DEMOKRATISCH – LINKS

                      KRITISCHE INTERNET-ZEITUNG

RENTENANGST

Linkes Dossier aus Bayern

Erstellt von IE am Sonntag 22. Januar 2012

„Spalten“, „Mandate aberkennen“

File:Hühnerhaltung traditionell.jpg

Andere Mitglieder wird die Linke in Bayern nicht bekommen

Wie schreibt der FOCUS : „Spalten“, „Mandate aberkennen“, „als Lügnerin brandmarken“, wir von DL fügen hinzu „Wahlen manipulieren“, „Menschen durch verachtenswerte Anwälte oder Ärzte für nicht Zurechnungsfähig erklären“, und , und, und die Liste des Machtkampfes ist weder etwas Neues, wie es von der Presse aus Bayern suggeriert wird, sondern diese Machenschaften sind seit Bestehen in der Partei DIE LINKE Gang und Gebe.

Dieses ist auch keine Kampf von irgendwem gegen die  Strömung der AK, sondern ein beständiger Schlagabtausch zwischen mehreren Strömungen innerhalb der Partei um Meinungshoheiten, ebenfalls seit Gründung der Partei. Fakt ist einfach das in jeder dieser Gruppierungen unpolitische Elemente Positionen besetzen, welchen die Mitarbeit in einer Partei einzig der persönlichen Vorteilnahme dient. Das jetzt wiedereinmal die Person des Klaus Ernst in den Blickpunkt gerückt wird weist darauf hin das dieser bereits des öfteren unliebsam in Erscheinung getreten ist, wie wir in dem Artikel „Ein linkes Ernst Problem“ zu berichten wussten.

Wehret den Anfängen wäre eine Maxime gewesen, welche von der Führungsebene der Partei hätte ausgehen müssen. Wehret den Anfängen musste es schon bei den hier auf DL dokumentieren und aufgedeckten Vorkommnissen in NRW, dem Saarland oder RLP heißen und die parteiinternen Lumpereien in Bayern  wären sehr wahrscheinlich gar nicht erst entstanden. Hier müssen wir dann wieder den bekannten Spruch von Gorbatschow zitieren: „Wer zu spät kommt den bestraft das Leben“. So ist es schon bezeichnend das auch Gesellschaftsformationen wie Parteien erst dann Reaktionen zeigen wenn angehäuftes Denkkapital restlos verschleudert wurde.

Grundsätzlich soll „der Personenkreis als sinister und verschlagen dargestellt werden“, zitiert der FOCUS aus dem vierseitigen Dossier. Man solle den Jugendverband isolieren, da eine Übernahme aussichtslos erscheint“. In einem nächsten Schritt müssten dann „bekannteren Agitatoren“ über „eine Satzungsänderung Mandate und sonstige Sonderämter in der Partei aberkannt werden“. Kreisverbände, die den Kritikern zugerechnet werden, sollten gespalten und dann von „treuen Nachbarkreisverbänden finanziell und organisatorisch“ abhängig gemacht werden.

Ja, so wird in der LINKEN gearbeitet, das ist LINKE Politik ! Punkt aus !

Dossiers aus dem Landesverband Saarland oder NRW wurden nicht ernstgenommen ! Hier nur einige Beispiele:
„Stimmte Oskar ungültig ab?“, „Rufmord an der Saar“ „Wahl in Saarlouis-III“, „Saar Stalinismus pur“ oder auch „das östliche Saarland“. Nur alleine über den Landesverband des Saarlandes liegen hier über 100 verschiedene Berichte in welchen von Manipulationen berichtet wird vor. Aus RLP und NRW das gleiche wobei die Aussagen aus dem KV Warendorf nicht alleine und nur als Beispiel stehen sollen. In der Summe gesehen ein grandioses Versagen der Partei Führung einschließlich manipulierender Schiedskommissionen in den Ländern sowie des Bundes.

Da darf sich dann niemand mehr wundern wenn der Kessel überkocht. Untätigkeit beinhaltet auch Unfähigkeit! Wenn alten Seilschaften Vorrang eingeräumt wird erhalten wir die jetzt vorliegenden Ergebnisse und eine Denkmalspflege sollte nicht in Obrigkeitshörigkeit ausarten. Das negativ Beispiel der FDP mag zur Zeit noch nicht vollständig sein, denn wir werden erleben das, so wie in der LINKEN auch, dort noch nicht die letzte Strophe gesungen wurde.

