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RENTENANGST

Mafia der Steuerhinterzieher,

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 6. April 2013

von den Regierungen vieler Länder entsprechend unterstützt!

Tortola, British Virgin Islands

Jetzt, nachdem ein gigantisches Netzwerk der Steuerhinterzieher enthüllt wurde betreten sie wieder die Bühne der Öffentlichkeit, und stellen Forderungen welche Andere seit mehr als 30 Jahre einfordern. Die Hypokraten aus den Parteien haben Hochkonjunktur. Vermutete der normale Bürger nicht schon immer, dass unsere dumpfbackenen Eliten mehr Gelder auf Auslandskonten illegal lagert als im eigenen Land? Das der Hauptvorwand gegen eine Reichen- oder Erbschaftssteuer, die Steuerlucht in andere Länder, schon seit Jahren auch ohne neue Gesetze an der Tagesordnung ist?

Wie anders ist es denn zu erklären das aus ganz normalen Bürgern, welche innerhalb ihrer Parteien allein aufgrund kräftiger Ellbogen und den sogenannten Gang über „Leichen“ plötzlich als vielfache Millionäre hochkommen, welche mit ihren Ableben den Erben mehr als 300 Millionen Euro hinterlassen? Dieses geschieht auf Kosten einer Basis welche beweist in ihrem Leben nichts dazu gelernt zu haben, und nicht aus erlebter Erfahrung klüger geworden zu sein! Die Diktatoren der Welt lassen grüßen! Macht wird von der Masse vergeben.

Wenn ein Finanzstaatssekretär wie Steffen Kampeter von der CDU jetzt mehr Kompetenzen für den Bund verlangt zeigt dieses dass hier einer wahrscheinlich mit „Vitamin B Spritzen“ (Parteibuch) in dieses Amt gekommen ist. Das „Peter Prinzip“, oder auch „Die Hierarchie der Unfähigen“  lässt wieder einmal eindrucksvoll grüßen. Zur Durchführung solcher Vorhaben hatten er, oder seine Vorgänger im Amt viele Jahre Zeit, diese Art der Gesetzgebung aber abgelehnt. Vielleicht würden solche Leute besser zum Blumen pflücken geschickt.

Bei der ersten Veröffentlichung fällt schon auf, dass gerade einmal der vor zwei Jahren verstorbene Playboy Gunther Sachs als einziger Deutscher Erwähnung findet. Ausgerechnet einer welcher in seinen Leben nur auf Kosten seiner Vorgenerationen gelebt hat, ein echter CDU Mann also, oder ein Linker? Zu Volker Kauder und Wolfgang Schäuble lesen wir heute aus einer Buchvorstellung „Spinnennetz der Macht“ ein Kapitel des bekannten Journalisten Jürgen Roth. Innerhalb eines Artikel „Beziehungen“ berichtet er über kriminelle, politische Machenschaften aus den Schwarzwald.

Die Schwarzwald-Connection

Der normale Bürger, er schaut voll Erstaunen auf einen Vorgang in Baden-Württemberg. Denn dort setzten sich Spitzenpolitiker der CDU für einen angesehenen Weinhändler ein, gegen den der dortige Zoll unter anderem wegen eines Steuerdelikts ermittelte.

Begonnen hatten die Ermittlungen im Dezember 2009. Eifrigen Zollfahndern fiel der Handel mit unversteuertem reinem Alkohol auf. Das führte zu einem aufwendigen Ermittlungsverfahren in Zusammenhang mit zigtausend Litern schwarzgebranntem reinem Alkohol, die einem zu versteuernden Betrag von mindestens 5 Millionen Euro entsprechen. Das Ermittlungsverfahren läuft noch immer.

