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Linke Wetterfahne im Wind

Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 21. Mai 2013

Die Linke Wetterfahne heißt Sahra Wagenknecht

Dumm bleibt dumm , da helfen keine Pillen

Der Tornado welcher am Montag über Oklahoma mit einer Geschwindigkeit von über 300 Stundenkilometer fegte, könnte auch Oskar Lafontaine dazu veranlasst haben, einmal mehr seine Wetterfahne mit Namen Sahra Wagenknecht in den „Wind of Change“ zu hängen. Wird er doch vielleicht hoffen, dass von einen solchen Tornado zumindest ein kleines Lüftchen davon auch die deutschen Lande erreichen wird.

Hatte nicht noch vor wenigen Tagen Dietmar Bartsch, ein Fraktionskollege der Wagenknecht öffentlich davor gewarnt, »so eine Debatte nicht so kurz vor der Wahl führen«. Nur, wenn es um die Person Bartsch geht, scheint dem Lafontaine Block innerhalb der Linken, jedes Mittel recht zu sein. Da spielen dann eventuell vergebene Wahlprozente auch keine Rolle mehr und man macht somit jedermann/frau deutlich das persönliche Belange wichtiger als die der Partei sind.

Der jetzt angestrebte Paradigmenwechsel macht auch allen deutlich wie schnell in der Politik die Seiten gewechselt werden. Der linke Sozialismus von heute wird bereits Morgen zum rechten Nationalismus? Folgende Presseerklärung lesen wir heute:

Die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht hat erneut die Möglichkeit eines Euro-Ausstiegs thematisiert. Es sei »ganz einfach legitim, vor dem Hintergrund einer sozialen und humanitären Katastrophe, in die die Krisenländer durch die Troika getrieben werden, über Notwehrmaßnahmen wie ein Schuldenmoratorium oder einen Euro-Ausstieg nachzudenken«, schreibt sie in einem Beitrag für die Tageszeitung »neues deutschland« (Dienstagausgabe). Zwar dürfe man »kein Land zum Ausstieg aus der Eurozone drängen, doch ebenso wenig sollte man Länder zum Verbleib in der Eurozone nötigen oder jene Kräfte, die für einen solchen Ausstieg plädieren, pauschal in die rechte Ecke stellen«. Den Euro zu erhalten »ohne den Sozialstaat und die Demokratie in den Ländern des Südens zu zerstören«, hält die stellvertretende Partei- und Fraktionsvorsitzende der Linken nur unter der Voraussetzung für möglich, »dass zentrale Forderungen der Linken umgesetzt werden«. Zu diesen gehöre, die Schulden der Krisenstaaten zu reduzieren, die »Kürzungsdiktate« zu beenden und an ihrer Stelle »umfangreiche Invesitionsprogramme« aufzulegen. In Deutschland müsse ein Mindestlohn von zehn Euro eingeführt, die »gewerkschaftliche Durchsetzungsmacht« gestärkt und die Agenda 2010 zurückgenommen werden.

Die kontroverse Debatte um einen Euro-Ausstieg beschäftigt seit einiger Zeit die Linkspartei. Dietmar Bartsch, Kollege von Sahra Wagenknecht im Fraktionsvorstand, hatte kürzlich gegenüber einer anderen Zeitung davor gewarnt, man solle »so eine Debatte nicht so kurz vor der Wahl führen

Quelle: ots / Presseportal

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Fotoquelle: Wikipedia

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8 Kommentare zu “Linke Wetterfahne im Wind”

  1. David der Kleine sagt:

    … wenn ich Sissi höre, höre ich „Kaiser Napoleon von der Saar“.

  2. David sagt:

    Nur Oskar und jetzt dann eben auch Sarah haben was drauf. Was erlauben Bartsch?

    Dieses „Länder des Südens“ find ich immer sehr merkwürdig.

  3. Ingo Engbert sagt:

    # 2

    Ja natürlich die „Südländer“ waren immer nur gut für reiche deutsche Urlauber, zum essen von Meeresfrüchten und Champagner trinken. Zurück im eigenen Heim unterhielt man sich über Spagettifresser welche zu faul zum arbeiten sind. Das ist Rassismus und Diskriminierung in Reinkultur. Wie wir sehen auch in der Linken. Frau Dr. Wagenknecht geht mit guten Beispiel voran. Läuft sie vielleicht Guttenberg hinterher?

  4. Ella Klein sagt:

    Die Linke ist „scheinheilig“. Steht die Partei auf dem Boden des Grundgesetzes? Immer mehr zweifeln daran.

  5. Goldregen sagt:

    Die Linke (und nicht nur die) stehen schon auf dem Boden des Grundgesetzes, weil es wunderbar ist, wenn Geld in die Parteischatulle fließt.
    Ein bißchen „gaukeln“ und es regnet Geld…

    Im Wahljahr klingeln die Kassen der Parteien: So viel Geld wie noch nie will der Staat 2013 für CDU, SPD, FDP, Grüne, Linke und andere ausgeben – insgesamt sollen über 154 Millionen Euro in die Parteischatullen fließen…

    http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/Berlin-Saarbruecken-Parteien-Finanzzuschuesse;art27856,4779352

  6. Helmut Kokoscka sagt:

    Kann einer auch mal was zum Thema Schreiben?
    Hat einer auch nur irgendetwas von der “ Frau Dr. Wagenknecht “ gelesen. Wahrscheinlich nicht! Sonst kämen nicht immer so viel hohle Phrasen!

  7. Herbert Perters sagt:

    # 6
    Ja, das Leben ist schwer wenn nur Einer lesen, verstehen und daraus die richtigen Schlüsse ziehen kann! Herzlichen Glückwunsch. Lautet so deine Antwort auf Rassismus und Diskriminierung ?

  8. Helmut Kokoscka sagt:

    # 7 Herbert Perters
    Dann erkläre mir das! Was spricht für die Einführung der D-Mark und was dagegen. Und möglichst ohne Rassismus und Diskriminierung.
    Für Rassismus und Diskriminierung ist DL zuständig, nicht ich.

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