Was aus Bayern zur Zeit berichtet wird ist Rufmord in seiner übelsten Form. Gerade so wie viele andere Noch – und Ehemalige – Mitglieder schon bekämpft wurden. Das innerhalb solcher Aktionen auch vor rassistischen Äußerungen nicht zurückgeschreckt wird, lässt sich vielfach belegen.

In diesen Zusammenhang möchten wir hier auch einmal anmerken das die Gruppe welche sich diesen LINKEN Begebenheiten nicht mehr beugen will im wachsen begriffen ist. Die Widerständler werden lauter, zahlreicher und mit Sicherheit nicht verstummen. Auch wurden uns Gerüchte zugetragen das sich in Bayern ein neuer Finanzskandal innerhalb der LINKEN anbahnt.

So fügen wir diesem Artikel auch gerne folgende Mail aus dem Saarland an, welche uns heute zu dem Thema erreichte:

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von:Initiative_Demokratie_und_Transparenz@gmx.de [mailto:Initiative_Demokratie_und_Transparenz@gmx.de]
Gesendet: Samstag, 21. Januar 2012 12:32
An: Initiative_Demokratie_und_Transparenz@gmx.de
Betreff: Dossier der Linken in Bayern

Liebe Pressevertreter,

glaubt ja nicht, dass das Dossier eine Ausnahme ist.

Was sich hier im Saarland (OSKAR-partei) zuträgt, entspricht den Vorgaben die aus dem Dossier aus Bayern hervor gehen.

An der Saar werden linke Kritiker für „krank“ erklärt. Bei Versammlungen so attackiert, dass man von einer öffentl. Hinrichtung sprechen konnte.

Die anwesenden Mitglieder erinnerten mit ihrem stürmischen Klatschen, Gegrölle und Pfeifen an verschiedene geschichtliche Ereignisse.

All‘ das unter den Augen von Abgeordneten der Linksfraktion im saarländischen Landtag.

Es ist beschämend, dass sich sogar Mitglieder einer Schiedskommission, die unabhängig sein sollte, dazu hergeben (angehender Jurist).

Dass die „Unfehlbaren/Unantastbaren“ vor nichts zurückschrecken, dokumentiert die extra angelegte Homepage eines Genossen (Mitarbeiter eines MdL’s) über den G. Kallenborn. Diese Verunglimpfung war bundesweit einsehbar und musste erste durch einen gerichtl. Beschluss gestoppt werden.

Der Anwalt der Linken Saar soll keine Gelegenheit ausgelassen haben, bei anstehenden Gerichtsverfahren den Versuch zu unternehmen, Vorgenannten für prozessunfähig erklären zu lassen.

In der saarländischen „Oskar“Partei gibt es noch mehr Betroffene.

Mit freundlichen Grüßen

Initiative für Demokratie und Transparenz

Christoph Seeberger
1. Sprecher

Hier ein Bericht aus Bayern:

Dossier über interne Kritiker führen zu Krach in Bayerns Linkspartei

Die jahrelangen Flügelkämpfe im bayerischen Landesverband der Linken entwickeln sich zu einer beispiellosen Schlammschlacht: Nun werden in einem internen Dossier Gegner des Gewerkschafterflügels um Parteichef Klaus Ernst massiv attackiert.

Wie die „Süddeutsche Zeitung“ in ihrer Wochenendausgabe berichtet, enthält das Papier einen Strategieplan, um Kritiker teilweise mit persönlichen und privaten Angriffen mundtot zu machen und aus der Partei zu drängen. So sollen die erneuten Kandidaturen der Abgeordneten Kornelia Möller (Landshut) und Alexander Süßmaier (Augsburg) für den Bundestag verhindert werden. Laut SZ heißt es in dem Dossier, Möller müsse „als Lügnerin und Intrigantin gebrandmarkt werden.“ In Süßmairs Privatleben solle nach belastenden Informationen gesucht werden. Eine linke Stadträtin aus München wird als „unsympathisch und hässlich“ bezeichnet und über einen türkischstämmigen Ernst-Kritiker heißt es, man müsse „seine ausländische Herkunft immer wieder in Erinnerung rufen“ und eine private Beziehung zu einer Genossin „klären und gegebenenfalls skandalisieren.“ Der Jugendverband der Linken solle isoliert und entmachtet werden. Die Herkunft des Dossiers, aus dem die SZ zitiert, ist unklar, sein Verfasser anonym. Es gilt angesichts vieler interner Informationen jedoch als sicher, dass es ein Insider formuliert hat.

