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Mainz, die Konsequenzen

Erstellt von Diogenes am Donnerstag 6. Januar 2011

Linke in RLP kommt nicht zur Ruhe … Mainz

Datei:Mainzer Ranzengarde Fastnacht5.jpg

Mainz, wie es singt und lacht – die Linke feiert sich selber das ganze Jahr

 wir haben endlich jemanden gefunden welcher die Arbeit macht

Eine politische Aufklärung aller Mitglieder der Landespartei notwendig. Die komplette Stadtratsfraktion der Mainzer LINKEN nach schwerem Streit aus der Partei ausgetreten.

Eine erfolgreiche politische Partei ist mit ihren Mitgliedern und WählerInnen im ständigen Dialog.

Gibt es Probleme und Konflikte analysiert eine verantwortliche Parteiführung im Kreis und im Land die Ursachen, die Verantwortlichkeiten und die Folgen, dann erarbeitet sie die notwendigen Schritte für die Öffentlichkeitsarbeit und für die Problemlösung.

Der bisherige Umgang in der Landespartei mit ihren Konflikten hinterläßt die Mitglieder ohne Orientierung, Intransparenz stärkt nur jene, die egoistische und partikulare Interessen über das Parteiinteresse stellen. Die Partei beteiligt ihre Mitglieder nach wie vor gering an Zielfindungs- und Problemlösungsprozessen.

Die Zerstörung von Fraktionen und die bisherige Unwilligkeit diese wieder herzustellen ist in Ludwigshafen, Mainz und Trier und in spezifischer Weise auch in Kaiserslautern (Kreis) ein schwerer Schaden für die Partei. So wird der Mitgliedschaft und den WählerInnen Politikunfähigkeit signalisiert, schwere Vertrauens-und Glaubhaftigkeitsverluste sind die Folge.

Unsere WählerInnen müssen angesichts solcher Zustände an der Machbarkeit linker Politik mit unserer Partei ernsthafte Zweifel hegen.

Ein Wahlerfolg der Landespartei im März wird – aus der Kraft der Landesparteipolitik – zunehmend unwahrscheinlicher!

Hiermit werden der Landesvorstand, insbesondere Genossin Elke Theisinger-Hinkel und Genossen Wolfgang Ferner, sowie der am 9. März neu zu wählende Stadtvorstand Mainz aufgefordert für die notwendige Transparenz im oben dargestellten Sinne zu sorgen und vor dem Landesparteirat am 15. Januar Rechenschaft zu legen.

Die Orientierung der Bundes-Mitgliederversammlung der Sozialistischen Linken Konfliktaustragungen in den „bürgerlichen Medien“ verhindern zu wollen, ist solange zum Scheitern verurteilt und nicht konstruktiv, wie innerparteilich nicht dialogisch argumentativ gearbeitet wird. Die Landesvorsitzenden in Rheinland-Pfalz, Theisinger-Hinkel und Ferner, werden aufgefordert, zur politischen Transparenz zu finden. Das Multifunktionärstum der Landesvorsitzenden und ihre rigide Neigung zur Informationsmanipulation behindern die Parteiarbeit, insbesondere die Mitgliederbeteiligung nachhaltig.

Die Landespartei benötigt dringend eine Vorstandsunabhängige Konsultativgruppe, die ausdauernd für Gegenöffentlichkeit sorgt und für die Demokratisierung der Landespartei wirbt und wirkt!

Siehe auch den Artikel vom 21. 12. 2010 „Linke Mainzer „Anfänger“

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Grafikquelle

Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“ lizenziert.
Namensnennung: Martin Bahmann aus der deutschsprachigen Wikipedia

7 Kommentare zu “Mainz, die Konsequenzen”

  1. Dieter Carstensen sagt:

    Bei der Linken stellt sich doch nur noch die Frage im Westen, wer macht als letzter die Tür zu?

    In Höxter verliess nicht nur die Leiterin des sozialen Zentrums Höxter für arbeitslose Menschen, Margit Marion Mädel, die Partei, sondern weitere Mitglieder und weitere werden ihr folgen.

    Einen solchen Aderlass kann auf Dauer keine Partei durchhalten!

    Da ist ja nicht mal mehr eine seriöse Planung der Parteifinanzen möglich, wenn es derartig dramatische Ausmasse annimmt.

    Mainz, Gelsenkirchen, Oberberg, Höxter … die Liste ist endlos!

    Bei dem massiven Mitgliederschwund kann sich z.B. der Die Linke NRW „Landesgeschäftsführer“ Günther Blocks schon mal vorsorglich bei der ARGE anmelden, ich helfe ihm als Sozialarbeiter gerne beim Ausfüllen der Antragsformulare, so etwas mache ich ohne Ansehen der Person, da Die Linke West wahrscheinlich sogar noch schneller betriebswirtschaftlich pleite geht, als sie es politisch ohnehin schon ist.

