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Linkes Hopping zur SPD

Erstellt von IE am Dienstag 29. April 2014

Bärbel Beuermann tritt zur SPD in Herne über

Da kann es für DIE LINKE nicht mehr schlimmer kommen, haben sicher viele geglaubt aber in dieser Partei gibt es für alles noch eine Steigerung. Wobei der eigentliche Wechselvorgang ja nicht ungewöhnlich ist, gibt es doch in der Linken Mitglieder welche wirklich jede Partei ausgehalten haben, auch die FDP. Wobei das Aushalten auch im Umkehrschluss gilt.

Überhaupt der entscheidende Hinweis ist doch dass sich die Parteien einander angepasst haben und wenn Einer glaubt das sich unter einer Linken Führung auch nur das geringste in diesem Lande verändern würde irrt gewaltig. Auch diese werden im Härtefall schneller von der Wirtschaft eingekauft werden, wie sie sich einst gründen konnten. Gibt es doch allzu viele Mitglieder in dieser Partei welche dann zum ersten Mal in ihrem Leben am Geld riechen dürfen.

Viele Gewerkschafter in den Spitzenpositionen sind doch unter anderen der beste Hinweis darauf. Einmal im Leben mit den „Großen“ an einem Tisch sitzen und über die Tischkante hinaus blicken können, dass hat schon etwas für sich. Nicht wahr Frau Remmers, das hebt nicht nur die Nase.

Wobei sich viele Kommentare in der WAZ doch sehr Abenteuerlich anhören. Geheimnisse aus der LINKEN, ich behaupte einmal das es die genauso wenig gibt wie in der SPD auch. Da laufen in allen Parteien zu viele herum welche aus Frust viel zu gerne reden. Müssen sie doch in schöner Regelmäßigkeit mitansehen dass, wie überall sonst auch, die fetten Brocken  immer oben schwimmen. Wie heißt es dann: „Außer Spesen nichts gewesen“

Wer von einem Schatz für die Herner SPD schreibt wird sehr wahrscheinlich die Videos mit den Aussagen von Frau Beuermann nicht gesehen haben. Politisches war da nicht allzu viel zu hören. Zumindest war das Auftreten allzu stümperhaft und einer Person in der Position unwürdig. Hier geht es mehr um die Tatsache das die Bäumchen jetzt auch wieder vermehrt zurück wechseln. Das ist wie beim Monopoly bei dem auch mancher Spieler wieder auf den Ausgangspunkt zurück geschickt wird.

Darüber freut sich die SPD nun gleichermaßen wie Linke einst die Veitstänze betrachten durften mit welchen in der Partei aufgewartet wurde. Hatten doch allzu viele die Parteienhopper wie Diamanten empfangen, welche sich im nach hinein nur als Nieten entpuppten. Sollte man doch auch nicht vergessen, dass Viele, die in ihren Stammparteien zu vor nur die dritte oder vierte Geige spielen durften, heute in der Linken Spitzenplätze einnehmen was sich dann auch in den Bewertungen für die Partei widerspiegelt.

Wenn dann geschrieben wird sie würde auf irgendetwas für die nächsten Jahre verzichten wird sich das sicher bald schon als Trugschluss erweisen. Ein Politiker macht keine Handreichung ohne Gegenleistung und wir können sicher sein, dass wir schon bald erfahren werden wie sich diese auszahlen wird.

Bärbel Beuermann tritt zur SPD in Herne über

Die ehemalige Fraktionschefin der Linken im Düsseldorfer Landtag, die Hernerin Bärbel Beuermann, ist der SPD beigetreten. Am Montagabend erhielt die Stadtverordnete das Parteibuch aus den Händen des Herner SPD-Chefs Alexander Vogt. Das bestätigte Vogt auf Anfrage der WAZ. Mit ihrem Schritt gehört Beuermann bis zu den Kommunalwahlen am 25. Mai dem Rat der Stadt Herne an.

Beuermann, Jahrgang 1955, war zuletzt aus der Fraktion von Die Linke ausgetreten und kandidiert auf der SPD-nahen Liste Migrantenbündnis Herne (MBH) für den Integrationsrat der Stadt Herne. Dem Rat gehört sie seit den Kommunalwahlen 1999 an, erst als PDS-Abgeordnete, dann für die Linkspartei und nun für die SPD.

Quelle. WAZ >>>>> weiterlesen:

[youtube PxCEO_ysuzk]

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Fotoquelle: Wikipedia – Source Flickr / Author Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

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Weiteres:

Das war Bärbel Beuermann

27 Kommentare zu “Linkes Hopping zur SPD”

  1. Alternativer Linker sagt:

    Ich kann es einfach nicht glauben ….