Mehrere Betroffene äußerten den Verdacht, dass der Strategieplan aus dem Ernst-Lager stammt. Der Parteichef dementierte dies ebenso wie der bayerische Landessprecher der Linken, Xaver Merk. Beide gaben an, das Dossier nicht zu kennen, und distanzierten sich vom Inhalt. Das Dossier kursiert laut SZ bereits seit Herbst 2011 in Parteikreisen. Es enthält Ratschläge, wie Kreisverbände und parteiinterne Gruppierungen, die mehrheitlich in Opposition zur bayerischen Linken-Spitze stehen, entmachtet werden können. Man müsse „Unfähige gewähren lassen und Fähige kompromittieren“, heißt es unter anderem.

Quelle: all-in >> HIER <<

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Grafikquelle  :      Attribution: Gras-Ober, Wikipedia/Wikimedia Commons (cc-by-sa-3.0)

23 Kommentare zu “Linkes Dossier aus Bayern”

  1. Waldschrat sagt:

    Es gibt Mitglieder welche sich sehr gut an den äußerst „fairen“ Umgang“ mit dem ehem. Landesschatzmeister Voß erinnern!!!
    Nicht ausgeschlossen werden kann, dass das Dossier zu diesem Zeitpunkt bereits existent war und Voß die erste Zielperson war.

  2. Pälzer sagt:

    Ein Blick zu den Dreckschleudern im LV RLP kann auch nicht schaden

    „Es wurden Manipulationsmöglichkeiten bei der Urwahl zur Verschmelzung der Ursprungsarteien WASG und Linkspartei.PDS eingebaut – deutschlandweit.“
    von Dirk Dennert-Conradt

    http://www.scharf-links.de/48.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=2824&tx_ttnews%5Bcat%5D=43&cHash=c974391492

  3. AntiSpeichellecker sagt:

    Es besteht hier eine Pflicht zum Widerstand.

    Die Basis und kritische Mitglieder müssen zu der Erkenntnis gelangen: Wir lassen uns das nicht gefallen. Frei nach Ulrike Meinhof: „Protest ist, wenn ich sage, das und das gefällt mir nicht.
    Widerstand ist, wenn ich dafür sorge, dass es nicht mehr geschehen kann.“
    Wir lassen uns nicht mehr länger rumschubsen, sonst schubsen wir mal die da oben rum!

    Ein Appell an alle kritischen Mitglieder: Ab sofort keine Mitgliedsbeiträge zahlen an Landesverbände mit Stasi-Methoden.

  4. Schwatzwuzz sagt:

    Solche „Spielchen“ sind durchaus nichts Neues.
    Wer mitgekriegt hat, was da eigentlich in allen Parteien an üblen Spielchen um Macht und Einfluß läuft, der weiß, dass es durchaus glaubhaft ist.

  5. Saarlouiser sagt:

    Irgendwer hat intensiv die MfS-Richtlinie studiert.

    http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?MfS-Richtlinie_1-76

  6. Christoph sagt:

    Die Platzhirsche in Bayern fürchten um ihre Pfründe.

  7. Gustl Langermann sagt:

    Für Ernst und andere Postengeier sind kritische Mitglieder ein rotes Tuch

    http://www.rp-online.de/politik/deutschland/ernst-kritiker-kehrt-partei-den-ruecken-1.2291101

  8. Günther Meyer sagt:

    # 2

    Das wichtigste ist diese Partei auf keinen Fall mehr zu wählen und auch seinen Freundeskreis dementensprechend davon zu überzeugen. Im Sport sagt man, die müssen Gras fressen.

  9. Der diskrete Charme des Kadersozialismus? | bo valentin sagt:

    […] http://www.demokratisch-links.de/linkes-dossier-aus-bayern Share this:TwitterFacebookGefällt mir:LikeSei der Erste, dem dieser post gefällt. Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in nah und verschlagwortet mit Bayern, LINKE von bovalentin. Permanenter Link zum Eintrag. […]

  10. HaraldNiewtor sagt:

    Verunglimpfung des ehem. Genossen möglicherweise im Auftrag des saarländischen Landesvorsitzenden?

    http://www.demokratisch-links.de/das-chinesenficker-urteil#comments

  11. fridolin huber sagt:

    was regt sich die linke eigentlich über die beobachtung durch den verfassungsschutz so auf. Wenn es bislang noch keinen grund für eine überwachung gab, dann ist das dossier aus bayern ein trifftiger Grund.

