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Linker Gong zur nächsten Runde

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 25. Juni 2013

Linke streitet vor Bundesschiedsgericht

Den Wahlen der Landesliste vom 05. 05., folgte in der zweiten Runde die notarielle Siegesbestätigung für den Auszählungsverlierer, sowie in dritter Runde die Neuansetzung der Wahlen durch die Landesschiedskommission. Am kommenden Sonntag geht der Boxkampf um die Krone der Besetzung des Listenplatz Eins, für das Mandat im Bundestag der Linken an der Saar, in die vierte Runde. Wobei es schon heute festzustehen scheint, dass wenigstens eine fünfte Runde folgen wird, da Lutze gegen den Entscheid der Landesschiedskommission Beschwerde eingelegte.

Das ist sein gutes Recht in diesem Land und es sei hier der Hinweis gestattet das er als ehemaliger Landes – Geschäftsführer der Saar – Partei den gleichen Weg beschreitet den viele der heute Ausgeschlossenen zuvor bereits hinter sich gebracht haben. Hallo ihr Linsler, Bierbaum und andere Vasallen, ist Lutze heute auch ein Querulant und wenn ja, wann ereilt euch das gleiche Schicksal da auch ihr irgendwann auf einen Größeren trefft?

Wobei das Thema Schiedskommissionen die einer unendlichen Geschichte gleicht, vollkommen egal ob nun auf Landes- oder Bundesebene. Trafen doch bislang nahezu überall die gleichen Auftragnehmer von amtierenden Vorständen zusammen um den Mitgliedern von untergeordneten Parteigremien einmal zu zeigen wer denn das Sagen hat. So fanden sich immer Richter, Anwälte oder auch Laien zusammen, welche zeigten wie „Geltendes Recht“ gelinkt werden kann. In den verschiedensten Urlaubsländern sollen solcherart Typen unter den Sammelbegriff Hütchenspieler bestens bekannt sein.

Selbst der Hinweis von Lutze „die LSK sei der Argumentation des Landesvorstandes gefolgt“ weist ja auf ein nur allzu berechtigtes Misstrauen hin. Denn wenn es dort wirklich Versäumnisse mit den Einladungen gab, wusste dieses der Landesvorstand bereits bevor die LSK ihre Arbeit aufnahm. Konnte doch nur sie als Einladungsschreibende Institution ihre LSK darauf aufmerksam machen. Niemand anders hatte Einblick in die Einladungsliste, bis auf eventuell Fieg welcher durch einige seltsame Urteile schon in der Vergangenheit aufhorchen ließ.

Wenn aber in Vorstände sitzende Personen noch nicht einmal das kleine Etwas an gewisser Empathie aufbringen um in ihren persönlichen Tun Manipulationen zu erkennen, sollte man doch einmal nachfragen von was für eine Art Kindergarten sich die Partei letztendlich leiten lässt? Nur wer in der Lage ist eigene Schwachstellen zu erkennen und diese dann auch entsprechend auszumerzen wird auf Dauer obsiegen. Gilt es doch letztendlich darum besser zu sein als Andere.

So taumelt denn DIE LINKE an der Saar weiter zwischen Wahlen, notariell beglaubigten Wahlergebnissen und Schiedskommissionen hin und her, die Zuschauer erheben sich laut Beifall klatschend immer wieder von ihren Sitzen bei der grandiosen Vorstellung der Laiendarsteller welche offensichtlich aus der Vergangenheit wenig gelernt haben. Nur wo sind sie eigentlich geblieben, die selbsternannten Profis mit Namen Lafontaine, Linsler oder Bierbaum? Haben die alle schon fertig und schicken so einen politisch unfähigen Pastor als geistigen Notnagel an die Front? Hoffend das dieser von Oben Unterstützung erhält? Wie viele Böcke hält das Saarland noch in petto  um auch diese letztendlich irgendwann als Gärtner präsentieren zu können ?

Linke streitet vor Bundesschiedsgericht

Auf dem Landesparteitag der Linken am Sonntag kommt es möglicherweise zu einer erneuten Kampfabstimmung um Platz eins der Landesliste zwischen den beiden Bundestagsabgeordneten Thomas Lutze (43) und Yvonne Ploetz (28). Lutze will auf jeden Fall antreten. Ploetz hält sich noch bedeckt.

