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„Maulkorb-Erlass“ für die Saarbrücker Zeitung?

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 22. November 2016

Gibt es einen neuen „Maulkorb-Erlass“?

Wie breit muss ein  Arsch gewachsen sein,
wenn er sich unter solchen Umständen auf Platz zwei setzen lässt?

Die SZ-Journalistin verschweigt der verehrten Leserschaft das Desaster mit dem „vergessenen“ Stimmzettelkasten mit über 60 Stimmen !

Und die SZ verschweigt auch der Leser-  und Wählerschaft die

Wahlanfechtung der Kreiswahlliste in Saarbrücken

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Lafontaine peilt Rot-Rot-Grün im Saarland an

Seine Spitzenkandidatur ist jetzt offiziell – Parteitag wählt Flackus auf Platz zwei

Rund vier Monate vor der Landtagswahl haben die Mitglieder der Linken im Saarland Oskar Lafontaine auf Platz eins der Landesliste gewählt. Ohne Murren erfüllten sie die Bedingung, die der 73-Jährige gestellt hatte.

Monatelange Spekulationen um eine mögliche erneute Spitzenkandidatur Oskar Lafontaines haben am Samstag ein Ende gefunden: Der 73-Jährige wird die Saar-Linke in die Landtagswahl im März 2017 führen. Gut 89 Prozent der Mitglieder wählten ihn bei der Landesmitgliederversammlung in der Saarbrücker Congresshalle auf Platz eins der Landesliste. 332 stimmten für den Fraktionschef im Saar-Landtag, es gab 36 Gegenstimmen und drei Enthaltungen. Damit liegt Lafontaine leicht unter seinem Ergebnis von 2012, als er 93,2 Prozent erhielt.

Er habe sich entschieden, bei der Wahl ins Rennen zu gehen: „Weil ich mit der Landespolitik nicht mehr einverstanden bin, und weil ich zutiefst davon überzeugt bin, wir sollten jetzt den Versuch unternehmen, uns an der Regierung zu beteiligen, um frischen Wind in die Landespolitik zu bringen“, rief er. Die Partei hatte ihn vor einer Woche bereits mit 93,8 Prozent auf Platz eins der Wahlkreisliste in Saarlouis gewählt. Rein rechnerisch ist nach aktuellen Umfragen ein rot-rot-grünes Bündnis nach der Wahl im Saarland möglich.

Oskar Lafontaine ist zwar schon seit 18 Jahren kein Ministerpräsident mehr, aber wenn er über die Zukunft des Saarlandes spricht, kommt er immer wieder auf seine Regierungszeit von 1985 bis 1998 zurück. Auffallend viele Sätze fingen mit Formulierungen an wie: „In meiner Regierungszeit . . .“ und „Als wir Regierungsverantwortung hatten. . .“. „Wir brauchen einen neuen Aufbruch. Eine Regierung, die die Ärmel hochkrempelt, und nicht Schnarchkappen, die wichtige Investitionen im Land verschlafen“, kritisierte er die große Koalition im Land. Ob die Ansiedlung der Deutsch-Französischen Hochschule, die Zugverbindung Saarbrücken-Paris oder das Gründerzentrum an der Saar-Uni – alles Erfolge, die er und seine Mitstreiter erzielt hätten. „Da gab es Taten, heute wird viel geschwätzt“, sagte Lafontaine. Anstatt zu handeln, rufe die Landesregierung lieber Räte und Strategien aus: „Wenn du schwach bist in der Tat, gründe einen Expertenrat“, frotzelte der 73-Jährige. Hinzu kämen viele Pleiten, darunter die Völklinger Meeresfischzucht, der IV. Pavillon oder der leerstehende Pingusson-Bau, in denen Millionen Euro an öffentlichen Geldern „verbrannt“ würden.

Quelle : Saarbrücker – Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle:

 

 

10 Kommentare zu “„Maulkorb-Erlass“ für die Saarbrücker Zeitung?”

  1. DL-Redaktion sagt:

    Wir erinnern an den Versuch eines wissenschaftlichen Mitarbeiters der Linksfraktion, DL einen Maulkorb verpassen zu lassen.

    http://www.demokratisch-links.de/keine-maulkorbbeschlusse-durch-die-linke-fur-dl

  2. Daarler sagt:

    Bei Huonkers Aussage sie kämpfe/wolle „mehr Demokratie“ hätte ich fast in die Tischkante gebissen. Nach diesem Mitglieder-Verdummungs-Tag wähle ich AfD.
    Sie können mich aus der Partei werfen. Ich bin nur meinem Gewsissen verpflichtet.

  3. Waldschrat sagt:

    #2

    Auf der Homepage des OV Riegelsberg gefunden:

    Sind Sie noch kein Mitglied? Dann wird es aber Zeit!

    Es wird Zeit, dass diese „Heuchel-Partei“ mit ihren Pharisäern von der Bildfläche verschwindet.

  4. ichbins sagt:

    Nie wieder Mitglied!

  5. Lutherfan sagt:

    Die Huonker war nicht „nur“ federführend beim Maulkorberlass der Parteiführung gegen Kritiker beteiligt
    -und das hört sich so harmlos an „Maulkorb“ ist es aber nicht, weil so ein Grundrecht ausradiert wird.

    Freie Meinungsäußerung!!!

    Viel schlimmer war noch das Ausradieren der freien Anwaltswahl durch Huonker, Lafontaine und Co.

    Gekippt in Berlin vor der Bundesschiedskommission durch ein paar Unbeugsame die deswegen bis heute gehasst werden.

    Sie sind noch kein Kritiker??? Dann wird es aber Zeit, jappa-du, Mama Hu!

  6. Waldschrat sagt:

    #5
    Das alles ist genauso wichtig oder unwichtig, wie wenn ein Sack voll Reis in China umfällt!

    Die Basis der Saarlinken leidet an Gedächtnisschwund.

  7. Wassergeist sagt:

    Mama Hu…eine typisch DDR geschulte Frau in reinster Form. Sie handelt genau so, wie ihre damalige Politelite. Genau so.

  8. Felix Wasserstrahl sagt:

    Handelt Schramm anders?

  9. Schichtwechsler sagt:

    Heute findet in der Landesgeschäftsstelle ein Schiedsverfahren statt (17.00 Uhr).
    Ob die Saarbrücker Zeitung berichtet?
    Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf zu erfahren, dass gegen die Landesvorsitzende Astrid Schramm / Landesvorstand ein Schiedsverfahren angestrengt wurde.

  10. Karoline Engelhardt sagt:

    #9
    Das angestrengte Schiedsverfahren ist Schnee von gestern. Antragsteller und Antragsgegnerin sind im Wonnemonat Mai zu einem Herz und einer Seele verschmolzen.

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