    Logisch, dass ernst dementieren muss. es sind ja seine knechte im landesvorstand in bayern.

  12. Pimpf sagt:

    Warum schreibt denn keiner, dass dies alles abartig, dreist, link,
    eine Frechheit, unter der Gürtellinie u. s. w……, ist?
    Warum. Die ostdeutschen Bürger haben sich von diesem Müll befreit und jetzt müssen sie erfahren, dass dies lustig so weitergeht.
    Weg von Moral und Anstand, denn dies ist keine Anstand. Dafür gibt es kein UNWORT, vielleicht fällt mir noch eines ein. Die Linke kann man nicht wählen, weil sie im Begriff ist, sich UNMÖGLICH zu machen oder beireits schon ist.
    Aber man weiß jetzt endlich, woher der Wind weht.

  13. Dr. Schiwago sagt:

    Wie man heute in der Bildzeitung – Saarland lesen kann, biedern sich Ullrich (Grüne) und Oskar Lafontaine mit grinsendem Gesicht der SPD an, das ist schon wiederlich.
    Nach allem was man oben lesen kann, ist die linke kein Sch.. besser und radikal. Solche Linken müssen vom Verfassungschutz beobachtet werden. Wenn die Linke und die Grünen wieder in der Regierung sind, geht der gleiche Sch… von Neuem los.

    WER LINKS ODER GRÜN WÄHLT WIRD SICH ANSCHLIESEND SCHWARZ ÄRGERN.

  14. Saarlouiser sagt:

    … weil niemand BOCK auf ein zermürbendes Ausschlussverfahren hat

  15. Saarlouiser sagt:

    #13
    das zeigt eigentlich, dass es beiden Seiten nur um Machtgewinn geht.

  16. Nicole Schmidt sagt:

    Eine Reaktion die mir gefällt:
    http://www.scharf-links.de/90.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=21440&tx_ttnews%5BbackPid%5D=136&cHash=47961e20f8
     
     
    „Keine news_id übergeben“.
    Das kam bei dem Link heraus!
    UP.

  17. Regenbogenhexe sagt:

    Säuberung wird von einem geschäftsführenden Landesvorstand koordiniert

    Linksparteidebatte, Bayern

    Von Heinz Michael Vilsmeier

    Die AfD besetzt ein Parlament ums andere und die Führung der Partei DIE LINKE. Bayern, beschäftigt sich klammheimlich mit der Ausschaltung der letzten Reste innerparteilicher Opposition.
    Gegenwärtig ist der Kreisverband Niederbayern Mitte dran, dessen Sprecher, Heinz Michael Vilsmeier, in einer eilig einberufenen Kreismitgliederversammlung am 29. September abgesetzt werden soll. Die geplante Abwahl ist nach Vilsmeier vorliegenden Informationen Teil einer Aktion, die durch das Mitglied des geschäftsführenden Landesvorstands und Linkenstadtrat in Regensburg, Richard Spieß koordiniert wird.
    Richard Spieß legt größten Wert auf seine „Integrität“ und seinen „Ruf“. In den sozialen Medien betont er unermüdlich: „Ich bin Mandatsträger und das setzt voraus, dass meine Integrität außer Zweifel steht.“