  2. Holly sagt:

    Ach Gottchen.
    Zur Linke kamen auch zahlreiche aus SPD und Grünen, weil sie nicht ihren Willen bekamen 😉 Deswegen sind sie doch zur Linke geflüchtet 😀

  3. Patrick sagt:

    und weil die Hoffnung bestand, in der Linke schneller Karriere machen zu können.

    Was war Prof. Dr. Bierbaum in der SPD?

    Was war Astrid Schramm in der SPD?

    Was war Ensch-Engel bei den Grünen?

    Die Aufzählung „gescheiterter Karrieristen“ erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, lässt sich beliebig fortsetzen.

  4. ichbins sagt:

    Einige Linke gingen auch zu anderen Parteien ( nicht nur zu einigermaßen linken wie SPD, Grüne, Piraten auch zur FDP, CDU. Andere sogar gründeten pol. Vereine um weiterzumachen ) und wurden geschasst, weil sie ihr Mandat mitnahmen. Die es mitbrachten waren gern gesehn ( viele kamen auch aus FDP und CDU gewechselt, warum nur? ). Das war dann was andres. Mancher ging sogar reuig zurück in die alte Partei. Wie ein Wetterhahn. In der Ursprungspartei waren sie oft nicht erfolgreich und in der Linken? Nicht erfolgreich genug und so mancher hat fast jede Partei durch.

  5. Thomas Weigle sagt:

    „Einige wechseln die Partei aufgrund ihrer Grundsätze,
    andere wechseln die Grundsätze aufgrund ihrer Partei.“
    Churchill

  6. friitzje sagt:

    @3

    Die Fragen sind berechtigt und die gemeinsame Antwort ist auch ganz einfach:

    Nichts!!!

  7. Sandmännchen sagt:

    Ohne Kommentar

    Caren Lay und 5 weitere Personen haben einen Link geteilt.
    Mach`s wie Oma: 1.Mai – sei dabei!
    YOUTUBE.COM

    Caren Lay
    1 Std •
    „Wenn wir nicht kämpfen, wird uns der ganze Kuchen genommen“ Mach’s wie Oma – 1. Mai sei dabei!

    Na endlich ist die Katze aus dem Sack.

  8. friitzje sagt:

    @7

    Alter vertrockneter Kuchen schmeckt nicht mehr, damit kann man keinen anlocken.

  9. ichbins sagt:

    https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10154113138855094&set=a.10150247869030094.472389.76262950093&type=1&theater

  10. Anna Rita sagt:

    Nicht nur die Schein-Linken sind oft heuchlerisch 😉

  11. [bremer] sagt:

    Linke wählen ist wie Lottospielen: man bekommt in den seltensten Fällen das, was man bezahlt hat (Wahlkampfkostenerstattung) bzw. was man gewählt hat:
    1. Es ist Glücksache, ob Person als Mandatsträger bei der Linken bleibt. Mehr als 200 Linkenpolitiker haben in den letzten 5 Jahren ihre Fraktion verlassen. Siehe auch Bärbel Beuermann.
    2. Es ist fraglich, ob sie bei den Abstimmungen als „Volksvertreter“ überhaupt an der Abstimmung teilnehmen. Nicht nur im Bundestag ist die Anwesenheit der Linken „dürftig“, sondern auch im EU-Parlament. Siehe:
    http://www.abgeordnetenwatch.de/abstimmungen-105-0.html
    3. Es ist weiterhin fraglich wie „die Fraktion“ dann abstimmt. Beim Kriegsmittelvernichtungseinsatz der Bundeswehr sind 3 verschiedene Entscheidungen dabei herausgekommen. Oder eine Abgeordnete im hessischen Landtag stimmt für die Einführung von Islamunterricht obwohl im Programm der Linken der Eintritt für die Trennung von Staat & Religion steht.

    Die Linke wählen ist „reine Glücksache“ da man (vielfach) „die erwiesenen Luschen“ mitwählt.