    All das Personal, die Geschäftsstellen etc., welche ja auf einem angenommenen Mitgliederzuwachs geplant wurden, nicht auf einem massiven Schwund, wer soll das denn finanzieren?

    Mag ja sein, dass die Ost-Linke die West-Linke NOCH finanziell unterstützt, um das Schlimmste zu verhindern.

    Wie lange noch? Die West-Linke kann sämtliche Landtagswahlen dieses Jahr abhaken, sie werden nicht mehr gewählt, bleiben unter den fünf Prozent, das ist klarer, als das Amen in der Kirche.

    Und dann?

    Betriebswirtschaftlich und politisch Pleite, abgewirtschaftet halt. Vorhersehbar, leicht erklärbar, logisch nachvollziehbar.

    Und wer schliesst dann die Haustür der Pleitepartei Die Linke West ab?

    Günther Blocks vielleicht?

  2. Martin Paul sagt:

    Es wird ein schwerer Gang in die anstehende Landtagswahl in Rheinland-Pfalz. Die Vorsitzenden E. Theißinger-Hinkel und W. Ferner sind angetreten um Die Linke erfolgreich in den Landtag von RLP zu bringen. Es sind die Feuer der Vergangenheit die einfach nicht gelöscht werden können und immer wieder brennt es erneut in den Kreisverbänden. Es hat den Anschein das sich die 5% Hürde als ein unüberwindbares Hindernis darstellt. Nicht die Hürde ist das Hindernis, die eigene unfähigkeit Konflikte zu diskutieren und durch Transparenz sowie respektvollen Umgang zu lösen.

    Ich empfehle der Linken in RLP das Seminar: „Gewaltfreie Kommunikation“

  3. Dieter Carstensen sagt:

    Lieber Martin,

    meinst Du nicht, das die mit dem Seminar überfordert sind?

    LG, Dieter

  4. Volker Fröhlich sagt:

    Hallo Bernd,

    mich würde interessieren, wie Du zu der Aussage von Gesine stehst.

    Bin ich in dieser Partei noch richtig aufgehoben ?

    Solche abgehobenen Thesen vor den Landtagswahlen sind wenig hilfreich und kontraproduktiv.

    Lass uns wieder eine WASG gründen. Wir sollten realistisch bleiben; nur so sind wir regierungs- und/oder koalitionsfähig.

    Wer wird nach einer solchen Aussage (Gesine) noch DIE LINKE wählen.

    Diese Frau gehört abgesetzt. Lasst uns zum demokratischen Sozialismus zurückkehren, Lasst uns die Grabenkämpfe beenden und endlich mal Bürgerpolitik machen.

    Ich selbst komme aus dem KV Ludwigshafen und weiss, was Vedderleswirtschaft und Grabenkämpfe bedeuten.

    Langsam machts keine Freude mehr.

    msg

    Volker Fröhlich

  5. Heinz sagt:

    Tja, das was einige GenossInnen seit Jahren mühsam versucht haben aufzubauen, Vertrauen in der Bevölkerung vor Ort, ruiniert Gesine Lötzsch mit nur einem Satz. Verständlich, wie soll man es den Menschen erklären, bei denen man seit Jahren versucht Vourteile abzubauen, wenn plötzlich wieder die Rede von einem gescheiterten System neu aufgewärmt wird? Ich bin ratlos.

  6. Volker Fröhlich sagt:

    Ratlosigkeit hilft nicht weiter..

    Ich bin gespannt, wann sich DIE LINKE RLP von der Aussage von Gesine distanziert. Sind wir Alt-Kommunisten, oder wurden wir verschmolzen (WASG).

    Leute, bleibt REALOS; Alles Andere wird uns die Landtagswahl kosten – was es wolle.

    Sind mir denn deppert ?

    Noch nie war die Chance so gross, Linke Politik zu machen.

    Nutzen wir Sie. – Distanzieren wir uns von den OST-Kadern.

    msg

    Volker Fröhlich

  7. insider sagt:

    #6
    sogenannte Ostkader gibt es kaum, denn die meisten wissen, wo sie herkommen und dass sie da nicht mehr hin wollen.

    Natürlich bleibt Lötzsch & Co und deren Kaderstruktur davon unberührt.
    Mehr als moralisch verwerflich – wobei klar ist, dass es Moral in der Politik nicht gibt – und mehr als hirnrissig sind die kommunistisch dominierten Verhaltensweisen der Sozialistischen Linken im Westen, die die bestehenden Kaderstrukturen von Lötzsch & Co in ihrer Dekweise noch bei Weitem übertreffen – siehe Rheinland-Pfalz und Saarland – und hier besonders Wallerfangen. Ich denke, in Oskar haben sich alle verguckt. Er ist der Kaiser aller Gleicheren, der Gröfaz, der King, der Absolute im feinen Zwirn – die wirklich graue Eminenz, die teilweise noch den Honecker im übertragenen Sinne in den Schatten stellt.

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