei gemacht (das Redaktionsteam hat nun einen erdrückenden Hausaufgabenberg außerhalb weiterer legitimierter Gremienprüfungen), dem gingen jedoch wenig breite und langfristige Vorbereitung an der Basis und noch weniger mit potentiellen Bündnispartnern voraus. Der Beschlussmarathon bot keinen wirklichen Raum für politisch-aneignende Diskussionen. Das ein solcher Marathonlauf notwendig wurde ist Resultat fehlender politischer Führung seit Monaten und eines noch übenden Wahlkampfteams.

Bisher: Mehr linker Schein, als linkes Sein.

Bernd Wittich

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Grafikquelle :  Alexander Ulrich in einer Kita in Kreuzberg

7 Kommentare zu “Schein als Sein”

  1. Gabriel van Helsing sagt:

    Die Landes- Kreis- und Ortsverbände sind bei DIE LINKE. im Westen austauschbar.
    Ebenso die Schiedsgerichtsbarkeit nebst Deligierten.
    Was muss eigendlich noch passieren, bis der letzte selbstherliche Funktionär kapiert, dass die Partei bei den Wählern und Noch-Mitglieder zur absuluten Unbedeutenheit runtergestuft wird.
    Mann/Frau will in dieser Partei nicht mitmachen, weil ihre Funktionäre unsozial gegen über ihren eigenen Mitglieder oder Wahlvolk agieren.

    Andere Parteien wissen dass es für sie „Kurz vor Zwölf“ ist, und haben sich neu aufgestellt.
    Bei denen hält sich auch der Austritt und Eintritt in der Partei die Waage.
    Auch geben diese Parteien zu, dass man sich geirrt hat und das heute, gestern unrecht war.
    So wird diese Partei überholt und fällt immer weiter ins Bedeutungslose.
    Bei den LINKEN im Westen wird sogar noch mit den Mitgliederzahlen wegen den Deligiertenstimmen getrixst.
    Das Nichtbezahlen von Mandatsträgerbeiträge, Doppel- und Dreifachmandate nebst Sippenbildung gehört selbstredend dazu.

    Es heisst weiter für diese Partei, der letzte macht das Licht aus!

  2. Ramona Krötz sagt:

    Wenn man wie Bernd Wittich, nur auf Missstände in Foren hinweist und nicht mitarbeitet an Gutem was unsere recht junge Basis zu bieten hat, dann wird man selbst zum „Zersetzer“! Kritik ist sicherlich erwünscht und notwendig – aber bitte auch an Ort und Stelle – z.B. auf diversen Versammlungen – statt inhaltlich fragwürdige Dossiers auf Internetseiten dem politischen Gegner zugänglich zu machen und andere Genossen negativ zu beeinflussen!
    Mir macht die arbeit für die LINKE Spass. Wir haben basisdemokratisch Riesenschritte gemacht – daran will ich arbeiten und dafür kämpfe ich. Auch gerne auch mit Bernd Wittich – der sicher auch sehr viel positive Arbeit leisten kann!
    Mit sozialistischen Grüßen
    Mona

  3. insider sagt:

    tja, Mona – es gibt immer noch Leute wie dich, die nicht nachvollziehen können, was hinter den Kulissen abgeht und wer diese Kulissen schiebt – zum eigenen wirtschaftlichen Vorteil und um der Macht willen. Alle sind gleich, aber manche sind gleicher. Dieser abgedroschene Spruch gewinnt in der West-Partei immer mehr an Bedeutung.
    Du willst doch nicht allen Ernstes behaupten, dass es „basisdemokratisch“ in dieser Partei zugeht!?
    Du kannst doch nicht die Erlebnisse und Erfahrungen in den Kreis- und Ortsverbänden und vor den Schiedskommissionen und bspw. das ein- bis zweideutige Verhalten eines Günter Blocks in NRW oder Linsler oder des Professors mit einem solchen kleinen Beitrag wegwischen!

    Und du bist völlig auf dem falschen Dampfer, wenn du von „junger Basis“ sprichst. Beschäftige dich einmal damit, wo die Leute herkommen.

    Wenn du dich allerdings bei deiner Spassarbeit immer im warmen Luftstrom bewegst und fleissig dein Händchen hebst, wenn das Kader es verlangt, hast du sicher keine Probleme. Eine eigene Meinung darfst du allerdings nicht besitzen – darüber musst du dir klar sein – nach dem Motto: Wenn viele dafür sind, kann es doch nicht schlecht sein; und unsere Führer haben immer recht, die können doch einfach nichts Schlechtes wollen – das liegt doch gar nicht im Charakter der Idee! Sollte man meinen.

  4. Ramona Krötz sagt:

    Krass – man(n) seid ihr alle so negativ – so schaffen wir keine revolution!
    Und ich hab meinen eigenen kopf darauf kannst du wetten! Wie sollen alte machtkämpfe denn begraben werden – wenn alle sich an alles und immer erinnern wollen! Dann ist es mir doch lieber ihr bleibt in euren kuscheligen Foren und tröstet euch gegenseitig!
    Typisch Deutsch!
    Immer nach dem Motto wie du mir, so ich dir!
    Ich kämpfe jedenfalls,
    Hab Euch trotzdem lieb
    Mona

  5. insider sagt:

    Liebe Mona!