    Was hat es mit Richard Spieß‘ Integrität auf sich, wie versucht er, den an sich selbst gestellten Anspruch einzulösen? In einer Vilsmeier zugespielten Stellungnahme aus einem Kreisverband im Norden Bayerns heißt es: „Als nach der letzten BTW [Bundestagswahl] die Gefahr bestand, dass Weinberg [MdB] (als das vierte Männchen […]) nicht ins Häuschen gebracht werden kann – und es letztendlich nur durch eine überstarke CSU und die dadurch bedingte Aufstockung der bay. MdB (Nachrangquote) geklappt hat, erkannte die Landesführung, dass das Spiel ‚die Wahlen werden in Obb gewonnen‘ so nicht mehr funktionieren wird. Man konzentrierte sich deshalb dann darauf, auch die nie beachteten Bezirke Opf und Ndb zu aktivieren. Man begann mit der Opf, weil dort nur kleine strukturschwache Kreise sind, mit Heidi [Kaschner] eine treue Vasallin vor Ort war (die die Aufgabe erhielt, Cham ideologisch dingfest zu machen). Regensburg war hier ein guter Ausgangspunkt. Das Büro des KV R [Kreisverband Regensburg] konnte – auch wegen der schon ausgesprochenen Mieterhöhung – vom KV alleine nicht oder nur unter großer Anstrengung weiter bezahlt werden. Deshalb erklärte man sich bereit, Nicole Gohlke dort ein Büro einrichten zu lassen. Die damit eingehenden Gelder haben eine Aufrechthaltung des Büros ermöglicht. Richard [Spieß] war der damals amtierende Vorstand im KV ein Dorn im Auge, weil diese sich zusehends von Richard [Spieß] abwandten, neue Köpfe in den Stadtrat wollten und er somit seine Machtposition zu verlieren drohte. Eingekauft wurde er mit dem Posten des gfLaVo [geschäftsführenden Landesvorstand] und der Aussicht, im LV eine tragendere Rolle spielen zu dürfen. Im Gegenzug dafür hat er den KV mehr oder weniger eleminiert und seine getreuen Gefolgsleute dort eingesetzt. Das KoPoFo und weitere (auch noch folgende) Aufgaben wurden ihm anvertraut und er darf auch unbehelligt dort in R den strukturellen Hausherren spielen. […] Richard ist dahingehend nicht korrupt, nur eben seiner Position fördernd auf einen anderen Zug aufgesprungen ???? Aber wer in Kandidaturreden behauptet er wäre seit 23 Jahren […] PS: Der strukturelle Angriff auf Ndb [Kreisverband Niederbayern Mitte] (und damit ja mehr oder weniger als störendes Element auch Deine Person) wird von Richard [Spieß] ausgehend koordiniert.“

    Ginge es in der Partei DIE LINKE. Bayern nur um die Korrektur von ‚Fehlern‘, dann ließen sich diese im Zuge einer konstruktiven Auseinandersetzung solidarisch beheben. Das eigentliche Problem aber ist die Ausschaltung der parteiinternen Opposition durch die Kader der Partei. Die PDL. Bayern funktioniert wie eine zentralistisch geführte Organisation, die von ehemaligen SPD- und Gewerkschaftskarrieristen um den ehemaligen Bundesvorsitzenden Klaus Ernst (MdB) kontrolliert wird. Diese Kräfte haben nach der Fusion von PDS und WASG das Ruder in der Partei übernommen. Mit den Mitteln der Zersetzung, haben sie die von ihnen als „Gegenkräfte“ gebrandmarkten Mitglieder der Antikapitalistischen Linken ausgeschaltet. Die dominanten Kräfte innerhalb des bayerischen Landesverbandes folgten exakt dem Muster, das in dem 2011 bekanntgewordenen Papier „Analyse der Gegenkräfte im Landesverband Bayern“ vorgegeben wurde. Das Papier enthält Listen von Parteigliederungen und Personen, die zersetzt werden sollten. Dies betraf sämtliche Kritiker, die es wagten, sich der Führungsclique innerhalb der PDL. Bayern und ihren Gefolgsleuten entgegenzustellen. Die Praxis dauert bis heute an! Nunmehr ist der Kreisverband Niederbayern Mitte dran. Da ich die antidemokratischen Praktiken, beispielsweise persönliche Angriffe, Tricksereien bei Mehrheitsbeschaffungen und gefälschte Mitgliederlisten öffentlich anprangere, soll ich aus der Partei vertrieben werden. – Da ich den Zusammenhang zwischen den Säuberungen innerhalb der Linkspartei Bayern und dem Strategiepapier „Analyse der Gegenkräfte im Landesverband Bayern“ Fall für Fall aufzeige, bin ich für die Parteikader zur Gefahr geworden.

