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Linker Müll aus Saarlouis

Erstellt von DL-Redaktion am Sonntag 6. Januar 2013

Jetzt haben wir auch das, und dann auch noch in Farbe! Die Überbleibsel der LINKEN in Saarlouis? Sichtbar gemacht durch 5 volle Säcke und eine Tonne! An und für sich ein Foto welches keiner Erklärungen bedarf. Aber so ganz ohne Kommentar, das wäre auch nicht fair in einer Zeit wo Wissenschaftler aus den Müll der Vergangenheit Geschichten von vor über 2000 Jahren erklären. Wir schreiben hier ausdrücklich von Wissenschaftlern und nicht von wissenschaftlichen Beratern der Partei, welche dieses Haus wohl nie betreten haben, da der Müllberg sonst vermutlich größer wäre.

Bei Betrachtung des Fotos fällt auf das der Müll in den Vordergrund positioniert ist, sicherlich bewusst. Sinnbildlich für das Vergehen einer Partei, denn was letztendlich bleibt ist Müll. Der Laden samt Inhalt des ehemaligen Schaufenster, verpackt und zur Entsorgung bereitgestellt. Das ganze geistige Wissen und die ganze Arbeit vieler Jahre eines KV passt in fünf Plastiksäcke und eine Tonne.

Wobei, die fünf Säcke ja auch als ein Zeichen für fünf Personen gedeutet werden könnten, welche in diesem Büro gearbeitet und aus den Schaufenster nach Kunden ausgeschaut haben? Spricht man doch nicht von ungefähr des öfteren von faulen Säcken, welche um 12 Uhr mit ihrer Arbeit beginnen um des Mittags wieder nach Hause zu gehen? Die erledigte Arbeit schimmert hier bunt durch und bei genauerer Betrachtung glaubt man schon einige Kaffeefilter auszumachen.

Alles schön sichtbar und etwaige Rätsel gibt nur die Tonne auf. Der schwarze Deckel ist vermutlich auch im Saarland  ein Hinweis auf den Restmüll. Könnte dieses ein Tip auf das in diesem Hause verschlissene Personal sein, oder ist es ein Zeichen auf den Gründer, den Urvater dieses Büro und damit verbunden auch des Müll? Sehr wahrscheinlich ist die Lösung aber näher als wir glauben. Wir tippen einmal auf die leere Kasse welche man hier unauffällig zu entsorgen versucht, mit samt allen Überweisungsträgern und Quittungen?

Auch sollten wir darüber nachdenken warum denn ein Sack auf der, natürlich vom Betrachter ausgehend, rechten Seite steht. Ziemlich einsam und verlassen. Man will nicht mit ihm? Sagen wir denn nicht immer: „Den letzten beißen die Hunde“? Steht der Sack dort sinnbildlich für den letzten Geschäftsführer oder Kreisvorsitzenden welche nun natürlich, folgt man dem Sprichwort, für den kompletten Niedergang verantwortlich gemacht werden?

Wobei die Tonne ja alles andere überragt und nicht als ideales Beispiel für ausrangierte Gartenzwerge steht. Auch ließe sich dort sicher mehr verstecken als eine leere Kasse. Man könnte diese Tonne zum Beispiel auch im Bundestag abstellen, zu den vielen Anderen, ebenfalls relativ farblosen Einfaltspinseln.

Hinter der Eingangstür scheint ein Schatten sichtbar, als Silhouette gerade noch auszumachen. Ein menschliches Wesen oder eine weitere Tonne? Erahnen lässt sich ein schwarzer Rock mit einer geblümten Langbluse und vermutlich rötlichen Haaren? Marke Fuchs? Nicht nur so clever?  Ein Bild, eine Statue die Straße oder den Müll beobachtend, nachtrauernd? Um die Vergänglichkeit des Arbeitsplatzes ?

Mit Betrachtung des Foto haben nun zumindest zwei Augen versucht in das Büro Einsicht zu bekommen. Vielleicht schon mehr Augen als an einen gewöhnlichen Werktag zuvor? Als Finger lackierende Kaffeebude bezeichneten Kommentatoren diese Absteige von politischer Information. Gab es wohl Menschen welche klüger hinaus als hinein gegangen sind? Kredite sollen ja auch vergeben worden sein? Sehr erstaunlich bei einem Überbleibsel von fünf Müllsäcke und eine Tonne. War das die Geschichte des KV Saarlouis DIE LINKE oder übernimmt der Landesvater demnächst persönlich, wenn er wie im Radio angekündigt, zur nächsten Wahl nicht mehr zur Verfügung steht?