  12. Bazillus sagt:

    „Widerlich“, „unerträglich“, „nicht wählbar“

  13. Thomas Weigle sagt:

    @ Bremer hat mit seinem Hinweis auf das „Lottospiel“ in Bezug auf das „Linkswählen“ zumindest in NRW natürlich Recht. Auf der anderen Seite ist das Wechseln von Mitgliedern linksstehender Parteien in andere, oft sozialdemokratische Parteien, nicht wirklich eine neue Erscheinung, auch nicht eine auf NRW oder Deutschland beschränkte Erscheinung, sondern eine weltweite.
    Auch die hier gerne gebrauchte Erklärung es ginge nur ums Geld, greift meines Erachtens viel zu kurz.
    Es geht letztlich um „ewige Wahrheiten“, deren Wirkmächtigkeit so mancher beim Eintritt in eine linke Partei unterschätzt, die von Verkündern derselben, seien sie nun Marxisten, Leninisten, Stalinisten, Trotzkisten, Maoisten hoch in Ehren und Bedeutung gehalten werden, auch wenn deren Lehren sich längst als überholt oder sehr viel schlimmer, als menschenverachtend, als Menschen tötend erwiesen haben.
    Idealismus vs. Dogmatismus kann man es auf eine kurze Formel bringen. In der Regel siegt der Dogmatismus, d.h. die betreffende Partei wird klein, aber rein –und bedeutungslos, oder wie im Fall der DKP von Anfang an eine absolut bedeutungslose Sekte, die versucht durch Täuschen und Tarnen in anderen linken Organisationen, Parteien und Gewerkschaften Einfluss zu gewinnen.
    Derjenige, der aus nachvollziehbaren, idealistischen Gründen in eine von Dogmatikern beherrschte Partei eintritt, merkt nach kürzerer oder längerer Zeit wo er gelandet ist, zieht dann irgendwann die entsprechende Konsequenz: Eintritt in eine andere Partei, möglicherweise gründet er/sie eine Wählergruppe oder zieht sich frustriert völlig aus dem politischen Alltagsgeschäft zurück.
    Die öffentlichen und Universitätsbibliotheken sind voll mit Büchern, in denen Menschen entsprechende Erfahrungen schildern.
    Wobei besonders beeindruckend diejenigen Schilderungen sind, die über ihre Gefängnis-und Lagererfahrungen im real existierenden Sozialismus berichten. Aber selbst diejenigen, denen diese Erfahrungen glücklicherweise erspart blieben, berichten von der Kälte und Abneigung, die ihnen nach ihrem Verlassen der „weltumfassenden Bewegung“ von ehemaligen Genossen entgegenschlug, wie es hier ja auch von, wenn ich recht erinnere, Ingo Ebert berichtet wurde.
    Deshalb ist m.E. etwas mehr Zurückhaltung bei der Beurteilung von „Überläufern“, „Abtrünnigen“, usw. angebracht.

  14. Alternativer Linker sagt:

    Ist eine Frau Spaniol aus Überzeugung zu den Linken gewechselt? 😉
    Für mich unvorstellbar!

  15. ichbins sagt:

    @14 – solange es getreue Schäfchen gibt

  16. friitzje sagt:

    @14

    ja, denn sie ist eine geborene Urlinke.

  17. Wolfgang Amadeus sagt:

    Die Braut praktizierte auch Hopping (SPD-LINKE-SPD)

    https://fbcdn-sphotos-b-a.akamaihd.net/hphotos-ak-frc3/t1.0-9/10001550_10202636444124747_6378472586423509314_n.jpg

  18. Karl-Heinz Reinelt sagt:

    @ Thomas Weigele: Dass es auch den Mandatsträgern linksstehender Parteien nur ums Geld, gesellschaftlich hohen Status, Machttrieb und ähnlichen Ruchlosigkeiten geht, greift meines Erachtens nicht zu kurz, sondern trifft vielmehr den Kern jeglicher Politik in Staaten wie der BRD, die vorwiegend auf Privateigentum an Produktionsmitteln, überwiegend auf der Produktion und Konsum über den so genannten Markt sowie vorherrschend der Kapital-Akkumulation und vornehmlich der Gewinnmaximierung beruhen.

    Wie intellektuell zwergwüchsig muss man denn sein, um allen Ernstes zu glauben, dass Abgeordnete in einem kapitalistisch verfassten Staat, mit einem mit hunderttausenden Euro dotierten sowie zahllosen geldwerten Privilegien versehenen Amt und lediglich der eigenen absenten Gewissens-Verpflichtung unterstellt, „ewige Wahrheiten“ auch nur ansatzweise „wirkmächtig“ umsetzen, statt nur sich selbst in Szene setzen zu können.