    Xaver Merk, der langjährige Vorsitzende der PDL. Bayern und ihr heutiger Vertreter im Bundesvorstand, scheint sich klammheimlich zu freuen, dass die Süddeutsche Zeitung und andere Medien die Urheber der Zersetzungsstrategie nicht identifiziert wurden. Dabei hat er selbst nichts, rein garnichts, unternommen, um die Urheber ausfindig zu machen und an ihrem Tun zu hindern. Nicht anders hat sich die übrige Parteiführung verhalten! Unter ihren Augen wurde daran gearbeitet den Landesverband Bayern der Linkspartei in ein stromlinienförmiges und politisch bei jeder Wahl bedeutungsloser werdendes Gebilde umzubauen. Es stellt sich die Frage, welche Ziele die Parteiverantwortlichen eigentlich verfolgen! Geht es ihnen nur um Mandate und Posten oder wollen sie der SPD den Rücken frei halten, die neoliberale Agenda Politik im Verbund mit den Spitzen der Gewerkschaft durchzusetzen. Kritiker innerhalb der Linkspartei gehen davon aus, dass die PDL. Bayern ein gesteuertes Projekt der Sozialdemokratie ist, mit dem der gesellschaftliche Widerstand neutralisiert wird. Ich gehe davon aus, dass dies das eigentliche Ziel der Seilschaft um Klaus Ernst und Thomas Händel (MdEP) ist! Merk und einige andere gehören zu den treuen Vasallen, die von den Verhältnissen innerhalb der PDL. Bayern profitierten und noch immer profitieren! – Andere erhielten „Wahlkreisbüros“ und die dazugehörigen Stellen, die aus Mitgliedsbeiträgen und den Zuschüssen der bayerischen Mandatsträger im Bundestag und im Europaparlament finanziert werden. –
    Besonders perfide ist, das die Kreisverbände seit Jahren gezwungen werden, diese Strategie mitzufinanzieren. Auf dem Parteitag 2012 in Weilheim wurden die, den Kreisverbänden zufließenden Mittel gekürzt, ihr Anteil am Haushalt der PDL. Bayern von 70 auf 50 % zurückgestuft. Die freiwerdenden Mittel wurden zur personellen Aufstockung eines Apparats verwendet, der der Parteiführung zuzuarbeiten hatte. Die Vorlage zu diesem Beschluss war, wie Richard Spieß, Stadtrat und Mitglied im geschäftsführenden Landesverband und damals noch einer der Wortführer der Opposition, in einem Dringlichkeitsantrag nachwieß, durch falsche Angaben gegenüber dem Bundesschaftzmeister der LINKEN erschlichen. Beteiligt waren der damalige Sprecher und der inzwischen vertorbene Geschäftsführer der PDL. Bayern. Kreisverbänden, die nicht spurten, wurde schon bald, einigen bis heute, die Finanzhoheit entzogen. Auf diese Weise konnten sie geschwächt und ihre Mitgliederschaft ausgedünnt werden. So existieren viele Kreisverbände nur noch auf dem Papier, andere arbeiten mit gefälschten Mitgliederzahlen, eine Praxis, die innerhalb der PDL. Bayern nicht neu ist. – Dadurch lässt sich erklären, warum auf dem Parteitag in Hof 2016 über ein Drittel der Delegierten nicht anwesend waren. – Kein Wunder, es gibt physisch gar nicht so viele Delegierte, wie den aufgemotzten Kreisverbänden rechnerisch zustehen!

    Die Kader in der Partei setzen darauf, dass das Fehlen einer engagierten Basis durch bezahlte Mitarbeiter in Wahlkreisbüros zu kompensieren sei! Diese übernehmen sogar, wie das Beispiel des Büromitarbeiters Josef Ilsanker zeigt, zu Kreisvorsitzenden gemacht oder gar in den Landesvorstand gehieft. Ausgeschlossen von den Segnungen der Wahlkreisbüros wurden die oppositionellen Kreisverbände. In dem 2011 bekanntgewordenen Zersetzungspapier waren sie fein säuberlich aufgelistet und zum Abschuss freigegeben worden, ebenso wie die Wortführer der Opposition. Gleiches gilt für die Landesarbeitsgemeinschaften, die den Kreisen um Klaus Ernst ein Dorn im Auge waren. Diese Parteigliederungen sollten ursprünglich der Basis ermöglichen, sich am parteiinternen Willensbildungsprozess inhaltlich zu beteiligen. – Heute sind sie völlig einflusslos, auf den Parteitagen besitzen sie keinerlei Stimmrechte mehr! – Die Arbeitsgemeinschaften wurden zu Spielwiesen der Mandatsträger umfunktioniert. Gegenwärtig besitzt die PDL. Bayern so gut wie keine Basis mehr, die in der Gesellschaft verankert wäre!