 Bei einer Mitgliederversammlung am 5. Mai war Ploetz mit nur knappem Vorsprung vor Lutze auf Platz 1 der Landesliste gewählt worden. Bei einer notariell beglaubigten Nachzählung der Ergebnisse landete Lutze sieben Stimmen vor Ploetz. Die Landesschiedskommission setzte die Wahl neu an. Gegen diese Entscheidung legte Lutze jetzt Beschwerde bei der Bundesschiedskommission ein.

Quelle: Saarbrücker-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Wikipedia

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8 Kommentare zu “Linker Gong zur nächsten Runde”

  1. pontius pilatus sagt:

    :-)Das muss man mal in Ruhe lesen!!!

    Laut Ploetz und dem Zeitungsartikel

    – hat es noch „viel mehr Ungereimtheiten“ gegeben als nur die nicht erfolgte Einladung der in Frankreich lebenden Mitglieder“

    und
    – Ploetz verwahre sich zugleich gegen den in der Öffentlichkeit entstandenen Eindruck, dass es ausschließlich zu ihren Gunsten Unstimmigkeiten gegeben haben könnte

    Ja Frau Ploetz, dann mal nicht nur im Nebel andeuten, sondern raus mit der Sprache und Ross und Reiter nennen. Der Wähler hat Anspruch auf Transparenz. Nachdem Fieg nicht aufklären konnte/wollte, könnte das Yvonnchen ja mal Licht ins Dunkel bringen und Beweise (sofern vorhanden) gleich mit auf dem Tisch legen. Mahlzeit.

  2. exlinker sagt:

    lol frau p meint es gäbe noch viel mehr ungereimtheiten und es wären nicht alle zu ihren gunsten gewesen … hmmh
    stimmt die LINKE verarscht sich selbst und da is jeder mal dran ! auch du yvonne
    die provinzposse mutiert zur Bundesposse.

  3. Opa Fielmann sagt:

    Ploetz kann noch soviel quarken wie sie will, ich glaube ihr seit Jahren kein Wort mehr – genau gesagt seit dem Tag der Listenaufstellung 2009 für den Stadtrat in Blieskastel

  4. Herbert K. sagt:

    Das Yvonnche schien mir immer als kompetent. Was ist nur geschehen? Sie war so nett und liebenswert zu Beginn, als man sie kennen lernte.
    In welchen negativen Strudel ist sie denn geraten? Wer hat sie so geformt, das Geld?
    Oder ist es so, wer Olaf hörig ist, der fällt tief, wenn er nicht die Erfolge einfährt.

  5. Ichbins sagt:

    gib einem Menschen ein Tröpfchen Macht, oder Position, oder Geld…

  6. Ichbins sagt:

    In der Bild hat die junge Frau gerade eine Art CKK´sches DeJaVue? Sogar Morddrohungen, sie ist entsetzt. Morddrohungen sind definitiv nicht in Ordnung. Bild ist aber nicht wirklich DAS seriöse Medium. Wer mit dem Feuer spielt verbrennt sich leider Gottes. Wer hoch pokert kann verlieren. Und es hört nicht auf mit Anschuldigungen. Was geht hier nur vor sich? Wenn ich diesen Artikel lese bin ich selbst entsetzt. Es ist ein Debakel. Und ich frage mich nach wie vor, warum nach der Wahl zu Platz 1 der Saal urplötzlich halb leer war und wessen Busladung weg fuhr und warum? Es läuft was falsch, absolut falsch. Tut das not?

  7. ichgreifmirandenkopf sagt:

    @ 6 Ichbins

    Stimmt, solche Drohungen sind nicht o.k., keines Falls, wenn es denn stimmt.
    Es läuft komplett etwas falsch. Das Falsche ist, mit allen Mitteln an die Macht zu kommen. Wer hoch hinaus will, der wird tief fallen. Dies hat sich immer bewahrheitet und in einer Linken ist dies um so schwerer, denn man wird mit anderen Augen betrachtet. Wer dies nicht weiß, der spürt es. In solch einer Partei muss man sauber bleiben.

  8. Ichbins sagt:

    Wer sich zu Hunden ins Bett legt, steht eventuell mit Flöhen wieder auf. Dann wird man zum Opfer seiner eigenen was auch immer. Hochmut kommt vor dem Fall musste der einst auch Ikurus erleben. Wie sang und gewann Nicole damals in Harrogate? Flieg nicht so hoch mein kleiner Freund, man kennt den Text. Ich denke Nicole hätte sich nie vor einen brisanten politischen Karren spannen lassen und würde den Siegel´schen Song beherzigen den sie damals formvollendet in jugendlicher Unschuld die sie hatte und wohl immer noch hat ehrlich und höchst erfolgreich zum Besten gab.

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