    Wer sich typisch gutbürgerlich-ellbogenhaft bis zum kapitalistischen Land- oder Bundestagsabgeordnetenmandat durchgeboxt, also alle Mitbewerber gnadenlos verbal liquidiert hat, kann weder ein gutmenschlicher Idealist noch ein unflexibler Dogmatiker sein, sondern versteht es meisterlich getarnt, sich menschenfischerisch als Solcher nach außen zu verkaufen.

    Beispielsweise wäre bei der angeblichen Trotzkistin Janine Wissler, der wie einst Siddhartha Gautama in ihrer bürgerlich-„adligen“ Familie von Geburt an alles, was zum Wohlleben gehörte, zur Verfügung stand, die von allem weltlichen Leid abgeschirmt wurde und die sich aus der Krippe über das Politologiestudium direkt ins kapitalistisch-parlamentarische Paradies hineinschmarotzte meines Erachtens sogar der Begriff „Überläuferin”, „Abtrünnige”, usw., ohne Wechsel der Partei angebracht, da im kapitalistischen Staat derlei Falschspielerinnen mit ihrem wohlfeilen Hütchenspiel uns Proletarier besonders heimtückisch zur politischen Schlachtbank führen.

    Meines Erachten ist daher keine Zurückhaltung bei „Überläufern“ jeglicher Couleur angebracht. Allerdings ist die „Wirkmächtigkeit“ der Entlarvung der Verräter des Proletariats gleich Null, denn die von der linksstehenden Parteien-Entourage über den Löffel Barbierten, um nicht zu sagen die total Entdemokratisierten lieben es nun mal, intellektuell geköpft und auf eine sich linksstehend wähnende Wählerschaft zurechtgestutzt zu werden.

  19. ichbins sagt:

    Die von den Bündnis-Grünen aus “ Überzeugung “ zur Linken Gewechselte lächelt einen in Homburg „Mona-Lisa-(look-a)-like oder „Sphinxhaft“ überall an, sodass man eine Überdosis bekommt. Auf einem steht sowas wie „Weniger ist Mehr“ – deshalb gleich 3 Grossplakatwände auf kurzer Strecke an der Bexbacher Strasse und 2 in Nähe Bürgerbüro? Wird das was nutzen? Oder eher überdrüssig machen? Wer hat diese Riesen Reklame finanziert? Wo doch woanders Plakattechnisch Schmalhans herrscht – Superlative in Homburg? Und anderswo „nur“ Kleinklein? OBs klappt? Lohnt sich all der Aufwand auch finanziell – ist OB sein wollen so wichtig, dass man dafür solch massiv imposante Wahlplakate braucht? Den Herrn Schneidewind und andre Herren sah man nicht so oft in gross, aber die sind auch nicht ganz so attraktiv!? Nur ein hübsches Lärvchen zu haben macht aber den Bock nicht fett. Demaskieren ist schwer. Nett lächeln kann die halbe Miete sein, muss aber nicht. Sie sind der Meinung das ist Spitze? Na dann.

  20. ichbins sagt:

    Na denn man tau http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?seite=7&id=25227&startvid=9

  21. humor ist wenn man sagt:

    Die Blöd-Zeitung, selten steht ja was informatives drin. Aber heute in der Saar-Ausgabe gabs mal eine Neuigkeit fürs viele Geld : Jessica Zeyer, die einst im Saarbrücker Stadtrat von der Linken in die FDP wechselte, hat sich mit den Liberalen überworfen.

  22. ichbins sagt:

    Fehlt da nicht jemand? Oder ist die Unterstützung schon wieder Geschichte? Oder doch wieder alles Wurst, Friede, Freude, Eierkuchen und Jeder mit Jedem? Schlagen und Vertragen? Wie soll man denn da noch durchblicken, wer wann wo für oder gegen bestimmte Personen ist? Wovon hängt das ab? https://www.facebook.com/photo.php?fbid=626258720792767&set=a.626258560792783.1073741833.605967482821891&type=1&theater

  23. primavera sagt:

    @ Ichbins Vielleicht hängts vom Wetter ab?

  24. ichbins sagt:

    sagt der Wetterhahn auch
    wie der Wind so weht

  25. ichbins sagt:

    mittendrin statt nur dabei:http://www.facebook.com/photo.php?fbid=753446374687976&set=pcb.753446581354622&type=1&theater

  26. primavera sagt:

    @ Ichbins Kommt auf den Wetterhahn und dessen Herkunft an.

  27. ichbins sagt:

    Mancher rotiert wie ein Hähnchen beim Wiener Wald und verdreht sich den Hals – Wendehälse auf dem Kirmesfahrgeschäft

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