    Sollte sich die mir vorliegende Information bewahrheiten, kämme auch die Ingolstädter Bundestagsabgeordnete Eva Bulling-Schröter in den Verdacht, den koordinierten Angriff auf mich als Sprecher des Kreisverband Niederbayern Mitte zu unterstützen. Das Wahlkreisbüro, das vom Regensburger Stadtrat für seine Umtriebe gegen den Kreisverband Niederbayern Mitte genutzt wird, wird von Eva Bulling-Schröter mitfinanziert.

    Die Amtszeiten der Mitglieder des Kreisvorstands Niederbayern Mitte reichen weit in das nächste Jahr hinein. Soeben wurden zwei neu eingetretene Mitglieder in den Kreisvorstand gewählt. Kurz nach ihrer Wahl verloren sie „das Vertrauen in den Kreissprecher“. Hier manifestiert sich ein bewährtes Muster bei der Kaperung von Kreisverbänden. In allen Fällen gehen auffällige Mitgliederbewegungen voraus! – Meine Abwahl wurde, auch dies entspricht einem bewährten Muster, durch öffentliche Diskreditierung und Diffamierungen vorbereitet, wonach ich öffentlich als „paranoid“, als „Verschwörungstheoretiker“, als „inkompetent“ verunglimpft wurde. Ein soeben eingetretenes 21-jähriges Vorstandsmitglied beschimpfte mich als „beratungsresistent“ und „unbelehrbar“. Auch dieses Vorgehen entspricht eins zu eins den Handlungsanweisungen, die in dem Strategiepapier zur Zersetzung der „Gegenkräfte“ im Landesverband Bayern vorgegeben wurde.

    „Integrität“, wie Richard Spieß sie für sich in Anspruch nimmt, ist eine Eigenschaft, die er ausschließlich selbst beschädigen kann. Die Information, dass ein Mitglied des geschäftsführenden Landesvorstands der bayerischen Linken einen „strukturellen Angriff“ auf den Kreisverband Niederbayern Mitte aus dem Regensburger Wahlkreisbüro Büro der Bundestagsabgeordneten Eva Bulling-Schröter heraus „koordiniert“ lässt erahnen, wie weit sich die DIE LINKE. Bayern von einem demokratischen Politikverständnis entfernt hat!

    Heinz Michael Vilsmeier
    Publizist, Sprecher DIE LINKE. Niederbayern-Mitte

    http://www.scharf-links.de/90.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=57566&tx_ttnews%5Bcat%5D=48&cHash=ab44a5319b

  18. Rosi sagt:

    Diese Plagegeister wird die Linke nicht mehr los.

  19. Marianne Kroger sagt:

    Es ist eine Schande.

  20. Aloysius sagt:

    Die Parteiobrigkeit in Berlin schaut tatenlos zu!!! Das ist der eigentliche Skandal.

  21. entäuschtes Ex-Mitglied sagt:

    Zum Kotzen, was aus der „Linke“ Bayern geworden ist.

    So ein Ding gehört auf die Müllhalde der Geschichte.

  22. Kai Uwe Schnerr sagt:

    # 17

    Nun treibt man totale Hetze gegen die angebliche Fremdenfeindlichkeit im Osten Deutschlands, haltlos und irrational und beleidigend.
    Wie ordnet man denn nun so ein bayrisches Schmankerl ein? „BEKANNTENFEINDLICHKEIT“? Da gehen Deutsche gegen Deutsche vor. Hatten wir das nicht auch schon mal. Wurden doch einst Andersdenkende…..“entsorgt“. Ein Saarländer ließ angebliche Systemfeinde wegsperren, foltern und Tote gab es auch. Vergessen? Ich denke gar nicht an viele Jahre zuvor.
    Wie kann es sein, daß in einer linken Partei, die lauthals sich für einen Retter der Nation ausgibt, Genossen gegen Genossen böse Spiele treiben? Für mich ist das einfach nur krank und strotzdumm. Machterhalt um jeden Preis und so nah an Honecker und seinen Methoden. Das ist der Westen. „Feindlich“ gegenüber Allem, was auch sie nicht verstehen und wo sie große Ängste ausstehen, dass ein Besserer kommen könnte, der am Freßtrog mehr essen kann. Wie wäre es mit dieser These. Vorsicht bitte, es kann sein, dass von unseren Neubürgern aus allen Ländern, einige dabei sind, die Euch Haus hoch überragen, in Menschlichkeit und Intelligenz überhaupt.

  23. Brüllmücke sagt:

    Was können Gewerkschaftler am besten? Heucheln, lügen und betrügen!!!!

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