DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Linkes Vorbild Steinbrück

Erstellt von DL-Redaktion am Donnerstag 22. November 2012

Auch die Linken Mandatsträger haben sich schnell angepasst

Es geht zügig auf die Bundestagswahl im nächsten Jahr zu. Das Wunschkonzert der Parteien ist eröffnet. Je tiefer der Schlaf in den letzten Jahren, um so größer jetzt das Geschrei, geht es doch darum sich die Plätze an den einträglichen Trögen für die nächsten Jahre zu sichern.

Da hält die SPD den Wähler schlichtweg für dumm und setzt ihnen einen der größten Verursacher der jetzigen Krise als Kanzlerkandidaten vor die Nase. Als wenn die soziale Abrissbirne der Regierung Schröder und Co. Schadlos an ihnen vorübergezogen wäre? Nun feiert sich das ehemalige Stasi Blümchen IM Erika auch noch als die beste Regierung aller BRD Zeiten. Ja, Zitat: „Sie ist wahrlich Honeckers Rache“!

So wie die Regierung auf der einen, erblüht nun auch die Opposition auf der anderen Seite. Auch für sie ist es an der Zeit aufzustehen, wurden sie doch recht unsanft aus ihren Dauerschlaf aufgeweckt. „Wir müssen mehr leisten als eine Show“ – ach ja – und fordern einen „wirklichen Wechsel“ tönt Katja Kipping so, als wäre ihr das herrschende Ungleichgewicht gerade auf den Kopf gefallen.

Dabei ist die LINKE zwar gerade aufgewacht, existiert aber bereits einige Jährchen und war bis dato nicht fähig auch nur eine ihrer Forderungen umzusetzen. Warum sollte der Wähler noch daran glauben?  Für die Landtagswahlen in Bayern und Niedersachsen werden ihnen gerade noch Stimmenanteile von um die 2,5 % prognostiziert.

Riesige Mitgliederverluste und die Schließung von weit mehr als 150 Fraktionen Land- auf Land- ab  werden als Hinweis auf eine politische Splittergruppe, eine Wahlvereinigung, schlicht weg  ignoriert. Im Gegenteil, hier wird dem Wähler ein Vorhaben suggeriert welches schon bei erreichten 11,5 % nicht realisierbar war. Genau dieses soll nun mit 2,5 % in die Tat umgesetzt werden? Hier macht sich die über Jahre gezeigte Unfähigkeit erneut lächerlich.

Geld, Geld, Geld, in die Taschen  einiger Privilegierten so wie in allen anderen Parteien ist auch hier das Motto. Dafür ist man bereit dem Teufel in der Hölle Langnese Eis zu versprechen. So wird abgegriffen wo es auch nur irgendwie etwas ab zugreifen gibt. Selbst MdB, welche sicher nicht zu den Geringverdienern in diesem Lande zählen, sind sich nicht zu schade auch noch in den unteren Regionen den einfachen Mitgliedern die Posten in den Räten zu entreißen.

So erarbeitete unser Mitarbeiter „Bremer“ eine Liste der ParlamentarierInnen welche aus dem Bundestag heraus noch über ein zweites Mandat verfügen. Die sogenannten „Doppeldecker“.  Heute könnte man dieses Vorgehen auch als den Steinbrück „ab greif Effekt“  bezeichnen. Doppeljobs sind hier ausdrücklich nicht aufgeführt und wären das nächste Problem.

Hier die einzeln durch gecheckten MdBs der Linken, die noch ein zweites Mandat haben:

* Herbert Behrends (MdB Niedersachsen) & (Stadtrat/Fraktionsvorsitzender Osterholz-Scharmbeck)
* Steffen Bockhahn (MdB Mecklenburg-Vorpommern) & (Bürgerschaft Rostock)
* Dr. Dagmar Enkelmann (MdB Brandenburg) & Stadtverordnete/Fraktionsvorsitzende Bernau bei Berlin)
* Diana Golze (MdB Brandenburg) & (Kreistag Havelland)
* Dr. Rosemarie Hein (MdB Sachsen-Anhalt) & (Stadtverordnete Magdeburg)
* Katrin Kunert (MdB Sachsen-Anhalt) & (Stadtverordnete Stendal)
* Jens Petermann (MdB Thüringen) & (Stadtrat Arnststadt/Th.)
* Richard Pitterle (MdB Baden-Württemberg) & (Gemeinderat Böblingen)
* Frank Tempel (MdB Thüringen) & (Kreistag Altenburger Land)
* Dr. Petra Sitte (MdB Sachsen-Anhalt) & (Stadtrat Halle/Saale)
* Alexander Süßmair (MdB Bayern) & (Stadtrat Augsburg)
* Alexander Ulrich (MdB Rheinland-Pfalz) & (Kreistag Landkreis Kaiserlautern)
* Katrin Werner (MdB Rheinland-Plalz) & (Stadträtin Trier)
* Jörn Wunderlich (MdB Sachsen) & (Kreistag Landkreis Zwickau)

14 von 76 MdB der Linksfraktion = 18,4 %, d.h. mehr als jeder Sechste.

BEISPIEL 1

Hier ein Beispiel des MdB Jörn Wunderlich (Sachsen) über die Offenlegung seiner Einkommensverhältnisse, wie sie laut Parteiprogramm sein sollte. Aber sein zweites Mandat wird als Einnahmequelle nicht angegeben: >>> HIER <<<

Auch auf den „offiziellen“ Seiten findet sein zweites Mandat keine Erwähnung.

