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Mandatsverzicht – Nein Danke

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 15. Mai 2013

Hier eine Pressemitteilung
des Stadtverordneten Dirk Scholl vom 14.05.2013
Mandatsverzicht: Nein Danke!

Trotz mehrfacher freundlicher Aufforderung seiner ehemaligen Parteigenossen der Partei DIE LINKE will Dirk Scholl (DIE PARTEI) an seinem Mandat im Saarlouiser Stadtrat bis zum Ende der Wahlperiode festhalten: „Wenn ich etwas in der Politik gelernt habe, dann ist es Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen!“ In dieser Beziehung würde er sich an seine großen Vorbilder Barbara Spaniol und Pia Döring halten. „Mandatsverzicht ist etwas für Leute, denen ihr Job als Bundesfinanzminister nicht mehr lukrativ genug erscheint.“, so Scholls Einschätzung. An Posten würden sich schließlich auch stellvertretende Schriftführer von Dackelzuchtvereinen oder Fraktionsvorsitzende in europäischen Stadträten erfolgreich klammern.

Er selbst sieht seine Schwächen dagegen noch im gewissenlosen Brechen von Wahlversprechen, dem lustigen Agieren gegen Wählerinteressen und der selbstlosen Aufgabe jeglicher Ideale: „Daran muss ich in der Tat noch etwas arbeiten, doch wird mir das bis zur endgültigen Machtübernahme der Partei DIE PARTEI sicherlich noch gelingen.“ Zu seinen eigenen Ambitionen sagt Scholl bescheiden: „Ich möchte als künftiger Erster Beigeordneter der Stadt Saarlouis diese Festungsstadt in eine blühende Zukunft ohne Festungsmauern und mit Alleenkonzepten für jeden neuen Geschäftsführer führen.“

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Grafikquelle    :    Wahlkampfstand der PARTEI-Hochschulgruppe an der Universität Bremen 2016

16 Kommentare zu “Mandatsverzicht – Nein Danke”

  1. Ichbins sagt:

    lass Dich nicht ins Bochshorn jagen! Bleib!

  2. Dirk Scholl sagt:

    @Ichbins: Danke! Halte die Stellung, ohne einen Schuss abzugeben!

  3. Dr. Schiwago sagt:

    Bleibe bloß im Amt!!!!!!!!!!!

    Die haben Dir nichts zu sagen!!!

  4. AntiSpeichellecker sagt:

    Als Peter Kessler zu den Linken wechselte, hat er sein Kreistagsmandat auch nicht an die Grünen zurückgegeben!!!

    Die ganze Heuchelei und Verlogenheit zeigt sich daran, dass die Linke Mandatsträger aus anderen Parteien nur zu gerne in die eigenen Reihen aufnimmt ohne großes Geschrei darüber, dass sie ihr Mandat doch zurückgeben sollen …

    Wer andere Mandatsträger akzeptiert hat jedes Recht verwirkt, von Mandatsträger das Mandat zurückzufordern, wenn sie die Partei verlassen.

  5. Dirk Scholl sagt:

    @Dr. Schiwago: Danke für Deine Diagnose! Ein ärztlicher Rat ist wie ein Gesetz für mich!!!

  6. ichgreifmirandenkopf sagt:

    Lieber Dirk Scholl,

    Die Linke im Stadtrat SLS…hhhahhhahha…möchte, dass Sie, Du, das Mandat abgeben/abgibst? Mir drehts im Kopp.
    Wen wollen die denn als Nachrücker? Amüsant!
    Nix da, schön ausharren, denn abgeben muss man das Mandat schon gar nicht!

  7. Helmut Kokoscka sagt:

    Um Gottes willen!
    Soll im saarlouiser Stadtrat ein Abnicker mehr sitzen?
    Da denke ich an die Abstimmung „Meguin“. 170 Arbeitsplätze waren in Gefahr! Die haben wir mit einer Stimme Mehrheit gewonnen. Das Tanklager ist mittlerweile in betrieb und 30 neue Arbeitsplätze dazu. Wir brauchen im Stadtrat Menschen die auch mal gegen den Strom schwimmen und keine Fraktionsvorsitzende die zuerst nachschaut wo die meisten Hände gehoben werden und dann erst reagiert. Obwohl die Nachfolgerin für Jürgen Frenzle eine Qualitätssteigerung von 500 Prozent bedeutet. Wir hoffen das beste.

  8. exlinker sagt:

    leider muss man sagen ist die LINKE speziell in Saarlouis
    für die betagte Dame wohl eher eine Art von Freizeitvergnügen
    bzw. Selbstbestätigungerfahrung- ich bin wichtig – ich hab was zu melden
    ansonsten haben mir bisher alle Genossen gleich welcher Couleur erklärt,
    dass die Dame völlig überfordert ist und in der Hinsicht sogar noch den
    Kreisvorsitzenden überrundet. was nicht so einfach ist.

  9. Dirk Scholl sagt:

    @8: Und wenn dem nicht so wäre, wäre ich vielleicht heute noch dabei…

  10. exlinker sagt:

    @ dirk scholl
    kann ich gut verstehen

  11. Saarlouiser sagt:

    Die Aufforderung von „Durchgeknallten“, die nicht so recht wissen, was sie mit ihrem Mandat anfangen sollen, ginge bei mir zum einen Ohr rein und zum anderen wieder raus 😉

  12. Dirk Scholl sagt:

    @Saarlouiser: Ick bin ain Saarlouiser…

  13. exlinker sagt:

    die wähler werden dieder LINKEn in 2014 die papiere geben und den laden dann dicht machen.
    siehe bürgerbüro
    in den füssgängerzonen dieser republik verteilen die dann wenigstens keine parolen mehr
    die sie weder verstehen, noch leben
    der schwindel ist aufgeflogen – wiedersehen

  14. Dirk Scholl sagt:

    @13: Die Parolen, die sie verteilen, wären ja noch weitgehend in Ordnung. Nur mit den Verteiler habe ich so meine Probleme.

  15. Helmut Kokoscka sagt:

    Wie sagte mein Hauptmann so schön?
    Bei uns ist jeder zu gebrauchen, und sei es als abschreckendes Beispiel!!

  16. diogenes sagt:

    Dirk bitte tritt nicht zurück ,Bist du jetzt auch aus der Partei ausgetreten deren Schulden die Mitglieder demnaechst zahlen sollen .

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