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Linke Wahrheiten

Erstellt von DL-Redaktion am Freitag 11. Juni 2010

Die Linkspartei in NRW und die Nominierung des Joachim Gauck

File:Berlin-Schloss Bellevue-Frontalansicht.jpg

Bist du einmal im Bellevue – trägt  der Lakaien den Parapluie

Landauf- landab die gleichen stereotypen linken Erklärungen: „Gauck ist kein Versöhner, nein, er spaltet!“ Das können die Linken selbstverständlich bestens beurteilen. Spalten ist durchaus etwas, was diese Partei aus dem Eff-Eff beherrscht. Inner- wie ausserparteilich. Denn da hat diese Partei halt ihre eigene Geschichte!

Immerhin gab und gibt es aber zu diesem Thema eigenständige Aussagen aus den verschiedenen Bundesländern und der Spitze der Partei, wie abstrus sie auch immer waren und sind. Nun musste auch der NRW-Geschäftsführer der Linkspartei, Günter Blocks, seine Meinung ungefragt zur Sache, zwar recht spät –aber immerhin–, bei steuern. Da er vermutlich seine Festellungen zu diesem tagesaktuellen Thema nicht selbst formulieren kann, schickt er zur Erklärung seiner festen Grundüberzeugung einen Zeitungsauschnitt gleich mit.

In diesem Zeitungsartikel (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG) erklärt die, vor Luc Jochimsen, heiss gehandelte, (und noch unpopulärere als die jetzige), 2-Tages-Kandidatin der Linkspartei, Daniela Dahn, die ganze linke Wahrheit über Gauck. Erfreulich für Dahn, das sie derzeit gehört wird und sich vermarkten darf. Und erfreulich für Günter Blocks, nicht selbst formulieren zu müssen um nicht wieder in ein Fettnäpfchen zu stampfen.

Fraglich ist nur, wieso es nur EINE ÖFFENTLICHE MEINUNG zu Joachim Gauck in der Linkspartei gibt? Hat die Partei etwa immer Recht? Und warum musste uns Günter Blocks damit auch noch unnötigerweise behelligen? Gerade er, der Meinungsführer aller linken Opportunisten in NRW! Aber frei nach dem alten Sprichwort “ „Leere Tonnen geben großen Schall!“ versuchts nun auch einmal ein mehrfach in seinen politischen Ambitionen gescheiterter Landesgeschäftsführer.

Hier das Rundschreiben (Rundmail) des Blocks an „alle Mitglieder“ vom 11.6.2010:
Liebe Genossinnen und Genossen,

 

viele von uns werden in diesen Tagen darauf angesprochen, warum denn DIE LINKE mit Luc Jochimsen eine eigene Kandidatin aufgestellt habe, da es doch jetzt die Chance gäbe, Schwarz-Gelb bei der Wahl des/der Bundespräsidenten/in mit der Stimmabgabe für Gauck eins auszuwischen.
Informationen zu Luc Jochimsen findet Ihr unter
http://www.die-linke.de/
Einiges an Argumentationshilfe zur Unwählbarkeit des Kandidaten Gauck findet Ihr im nachfolgend wiedergegebenen Artikel der DDR-Oppositionellen Daniela Dahn aus der heutigen Ausgabe der „Süddeutschen Zeitung“.

 

Herzliche Grüße
Günter Blocks
Landesgeschäftsführer DIE LINKE. NRW

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Fotoquelle : Attribution: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

3 Kommentare zu “Linke Wahrheiten”

  1. Gabriel van Helsing sagt:

    Ich habe zu erst die Bewandniss dieses „Newsletter“ auch nicht so ganz kapiert.

    Das eine Daniela Dahn ihren Senf zu Gauck gibt. Kann sie von mir aus. Aber dann muss man den anderen ca. 10 Millionen DDR-Oppositionellen auch die Gelegenheit geben, sich per von Günther Blocks versendeten Newsletter zu äußern.

    Ich kann mir nur das Zustandekommen dieses Newsletter damit erklären, Klein-Günter wollte auch mal ausserhalb des Sandkasten mitspielen. Und hat, wo seine Gouvernanten und Nanys mal nicht aufpasten, mit dem PC in Düsseldorf herum gespielt.

    Apropo aufpassen.
    Ich habe heute eine an mich weitergeleitende Mail bekommen.
    Absender war die Spitzenfrau der LINKEN NRW im Landtag NRW.
    Im Adressenteil waren über 200 Mailadressen von GenossInnen aufgeführt.
    Falls mal jemand ein paar Daten braucht, ……

    Das zu Datenschutz und Profilneurose.

  2. Ingo Engbert sagt:

    @ Gabriel
    Was ist dir die Daten CD denn wert ? Wieviel soll sie kosten ?
    In jeder anderen Partei wären die Versager lange in die Wüste geschickt worden, in der LINKEN werden ihnen Denkmale gebaut, um das eigene Unvermögen zu kaschieren. Nur gut dass auch Lügner und Betrüger alle einmal auffliegen. Vielleicht schneller als manche glauben.

  3. Spitz paß auf! sagt:

    Diese Versager gibt es auch im KV Herne. Im Vorstand.
    Auf Fensterbänken, Regalen und Heizkörpern lagen ebenso Mitgliederlisten wie auch Listen darüber aus, wer wieviel an den Kreisverband gespendet, wieviel Mandatsträgerabgaben wer entrichtet hat. Für jedermann einsichtig. Sogar für Putzhilfen des Büros.
    Baut ihnen ein Denkmal!
    Dass auch der KV-Rechner von solcher Datensorglosigkeit infiziert gewesen sein muss, zeigt die Reaktion des Vorstandes, als er bemerkte, dass jemand im Rechner war. Völlig legal, nicht konspirativ.
    Baut ihnen ein Denkmal!

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