Fotoquelle: privat Saarland

14 Kommentare zu “Linker Müll aus Saarlouis”

  1. ex linker sagt:

    wieso werfen die das weg? da hätte man doch im web ein subportal mit aufbauen können + wanderausstellungen – so intimen müll sucht man doch in diesem dunstkreis

  2. Mann-in-de-Tünn sagt:

    Ein Bild des Jammers, das den erbärmlichen Zustand einer Partei symbolisiert, die vor 6 Jahren angetreten war, ihrer natürlichen Schwesterpartei das Fürchten zu lehren. Irgendwas ist gründlich falsch gelaufen. Lafontaines Ausscheiden dem Bundestag hat am offenbart, wie dünn die Qualitätsdecke und wie brüchig der Zusammenhalt im Ganzen war. Das wurde – leider – erst beim Göttinger PT 2012 diagnostisch klar ausgesprochen. Eine wirksame Therapie aber hat der listenreiche „Altmeister“ erneut zu verhindern verstanden. Das neue Spitzenduo scheint besser als ihr Vorgänger, doch reicht seine Kraft nicht aus, für die anstehenden Wahlen das Blatt noch zu wenden. – Das entleerte ex-Büro der LINKE in Saarlouis ist ein eindrucksvolles Symbol dieser Entwicklung.

  3. emschergenosse sagt:

    Das neue Spitzenduo scheint besser als ihr sein Vorgänger,…

    Das ist ja wohl eine irrige Annahme – um nicht zu sagen, eine abstruse! …jessesgott! Wundert mich immer wieder, was dem einfach gestrickten Riexie so zugetraut wird.

  4. Mann-in-de-Tünn sagt:

    Das neue Spitzenduo erscheint mir jedenfalls deutlich glaubwürdiger als das alte. Und Bernd Riexinger bringt neue auf Kooperation zielende Ideen ein, die sich abheben von der Großmannssucht eines Klaus Ernst. Ein Politgenoie ist er allerdings auch nicht, da stimme ich dem Emscher Genossen auch zu.

  5. pontius pilatus sagt:

    zu 2
    Den Worten ist nichts hinzuzufügen

  6. Gilbert Kallenborn sagt:

    So, nachdem nun auch der PC den Mobile Stick annahm, dort sollte eine Kurbel mitgeliefert werden: „Fonic..das ist die Wahrheit..“ -made in China? und ich das altvertraute Bild —-aus Saarlouis…
    Altvertraut -gar nix!
    Da stand einst in roten Lettern: MdB Oskar Lafontaine MdBThomas Lutze
    Da leistete der Lafontaine -Zwillingsbruder Hans Lafontaine (Rechtsanwalt, der bezeichnenderweise NIEMALS gegen linke Kritiker antrat oder sich einsetzen ließ, hier im Raume SLS,) kostenlose Rechtsberatung für Sozial Schwache und vertrat diese auch vor Gericht, bis hin zum Sozialgericht des Saarlandes. Ich selbst war in der Sturm und Drang Euphorie persönlich mit von dieser Partie.
    Dieses Büro war das linke Herz der unteren Saar, der Geist Oskars in allen 4 Wänden…sodann kam Lutze…dann kam gar nix mehr.
    Und zu den Neuen Spitzenduo Lobenden der Bundes-Partei: Dieses neue Duo deckt genauso wie das Alte, das begründungslose Beseitigen von Kritikern durch die Bundesschiedskommission und das Schweigen der Finanz-Lämmer, sprich Raju Sharma, Bundesschatznmeister, der weiter schweigt, obwohl ihm belegt und bewiesen wurde, daß an der Saar und besonders im KV Saarlouis 5 Jahre lang ungeprüfte und nicht entlastete Finanzberichte ohne jede Kontrolle durch gewählte Kreisrevisoren vorgelegt wurden.
    Und dann an den Deutschen Bundestag. Obendrein wird im Saarpfalzkreis seit 2 Jahre, trotz LSK-Beschluss, Finanzeinsicht verweigert!
    Wo soll da die „Glaubwürdigkeit“ des neuen Duo herkommen? Weil Kipping glaubwürdig versichert, sie sei Teilzeit-Vorsitzende und wegen ein Kleinkind ab 16.00 h nicht mehr für die Partei erreichbar (Frage: was machen Mütter mit 3 Kindern? Ab 6.00 h nicht mehr erreichbar?) und sie zusammen mit dem Lafontaine Mann Riexinger den Ostreformer Dietmar Bartsch verhinderte? Die zwei Königsmörder. „Die Neuen“ wurden bislang nirgendwo richtig getestet. Aber kommt. Vor dem Amtsgericht 10179 Berlin Mitte.

  7. Mann-in-de-Tünn sagt:

    Liebster Kalli,
    warum schlägst du jedesmal nur immer blind-kräftig druff – wie mit einem Vorschlaghammer? Ohne Differenzierung der Vorgänge, ohne Abstufung der Kritik, ohne Unterscheidung der Personen? Als Zirkuselefant sicher eindrucksvoll, als nachdenklicher Linkenkritker nur grobschlächtig – bis zur Unglaubwürdigkeit. Kannst du denn gar nicht anders?

