DEMOKRATISCH – LINKS

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RENTENANGST

Linker Klüngel Kopf-NRW

Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 30. Oktober 2010

Dumme Menschen und Führung – was fleißige Hände aufbauen, reißen diese mit Ihren Ärschern wieder ein

Das passt doch irgendwie zusammen, erst der Antrag des Dieter Carstensen auf Parteiausschluss der NRW Seilschaften Pieck und Blocks sowie anschließend der Artikel in dem Solinger-Tageblatt mit der Bericherstattung über Wahlen im Kreisverband Solingen. Dabei ist schon von Interesse nachzulesen mit welchen Worten denn der dortige Versammlungsleiter Erik Pieck aufzuwarten hat. Vor allen Dingen wenn man berücksichtigt das dieser Erik Pieck als 1. Sprecher einer Landesschiedskommission NRW vorsteht, welche nicht gerade den Ruf der Neutralität genießt. Aus den Zeitungsartikel zitiere ich hier wie folgt:

„Über vier Stunden lang ging es zur Sache. Es hagelte Kritik. Schon nach wenigen Minuten zielte Versammlungsleiter Erik Pieck auf den wunden Punkt. Ein „Unwesen“ mache sich in der Partei breit: „Statt miteinander wird übereinander kommuniziert.“ Gerhards wiederum schimpfte über „Unehrlichkeit“ und die üble Art, mit der Fraktionschef Schlupp mies gemacht worden sei. „Mich widert das alles an“, hielt Birgül Ünlü ihren Kollegen vor. „Manche sollten ihr Ego überwinden, bevor sie den Kapitalismus angreifen.““

Wenn Erik Piek dort ein „Unwesen“ anspricht sollte er einmal ein wenig über „Unwesen“ nachdenken an denen er mit seiner Schiedskommission maßgeblich beteiligt war und ist. In der Heimat „Hui“ in der Fremde „Pfui“?  Da wird immer wieder von nicht bearbeitenden Anträgen geschrieben, aus vielen Kreisverbänden,  wo bei ich auf zwei Ausschlussanträge gegen das Mitglied  Siggi Darga aus dem KV WAF als Beispiel hinweisen möchte, die von genau dieser Kommission unter den berühmten Teppich gekehrt wurden, da die Antragssteller dem Landesvorstand (oder Günter Blocks) scheinbar nicht Kommod waren? Da wurde in einem anderen Fall nicht darauf Rücksicht genommen, dass in der Schiedkommission Personen saßen, welche sich im nachhinein als mehr oder weniger enge Bezugspersonen zu den Klägern befanden. Ankündigungen per Mail über Verfahrensausgänge mehr als acht Wochen vor der Anhörungssitzung von Blocks verbreitet, bezeugen  das niedrige Niveau der handelnden Personen.  Die Nichtladung von Enlastungszeugen und viele andere Vorkommnisse weisen auf die unseriösen Arbeitweisen dieser Schiedskommission hin,  welche an und für sich nur billige Handlanger einer obskuren Obrigkeit sind.

Die wichtigste Aufgabe einer Schiedskommission ist die Unabhängigkeit von Mandat und Posten, eine Vermittlungstätigkeit, so steht es in der Satzung. Ist es kein „Unwesen“ wenn eine solche Kommission noch nicht einmal in der Lage ist, eine eigene Postzustellungsadresse zu benennen? In unserer digitalen Welt nicht per Internet erreichbar ist? Als vom Landesvorstand für die Kommission zuständige Person wird Günter Blocks angegeben welcher gleichzeitig als Landesgeschäftsführer firmiert. Wurde hier nicht der Blocks zum Gärtner gemacht? Der Fisch fängt am Kopf zu stinken an, lautet eine Redewendung? Geht es noch Offensichtlicher?  Die Schiedkommissionen in der Partei DIE LINKE sind Gruppierungen welche ihren Namen Hohn sprechen.

IE

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4 Kommentare zu “Linker Klüngel Kopf-NRW”

  1. Der Ruhrpilot | Ruhrbarone sagt:

    […] NRW II: Linker Klüngel Kopf…DL […]

  2. Gabriel van Helsing sagt:

    Ich erinnere mich an einer Karnevalveranstaltung der sogenannten Landesschiedskommission in Dortmund.

    Als Fürsprecher der Gegenseite wurde unser aller Freund Günni aufgefahren.

    Nach dem der Gegenseite die Argumente ausgegangen waren, beschloß der große Vorsitzende eine Pause.

    In dieser Pause hockten der Vorsitzende der Kasparveranstaltung und unser Freund Günni die Köpfe zu einander.
    Was sie dort tuschelten ist nicht bekannt. Oder soll mir im nach hinein auch egal sein.
    (Kann sich ja jeder denken.)

    Nur soviel, der Karnevalvereinvorsitzende beschloß sofort nach der Pause, das Ende der Verhandlung.
    Laberte noch etwas blabla in seinen Bart, und meinte dann, das Urteil würde Schriftlich zugesandt.

    Nach sechs-sieben Monate, wurde dieses Urteil uns Kläger auf verschwungenen Wegen zugesandt.

    Der große Vorsitzende dieser Karnevalsveranstaltung, hatte mit seinen Elferat beschlossen,
    die Klage ab zu schmettern.
    In dieser Zeit gab es keine MV, egal von welcher Seite.

    Aus Schaden wird man klug, dachten sich die Antragsteller und hielten Kriegsrat.
    Bei der nächsten Klage wurde dieser Elferrat übergangen und die Klage beim Oberelferrat u.a. wegen Untätigkeit eingereicht. Hierbei saßen auch ein paar Narren aus dem unteren Elferrat.

    Jetzt kam die große Denkerpause, die Köpfe des Elferrates rauchten wie eine Coriba oder Havanna.

    Nach weiteren sechs bis acht Monaten wurde UNS der Beschluß als Urteil zugesandt.
    Hierbei wurden den Antragsteller zu ca. 60 Prozent recht gegeben.
    Es ging leider für die Gegenseite nicht anders, sonst hätte man die Satzung fast komplett umschreiben müssen.
    Aber zu den restlichen 40 Prozent kam es nur zu einen; das darf man nicht.

    In diesen ca. 18 Monaten fand keine MV, oder Öffentliche Vorstandsitzung statt.

    Freund Günni leitete mit der Schrebelstimme aus Herne 1 (eine) Kandidatenversammlung,
    mit allem was dazu gehört.
    Polizei wurde gerufen, 2 Anwälte bevölkerten den Saal, Verwandte wurden angekarrt, Kinder durften irgendwelche Stimmen abgeben, Nichtmitglieder sowieso. Allso das ganze Programm.

    Das Ende dieser Veranstaltung ist bekannt!

    Rats- und Bezirkskandidaten ohne Mitgliedschaft sitzen heute auf Gutdotierte Kommunal-Pöstchen.
    Sachkundige Bürger ohne Bezug zu einer Partei sowieso.

    Zum Schluß noch etwas zum schmunzeln, Freund Günni hat im Jahre 2010, in seiner Eigenschaft als Landesgeschäftsführer, 1 (ein) mal zu einer KV-Mitgliederversammlung eingeladen.
    Nachdem diese Untätigkeit bei mehreren Partei-Stellen angemahnt wurde.

  3. Gunnar S. sagt:

    Wie ein guter, alter DKP Mann es gelernt hat. Nach aussen alles blocken, und mach innen die Seilschaften pflegen. Erik ist eben aus einer alten Dynastie und wird nie etwas selbst zu stande bokommen

  4. Herforder sagt:

    Es gibt „viele Erik’s“, leider zu viele.

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