In der Presse: >>> HIER <<<

oder im Parlamentsinformationssystem: >>> HIER <<<

BEISPIEL 2

Oder der MdB Jens Petermann (Thüringen).

Zitat im Zeitungsartikel:
„So wurde er unlängst von der Internetplattform „Abgeordnetenwatch“ als der Thüringer mit den meisten Fehltagen im Bundestag benannt.“

Er selbst sieht es als „Chance“: >>> HIER <<<

Das soll keine Wertung über ostdeutsche MdBs sein. Man könnte genauso gut die MdB Katrin Werner (Frau) & Alexander Ullrich (Mann) aus RLP nehmen.

Das soll allerdings beweisen das auch innerhalb einer Partei welche sich den Sozialismus erst einmal als Ziel gesetzt hat, der Eine gleicher als der andere ist. Man gönnt dem Anderen nicht das schwarze unter den Nagel. Das diese Bande von politischen Strauchdieben den Randgruppen der Gesellschaft helfen will ist ganz einfach nicht ernst zu nehmen.

Linke-Chefin Kipping prangert soziale Missstände an

„Wir müssen mehr leisten als nur eine Show“

Die Linke fordert einen „wirklichen Wechsel“ in der Regierungspolitik. „Wir erleben hier eine Show“, kritisierte Parteichefin Katja Kipping am Mittwoch in der Generaldebatte des Bundestages zum Haushalt. Zuvor hatten SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CSU) im Plenum gesprochen.

„Wir müssen mehr leisten als nur eine Show“, verlangte Kipping. So sei es „Realität“ in Deutschland, dass viele Bürger ihre Stromrechnungen nicht mehr bezahlen könnten, die Mieten stiegen und die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgehe. „Reiche dürfen nicht immer reicher werden“, forderte Kipping. Auch mit der Altersarmut müsse „nun endlich Schluss sein“.

Quelle:  Die Welt >>>>> weiterlesen

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Grafikquelle    :  Steinbrück (Münchner Sicherheitskonferenz 2012)

12 Kommentare zu “Linkes Vorbild Steinbrück”

  1. Katrin sagt:

    Die beste Show liefert DIE LINKE.

  2. Tipper sagt:

    Nur zur Info – Jörn Wunderlich ist Gladbeck geboren und war nach der Wende Staatsanwalt in Chemnitz. (Siehe Wikipedia) Das zum Thema Ost – West – Linke!

  3. Linksdrachenmaus sagt:

    Besseres Gedächtnis durch die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren können das Gedächtnis verbessern – ein Forscherteam der University of Pittsburgh)

    Ein Tipp an die vergesslichen MdB’s…

  4. RLPler sagt:

    in tiefer Trauer …

  5. AntiSpeichellecker sagt:

    Wenn ein Linker begriffen hat wie man Geld macht, wird er zur Bestie. Siehe auch: Georg Orwell „Animal Farm“

  6. Trüffelschwein sagt:

    http://www.youtube.com/watch?v=nGSiFESwWtI

  7. Balou sagt:

    Für alle die nicht in der Lage sind es selbst zu finden oder der englischen Sprache nicht mächtig sind, BILT-UNG FUER ALLE:

    http://www.youtube.com/watch?v=b4CbbtuII2M

    Ich wünsche allen einen vergnüglichen Abend.

  8. Bremer sagt:

    # Tipper
    das wuste ich, aber das ist m.E. KEIN Ost- oder West-Problem.

    allen anderen:
    bei 18,4% der MdBs kann man nicht mehr von Ausnahme- oder Einzelfällen, genausowenig wie bei 67 Minijobbern von 530 MAs,
    reden. Das ist ein bedeutender Teil der „Show“.

  9. Amelie sagt:

    Wie viele Steinbrücks hat die Linke in ihren Reihen?

  10. Karl-Heinz Reinelt sagt:

    Kann denn wenigstens das Linken Vorbild Lafontaine seine Stromrechnungen für seine Villen bezahlen und die Zinsen für den überteuerten Wahkampfkostenkredit und die Miete für die Räumlichkeiten der Firmen, an denen er beteiligt ist, und die geschärfte Schere, die der reiche Linke zum weiteren Aufgehen zwischen ihm und den Armen so drinend benötigt und das Porto für seine zig Rentenbescheide und den Träger für das viele Geld, das ihm ins Haus transportirt werden muss und den Zaster für die Show, die er abziehen muss, um abgrundtief glaubhaft zu wirken?

  11. Schichtwechsler sagt:

    Der klein gewachsene „Salon-Robin-Hood“ sollte erst einmal seine Villa in das Vermögen der Linkspartei eingehen lassen. Möglich, dass sich dann daraus eine Vorbildfunktion entwickeln könnte.
    Das „Vorbild Lafontaine“ ist ein „Populist“, ein „Aufwiegler“, ein herrschafts- und rachsüchtiger Machtmensch.
    Man muss sich unbeding darüber unterhalten wie Demagogen und Despoten zu stoppen sind. Das ist sehr wichtig.

  12. Morgenmuffel sagt:

    Vorbild Lafontaine … als Weintrinker oder Wasserprediger?
    Seine Stromrechnung und Miete etc. das kann er nicht nur mit LINKS begleichen, ihm stehen auch noch andere Kassen zur Verfügung. Notfalls springt die liebe Sahra ein.
    Im Dunklen lässt sich gut munkeln, aber wenn es kühler wird ist die schönste Villa …

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