Ermittelt wird gegen eine Gruppe von Branntweinhändlern aus dem lauschigen Schwarzwald. Einer der Betroffenen fühlte sich jedoch zu Unrecht vom Zoll behelligt, wie sein Anwalt schrieb. Sein Mandant würde „von Zollbeamten geringschätzig behandelt und abgekanzelt, wie ein Hehler behandelt“. Der Grund dafür war, dass bei ihm im Dezember 2009 eine Wagenladung Branntwein im Wert von rund 55.000 Euro beschlagnahmt wurde.

Sein Rechtsanwalt schrieb daraufhin am 23. Februar 2010 an den Weinhändler unter anderem: „Derweil sollten Sie sich überlegen, mit Ihrem Anliegen bei Ihrem Wahlkreisabgeordneten vorzusprechen. Oberster Dienstherr des Hauptzollamtes ist der Bundesfinanzminister Schäuble. [ …] Ein persönlicher Kontakt über die politische Schiene kann oftmals mehr bewirken als ein Rechtsweg.“ Und er schrieb weiter: „Zudem kann es nicht schaden, wenn Sie sich schriftlich an das Bundesfinanzministerium wenden und sich dann über das Hauptzollamt beschweren […], dann erkennt er nämlich, dass der Vorgang nicht im stillen Kämmerlein vor sich hin schmoren kann.“

 Die Bitte des Weinhändlers

Quelle: TAZ >>>>> weiterlesen

Zurück zu den Steuerhinterziehern  weist ein Kampeter aufgrund seiner Reaktion aber auch darauf hin, in seinen Arbeitsbereich über weniger Wissen zu verfügen als Individualreisende welche mit diesen „Steuerflüchtlingen“ fast automatisch in Kontakt kommen. Auch erinnern sich viele Bürger noch an den Aufstand der Regierung als das Land NRW im letzten Jahr CDs aus der Schweiz aufkaufte. Hilfreich unter die Arme greifen wollte man den Steuerflüchtlingen mit einem Schweiz – Deutschen Abkommen.

Unter diesen Umständen ist es nur zu hoffen, das besagte Informationen aus dem Netzwerk nicht  zuerst an die Behörden, sondern vorweg einer möglichst breiten Journallistengruppe hier im Lande zur Verfügung gestellt werden. Ansonsten waschen sich anschließend die Politiker wieder einmal die Hände gegenseitig und das in tiefster Unschuld.

Gigantisches Netzwerk der Steuerhinterzieher enthüllt

Die Diktatorentochter und die Oligarchen bunkern ihr Vermögen auf den britischen Jungferninseln. Die Baronin und die Komponistin lieber auf den Cook-Inseln. Ihre Schattenfirmen heißen Tantris, Moon Crystal, Sequoia. Die Phantasie kennt keine Grenzen.

Das sind nur einige Details des globalen Systems der Steuerhinterziehung. Wie der Fiskus betrogen wird, welche Methoden dabei angewendet werden – all das kommt jetzt ans Tageslicht. Es ist das größte Datenleck der Geschichte: Anonyme Informanten haben einem internationalen Journalistenkonsortium rund 2,5 Millionen Dokumente über Steueroasen in aller Welt zugespielt.

Der virtuelle Aktenberg enthüllt 120.000 Briefkastenfirmen, Offshore-Konten und andere dubiose Deals in mehr als 170 Ländern – sowie die Namen von 130.000 Personen, die ihr Geld in Steueroasen geparkt haben: Politiker, Prominente, Waffenhändler, Oligarchen, Finanzjongleure. Darunter sollen auch Hunderte Deutsche sein. Prominentester Fall ist nach Recherchen der „Süddeutschen Zeitung“, die exklusive Details veröffentlichte, der 2011 verstorbene Society-Playboy Gunter Sachs.

15-monatige Mammutrecherche

Quelle: Spiegel-online >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia

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Attribution: Henry aw at the English language Wikipedia

Ein Kommentar zu “Mafia der Steuerhinterzieher,”

  1. Rosalie F. sagt:

    Steuerflucht bekämpfen:
    https://www.campact.de/steuerflucht/appell-2/teilnehmen/

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