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Linke Sektierer fordern Sahra

Erstellt von DL-Redaktion am Mittwoch 25. September 2013

Ein Erfolg und drei Probleme

So ist das nach den Wahlen, erst verlieren sie zusammen an Ansehen in der Bevölkerung um anschließend diese Niederlage einer, wie sie glauben, verblödeten Gesellschaft als Sieg zu verkaufen. Wer wundert sich da noch, wenn Politik innerhalb eines Großteil der Gesellschaft nicht mehr ernst genommen wird und immer mehr Bürger sich von diesen Lügenbaronen abwenden?

So auch unter anderen in NRW. An Erststimmen fielen hier die Linken von 7,10 % im Jahr 2009 auf  5,10 %, macht 2,00 % Verlust. Bei den Zweitstimmen sieht die Situation noch schlechter aus. Hier ging es von 8,40 % im Jahr 2009 hinunter auf 6,10 %, ein Verlust von 2,30 %. Das zur Bilanz von den Verlieren eines Wahlvereins, welcher sich jetzt als Sieger feiern lassen möchten.

Da ist es schon erstaunlich dass die Sektierer nicht gleich den Anspruch erheben nun auch den Kanzler stellen zu wollen, werden doch bekanntlich unter den Einfluss des Höhenrausch ungeahnte Kräfte frei. Nein, noch bleiben sie bescheiden und fordern nur die Installation ihrer Ikone als gleichberechtigte Doppelspitze mit Gysi in der Fraktion. Sahra „Tausendschön“ neben Onkel Gregor, zwei Gemälde an einer Wand. Oh Heiliger Bimbam.

Aber, haben nicht vielleicht doch nur die Linken aus NRW die Wahlen verloren und die Beiden Leihsprecher gar keinen Einfluss auf den Wahlausgang gehabt? Fakt ist doch dass die Linke im Westen des Landes zu einer Splittergruppe verkommen sind, welche nur aufgrund der hohen Einwohnerzahlen mit der Zahl ihrer Mandatsträger aus dem Osten noch in Augenhöhe ist. Ein trügerischer Erfolg welcher die Probleme nur kaschiert da ein jedes Ergebnis über Null schon als Sieg gefeiert wird.

340.000 Wähler, so sagen es die Statistiker, haben die Linken alleine an die AfD verloren. Waren Oskar und Sahra vielleicht unter diesen Flüchtlingen aus der europäischen Idee? Der Vortrag ihrer Doktrinen welche gegen das Wahlprogramm der Linken gerichtet waren ist auch nur auf der „Hohen Parteiebene“ tragbar.

Ein Erfolg und drei Probleme

Die Linke büßt Prozentpunkte ein, freut sich jedoch über die Stellung als drittstärkste Fraktion. Nun debattiert sie über eine Doppelspitze, über eine möglichst bissige Opposition und darüber, was sie mit den nächsten vier Jahren anfangen soll.

Gregor Gysi hatte am Montag eigentlich einen freien Tag nehmen wollen. Dann aber saß der Vorsitzende der Linksfraktion um 13 Uhr zur Pressekonferenz in der Berliner Kulturbrauerei und hatte um 14 Uhr auch gleich wieder einen Anschlusstermin. Er habe zwar ausgeschlafen, sagte der 65-Jährige. Doch nach dem leidenschaftlichen Wahlkampf will er nun „mit der gleichen Leidenschaft an die Arbeit“ gehen.

Die Linke hat gegenüber dem Rekordergebnis von 2009 immerhin 3,3 Prozentpunkte eingebüßt. Da zwei Parteien knapp an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterten und die Grünen verloren, ist sie nun allerdings plötzlich drittstärkste Fraktion. Sollte es zu einer großen Koalition kommen, wäre die Linke sogar so etwas wie die Oppositionsführerin. Gysi sagte deshalb: „Für die Linke war der gestrige Tag ein historisches Ereignis.“ Trotz aller guten Nachrichten gibt es allerdings ein paar Probleme zu lösen.
Zahnlose Opposition

Quelle: Berliner-Zeitung >>>>> weiterlesen

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Fotoquelle: Zugesandter scan aus der Rheinpfalz-Zeitung

15 Kommentare zu “Linke Sektierer fordern Sahra”

  1. AntiSpeichellecker sagt:

    Wenn Madame Tausendschön so klug ist, wie sie in den Medien präsentiert wird, wartet sie noch 4 Jahre.
    Die Linken Sektierer müssen schön reden, was eigentlich nicht schön zu reden ist…
    Das Wahlergebnis von 6,1 % in NRW ist nämlich nicht berauschend.

  2. [bremer] sagt:

    Was auch gerne vergessen wird:
    Nicht nur bei der FDP gibt es jetzt ein „Aufräumen“
    (siehe http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fdp-mitarbeiter-fuerchten-um-ihre-berufliche-zukunft-a-924161.html)
    in kleinerem Maße wird das auch bei der Linken passieren
    1) Es wird weniger Fraktionsangestellte geben. Faustformel:
    5,5 Mitarbeiter pro MdB. Bisher 76 jetzt 64
    2) 2014 gibt es weniger Wahlkampfkostenerstattung, was bedeutet, das auch die Partei weniger Geld für Mitarbeiter zur Verfügung hat.

    Das war eben KEIN Wahlsieg.