  8. Gilbert Kallenborn sagt:

    Den Zirkus und den Elefanten überlasse ich Lafontaine oder Wagenknecht für derer Zirkus-TV-Talkshows, denn wer lange genug mit der Linken zu tun hatte, Innenansicht, der weiss, wer hier der Elefant- und wer der Zirkus -direktor und die Ballerina auf Hochseil ist.
    Die Vorgänge sind differenziert, die Kritik ist abgestuft, die Personenunterscheidung ist wohl das Wesen jeder Kritik. Würde ich jeh Lutze die Unterschlagung von Mitgliedergeldern vorwerfen? Dazu habe ich nicht den geringsten Anlass, bei Anderen sehr wohl!
    Ich bin kein nachdenklicher Linkenkritiker, ich bin genau das Produkt, das 5 Jahre Abschneiden der eigenen Mitgliederrechte von der Wahlfälschung bis zur Unterschlagung der Mitgliedergelder ff in Lafontaines eigenem GV (Wallerfangen/Saar) hergestellt haben.
    Nein, ich kann nicht „anders“.
    Da ich immer noch nicht weiss, wer du bist-oder welcher GV oder ob Linker oder Nicht, oder ex-Linker, Mann in der Tonne, weiss ich auch nicht ob du-wie ich – 6 Mal nach Berlin gefahren bist, vor die BSchK, 3 Tage nach Erfurt und 2 nach Göttingen zu den BPTs…
    Gucken, lernen, erfahren und dazulernen—-Grobschlächtig? Nö. Und wärest du an beiden BPTS gewesen, da hättest du life gesehen, was die mit „Nachdenklichen Linkenkritikern“ gemacht haben, nämlich mundtot gebulldozt, niedergemobbt. SED-Kadermäßig entrechtet.
    Dann bleibe ich lieber wie ich bin.

  9. Hannah60 sagt:

    Gilbert K. kann Kaffeesatz von Katzensch… unterscheiden.

  10. UP. sagt:

    UPDATE

    Wir haben sie gefunden …

    abfall

    … da ist sie wirklich drin!

  11. Frank Hof sagt:

    Wieso eröffnet man in der linken Pumpstation nicht einfach ein Nagelstudio. Mama Hu als Chefin.

  12. Frank Hof sagt:

    Also, ich bin zwar seit ungefähr 7 Jahren Mitglied bei der „LINKE“, habe mich aber nie für das Treiben oder Wirken der Genossen, mit dem sozialen Herz am rechten Fleck interessiert. Lafontaine, Gysi gefielen mir in einer Zeit, wo es immer mehr soziale Ungereimheiten gab. Im ehemaliegen Bürgerbüro wurde ich erstmals mit Lafontaines Bodenpersonal konfrontiert. Ich bekam eine Einladung für die diesjährige Weihnachtsfeier. Ich wollte erst nicht hin, aber ein guter Bekannter überredete mich. Ich dachte mir, na ja, vielleicht treffe ich eine frisch lackierte “ Mama Hu “ wieder, von der ich so begeistert bin. Leider war dem nicht so. Ich lernte aber andere “ sozial-interlektuelle “ Persönlichkeiten kennen. Frau Ploetz, eine gepiercte Schönheit, Herrn Lutze mit seiner blonden „Germania“, die ich zuerst für seine Tochter hielt, aber Herr Rodack, mein Tischnachbar belehrte mich eines besseren. 13.500 EURO im Monat ( lt. Herrn Kallenborn ) machen auch das Herz eines Papas schwach. Na ja, sebstgebackten Kuchen und Plätzchen gab es (kostenlos), die Getränke mußte man selbst bezahlen. Na ja, der Steinbrück verlangt viel Geld für seine Vorträge, hier waren Sie dafür kostenlos. Soviel zur Weihnachtsfeier des Saarlouiser Stadtverbandes. Richtig satt habe ich mich aber auch gegessen. Gegenüber an der Rostwurstbude vom “ Luxemburger Hof „. Die Gedanken sind ja bekanntlich noch frei. Ein Querdenker, ein bunter Vogel wie der Herr Kallenborn, könnte auch nicht mehr Schaden anrichten, wie diese Persönlichkeiten, wo „erfolgreich“ eine Partei präsentieren, die immer mehr Austritte zu verzeichnen hat. In diesem Sinne, gebe ich nur meine Meinung ab, ob sie falsch oder richtig ist. Ich habe keine Ahnung, aber ich bin mit Sicherheit nicht der einzige in dieser Partei mit diesem Vorzug. Ich stehe jedenfalls dazu.

  13. Peter Pinkelpott sagt:

    Yvonne Ploetz, eine Frau, über die man besser keine Worte verliert…

  14. Politicus sagt:

    langsam aber sicher weis ich auch nicht mehr was ich von dem allem halten soll. hab ja lange auch die IDEE verteidigt aber auch im kv mzg läuft nicht alles rund. da gibts 2 stadtverbände von denen einer gar nicht mehr funktioniert und einer der nur noch auf halbmast hängt.
    in anderen ov’s sind gerade mal die mitglieder da die für den vorstand gebraucht werden oder wie in perl zu gründung.

    frau plötz ist kaum hinter saarlouis zu finden dafür taucht lutze wirklich auf dem kleinsten treffen ein, der hat wohl ziemlich schiss das sein mandat flöten geht und vielleicht kann er seiner frau dann auch nicht mehr so viel bieten wie im moment.

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