    Kämpfe! Oder versuche es. Aber bevor du kämpfen kannst – für das, wofür du Parteimitglied geworden bist – musst du erst das bekämpfen, was dich in deinem ehrlichen Kampf zu behindern trachtet; denn du könntest ja bessere Ideen haben: Bekämpfen musst du zunächst die unehrlichen Elemente in der eigenen Partei, denen die Basisdemokratie wegen eigener Vorteilsnahme am Arsch vorbeigeht und die deswegen alles mobilisieren.

    Dann wirst du merken: Politik ist ein dreckiges Geschäft… – und die Kleinen bleiben immer die „Arschlöchskes“ und werden als „Stimmvieh“ von den selbsternannten elitären Führern angesehen.

    Und ich hab dich auch lieb – keine Frage!

  6. Elmar Kirchner sagt:

    Soll ich jetzt auch noch kommen wie Erich Mielke: „Ich liebe Euch doch alle“? Nein. Dennoch: unsere ganze Liebe braucht Mona. Denn soviel Naivität kann nur durch eigene objektive Innenansichten zur rüden Wirklichkeit mutieren.
    Ich kann #Insider nur zustimmen bei dem was er sagt, bzw. schreibt. Nur so funktioniert ein westdeutscher Kreisverband, wie ich von anderen mitbekomme, zumindest der in Herne.
    Liebe Mona, wenn Du Revolution willst, dann gründe einen Kreisverband in Ruhpolding. Ansonsten laß die krasse Ideologie einiger Linke-Sparten und mach vor Ort Politik. Auch die Aussage, daß man die Vergangenheit vergessen und nach vorne blicken soll kenne ich aus dem KV Herne, als es um die Bewerbung der Geschäftsführerstelle ging. Nur, wenn Protagonisten im KV in der Vergangenheit „Scheiße“ gemacht haben, soll, ja muß man dieses geißeln, sonst werden die nicht anders, ja schlimmer.
    Wenn Du also gegen das kämpfst, was Dir von den „Vordenkern“ in Deinem KV eingebläut wurde, hast Du meine Sympathie. Kämpfe also bitte gegen dieses, liebäugele mit dem Machbaren.
    Nur Mut, ich wünsche Dir eine Strecke lang Kraft und Glück.

  7. Gabriel van Helsing sagt:

    Ein wenig Basisdemokratie!

    Seit ca. 1,5 Jahren, das sind 18 Monate, wurde das letzte mal in dem Kreisverband, den ich „noch“ angehöre,

    eine Mitgliederversammlung, mit Einladung, durchgeführt.

    Der letzte Kassenbericht, wurde vom Vorvor- Stellvertretenden Kreiskassierer auf einer Versammlung vorgetragen.

    Dann wurde der „Laden“ von einer Großfamilie übernommen. Mit allem Pip und Pap.
    Auf dieser Veranstaltung zur Machtübernahme, waren neben der Polizei, 2 Anwälte, die aber auch konfuses Zeug laberten, viele Gesichter, aber garantiert keine Mitglieder, Herr Blocks als Versammlungsleiter und Frau B. aus H. heute Landtagsabgeordnete, als seine Gouvernante zugegen.
    Achso, der Lokalradiosender wurde von der Großfamilie auch eingeladen.

    Es kam, was absehbar war. Da half auch keine Schiedskommission.
    Der Zeuge der Gegenseite war Blocks. Diese Großfamilie wurde nachträglich, per Beschluss der LSK als Mitglied aufgenommen.
    Hier wurde das Recht eines Nichtmitglied höher angesehen, als der damalige Vorstand oder das Mitgliedervotum zur evtl. Nichtaufnahme.
    Das einzige was für Recht von der LSK erklärt wurde, 2 Ratsherren, die vergessen hatten, Mandatsträgerbeiträge abzuführen, wurden von der Bundesschiedskommission, ihrer Mitgliedschaft beraubt.

    Diese Großfamilie übernahm sofort den Kreisverband. Mama wurde wg. Quote Vorstand, Papa wurde Berater, Tochter kam als Beisitzer unter, Onkel wurde Kassierer, usw.
    Apropo Kassierer, wie es heute mit der Kasse aussieht, k.a.

    Zur Aufstellung der Kommunalwahl gelangten wegen Stimmenmehrheit, nur Mitglieder dieser Großfamilie.

    Bei der Aufstellung zur Landtagswahl schleppte Blocks ein Quorum aus Köln an.
    Aufgrund der beiden schlechten Wahlkämpfe, wurde die Linke auch nur unter ferner liefen, gewählt.

    Die Dame aus Köln kam wegen ihrer Aufstellung in der Landesliste, mit ach und krach im Landtag unter.
    Aus den Augen aus dem Sinn. Sie ward danach nicht mehr gesehen.

    Das war ein kurzer Bericht wie es so in den Kreisverbänden landauf, landab so läuft.

    Und das nennt man dann Basisdemokratie?

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