  3. Bret Hart sagt:

    Na denn werd ich mal die Reste von der Ölfarbe auskramen und dann das Gemälde von Sahra, was neben Gysi hängen wird, immer fleißig spachteln.
    Und dann werd ich mal sammeln für ein neues Kleid, falls sie Bundeskanzlerin werden soilte.

  4. Terminator sagt:

    Da wird Sahra wohl von vielen Männern angehimmelt.
    Ich muss sagen, da habe ich schon Schönere von der Bettkante verwiesen.
    Olaf kann dann hinter Sahra vergeblich hinterher hächeln.

    Gysi soll sich ja nicht beeinflussen lassen und den Vorsitz allein behalten, denn diese Frau ist, da sie mit der AKL bandelt untragbar für eine Demokratie. „Sage mir, mit wen du gehst, dann sage ich dir, wer du bist.

  5. Piratenköpfchen sagt:

    Kommunistische Plattform nicht vergessen !!!!

  6. Lennox sagt:

    Gier, die fünfte Macht.

  7. Peter Silie sagt:

    # 4
    Es muß jetzt weitergebohrt, gemäkelt und gemeckert werden.

    Die Lebensgefährtin des „saarländischen Undemokraten“ hat an der Fraktions-Spitze nichts verloren!!!

    Ohne Gysi wäre der Verlust immens höher geworden.

  8. Baron Rouge sagt:

    Der Bayer Klaus Ernst, Ex-Linkenchef und Vertrauter von Oskar Lafontaine, rechnete aufwendig vor, dass die Linke im Westen genauso viel Stimmen wie im Osten bekommen habe. Deshalb müsse es an der Spitze mehr westdeutsches Personal geben.
    Was er nicht erwähnte: Auch in NRW hat die Linke Stimmen verloren, und das, obwohl Wagenknecht dort im Wahlkampf kräftig Unterstützung von ihrem Lebensgefährten Oskar Lafontaine erhalten hatte.

    Die Linke hat bei den letzten Landtagswahlen den Einzug in den Landtag verpasst – trotz großem Engagement von „Madame Hummer“.

    Mit welcher Berechtigung will „Madame Hummer“ Fraktionsvorsitzende werden?

  9. [bremer] sagt:

    … um einmal konkrete Zahlen für den „Wahlsieg“ der Linken zu nennen:
    Bundesland Ergebnis Veränderung
    Saarland 10,0% -11,2%
    Sachsen-Anhalt 23,9% -8,4%
    Mecklenburg-Vorpommern 21,5% -7,5%
    Brandenburg 22,4% -6,1%
    Thüringen 23,4% -5,4%
    Sachsen 20,0% -4,5%
    Bremen 10,1% -4,2%
    Rheinland-Pfalz 5,4% -3,9%
    Niedersachsen 5,0% -3,5%
    Schleswig-Holstein 5,2% -2,7%
    Bayern 3,8% -2,7%
    Hessen 6,0% -2,6%
    Hamburg 8,8% -2,4%
    Nordrhein-Westfalen 6,1% -2,3%
    Baden-Württemberg 4,8% -2,3%
    Berlin 18,5% -1,7%

  10. [bremer] sagt:

    Anmerkung zu #9
    1. nur Zweitstimmen, das sind ca. 1,4 Mio Wähler
    2. in der Wirtschaft heißt das nicht „(Wahl)sieg“, sondern „abgeschwächtes Wachtum“.

  11. Balou sagt:

    # 8

    weil sie mit Oskar Lafontaine das Kopfkissen teilt 😀

    Der Bayer Klaus Ernst, Ex-Linkenchef und Vertrauter von Oskar Lafontaine, rechnete aufwendig vor, dass die Linke im Westen genauso viel Stimmen wie im Osten bekommen habe.

    Im Osten leben 17 Mio. EW und im Westen der Rest.

    Bezogen auf die Einwohnerzahl hätten die Westlinken 3x mehr Stimmen holen müssen!!!

    Berechnet Ernst so auch die Mitgliederzahlen im Landesverband Bayern und berechnet er so seine Aufsichtsratsbezüge, die er „abführt“?

  12. Adam Riese sagt:

    >>Der Bayer Klaus Ernst, Ex-Linkenchef und Vertrauter von Oskar Lafontaine, rechnete aufwendig vor, dass die Linke im Westen genauso viel Stimmen wie im Osten bekommen habe.<>Mit welcher Berechtigung will “Madame Hummer” Fraktionsvorsitzende werden?<<
    Weil sie intelligent, klug, attraktiv und eine gute Rednerin ist. 🙂

  13. Ella Klein sagt:

    Nicht alles trifft zu 😀

  14. Max Reiter sagt:

    # 12

    Macht doch nicht immer solche Witze. Sahra wird ins Fernsehen aufgrund ihrer Maskerade eingeladen und da sie zur Zeit die Wuchtbrumme von Oskar ist. Pflegeleicht, nicht ausfallend und jeder weiß was sie als nächstes sagen wird. Ob sie auch selbständig laufen kann muss sie erst noch beweisen. Ihr müsst auch einmal auf die Meinug der Bevölkerung hören welche euch wählen soll. Eure innerparteiliche Meinung treibt euch doch in die Isolation.

  15. Edmund Heib sagt:

    # 14
    „Chinesenficker oder Inselaffen“ würden dieser gebildeten Dame nicht über die Lippen huschen …

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